DE1920102A1 - Hydraulische Axialkolbenmaschine - Google Patents

Hydraulische Axialkolbenmaschine

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DE1920102A1
DE1920102A1 DE19691920102 DE1920102A DE1920102A1 DE 1920102 A1 DE1920102 A1 DE 1920102A1 DE 19691920102 DE19691920102 DE 19691920102 DE 1920102 A DE1920102 A DE 1920102A DE 1920102 A1 DE1920102 A1 DE 1920102A1
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DE
Germany
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piston
groove
bore
sliding
piston machine
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DE19691920102
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Horst Diener
Rudolf Tippmann
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Industriewerke Karl Marx Stadt VEB
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B3/00Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F01B3/0032Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
    • F01B3/0044Component parts, details, e.g. valves, sealings, lubrication
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    • F01B3/0032Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
    • F01B3/0044Component parts, details, e.g. valves, sealings, lubrication
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Hydraulische Axialkolbenmaschine Die Erfindung betrifft eine hydraulische Axialkolbenmaschine für eine oder wechselnde Flußrichtung und mit mehreren in einem Zylinderkörper parallel zur Mittelachse der Axialkolbenmaschine angeordneten Kolben, welche zur Erzielung der axialen Bewegung mittels Gleitkörpern an einer Leitfläche anliegen oder an dieser gehalten werdenund die Gleitfähigkeit der Gleitkörper mittels hydrostatischer Lager gewährleistet ist.
  • In einer verhältnismäßig hohen Anzahl hydraulischer Axialkolbenmaschinen wird die Kolbenbewegung dadurch erzielt, daß die Kolben mit einem Ende an einer die axiale Bewegung gewährleistenden Fläche anliegen bzw. an dieser glelten. Die Mittelbarkeit der Anlage wird mit Elementen erreicht, welche im Besonderen die Aufgabe haben, bei der sich aus der Jeweiligen Stellung der Schiefscheibe ergebenden Winkelabweichung eine günstige abstützende Funktion zu garantieren, so wie ein möglichst reibungsarmes Gleiten der genannten Fläche zu sichern.
  • In der Regel wird die Gleitfunktion von Gleitkörpern übernommen, welche in überwiegender Anzahl als Gleitschuhe ausgebildet sind, die einerseits formschlüssig an der Gleitfläche anliegen und andererseits mittels eines Kugelgelenkes mit dem Kolben verbunden sind. Da bei Äxialkolbenmaschinen bei der Kolbenbewegung durch eine Schiefscheibe, in allen Punkten die Kolben eine veränderliche Neigung zur Mittelachse oder Sohiefsoheibe einnehmen, hat das Kugelgelenk die Aufgabe, die Beweglichkeit zwischen den an der Schiefscheibe anliegenden Gleitschuh und den Kolben zu gewthrleisten, Infolge des hohen Druckes, welcher auf den Kolben im Arbeitsvorgang wirkt, werden das Kugelgelenk und der Gleitschuh hohen Anpreßkräften ausgesetzt, welche zu einer sehr hohen Reibung führen und einen schnellen Verschleiß zur Folge haben.
  • Zur Vermeidung dieses Nachteiles sind in vielfach bekannter Weise, sowohl innerhalb des Kugelgelenkes als auch an der Gleitfläche des Gleitschuhes, Druckräume angeordnet, welche mit einem bydrauliZchen Druck beaufschlagt werden und damit eine hydrostatitohe Entlastung bewirken.
  • Da die Größe der Anpreßkräfte sich in einem bestimmten Verhalt nis zu dem auf den Kolben wirkenden hydraulischen Druck bewegt, ist es notwendig die Entlastungskräfte im angenäherten Verhältnis zu variieren und das unter dem hydraulischen Druck befindliche Medium den Druckfeldern zuzuführen.
  • Die Zuführung des Druckmediums zu den genannten Druckfeldern erfolgt in der Regel dadurch, daß die Kolben eine Flüssigkeitsverbindung z.3. eine Bohrung aufweisen, welche die wirksame Kolben fläche mit wenigstens einem Druckfeld verbindet. Daraus folgt, daß die Druckfeldbildung nur dann erfolgen kann, wenn z.B. bei einer Pumpe sich der Kolben im Arbeitsbereich befindet, d.h. der Kolben mit einem unter Druck befindlichen Medium beaufschlagt ist.
