DE1912866B2 - Schaltungsanordnung zur Trennung eines Farbbildsignalgemisches in seine Färb und Videosignalkomponenten - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Trennung eines Farbbildsignalgemisches in seine Färb und Videosignalkomponenten

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DE1912866B2
DE1912866B2 DE19691912866 DE1912866A DE1912866B2 DE 1912866 B2 DE1912866 B2 DE 1912866B2 DE 19691912866 DE19691912866 DE 19691912866 DE 1912866 A DE1912866 A DE 1912866A DE 1912866 B2 DE1912866 B2 DE 1912866B2
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Arnpe* Corp , Redwood City, Cahf (V St A)
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Description

1 2
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltung nente um exakt 180° so vorzunehmen, daß dabei die
zur Trennung eines Farbbildsignalgemisches in seine Luminanz- und Synchronisierimpulse unverändert
Färb- und Videosignalkomponenten, mit einer Trenn- bleiben.
einrichtung, der das zusammengesetzte Farbfernseh- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer
signal zugeführt werden kann, um die Chroma- 5 Schaltung der eingangs genannten Art durch im zwei-
komponente aus dem zusammengesetzten Farbfern- ten Kanal enthaltene Phaseninversionseinrichtungen
sehsignal abzutrennen und die zurückbleibenden gelöst, um die Phase der Chromakomponente je nach
Luminanz- und Synchronisierungsimpulskomponen- dem Vorliegen eines Befehlssignals um 180° zu ver-
ten durch einen ersten Kanal und die Chromakompo- schieben, während anderenfalls ohne Phasenverschie-
nente selbst durch einen zweiten Kanal zu übertragen, io bung durch den Kanal übertragen wird,
mit einer mit den beiden Kanälen verbundenen An Hand des in den Figuren der Zeichnung sche-
Addierstufe, um die Luminanz- und Synchronisie- matisch dargestellten Ausführungsbeispiels soll die
rungsimpulskomponenten sowie die Chromakompo- Erfindung nachstehend mit weiteren Merkmalen näher
nente zu rekombinieren, so daß sie ein zusammen- erläutert werden. Dabei zeigt
gesetzes Farbfernsehsignal ergeben, und mit Mitteln, 15 Fig. 1 ein teilweise schematisches Blockdiagramm
um die einzelnen Komponenten getrennt zu bear- eines erfindungsgemäßen Chromainverters,
beiten. F i g. 2 ein Diagramm der Phasen-Frequenzcharak-
Eine Schaltung der vorgenannten Art ist aus der teristik eines Chromasignals der Anordnung nach
französischen Patentschrift 1391308 bekanntge- Fig. 1.
worden. . 20 Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, enthält ein erfin-SoIl eine derartige bekannte Schaltung jedoch in dungsgemäßer Chromainverter einen Luminanz- und einem System zur Wiedergabe von Farbfernseh- Synchronisierimpulskanal 11 und einen Chromakanal Signalen mit besonderen Effekten, wie beispielsweise 12, die gemeinsam an eine Eingangsklemme 13 für Zeitlupeneffekte oder Wiedergabe von stehenden das zusammengesetzte Farbfernsehsignal angeschlos-Bildern, verwendet werden, so reichen ihre Funktions- 25 sen sind. Die beiden Kanäle dienen dazu, die Chromaeigenschaften für zufriedenstellende Wiedergaben komponente von den Luminanz- und Synchronisiernicht aus. Dies soll im folgenden an Hand einer Er- impulskomponenten des zusammengesetzten Signals läuterung eines solchen Systems dargelegt werden. abzutrennen, um diese dann durch die entsprechen-Kürz gesagt, dient ein derartiges System zum sepa- den Kanäle zu übertragen. Der Chromakanal 12 entraten Aufzeichnen aufeinanderfolgender Felder 30 hält einen Phaseninverter 14, der die Phase der (Halbbilder) von Fernsehsignalen auf eine magne- Chromakomponente um 180° schiebt, wenn am Betische Scheibe oder ein äquivalentes Trägermedium fehlseingang 16 ein Signal cH angelegt ist. Die Aussowie zum Abspielen von vollständigen Feldern gänge der Kanäle 11 und 12 werden an eine Einrich-(Vollbildern) in wählbarem Verlauf und Ordnung, tung zum Vereinigen der Signale, wie z. B. eine wobei verschiedene Effekte, wie stehende Bilder so- 35 Addierstufe 17, gegeben, die wiederum beispielsweise wie Normal-Zeitlupen- und Zeitraffereffekte in beiden über einen Ausgangsverstärker 19 mit der Ausgangs-Richtungen, also in Vorwärts- und Rückwärtsrich- klemme 18 zur Abnahme des zusammengesetzten tung möglich sind. Es ist leicht einzusehen, daß in Farbsignals verbunden ist. Auf diese Weise werden einem derartigen System, wenn einzelne Felder des die Luminanz- und Synchronisierimpulskomponenten zusammengesetzten Farbfernsehsignals wiederholt 40 vom