DE1910441C - Spannwerkzeug zum Vorspannen von Kolbenringen in den Nuten eines Kolbens - Google Patents

Spannwerkzeug zum Vorspannen von Kolbenringen in den Nuten eines Kolbens

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DE1910441C
DE1910441C DE1910441C DE 1910441 C DE1910441 C DE 1910441C DE 1910441 C DE1910441 C DE 1910441C
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Nebenklasse 5c 23-00 12e 4-01 12i 7-12 12k 1-18 12o 11-00 12o 11-00 12o 12-00 12o 19-01 12o 19-03 12p 4-01 15d 28-09 19c 7-35 19d 9-02 19e 9-00 20b 5-02 21al 36-26 21a4 74-00 21c 27-01 2 If 84-02 21h 13-10 21n7 5-76 21n7 5-84 21n7 9-62 22g 3-72 22g 3-82 22k 3-10 30b 1-04 30c 6-01 30e 11-00 Frunder
Original Assignee
Hazet-Werk Hermann 5630 Remscheid
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Description

in dem einen Zangenschenkel (1) drehbar gelagerte Spindel (12) mit einem am freien Ende des 35
Zangenschenkels (1) angeordneten Einstellknopf
(17) und eine auf der Spindel (12) verschiebbare Die Erfindung betrifft ein Spannwerkzeug zum
Führungsmutter (11) aufweist. Vorspannen von Kolbenringen in den Nuten eines
3. Spannwerkzeug nach Anspruch 1 und 2, Kolbens, bestehend aus einer Zange und einem dadurch gekennzeichnet, daß über der Führungs- 30 weitenverstellbaren Spannband, von dem ein Ende mutter (11) in dem Rücken des Zangenschenkels fest und das andere lösbar mit der Zange verbunden (1) ein Sichtschlitz (19) und eine Skala (21) ist, unter Anwendung einer Einstellvorrichtung zum angeordnet sind. Voreinstellen des Spannbandes.
4. Spannwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch Bei der Montage von Verbrennungsmotoren müsgekennzeichnet, daß der andere Zangenschenkel 35 sen die Kolben in die Zylinder eingeführt werden, aus einem Handhebel (26) und einem Spannteil Dabei ist es erforderlich, die radial elastischen KoI-(24) besteht und daß beide an dem einen Zangen- benringe in ihre Nuten hineinzudrücken, damit der schenkel (1) schwenkbar gelagert sind, wobei Kolben in den Zylinder hineinschlüpfen kann. Für das lösbare Ende des Spannbandes (2) mit dem diesen Zweck sind verschiedene Spannwerkzeuge befreien Ende des Spannteiles (24) verbunden ist. 40 kanntgeworden. Diese Spannwerkzeuge müssen sich
5. Spannwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch nach dem Einführen des Kolbens in den Zylinder gekennzeichnet, daß der Spannteil (24) und der öffnen lassen, damit sie vom Kolber; oder der nach Handhebel (26) an verschiedenen Punkten des unten herausragenden Pleuelstange wieder abgenomeinen Zangenschenkels (1) gelagert sind und daß men werden können. Bei luftgekühlten Verbrenzur Kraftübertragung zwischen dem Handhebel 45 nungsmotoren besteht die zusätzliche Schwierigkeit, (26) und dem Spannteil (24) ein etwa auf einer daß der Spannteil des Spannwerkzeuges sehr dünn Verbindungslinie zwischen diesen Punkten (Lager- sein muß, damit er in den beengten Raum zwischen bolzen 25, 27) liegender Druckpunkt (Lager- Stehbolzen und Zylinder hineinpaßt und vor allen bolzen 28) dient. Dingen nach der Montage des Kolbens wieder aus
6. Spannwerkzeug nach Anspruch 5, dadurch so diesem herausgenommen werden kann,
gekennzeichnet, daß der Druckpunkt durch einen Ein bekanntes Spannwerkzeug für Kolbenringe beam Handhebel (26) befestigten Lagerbolzen (28) steht aus zwei halbkreisförmig gebogenen starren und einen im Spannteil (24) vorgesehenen Füh- Zangenteilen mit einem radial abstehenden Griffende, rungsschlitz (32) gebildet ist. Die Griffenden sind nach dem Ansetzen des Spann-
7. Spannwerkzeug nach Anspruch 5, dadurch 55 Werkzeuges an den Kolbenringen leicht konisch gegekennzeichnet, daß ein zur Lagerung des spreizt und können durch Aufschieben einer gerän-Handhebels (26) an dem anderen Zangenschenkel delten Hülse zusammengedrückt werden. Dabei wer-(1) dienender Lagerbolzen (27) in einem Füh- den dann auch die Kolbenringe nach innen in die rungsschlitz (29) des Handhebels (26) gleitet. Kolbenringnuten des Kolbens hineingedrückt. Bei
8. Spannwerkzeug nach Anspruch 5 bis 7, da- 60 diesem bekannten Spannwerkzeug sind die beiden durch gekennzeichnet, daß als Sperre ein am Zangenteile starr ausgebildet, und infolgedessen ist anderen Zangenschenkcl (1) vorgesehener Füh- für jede Kolbengröße ein anderes Werkzeug erforderrungsschlitz (31) dient, in den der im Druckpunkt lieh. Bei luftgekühlten Verbrennungsmotoren sind die am Handhebel (26) befestigte Lagerbolzen (28) Manipulationen beim Abnehmen des Spannwerkzeugleichzeitig eingreift. 65 ges sehr umständlich.
9. Spannwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch Ein anderes bekanntes Spannwerkzeug besteht aus gekennzeichnet, daß der Führungsschlitz (31) L- einer Zange und einen Spannband, von dem ein Ende förmig ausgebildet und in seinem kurzen Schenkel fest und das andere Ende lösbar mit der Zange ver-
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banden ist. Das Gewerbe der Zange besteht aus einem soll die einmal für einen bestimmten Kolbenring-Schraubenbolzen mit Flügelmutter. Das Spannband durchmesser gewählte Voreinstellung beim Lösen des ist mit radial nach außen abstehenden Rasthaken Spannbandes erhalten bleiben und eine Arretierung versehen, damit verschiedene Durchmessergrößen des des Spannbandes in der gespannten Stellung unab-Kolbens eingestellt werden können. Bei diesem be- 5 hängig von der jeweils eingestellten Spannbandlänge kannten Spannwerkzeug ist eine Arretierung im ge- in einer bestimmten Stellung des Spannwerkzeuges spannten Zustand mit dsr Flügelmutter am Gewerbe möglich sein.
nur bedingt möglich. Die radial nach außen ab- Bei einem Spannwerkzeug zum Vorspannen von stehenden Rasthaken machen eine Verwendung die- Kolbenringen in den Nuten eines Kolbens der einses Spannwerkzeuges bei den beengten räumlichen io gangs behandelten Art wird die der Erfindung zuVerhältnissen an luftgekühlten Verbrennungsmotoren gründe liegende Aufgabe dadurch gelöst, daß das fest unmöglich. Bei diesem weitenverstellbaren Spann- mit der Zange verbundene Ende des Spannbandes Werkzeuges kann die Weitenverstellung immer nur in einem der beiden Zangenschenkel an einer in in größeren Stufen erfolgen und Zwischeneinstel- Längsrichtung des Zangenschenkels verschiebbaren lungen sind nicht möglich. 15 Halterung (Führungsmutter) der Einstellvorrichtung
Weiterhin ist eine zangenartige Vorrichtung zum (Spindel) befestigt ist, daß das lösbare Ende des Einsetzen von Kolben mit Kolbenringen mit einem Spannbandes mit dem anderen Zangenschenkel um die Kolbenringe zu schlingenden Spannband be- (Handhebel, Spannteil) verbunden ist und daß dieser kannt, dessen eines Ende fest und dessen anderes in Spannlage der Zange mittels einer Sperre (Lager-Ende lösbar mit der Zange verbunden ist (deutsche ao bolzen, Führungsschlitz) gegenüber dem einen Patentschrift 410 083). Bei dieser bekannten Vorrich- Zangenschenkel gehalten ist.