  • Nach Überschreitung des Totpunktes im Bewegungsverlauf des Kolbens, d.h. nach erfolgter Bewegungsumkehr des Kolbens übt dieser eine saugende Funktion aus. Damit erfolgt nicht nur ein Druckabbau in den Entlastungsdruckfeldern, sondern das Medium wird aus diesen zumindest teilweise abgesaugt. Die Folge davon ist, daß in der Regel die in Öl gelöste Luft frei wird, welche im Funktionsverlauf erhebliche Geräusche verursacht. Ein weiterer wesentlicher Nachteil besteht darin, daß, nachdem der jeweilige Kolben den Totpunkt überschritten hat, der Druckfeldaufbau dem Anwachsen der Anpreßkräfte nur sehr verzögert folgt und damit eine unerwünschte Reibung und eine Erhöhung der Geräusche eintritt Es ist naheliegend und bekannt, die Kolben mit Ventilen oder ähnlichen Elementen auszustatten, um ein Absaugen des Druck mittels aus den Entlastungsfeldern zu verhindern. Eine solche Lösung führt jedoch nicht ZU dem gewünschten Erfolg, Bei Verwendung eines federbelasteten Ventiles wird dieses erst dann geöffnet, wenn die erforderliche Druckdifferenz vorhanden ist, was zu einer wesentlichen Verzögerung des Druckfeldaufbaues führt und bei niederen Förderdruck die Ventile geschlossen bleiben und damit kein Druckmittel zur Entlastung und der Schmierung zu den Entlastungsdruckfeldern gelangt.
  • Federunbelastete Ventile haben in diesem Anwendungsfall dagegen den Nachteil, daß der Schließvorgang erst mit dem Rückfluß erfolgt und damit ein Absaugen aus den Entlastungsfeldern bereits eingetreten ist.
  • Ein wesentlicher Nachteil durch das Absaugen des Druckmittels aus den Entlastungsfeldern und das unmittelbar darauf folgende Entstehen von Lufteinschlüssen beateht noch darin, daß eine Verwendung von massearmen Hohlkolben nur mit hohem Aufwand möglich ist. Mit dem Eindringen der Luft in den Hohlraum des Kolbens wird ein dem Wirkungsgrad ungünstig beeinflussender Lufteinschluß geschaffen, der außerdem zu einer erhöhten Geräuschbildung beiträgt.
  • Unabhängig von dem Prinzip der Beaufschlagung der Entlastungsdruckfelder mit hydraulischem Druck ißt es bekannt, in den Steuerspiegel weitere nierenförmige Öffnungen einzuarbeiten, welche über Bohrungen mit dem Zylinderkörper mit in den Zylinderbohrungen oder Kolben eingearbeiteten Ringnuten in Verbindung stehen, Diese bekannte Lösung hat dig Aufgabe, die Schmierung zu verbessern oder bei Verwendung von Doppelkolben der Abführung des zweiten Förderstromes zu dienen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs beschriebenen und bekannten Axialkolbenmaschinen so zu verbessern, daß die genannten Nachteile vermieden werden und ein Lösungsweg gefunden wird, welcher mit relativ geringem Aufwand, sowohl bei Axialkolbenmaschoinen mit einer aa als auch mit wechselnder Flußriohr tung, ein Absaugen des Druckmittels aus den Druckmittelentlastungefeldern am Gleitschuh vermeidet und die Verwendung massearmer Kolben gewährleistet.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in einer hydraulischen Axialkolbenmaschine für eine oder wechselnde Flußrichtung mit mehreren in einem Zylinderkörper parallel zur Mittelachse der Axialkolbenmaschine angeordneten Kolben, welche zur Erzielung der axialen Bewegung mittels Gleitkörpern an einer Leitfläche anliegen oder an dieser gehalten werden und die Gleitfähigkeit der Gleitkörper mittels hydrostatischer Lager gewährleistet ist, die hydrostatischen Lager der Gleitschuhe durch in den Kolben befindliche Bohrungen und Querbohrungen, im stetig Uberdeckten Bereich zwischen den Kolben und den Zylinderbohrungen durch in die Wand der Zylinderbohrung bzw. der Gleitfläche des Kolbens eingearbeitete Aussparungen, Nuten oder Abflachungen, durch im Zylinderkörper eingearbeitete Bohrungen mit einer im Steuerspiegel eingearbeiteten vorzugsweise innerhalb angeordneten Nut in Verbindung stehen, welche im Arbeitsbereich der Pumpe befindlich, mit einer, das unter Druck stehende Medium führenden Öffnung verbunden ist, und die Nut im unmittelbaren Totpunktbereich endet, sowie durch die Flüssigkeitsverbindung mit der Steueröffnung, beide mit dem unter Druck stehendem Medium beaufschlagt bzw. als eine einheitliche Nut ausgebildet ist.
