DE1925124U - Schreibgeraet, insbesondere fuellhalter, mit fingeransatzstellen am schreibgeraetevorderteil. - Google Patents

Schreibgeraet, insbesondere fuellhalter, mit fingeransatzstellen am schreibgeraetevorderteil.

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DE1925124U
DE1925124U DEG32701U DEG0032701U DE1925124U DE 1925124 U DE1925124 U DE 1925124U DE G32701 U DEG32701 U DE G32701U DE G0032701 U DEG0032701 U DE G0032701U DE 1925124 U DE1925124 U DE 1925124U
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Germany
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Schreibgerät, insbesondere Füllhalter, mit Fingeransatzstellen am Schreibgerätvorderteil
Bei Schreibgeräten, insbesondere Füllhaltern, ist es bekannt, das Schreibgerätvorderteil mit Griffmulden zu versehen, die den das Schreibgerät beim Schreiben haltenden drei Fingern: dem das Sehreibgerät führenden Zeigefinger, dem Mittelfinger und dem Daumen einen festen Halt geben. Es ist auch bekannt, an der gesamten Oberfläche des Schreibgerätvorderteiles umlaufende Rillen zu bilden, um das Schreibgerät griffiger zu machen.
Ortsfeste Griffmulden haben den Nachteil, daß sie die Fingpr zu einer ganz bestimmten Anlagestellung zwingen, ohne jedoch der Größe der Hand und der Länge der Finger des Benutzers des Sehreibgerätes Rechnung zu tragen. Umlaufende Eillen oder Aufrauhungen an der gesamten Außenmantelfläche des Schreibgerätvorderteiles ermöglichen zwar ein besseres Anfassen des Schreibgerätes, sie beseitigen aber
nicht die Schwierigkeit, die vor allem bei Sehreibanfängern darin besteht, das Schreibgerät richtig zu halten, d.h. die Finger so anzulegen, daß der Zeigefinger mögliehst gestreckt ist und keine Verkrampfung der Finger eintritt.
Mit der Neuerung wird bezweckt, die Fingeransatzstellen so auszubilden, daß sie sowohl im Einzelfall die richtige Sehreibhaltung der Finger herbeiführen, als auch das abrutsehsichere Anfassen und bequeme Festhalten des Schreibgerätes ermöglichen. Das wird gemäß der Neuerung dadurch erreicht, daß die Fingeransatzstellen als über den Umfang des Schreibgerätvorderteiles verteilte» sieh in der Längsrichtung erstreckende, an der Oberfläche mit einer Aufrauhung, mit Killen od,dgl, versehene einzelne Streifenzonen des in allen Querschnittsebenen eine kreisrunde Form aufweisenden Schreibgerätvorderteiles ausgeführt sind und die einzelnen oberflächenbehandelten Streifenzonen in unterschiedlichen Entfernungen von der Schreibgerätspitze beginnen.
Die oberflächenbehandelten und daher gut griffigen, jedoch gegenüber der Äußenmantelflache nicht vertieften Streifenzonen können, wie es bei der Anordnung von Griffmulden bekannt ist, beispielsweise an drei Stellen um etwa 120 Winkelgrade gegeneinander versetzt angeordnet sein, Wesentlich ist, daß sie in unterschiedlichen Entfernungen von der Schreibgerätspitze beginnen, und zwar so, daß der
Anfang der Griffläche für den Zeigefinger in einer Entfernung von etwa 1,7 cm, der Anfang der Grifflache für den Daumen in einer Entfernung von etwa 2,5 cm und der Anfang der dritten Griffläche für den Mittelfinger in einer Entfernung von etwa 2,1 cm von der Sehreibfederspitze liegt» Die Breite jede* der Griffläehen kann etwa ein Viertel des Umfanges des Schreibgerätvorderteiles betragen. Jede Griffläche kann sich nach hinten bis an das rückwärtige Ende des Schreibgerätvorderteiles hin erstrecken» Zwischen den oberflächenbehandelten Streifenzonen liegen glatte, nicht behandelte Oberflächenabschnitte, von denen sich die Griffläehen deutlich abheben» Es ist daher leicht, die das Schreibgerät bei» Schreiben haltenden drei Finger in die richtige Anfaßstellung zu bringen, indem man jeden Finger an der für ihn vorgesehenen Streifenzone ansetzt.
Durch geeignete Kennzeichnung der einzelnen Streifenzonen oder/und durch Unterteilung zumindest der die größte Länge aufweisenden Streifenzone ist es möglich} im voraus zu bestimmen, wie der Benutzer das Schreibgerät entsprechend seiner Hand- und Fingergröße anzufassen hat, um die im Einzelfall richtige Fingerstellung zu erhalten.
In der Zeichnung ist die Neuerung in drei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Die Fig. 1 bis 3 zeigen jeweils die Draufsicht eines Füllhalters mit abgebrochenem hinteren Abschnitt des Halter— schaftes.
An den Füllhalterschaft a ist, wie üblich, das zur Sehreibfeder hin konisch verjüngte Schreibgerätvorderteil b angeschraubt. In eine Bohrung des Vorderteiles b werden der Tintenleiter und die Schreibfeder c auf bekannte Art eingesetzt, beispielsweise, wie gezeichnet so, daß der rückwärtige Abschnitt der Schreibfeder c vom Vorderteil b überdeckt ist und nur die Sehreibfederspitze aus der Öffnung des Vorderteiles b herausragt, Die Außenmantelflache des Schreibgerätvorderteiles b ist an drei in Richtung der Längsmittelachse des Füllhalters verlaufenden Streifenzonen einer besonderen Oberflächenbehandlung unterzogen, die die Streifenzonen in deutlich sichtbarer und deutlich fühlbarer Weise von den nicht behandelten glatten Oberflächenabschnitten abheben. Zu diesem Zweck sind beim Ausführungsbeispiel der Fig» 1 die Oberflächen der Streifenzonen mit Aufrauhungen und bei den Äusführungsbeispielen der Fig, 2 und mit Querrillen versehen. Auf diese Weise sind an der Außenmantelfläche des Vorderteiles b drei je um etwa 120 Winkelgrade gegeneinandei versetzte Grifflächen gebildet, die in unterschiedlichen Entfernungen von der Spitze der Schreibfeder c beginnen und die bis zum hinteren Ende des Vorderteiles b reichen können.
In den/^ig, 1 bis 3 gezeichneten Draufsichten erkennt man die am weitesten an die Sehreibfederspitze heranreichende Streifenzone d, die für das Anlegen des Zeigefingers bestimmt ist, und die die kleinste Länge aufweisende Streifenzone f, die zum Anlegen des Daumens dient. Die dritte Streifenzone für das Anlegen des Mittel-
fingers ist, da sie sich an der unten liegenden Seite des Schreibgerätvorderteiles befindet, in den gezeichneten Darstellungen nicht sichtbar. Sie beginnt in einer Entfernung von etwa 2,1 em von der Spitze der Schreibfeder c, während der Anfang der Streifenzone d in einer Entfernung von etwa 1,7 cm und der Anfang der Streifenzone f in einer Entfernung von etwa 2,5 cm von der Schreibfederspitze liegt. Jede der oberflächenbehandelten Streifenzonen ist bis an das hintere Ende des Schreibgerätvorderteiles b durchgeführt. Die Breite jeder Streifenzone beträgt etwa ein Viertel des Umfanges des Schreibgerät·*· Vorderteiles b, so daß zwischen den einzelnen Streifenzonen d,f und der nicht sichtbaren Streifenzone für das Anlegen des Mittelfingers ausreichend breite, glattwandige Oberflächenabsehnitte vorhanden sind.
Im Ausführxingsbeispiel der Fig. 2 sind an der zur Aufnahme des Zeigefingers bestimmten Streifenzone d Markierungszeichen 1, 2 und 3 angebracht. Diese Markierungszeichen bedeuten, daß der Schreibanfänger den Zeigefinger im Bereich des Markierungszeichens 1 an der Grifflache d anlegen soll, damit der Abstand der Zeigefingerkuppe von der Schreibfederspitze etwa 1,7 cm beträgt, Der im Schreiben fortgeschrittene Schüler soll den Zeigefinger im Bereich der Markierungszahl 2 an die Streifenzone d und eine schreibgewandte Person, deren Hand und Finger bereits voll ausgewachsen sind, im Bereich der Markierungszahl 3 an der Griffläche d anlegen» Die am Schreiben beteiligten beiden anderen Finger finden beim Schreibanfänger an der Streifenzone f und an der nicht sichtbaren dritten S^reifenzone eine
abrutschsichere Änlegeflache, wobei alle drei Finger unmittelbar am Beginn der Streifenzonen liegen, während beim älteren Schüler Daumen und Mittelfinger an weiter zurückliegenden Stellen der diesen Fingern zugeordneten Streifenzonen und bei der erwachsenen Person gegen den Füllhalterschaft zur Anlage kommen.
Der gleiche Erfolg läßt sieh gemäß Fig. 3dadurch erreichen, daß die Streifenzone d durch vertiefte Querrillen g oder durch niedrige Querstege in drei Abschnitte unterteilt wird» Zusätzlich können auch hierbei noch Markierungszeichen Anwendung finden.