tung ist die Voreinstellung mit demjenigen Ende des Das erfindungsgemäß ausgebildete Spannwerkzeug Spannbandes durchzuführen, welches lösbar an der hat den Vorteil, daß es mit wenigen Handgriffen auf Zange befestigt ist. Die Voreinstellung der Länge verschiedene Durchmesser eingestellt werden kann, des Spannbandes, die zur Anpassung an den Durch- as indem ein Ende in den Zangenschenkel eingezogen messer des jeweils verwendeten Kolbenringes dient, oder aus dem Zangenschenkel herausgezogen werden muß bei jedem Kolbenring neu vorgenommen wer- kann, während das andere Ende am Zangenmaul beden, denn beim Lösen des Spannbandes von der festigt wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß Zange geht die Voreinstellung immer verloren. Durch das Spannband aus einem sehr dünnen und nahezu die Lage der Einrichtungen zur Voreinstellung an 30 glatten Stahlband bestehen kann, welches auch für dem lösbaren Ende des Spannbandes ist das An- die Verwendung an luftgekühlten Verbrennungsmobringen einer Markierung nicht oder nur sehr schlecht toren besonders geeignet ist. Schließlich besteht noch möglich. Markierungen erleichtern aber die Vorein- ein herausragender Vorteil darin, daß eine genaue stellung beträchtlich. Darüber hinaus fehlt bei der be- Bemessung der Länge des Spannbandes möglich ist. kannten Vorrichtung die Arretierbarkeit in der ge- 35 Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann das spannten Lage des Kolbenringes. Die Handhabung stufenlos verstellbare Ende des Spannbandes an einer des Werkzeuges erfordert deshalb einen verhältnis- im Profil des Zangenschenkels geführten und auf mäßig großen Kraftaufwand. einer Spindel angeordneten Führungsmutter befestigt
Schließlich ist noch ein zangenartiges Spannwerk- sein. Dabei hat es sich als zweckmäßig erwiesen, das zeug mit einem Spannband bekannt, wobei die Enden 40 Ende des Spannbandes mit einer oder mehreren des zweiteilig ausgebildeten Spannbandes an den Blechschrauben lösbar und austauschbar an der Füh-Zangenschenkeln befestigt sind und die Längenein- rungsmutter zu befestigen, damit das Spannwerkzeug stellung mittels Klemmschrauben erfolgt. Bei diesem als solches durch einfachen Austausch des Spannbekannten Spannwerkzeug ist die Lage der die Vor- bandes für verschiedene Durchmesserbereiche geeinstellung bewirkenden Klemmschrauben ungünstig, 45 eignet ist.
weil diese beim Einsetzen des Kolbens in den Zylin- Weiterhin hat es sich als zweckmäßig erwiesen, am der stören können und die Möglichkeit besteht, Ende der Spindel für die Führungsmutter außerhalb durch zufälliges Anstoßen die Voreinstellung unbe- des Zangenschenkels einen Einstellknopf vorzusehen absichtigt zu lösen. Bei diesem bekannten Spann- und die Spindel selbst im unteren Ende des Zangenwerkzeug sind die beiden Enden des Spannbandes an 50 schenkeis in einem Lagerklotz aus Kunststoff zu den Zangenschenkeln fest angeschraubt, so daß ein lagern. Bei dieser Anordnung ist es nämlich möglich, leichtes Lösen oder Aushaken des Spannbandes nicht zwischen dem Lagerklotz und einem Bund der Spindel möglich ist. Ungünstig ist ferner, daß zur Arretierung eine axial elastische Sicherungsfeder einzusetzen und des Spannwerkzeuges im gespannten Zustand eine zwischen dem Lagerklotz und dem Einstellknopf eine Zahnstange dienen soll, welche die Arretierung nur 55 Verzahnung vorzusehen. Mit dieser unter Spannung in den jeweils durch die Größe der Zähne gegebenen stehenden Rasteinrichtung ist es möglich, die Weite Stufen zuläßt. Diese Einrichtung genügt nicht den in des Spannbandes auch bei kleinsten Durchmesserder Praxis gestellten Anforderungen, denn es kommt änderungen exakt einzustellen,
darauf an, das Spannwerkzeug genau in dem Punkt Damit die richtige Weite des Spannbandes nicht zu arretieren, in dem der Kolbenring weit genug zu- 60 immer erst empirisch am Kolben ermittelt werden sammengedrückt ist und in dem auch noch ein Rut- muß, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, über der sehen des Spannbandes am Kolben möglich ist Führungsmutter im Rücken des Zangenschenkels (USA.-Patentschrift 1 470 313). einen Sichtschlitz und daneben eine Skala anzuord-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein nen, die verschiedene Durchmesser angibt. Es ist aber
Spannwerkzeug zum Vorspannen von Kolbenringen 65 ebensogut auch möglich, auf der Außenseite des
in den Nuten eines Kolbens zu schaffen, welches eine Spannbandes oberhalb des Zangenschenkels eine
genaue Einstellung der Länge des Spannbandes ge- Skala einzuätzen.