Kanal 11 und die Chromakomponente vom Ka- oder in bestimmten Aufeinanderfolgen der vorher er- nal 12, die je nach der Anwesenheit oder Abwesenwähnten Wiedergabe-Betriebsarten abgespielt werden, heit eines Befehlssignals nicht invertiert oder invernormalerweise am Anfang jedes wiederholten Feldes tiert ist, durch eine Addierstufe wiedervereinigt, um Phasendiskontinuitäten in der Chromakomponente ein zusammengesetztes Signal zu bilden, das an die ■des Signals auftreten. Dies würde zu einem Verlust 45 Ausgangsklemme 18 gelegt ist. der Synchronisation des lokalen Oszillators im Um die vorher erwähnte Trennung des zusammen-Chromadetektor eines Farbfernsehempfängers und da- gesetzten Signals in seine Komponenten zu bewirten, mit sowohl zu gestörten Farbwerten als auch zur Zer- enthält der Kanal 11 ein Tiefpaßfilter 21, das vorzugsstörung des Zwischenzeilenrhythmus von Bild zu Bild weise über einen Trennverstärker 22 an die Eingangsiind zu einer Reduzierung der Sichtbarkeit der Punkt- 50 klemme 13 angeschlossen ist, während der Kanal 12 struktur im Farbbild führen. Die Farbkontinuität der ein Bandpaßfilter 23 enthält, das direkt an der Ein-Chromakomponente wird jedoch durch periodische gangsklemme 13 liegt. Der Trennverstärker dient zur Inversion der Phase der Chromakomponente relativ Verhinderung von Überlagerangserscheinungen zwizum Luminanz- und Synchronisierimpuls des zusam- sehen den Filtern. Das Tiefpaßfilter hat eine Grenzmengesetzten Farbvideosignals in vorbestimmter 55 frequenz, die unterhalb des unteren Seitenbandes der Weise wiederhergestellt, die dabei von der jeweiligen Chromakomponente liegt, so daß dementsprechend Wiedergabebetriebsart abhängt. Das vorerwähnte nur die Luminanz- und Synchronisierimpulskompo-System enthält eine Logikschaltung zum Erzeugen nenten des zusammengesetzten Signals das Filter paseines Befehlssignals jeweils in den Zeitpunkten, in sieren können. Die Mittenfrequenz des Bandpaßfilters denen die Chromakomponente invertiert werden soll, 60 entspricht dem Farbbildträger der Chromakompoum die Phasenkontinuität wiederherzustellen. Das nente, wobei die Grenzfrequenzen symmetrisch dazu Befehlssignal steuert einen Chromainverter, um das so liegen, daß sie noch die Seitenbänder des HilfsVideosignal dem Ausgang mit einer Phasenverschie- trägers umfassen, wobei die untere Grenzfrequenz bung der Chromakomponente von 0 oder 180° je gleich oder größer ist als die Grenzfrequenz des Tiefnach der Abwesenheit oder Anwesenheit des Befehls- 65 paßfilters. Daher ist das Bandpaßfilter außer für gesignals zuzuführen. wisse vernachlässigbar kleine Luminanzkomponenten Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe lediglich für die Chromakomponente durchlässig, zugrunde, die Phasenumtastung der Chromakompo- Dementsprechend werden mit Hilfe dieser Filter-
3 4
anordnung über den Kanal 11 lediglich die Luminanz- umgekehrt zueinander, so daß das zweite Diodenpaar und Synchronisierimpulskomponenten übertragen, in Sperrichtung geschaltet ist, wenn das erste Diodenwährend die Chromakomponente allein durch den paar in Durchlaßrichtung liegt, und umgekehrt. Spe-Kanal 12 übertragen wird. ziell im vorliegenden Ausführungsbeispiel liegen die
Der Ausgang des Tiefpaßfilters 21 wird einem Ein- 5 Verhältnisse so, daß die positiven Enden der Dioden
gang der Addierstufe 17 über eine Kanalverzögerungs- 34 und 36 mit dem Anfang und Ende der Wicklung
ausgleichsvorrichtung 24 oder eine äquivalente Vor- 32 verbunden sind, während die negativen Enden die-
richtung zugeführt, deren Zweck weiter unten näher ser Dioden entsprechend mit dem Anfang bzw. Ende
beschrieben wird. Der Ausgang des Bandpaßfilters 23 der Wicklung 33 verbunden sind. Das negative Ende
wird vorzugsweise über einen Verstärker 26 dem Ein- io der Diode 37 ist mit dem Anfang der Wicklung 32
gang eines Phaseninverters 14 zugeführt, dessen Aus- verbunden, während das negative Ende der Diode 38
gang mit dem zweiten Eingang der Addierstufe ver- über einen Widerstand 39 mit dem Ausgang der
bunden ist. Wicklung 32 verbunden ist. Das positive Ende der
Es ist klar, daß zum Zwecke der Phasenverschie- Diode 38 liegt am Anfang der Wicklung 33, während
bung der Chromakomponente des zusammengesetzten 15 das positive Ende der Diode 37 über einen variablen
Signals an der Ausgangsklemme 18 um exakt 0 oder Ausgleichswiderstand 41 an das Ende der Wicklung
180° relativ zur ursprünglichen Phase an der Ein- 43 angeschlossen ist.