Claims (1)

  1. P.A. 375 259*20.7.65
    SCHUTZANSPEÜCHS!
    1» Schreibgerät, insbesondere Füllhalter, mit Pingeransatzstellen am Schreibgerätvorderteil, dadurch gekennzeichnet, daß die Fingeransatzstellen als über den Umfang des Schreibgerätvorderteiles (b) verteilte, sich in der Längsrichtung des Füllhalters erstreckende, an der Oberfläche mit Aufrauhungen, Rillen od.dgl. versehene einzelne Streifenzonen (d,f) des in allen Querschnittsebenen eine kreisrunde Form aufweisenden Schreibgerätvorderteiles (b) ausgeführt sind und die einzelnen oberflächenbehandelten Streifenzonen in unterschiedlichen Entfernungen von der Schreibgerätspitze beginnen«
    2, Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß die oberflächenbehandelten Streifenzonen (d,f) sich bis zum hinteren Ende des Schreibgerätvorderteiles (b) erstrecken.
    5, Schreibgerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die die größte Länge aufweisende, für das Anlegen des Zeigefingers bestimmte Streifenzone (d) durch vertiefte Querrillen oder niedrige Querrippen (g) in mehrere Abschnitte unterteilt ist,
    4, Schreibgerät nach Anspruch 1 und gegebenenfalls Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Abschnitte der Streifenzone (d) mit Anfaßmarkierungen (l,2,3) versehen sind,,
DEG32701U 1965-07-20 1965-07-20 Schreibgeraet, insbesondere fuellhalter, mit fingeransatzstellen am schreibgeraetevorderteil. Expired DE1925124U (de)

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