DE1913402U - Mit einem isoliermittel gefuelltes, gegen- ueber der aussenluft dicht abgeschlossenes gehaeuse fuer ein hochspannungsgeraet, wie transformator, messwandler od. dgl., mit ausdehnungsgefaess. - Google Patents

Mit einem isoliermittel gefuelltes, gegen- ueber der aussenluft dicht abgeschlossenes gehaeuse fuer ein hochspannungsgeraet, wie transformator, messwandler od. dgl., mit ausdehnungsgefaess.

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DE1913402U DE1964S0049901 DES0049901U DE1913402U DE 1913402 U DE1913402 U DE 1913402U DE 1964S0049901 DE1964S0049901 DE 1964S0049901 DE S0049901 U DES0049901 U DE S0049901U DE 1913402 U DE1913402 U DE 1913402U
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/08Cooling; Ventilating
    • H01F27/10Liquid cooling
    • H01F27/12Oil cooling
    • H01F27/14Expansion chambers; Oil conservators; Gas cushions; Arrangements for purifying, drying, or filling

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Description

ΡΑγΒ094227·248.64
SIEMENS
SIEMENS & HALSKE AKTIENGESELLSCHAFT
Berlin und München
Patentabteilung
© BERLIN-SIEMENSSTADT
2 4. AUG. 1S64
64/0556
Mit einem Isoliermittel gefülltes, gegenüber der Außenluft dicht abgeschlossenes Gehäuse für ein Hochspannungsgerät, vie Transformator, Meßwandler oder dergl., mit Ausdehnungsgefäß
Die lieuerung betrifft ein mit einem Isoliermittel gefülltes, gegenüber der Außenluft dicht abgeschlossenes Gehäuse für ein Hochspannungsgerät, wie Transformator, Meßwandler oder dergl., dessen Volumenänderungen des Isoliermittels aufnehmendes Ausdehnungsgefäß über einen Schlauch mit dem Gehäuseinnern in Verbindung steht, wobei ein das Ausdehnungsgefäß tragendes Bauteil am Kopf des Gehäuses abklappbar befestigt ist.
- 1 - Rad/Schi
PA 9/710/2566
Gemäß der !feuerung sind am Gehäuse und/oder Bauteil Halte- und Stützmittel vorgesehen, durch die das Bauteil mit dem Ausdehnungsgefäß bei liegendem Transport des Gerätes nach Abklappung in einer Lage kraftschlüssig gehalten ist, in der die Arbeitsachse des Ausdehnungsgefäßes senkrecht steht.'
Durch die neuerungsgemäße Ausbildung wird bei einer den Transportraum normaler Güterwagen überschreitenden Bauhöhe des Hochspannungsgerätes die Durchführung eines liegenden Transportes erleichtert, indem nunmehr hierbei sonst auftretende schädliche mechanische Beanspruchungen des Ausdehnungsgefäßes vermieden sind. Würde das Ausdehnungsgefäß z.B. aus einem Faltenbalg bestehen, so ist die mechanische Beanspruchung der Lötnähte und der Federscheiben des Faltenbalges geringer, da die Arbeitsachse des Faltenbalges während des Transportes senkrecht steht. Würde der Faltenbalg bei liegendem Transport nicht in diese Lage abklappbar sein, d.h. die Arbeitsachse während des Transportes z.B. waagerecht liegen, so γ/ürden die Transport stoße direkt auf die Lötnähte wirken, ohne von den Federscheiben abgefangen zu werden. Es besteht dann die Gefahr, daß die Lötnähte undicht werden.
Durch die neuerungsgemäße Ausbildung ist somit die Möglichkeit gegeben, einen stehenden Transport, der nur nach Teilung des Hochspannungsgerätes in mehrere selbständige Transporteinheiten möglich wäre, zu vermeiden und einen liegenden
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Transport durchzuführen, ohne daß die bisher dabei auftretenden Nachteile gegeben sind.
Es ist zwar an sich bekannt, bei einem Hochspannungsgerät das Ausdehnungsgefäß, das über einen Schlauch mit dem Gehäuseinnern in Verbindung steht, abzuklappen. Hierbei fehlen aber Halte- und Stützmittel, die das Abklappen so begrenzen, daß bei liegendem Gerät die Arbeitsachse des Ausdehnungsgefäßes sich in senkrechter Lage befindet; infolgedessen treten die obenerwähnten Nachteile ein.
Besonders einfach wird bei der neuerungsgemäßen Ausbildung die Führung des Ausdehnungsgefäßes, da seine Arbeitsachse beim liegenden Transport die gleiche Lage wie im Betrieb bei stehendem Hochspannungsgerät einnimmt, so daß die für den Betrieb vorgesehenen Führungsmittel auch für den liegenden Transport ausreichend sind. Zweckmäßig erfolgt gemäß der weiteren Neuerung die Führung mittels mit Kugeln versehenen Hülsen, welche Stehbolzen gleitend umfassen.
Zur Erläuterung der Neuerung ist in der Fig. 1 als Ausführungsbeispiel ein Stromwandler dargestellt, dessen den Transportraum eines normalen Güterwagens übersteigende Bauhöhe einen liegenden Transport erfordert, da eine Aufteilung des Stromwandlers in mehrere selbständige Transporteinheiten für einen stehenden Transport vermieden werden soll.
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In der Fig. 2 ist der obere Teil des Stromwandlers vergrößert dargestellt und in Fig. 3 ein Teil der Führung des als Faltenbalg ausgebildeten Ausdehnungsgefäßes gezeigt.
Die Fig. 4 zeigt die Transportlage des Stromwandler mit abgeklapptem Ausdehnungsgefäß.
Bei dem in der Fig. 1 gezeigten Stromwandler ist das mit einem Isoliermittel gefüllte Gehäuse, das aus dem den gestreckten Primärleiter mit Kern und Sekundärwicklung aufnehmenden KopigehäusG 1 und aus dem die sekundären Ausleitungen umgebenden Stützisolator besteht, durch den mit einem hochgezogenen Kragen versehenen Deckel 2 isoliermitteldicht gegenüber der Außenluft abgeschlossen. Dieses Gehäuse ist durch den mit einem Ventil versehenen Schlauch 3 mit dem als Ausdehnungsgefäß dienenden Faltenbalg 4 verbunden. Der Faltenbalg 4 ist, v/ie die Fig. 2 besonders deutlich erkennen läßt, auf dem im Scharnier 5 drehbar gelagerten Flansch 6 als tragendem Bauteil befestigt, so daß er von dem Gehäuse des Stromwandlers abklappbar ist. Der Flansch 6 ist mit der unverlierbaren Schraube 7 fest mit dem Deckel 2 an dem hochgezogenen Kragen desselben verbunden. Der Flansch 6 trägt mehrere Stehbolzen 8, welche über den Umfang gleichmäßig verteilt sind und am oberen Ende durch den Ring 9 verbunden sind. Mindestens drei dieser Stehbolzen dienen als Führungsbolzen des Faltenbalges 4, wie noch anhand der Fig. 3 beschrieben wird.
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Bei senkrecht stehendem Stromwandler, also im Betrieb, ruht der Faltenbalg 4 mit seinem Befestigungsflansch 6 auf dem hochgezogenen Kragen des Deckels 2 und ist dort durch das Scharnier 5 und die Schraube 7 festgelegt.
Für den Transport wird der Stromwandler umgelegt, wie es die Fig. 4 zeigt. Die Schutzhaube 10 des Faltenbalges 4 wird nach
Lösen der Befestigungsschraube soweit angehoben, daß sie mittels der am unteren Rand der Schutzhaube 10 befindlichen Befestigungsbohrungen an den Flansch 6 im angehobenen Zustand angeschraubt werden kann. Nach dem Lösen der Schraube 7 wird der.durch die Haube 10 geschützte Faltenbalg 4 mit seinem tragenden Bauteil (Flansch 6) und der Haube hochgeklappt und durch Yerschrauben der ausgeschwenkten Streben 12 unter Verwendung von Schraubenbolzen gemäß der Darstellung in der Fig. 4 kraftschlüssig in einer solchen Lage gehalten, daß die Arbeitsachse des Faltenbalges 4 auch während des liegenden Transportes senkrecht steht. Hierbei können auch noch Anschläge zur Begrenzung des Äbklappens vorgesehen sein. Im Betrieb befinden sich die Streben 12 eingeschwenkt zwischen dem Gehäuse und dem Faltenbalg 4.
Die Führung des Faltenbalges 4 geschieht durch mindestens drei am Deckel des Faltenbalges angebrachte und mit Kugeln versehene Hülsen 13, welche durch die Stehbolzen 8 gleitend geführt werden, wie es die Fig. 3 erkennen läßt. 4 Figuren
3 Ansprüche π