  • Die Lösung der Aufgabe sieht weiterhin vor, daß für Pumpen mit wechselnder Flußrichtung zwischen jeder Nut und der zugehörigen, das Druckmittel führenden Öffnung, je ein Rückschlagventil angeordnet ist, die in Richtung der Nuten öffnen und weiterhin zwischen den Nuten eine Kerbe eingearbeitet ist.
  • Nachfolgend ist der Erfindungsgegenstand an einem Ausfhhrungs beispiel näher erläuterte In den Zeichnungen zeigen: Fig, 1: einen Längsschnitt durch eine Axialkolbenpumpe mit in den Zylinderbohrungen eingearbeiteten Aussparungen, Fig. 2: einen Längsschnitt durch eine Axialkolbenpumpe mit in den Kolben eingearbeiteten Aussparungen, Fig, 3: eine Ansicht des Steuerspiegels nach Schnitt I-I der Fig.1, Fig, 4s eine Ansicht des Steuerspiegeis nach Schnitt I-I der Fig, 1 mit einheitlicher Nut, Fig. 5t eine Ansicht des Steuerspiegeis nach Schnitt I-I der Fig.1 der Pumpe mit wechselnder Flußrichtungs Fig. 6s den Schnitt II-II nach Fig. 5, Fig, 7: einen Teilschnitt durch eine Axialkolbenpumpe mit Darstellung der Flüssigkeitsverbindung, Fig, 8s einen Teilschnitt durch eine Axialkolbenpumpe mit Darstellung der Flüssigkeitsverbindung und Verwendung eines Hohlkolbens.
  • Eine Axialkolbenpumpe bekannter Ausführung ist mit einem rotierenden Zylinderkörper 1 ausgestattet, in den Zylinderbohrungen 2 eingearbeitet sind, welche der-Aufnahme axial beweglicher Kolben 3 dienen. Die äußeren Enden der Kolben 3 sind inder vorliegenden Ausführung als Kugel 4 ausgebildet, welche von an Gleitschuhen 5 angearbeiteten Kalotten 6 beweglich gehalten werden. Die Gleitschuhe 5 sind an der an einer Schiefscheibe 7 anliegenden Seite mit Druckentlastungsfeldern 8 versehen. An den Gleitflächen zwischen Kugel 4 und Kalotte 6 befindnen sich Druckentlastungsfelder 9, welche in der Gleitfläche der-Kugel 4 oder der Kalotte 6 bzwO in beiden eingearbeitet sind. Die Druckentlastungsfelder 9 sind mittels in die Gleitschuhe 5 eingearbeiteten Bohrungen 10 mit den Druckentlastungsfeldern 8 sowie andererseits mit in den Kolben 3 eingearbeitete Bohrungen 11 verbunden. Im stetig überdeckten Gleitbereich zwischen Kolben 3 und der Zylinderbohrung 2 befindet sich eine Aussparung 12, welche in der Ausführung nach Fig. 1 in der Zylinderbohrung 2 und nach Fig. 2 in den Kolben 3 eingearbeitet ist und in jeder Funktionsstellung des Kolbens 3 über eine in den Kolben 3 eingearbeitete Querbohrung 13 mit der Bohrung 1,1 sowie weiterhin mit einer im Zylinderkörper 1 befindlichen Bohrung 14 Verbindung hat. Die Bohrung 14 mündet an der Steuerfläche des Zylinderkörpers 1, an welcher in bekannter Weise ein Steuerkörper 15 mit seinem Steuerspiegel 16 anliegt. In dem Steuerkörper 15 sind im Bereich der Austrittsöffnungen der' Zylinderbohrungen 2 in bekannter Weise nierenförmige Steueröffnungen 17, 18 eingearbeitet, in welche dem Druokmittelein- oder -austritt dienende Öffnungen 19; 20 münden. Im Mündungsbereich der Bohrungen 14 ist, wie in Fig. 3 dargestellt, im Druckbereich der Pumpe eine an sich bekannte nierenförmige Nut 21 in den Steuerkörper 15 eingearbeitet, welche mit der druckseitigen Steueröffnung 18 Flüssigkeitsverbindung aufweist.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Ausführung ist wie folgt: Durch die Flüssigkeitsverbindung zwischen der druokbeaufschlagten Steueröffnung 18 mit der Nut 21, ist diese stets mit Druckmittel beaufschlagt. Für alle jeweils im Bereich der Nut 21 befindlichen Bohrungen 14, gelangt das Druckmittel weiter über die Querbohrungen 13 die Aussparungen 12 und die Bohrungen 11; 10, zu den Aussparungen 9 undden Druckentlastungsfeldern 8; 9 und baut hier die gegen die Anpreßkräfte wirkenden hydraulischen DruckSelder auf.