gangsklemme 13 und damit zur ursprünglichen Phase Wenn das erste Diodenpaar 34, 36 durchlässig ist, der Luminanz- und Synchronisierimpulskomponenten so daß jeweils die Anfänge bzw. Enden der Wicklunkeine Verzögerungen der Zeitverschiebung der Si- 20 gen 32 und 33 miteinander verbunden sind, bewirkt gnale, welche die Kanäle 11 und 12 passiert haben ein der Wicklung 29 zugeführtes Signal in der Wick- und auch keine Phasenverschiebungen der Signal- lung 31 ein Signal ohne Phasenverschiebung. Umgekomponenten außer der gesteuerten 180°-Phasen- kehrt erzeugt ein der Wicklung 29 zugeführtes Signal, verschiebung im Inverter 14 auftreten dürfen. Zu die- im Falle, daß das Diodenpaar 37 und 38 durchlässig sem Zweck sind die Teile 11 und 12 so ausgebildet, daß 25 ist, wobei verschiedene Enden der Wicklungen 32 sie die gleiche Zeitverzögerung aufweisen, so daß die und 33 miteinander verbunden sind, in der Wicklung Signalkomponenten an den Eingängen der Addier- 31 ein Signal mit invertierter Phase,
stufe 17 ihre ursprünglichen relativen Lagen auf- Damit sich die Durchlaßrichtungen des ersten weisen. Zusätzlich ist die Phasen-Frequenzcharakte- Diodenpaares 34, 36 und des zweiten Diodenpaares ristik des Bandpaßfilters 23, die polar symmetrisch, 30 37, 38 entsprechend einem Befehlssignal cH am Einwie aus Fig. 2 zu ersehen ist, wobei die Phase bei gang 16 umkehren, ist der Mittelabgriff 42 der Wickder Frequenz/s des Farbhilfträgers genau Null ist, so lung 32 geerdet, während der Mittelabgriff 43 der daß das Bandpaßfilter keine unerwünschte Phasen- Wicklung 33 mit einem bipolaren Vorspannschaltverschiebung der Chromakomponente bewirken kann. kreis 44 verbunden ist, der die Polarität der Vorspan-Damit die Kanäle 11 und 12 genau die gleiche Zeit- 35 nung am Mittelabgriff 43 je nach der Anwesenheit verzögerung haben, werden die Differenzen der Zeit- eines Befehlssignals zwischen positiven und negativen verzögerung, die durch das Tiefpaßfilter 21 bzw. das Werten gegenüber Erde schaltet. Dementsprechend Bandpaßfilter 23 hereinkommen könnten, mit Hilfe führt bei Abwesenheit eines Befehlssignals die negaeiner Kanalverzögerungsausgleichsvorrichtung 24 tive Vorspannung am Mittelabgriff 43 dazu, daß die ausgeglichen, welche im Kanal 11 jede gewünschte 4° Dioden 34 und 36 leiten, während die Dioden 37 und Zusatzverzögerung erzeugen kann, die notwendig ist, 38 nicht leiten. Beim Anlegen eines Befehlssignals an um den Unterschied zu kompensieren. Man kann je- den Eingang 16 wird die Vorspannung am Mittelabdoch auch durch entsprechende konstruktive Maß- .. griff 43 positiv, so daß nunmehr die Dioden 34 und nahmen dafür sorgen, daß die Zeitverzögerung des 36 nichtleitend sind, während die Dioden 37 und 38 Tiefpaßfilters 21 exakt der Verzögerung des Band- 45 durchlässig werden. Auf diese Weise wird also ein an paßfilters 23 entspricht, so daß die Ausgleichsvor- der Wicklung 31 abgenommenes Signal gegenüber richtung 24 entfallen kann. dem der Wicklung 29 zugeführten Signal invertiert
Im bevorzugten Ausführungsbeispiel der F i g. 1 oder nicht invertiert, je nachdem, ob am Eingang 16
enthält der Phaseninverter 14 einen Eingangstransfor- ein Befehlssignal liegt oder nicht,
mator 27 und einen Ausgangstransformator 28. Die 50 Im bevorzugten Ausführungsbeispiel der Fig. 1
Primärwicklung 29 des Eingangstransformators liegt enthält der bipolare Vorspannungsschaltkreis 44 einen
zwischen dem Ausgang des Verstärkers 26 und Erde, NPN-Transistor 46, dessen Basis einerseits über eine
während die Sekundärwicklung 31 des Ausgangs- Parallelschaltung aus einem Widerstand 47 und einem