Claims (3)

EA.-B094227-24 8.fi4 PA 9/710/2566 Schutzansprüche
1. Mit einem Isoliermittel gefülltes, gegenüber der Außenluft dicht abgeschlossenes Gehäuse für ein Hochspannungsgerät, vrie Transformator, Meßwandler oder dergl., dessen Volumenänderungen des Isoliermittels aufnehmendes Ausdehnungsgefäß über einen Schlauch mit dem Gehäuseinnern in Verbindung steht, wobei ein das Ausdehnungsgefäß tragendes Bauteil am Kopf des Gehäuses .abklappbar befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse und/oder Bauteil Halte- und Stützmittel vorgesehen sind, durch die das Bauteil mit dem Ausdehnungsgefäß bei liegendem Transport des Gerätes nach Abklappung in einer Lage kraftschlüssig gehalten ist, in der die Arbeitsachse des Ausdehnungsgefäßes senkrecht steht.
2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halte- und Stützmittel aus zwischen Gehäuse und Ausdehnungsgefäß schwenkbar angeordneten Streben und gegebenenfalls Anschlägen am tragenden Bauteil bestehen.
3. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Ausdehnungsgefäß dienender Faltenbalg durch mindestens drei am Faltenbalg angebrachte und mit Kugeln versehene Hülsen geführt ist, welche Stehbolzen gleitend umfassen.
DE1964S0049901 1964-08-24 1964-08-24 Mit einem isoliermittel gefuelltes, gegen- ueber der aussenluft dicht abgeschlossenes gehaeuse fuer ein hochspannungsgeraet, wie transformator, messwandler od. dgl., mit ausdehnungsgefaess. Expired DE1913402U (de)

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