  • Mit dem Austritt der jeweiligen Bohrung 14 aus den Wirkungsbereich der.Nut 21, welcher der Totpunktüberschreitung des jeweiligen Kolbens 3 entspricht, wird diese verschlossen und damit ein Absaugen des Druckmittels aus den Druckmittelentlastungsfeldern 8; 9 während des Saügvorganges der Kolben 3 verhindert. Mit dem Wiedereintritt der jeweiligen Bohrung 14 in den Bereich der Nut 21 erfolgt wiederholt der Aufbau der hydraulischen Druckfelder in der beschriebenen Weise.
  • Die gleiche Wirkung wird mit einer in Fig, 4 dargestellten Ausführung des Steuerkörpers 15 erreicht, bei weloher die Steuerd.ffnung 18 und die Nut 21 eine einheitliche Steueröffnung 22 darstellen.
  • Zur Erreichung eines optimalen Wirkungsgrades ist dabei der im Bereich der Bohrungen 14 liegende Teil der Steueröffnung beispielsweise bis an den unmittelbaren Totpunktbereich herangezogen, um in der bereits beschriebenen Weise einen rechtzeitigen I>ruckfeldaufbau zu gewährleisten.
  • Während die beschriebene Ausführung für Axialkolbenpumpen mit einer Flußrichtung bestimmt ist, erfordert eine Axialkolbenpumpe mit wechselnder Flußrichtung die Anordnung einer weiteren Nut 23, welche vorzugsweise symmetrisch zur Nut 21 in den Steuerkörper 15 eingearbeitet ist und mit der Steueröffnung 17 eine Flüssigkeitsverbindung aufweist. Die wechselnde Flußrichtung, welche durch einen Wechsel der Drehrichtung oder durch den über~Null Schwenken der Schiefscheibe 7 erreicht wird, erfordert, daß in der Verbindung der Steueröffnung 18 und der Nut 21 Steuerelemente9 vorzugsweise leicht federbelastete Rückschlagventile 24 bzw. 25 angeordnet sind, welche in Richtung der Nut 23 bzw. der Nut 21 öffnen.
  • Die Wirkungsweise der Ausführung für Axialkolbenpumpen mit wechselnder Flußrichtung ist wie folgt.
  • Bei einer Drehrichtung der Pumpe, die der bereits beschriebenen Ausführung entspricht, wird das Druckmittel während des Arbeitsvorganges uber die Öffnung 19 und die Steueröffnung 17 angesaugt und durch dde Steueröffnung 18 und die Öffnung 20 herausgedrückt.
  • Das zwischen der Öffnung 20 und der Nut 23 wirksame Rückschlagventil 25 ist geöffnet, wodurch das Druckmittel in analoger Weise zur ersten Ausführung zu den im Arbeitsbereich befindlichen Gleit° schuhen 5 gelangt. Das zwischen der Öffnung 19 und der Nut 21 wirksame Rückschlagventil 24 bleibt geschlossen, so daß ein AbX saugen des Druckmittels aus den im Saugbereich der Pumpe befindlichen Gleitschuhen 5 nicht eintritt.