transformators zwischen dem Eingang der Addier- Kondensator 48 mit dem Eingang 16 und andererseits
stufe 17 und Erde liegt. Die Sekundärwicklung 32 des 55 über einen Vorspannwiderstand 49 mit Erde verbun-
Eingangstransformators ist mit der Primärwicklung den ist. Der Emitter des Transistors 46 ist geerdet,
33 des Ausgangstransformators über ein Dioden- während der Kollektor über einen Ladewiderstand
schaltnetzwerk verbunden, welches derart ausgebil- 51 mit der positiven Klemme 52 einer Vorspannungs-
det ist, daß es je nach der Anwesenheit oder Ab- quelle der positiven Vorspannung +V verbunden ist.
Wesenheit eines Befehlssignals cH am Eingang 16 die 60 Der Transistor 46 ist somit normalerweise nichtlei-
Wicklungen mit oder ohne Phaseninversion verkop- tend und wird durch Rechteckbefehlssignale Cn am
pelt. Zu diesem Zweck enthält das Diodenschaltnetz- Eingang 16 zwischen Erde und einem positiven Ni-
werk zwei Dioden 34 und 36, welche jeweils den An- veau geschaltet.
fang und das Ende der Wicklungen 32 und 33 mit- Der Kollektor des Transistors 46 ist außerdem
einander verbinden, sowie zwei Dioden 37 und 38, 65 noch mit der Basis eines Transistors 53 mit umge-
welche jeweils den Eingang der einen Wicklung mit kehrten Leitfähigkeitstyp, im vorliegenden Beispiel
dem Ausgang der anderen Wicklung verkoppeln. Die also eines PNP-Transistors verbunden. Der Emitter
Durchlaßrichtungen der beiden Diodenpaare sind des Transistors 53 liegt vorzugsweise über eine in
Sperrichtung geschaltete Diode 54 an der positiven Vöfspänirungsklemme 52. Der Kollektor des Transistors 53 ist über einen Ladewiderständ 56 mit einer negativen Vorspännrungskleinme 57 der Vorspannung —V verbunden. Der Transistor 53 ist daher normalerweise nichtleitend, aber wird entsprechend der Leitfähigkeit des Transistors 46 und damit entsprechend zum Befehlssignal cH am Eingang 16 leitend. Dadurch schaltet der Kollektor des Transistors etwa zwischen den Spannungen —V und +V, wenn das Befehlssignal zwischen Erde und positiver Spannung schaltet. Damit dementsprechend der Mittelabgriff 43 positiv oder negativ vorgespannt wird, ist dieser vorzugsweise über einen Widerstand 58 mit dem Kollektor des Transistors 53 verbunden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltung zur Trennung eines Farbbildsignalgemisches in seine Färb- üttd Videosignalkomponenten, mit einer Trenneinrichtung, der das zu- sammengesetzte Farbfernsehsignal zugeführt werden kann, um die Ghromakomponente aus dem zusammengesetzten Farbfernsehsignal abzutrennen und die zurückbleibenden Luminanz- und Synchrönisierungsimpulskomponenten durch einen ersten Kanal und die Chromäkbmpönente Selbst durch einen zweiten Kanal zu übertragen, mit einer niit den beiden Kanälen verbundenen Addierstuf e, um die Luminanz- und Synchronisierimpulskömponenten sowie die Chfomakomponente zu rekombinieren, so daß sie ein zusammengesetztes Farbfernsehsignal ergeben* und mit Mitteln, um die einzelnen Komponenten getrennt zu bearbeiten, gekennzeichnet durch im zweiten Kanal (12) enthaltene Phaseniiiversionseinrichtungen (14, 44), um die Phase der Chrömäkomponente je nach dem Vorliegen eines Befehlssignals um 180° zu verschieben, während Sie andernfalls ohne Phasenverschiebung durch den Kanal übertragen wird.