stattet und gleichwohl leicht zu bedienen ist. Dabei Damit das erfindungsgemäß ausgebildete Spann
werkzeug mit einer Hand gespannt, im gespannten ein Ende des Spannbandes 2 mit Blechschrauben 13 Zustand arretiert und auch wieder gelöst werden befestigt. Das untere Ende der Spindel 12 ist in einem kann, besteht in weiterer Ausgestaltung der Erfindung Lagerklotz 14 aus Kunststoff gelagert, der im unteren der andere Zangenschenkel aus einem Handhebel und Ende des Zangenschenkels 1 befestigt ist. Zwischen einem Spannteil. Dabei ist der Spannteil auf einem 5 dem Lagerklotz 14 und einem Bund 15 der Spindel festen Lagerbolzen im Zangenschenkel gelagert, wäh- 12 ist eine axial elastische Sicherungsfeder 16 angerend der Handhebel mit zwei beweglichen Lager- ordnet. Auf dem freien äußeren Ende der Spindel 12 bolzen in zwei Führungsschlitzen des Zangen- ist ein Einstellknopf 17 befestigt, der unter der Wirschenkels und in einem Führungsschlitz des Spann- kung der Sicherungsfeder 16 dem Lagerklotz 14 anteiles gelagert ist. Der Führungsschlitz des Zangen- io liegt. Zwischen diesen beiden Teilen (14,17) ist eine schenkeis ist zweckmäßig L-förmig ausgebildet und Verzahnung 18 vorgesehen, damit die Weite des wird von dem Führungsschlitz im Spannteil gekreuzt. Spannbandes 2 in kleinsten Stufen verstellt werden Dadurch entsteht im unteren Teil des L-förmigen kann. Zu diesem Zweck ist in dem Rücken des Führungsschlitzes ein »Totgang«, in dem das Spann- Zangenschenkels 1 ein Sichtschlitz 19 für einen Marwerkzeug unter Überwindung eines Druckpunkts im 15 kierungsstift 20 und daneben eine Skala 21 vorgespannten Zustand arretiert werden kann. Zur Er- gesehen.
leichterung der Öffnungsbewegung des Handhebels An dem freien Ende des Spannbandes 2 ist ein
und Spannteiles kann auf dem festen Lagerbolzen des Spannstift 22 befestigt. Dieser Spannstift 22 kann in
Spannteiles eine Spannfeder angeordnet sein, deren einen Fangschlitz 23 eines Spannteiles 24 eingeführt
freie Schenkel sich einerseits am Spannteil und ande- ao werden. Das Spannteil 24 ist mit einem festen Lager-
rerseits am Zangenschenkel abstützen. bolzen 25 im Zangenschenke! 1 gelagert. Bewegt wird
Am freien Ende des Spannbandes ist ein Spann- der Spannteil 24 mit einem Handhebel 26, der mit stift befestigt, der am Zangenmaul in einem Fang- zwei beweglichen Lagerbolzen 27, 28 in zwei Fühschlitz des Spannteiles befestigt werden kann. Damit rungsschlitzen 29,31 des Zangenschenkels 1 und in das Austrittsende des Fangschlitzes im entspannten »5 einem weiteren Führungsschlitz 32 des Spannteiles Zustand des Spannwerkzeuges nicht unbeabsichtigt 24 gelagert ist. Der Führungsschlitz 31 im Zangenfrei liegt und den Spannstift freigibt, kann auf dem schenkel 1 ist L-förmig ausgebildet und wird von dem Rücken des Spannteiles eine gegen den Zangen- Führungsschlitz 32 im Spannteil 24 gekreuzt,
schenkel wirkende Blattfeder angeordnet sein, gegen Beim öffnen des Handhebels 26 gegen die Wirderen Wirkung der Handhebel zum öffnen des Fang- 30 kung einer auf dem Rücken des Spannteiles 24 beschlitzes abgedrückt werden muß. festigten Blattfeder 33, die unter nach innen geboge-