  • Bei Änderung der Flußrichtung nehmen das Rückschlagventil 25 die Schließstellung und das Rückschlagventil 24 die Öffnungsstellung ein, wonach der Ablauf in umgekehrt analoger Weise erfolgt.
  • In Fig. 7 wird eine Ausführung für die Überleitung des Druckmittels von der Bohrung 14 zur Bohrung 11 gezeigt, welche davon ausgeht, eine stabile Führung des Kolbens 3 in der Sylinderbohrung 2 zu gewährleisten. Der Kolben 3 ist im stetig überdeckten Gleitbereich zwischen diesen und der Zylinderbohrung 2 mit einer oder mehreren gewindeförmig angeordneten Nuten 26 ausgestattet, welche mit der Quernut 13 eine Flüssigkeitsverbindung aufweisen, Die Steigung und Breite der Nuten 26 sind dabei so gewalt, daß mit der Bohrung 14 über eine oder mehrere Mündungsöffnungen in jeder Kolbenstellung eine Flüssigkeitsverbindung besteht.
  • In einer weiteren in Fig. 8 dargestellten Ausführung wird die Flüssigkeitsverbindung zwischen der Bohrung 14 und der Bohrung 11 dadurch hergestellt, daß in der Zylinderbohrung 2 eine oder mehrere Ringnuten 27 eingearbeitet sind, welche mit der Bohrung 14 in Verbindung stehen. Der Kolben 3 ist mit einer oder mehreren Ringnuten 27 oder Abflachungen 28 ausgestattet0 Die Ringnuten 27 und die Abflachungen 28 sind so ausgestattet bzw. angeordnet, daß bei jeder Kolbenstellung die Flüssigkeitsverbindung zwischen den Bohrungen 11; 14 besteht.
  • Die erfindungsgemäße Lösung, die an einigen Ausführungen dargestellt und an diesen beschrieben wurde, bildet besonders eine Grundlage für die Verwendung von massearmen Kolben. Die Schwierigkeiten, welche durch die KolbenmasseRräfte, besonders bei Axialkolbenpumpen, auftreten sind bekannt. Zu ihrer Beseitigung sind verschiedene Lösungen, besonders für die Gestaltung der Kolben, gefunden worden, deren Verwendung in der Regel daran scheiterte, daß der oft sehr hohe Fertigungsaufwand den relativ geringen Nutzeffekt nicht rechtfertigte. Die Verwendung von Hohl-kolben, deren Hohlraum gleichzeitig der Zuführung de Druckmittels zu den tydrostatischen Lagern der Gleitschuhe dient, scheiterte daran, daß in der bereits beschriebenen Weise beim Saugvorgang Lufteinschlüsse im Hohlraum der Kolben entstanden welche den Wirkungsgrad der Kolbenpumpe minderte und eine hohe Geräuschbildung zur Folge hatte.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 8 ist der Kolben 3 mit einem Hohlraum 29 ausgestattet. Der der Masseminderung des Kolbens 3 dienende Hohlraum 29 hat hierbei gleichzeitig die Aufgabe, die Flüssigkeitsverbfrdung zwischen der Querbohrung 13 und der Bohrung 11 zu gewährleisten. Da mit der erfindungsgemäßen Lösung ein Absaugen des Druckmittels aus den Kolben nicht.erfolgt, tritt der Hohlraum 29 nicht als schädlicher Raum in Erscheinung, wodurch auch die genannten Nachteile vermieden werden.
  • Bruch eine Kerbe 30, welche in Fig. 5 dargestellt ist, kann, entsprechend ihrer größenmäßigen Geetaltung, erreicht werden, daß beispielsweise bei geringerem Querschnitt, eine geringe Druckmittelmenge von der mit Druckmittel beaufschlagten Nut 21 bzw. 23 zu der im Saugbereich befindlichen Nut 23 bzw. 2t gelangt, wodurch es entsprechend der Ausführung möglich ist entsprechend Leckverluste auszugleichen oder einen gewünschten Mindestdruck in den Druokentlastungsfeldern 8 bzw. den Druckentlastungsfeld 9 an den im Saugbereich befindlichen Gleitschuhen 5 zu erhalten.