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Phaseninversionseinrichtung (14) Eingangs- und Ausgangstransformatoren (27, 28) enthält, die jeweils eine Primär- und eine Sekundärwicklung aufweisen, wobei die Primär-Wicklung (29) des Eingangstraiisformators (27) mit der die Ghromakompönente extrahierenden Trennvorrichtung Und die Sekundärwicklung (31) des Ausgangstransformators (28) mit der Addierstufe (17) verbunden ist, und daß ein die Sekundärwicklüng (32) des Eingangstraiisformators (27) mit der Primärwicklung (33) des Ausgangstransförmätörs (28) verbindendes Schaltnetzwerk vorgesehen ist, welches zwei Selektiv leitende bzw. nichtleitende Pfade bildet und wobei der erste Pfad entsprechende Enden der Sekundärwicklung des Eingängstransformators urid der Primärwicklung des AüSgangstransformators verbindet, während der andere Pfad entgegengesetzte Enden der Sekundärwicklung des Eingangstransformators und der Primärwicklung des Ausgangstransformators kreuzweise verkoppelt, und daß schließlich eine mit den beiden Pfaden gekoppelte Betätigungseinrichtung (44) vorgesehen ist, um bei Abwesenheit eines Befehlssignals den ersten Pfad leitend und den zweiten Pfad nichtleitend zu machen, während bei Vorliegen eines Befehlssignals der erste Pfad nichtleitend wird und der zweite Pfad leitend.
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Pfad durch ein Diodenpaar (34, 36) gebildet wird, das entsprechende Enden der Sekundärwicklung (32) des Eingangstransformators (27) und der Primärwicklung (33) des Ausgangstransformators (28) verbindet, daß der zweite Pfad im wesentlichen durch ein zweites Diodenpaar (37, 38) gebildet wird, welches entgegengesetzte Enden der Sekundärwicklung des Eingangstransformators und der Primärwicklung des Ausgangstransformators verbindet, wobei das zweite Diodenpaar (37, 38) gegenüber dem ersten Diodenpaar (34, 36) umgekehrte Durchlaßrichtung aufweist, und daß die Betätigungseinrichtung (44) einen bipolaren Vorspanmingskreis enthält, der mit dem Mittelabgriff (43) der Primärwicklung (33) des Ausgangstransformatörs (28) verbunden ist, um je nach Anwesenheit oder Fehlen des Befehlssignals diesen Mittelabgriff jeweils mit Vorspannungen entgegengesetzter Polarität zu beaufschlagen, während der Mittelabgriff (42) der Sekundärwicklung (32) des Eiügartgstransformators (27) geerdet ist.
4. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen bipolaren Vorspannkreis mit einem ersten Transistor (46), dessen Basis an eine mit dem Befehlssignal zu beaufschlagende Eingangsklemme angeschlossen ist, während der Emitter und Kollektor des Transistors (46) so mit Vorspannung beaufschlagt sind, daß der Transistor normalerweise bei Abwesenheit des Befehlssignals nicht leitet und bei Vorliegen des Befehlssignals leitet, einen zweiten Transistor (53) umgekehrten Leitfähigkeitstyps wie der Transistor (46), dessen Basis mit dem Kollektor des ersten Transistors verbunden ist, erste und zweite Vorspannungsquellen entgegengesetzter Polarität; einen Ladewiderstand enthaltende Einrichtungen, um die beiden Vorspannungsquellen an den Emitter und Kollektor des zweiten Transistors anzuschließen und ihn dadurch so vorzuspannen, daß er im Falle, daß der erste Transistor nichtleitend ist, ebenfalls nicht leitet, während er leitet, wenn der erste Transistor leitet, so daß der zweite Transistor (53) dadurch je nach seinem Leitfähigkeitszustand entgegengesetzt zueinander polarisierte Vorspannungen am Ladewiderstand (58) erzeugt, der mit dem Mittelabgriff (43) der Primärwicklung (33) des Ausgangstransformators (28) verbunden ist, um diesem die entgegengesetzt polarisierten Vorspannungen zuführen zu können.
Hierzu i Blatt Zeichnungen
DE19691912866 1968-03-18 1969-03-13 Schaltungsanordnung zur Trennung eines Farbbildsignalgemisches in seine Färb und Videosignalkomponenten Pending DE1912866B2 (de)

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