  • Bei einer Näherung des Querschnittes der Kerbe 30 an den Querschnitt der Nuten 21g 23 steigt die Beaufschlagung der im Saug bereich der Pumpe befindlichen Druokentlastungsfeldern 8s 9.
  • Die Beaufschlagung der Druckentlastungsfelder 8; 9 ist in jeder Punktionsteilung gleich, wenn der Querschnitt der Kerbe 30 zumindest angenähert dem Querschnitt der Nuten 21, 23 entspricht und diese damit funktionell den Charakter einer einheitlichen Nut erhalten.

Claims (7)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e
    -1. Hydraulische Axialkolbenmaschine für eine oder wechselnde Flußriohtung mit mehreren in einem Zylinderkörper parallel zur Mittelachse der Axialkolbenmaschine angeordneten Kolben, welche zur Erzielung der axialen Bewegung mittels Gleitkörpern an einer Leitfläche anlegen oder an dieser gehalten werden und die Gleitfähigkeit der Gleitkörper mittels hydrostatischer Lager gewährleistet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die hydrostatischen Lager der Gleitschuhe (5) durch in den Kolben (3) befindlichen Bohrungen (11; t3) mit im stetig überdeckten Gleitbereich zwischen den Kolben (3) und den Zylinderbohrungen (2) befindliche Aussparungen (12) in jeder Funktionsstellung in Verbindung stehen, welche in bekannter Weise über in den Zylinderkörper (1) befindliche Bohrungen (14), mit in den Steuerspiegel (16), vorzugsweise parallel zu den Steueröffnungen (17; 18) eingearbeitete Nuten (21; 22) Verbindung aufweisen, deren jeweils im Arbeitsbereich befindliche, mit einer das unter Druck stehende Medium führenden Öffnung (19; 20) verbunden ist.
  2. 2. Hydraulische Kolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, für Äxialkolbenmaschinen mit einer Flußrichtung, die das unter Druck stehende Medium führende Steueröffnung und die Nut (21) als eine einheitliche Nut (22) ausgebildet sind.
  3. 3. Hydraulische Kolbenmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (22) im Bereich der Bohrung (14), sowie die Nuten (21; 23) im unmittelbaren Bereich der Totpunktlagen enden,
  4. 4. Hydraulische Kolbenmaschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Pumpen mit wechselnder Flußrichtung, zwischen der Öffnung (20) und der Nut (21) ein in Richtung der Nut (21) öffnendes Rüokschlagventil (25), sowie zwischen der Öffnung (19) und der Nut (23) ein in Richtung der Nut (23) öffnendes Rückschlagventil (24) angeordnet sind.
  5. 5. Hydraulische Kolbenmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (21; 23) eine geringe Flüssigkeits verbindung, vorzugsweise durch eine Kerbe (30) aufweisen.
  6. 6. Hydraulische Kolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsverbindung zwischen der Bohrung (11) und einer mit dieser verbundenen Querbohrung (13) und der Bohrung (14) durch in die Wand der Zylinderbohrung (2) bzw. der Gleitfläche des Kolbens (3), im stetig überdeckten Gleitbereich zwischen Zylinderbehrung (2) und Kolben (3) eingearbeitete Aussparungen (12), durch eine oder mehrere gewindeförmige Nuten (26), bzw. durch eine oder mehrere in den Zylinderbohrungen (2) eingearbeitete Nuten (26) und eine oder mehrere in den Kolben (3) eingearbeitete Nuten oder Abflachungen (28) besteht
  7. 7.Hydraulische Kolbenmaschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Kolben (3) eingearbeitete Bohrung (11) als ein der Masseminderung und der Ölführung dienender Raum (29) ausgebildet ist.
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DE4118333A1 (de) * 1990-06-04 1991-12-05 Nippon Thompson Co Ltd Kugelgelagerte schiebewelleneinrichtung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4118333A1 (de) * 1990-06-04 1991-12-05 Nippon Thompson Co Ltd Kugelgelagerte schiebewelleneinrichtung
DE4118333C2 (de) * 1990-06-04 1996-09-12 Nippon Thompson Co Ltd Kugelgelagerte Schiebewelleneinrichtung

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