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Gegenstan- nen Lappen 34 des Zangenschenkels 1 angeordnet ist, des der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden wird der Fangschlitz 23 zum Einführen des Spann-Beschreibung der Zeichnungen, in denen eine Aus- Stiftes 22 am Zangenmaul freigelegt. Danach federt führungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten 35 das Spannteil 24 und mit diesem auch der Handhebel Spannwerkzeuges für Kolbenringe in Ansichten und 26 in die in F i g. 3 dargestellte entspannte Lage zu-Schnitten dargestellt ist. In den Zeichnungen zeigt rück. Dabei ist der Spannstift 22 bereits unter einem
F i g. 1 ein Spannwerkzeug in Seitenansicht, am Zangenmaul im Zangenschenkel 1 befestigten
F i g. 2 dasselbe Spannwerkzeug um 90° gewendet Segment 35 eingefangen. Beim Zusammendrücken des
in Ansicht, 40 Handhebels 26 und des Zangenschenkels 1 wird das
F i g. 3 dasselbe Spannwerkzeug entlang der Spannteil 24 vom Lagerbolzen 28 eingezogen und da-
Linie III-III in Fi g. 2 geschnitten, mit auch das Spannband 2 am Spannstift 22 bis in
F i g. 4 dasselbe Spannwerkzeug gegenüber der in die in F i g. 3 strichpunktiert gezeichnete Lage. Der
F i g. 2 dargestellten Lage um 180° gewendet, Lagerbolzen 28 befindet sich dann im »Totgang« des
F i g. 5 einen Kolben mit entspannten Kolbenringen 45 L-förmigen Führungsschlitzes 31, so daß em öffnen
in perspektivischer Darstellung. des Spannwerkzeuges unter dem Zug des Spannban-
Das dargestellte Spannwerkzeug besteht im wesent- des 2 nicht möglich ist. Erst wenn der Lagerbolzen
liehen aus einem Zangenschenkel 1, einem Spann- 28 den »Totgang« des L-förmigen Führungsschlitzes
band 2, einem Handhebel 26 und einem Spannteil 24. 29 durch bewußtes öffnen des Handhebels 26 wieder
Das Spannwerkzeug dient dazu, die an einem KoI- 50 verlassen hat wird das Spannwerkzeug unter der
ben 5 in Nuten 6 angeordneten Kolbenringe 7 auf den Wirkung einer auf dem Lagerbolzen 25 angeordneten
Durchmesser des Kolbens zusammenzudrücken, da- Spannfeder 36 entspannt Damit der Spannstift 22 den
mit der Kolben in einen — nicht dargestellten — Fangschlitz 23 verlassen kann, muß das Spannteil 24
Zylinder eines Verbrennungsmotors eingeführt wer- mit dem Handhebel 26 noch gegen die Wirkung der
den kann. Bei einer solchen Montage legt sich das 55 Blattfeder 33 geöffnet werden.
Spannband 2 gegen die Außenseite des Zylinders und Damit sich das Spannband 2 bei der Montage des
gleitet beim Einführen des Kolbens 5 an diesem ent- Kolbens 5 besser am Zylinder abstützen kann, sind
lang. in seinen Rand kleine Wellen 37 eingedrückt
In dem Zangenschenkel 1 ist eine Fühningsnmtter Anstelle der Skala 21 auf dem Rücken des Zangen-11 angeordnet, die mit einer Spindel 12 axial ver- 60 schenkeis 1 kann auch eine Skala 38 in das Spannschoben werden kann. An der Führungsmutter U ist band 2 eingeätzt sein.
Hierza 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

1 2 Patentansprüche: d« Lagerbolzen (28) gegen die beim Spannen r auftretende Belastung gehalten ist
1. Spannwerkzeug zum Vorspannen von iO. Spannwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch Kolbenringen in den Nuten eines Kolbens, be- gekennzeichnet, daß der Spannteil (24) am stehend aus einer Zange und einem weitenver- 5 Zangenmaul mindestens einen Fangschlitz (23) stellbaren Spannband, von dem ein Ende fest und für einen am freien Ende des Spannbandes (2) an das andere lösbar mit der Zange verbunden befestigten Spannstift (22) aufweist und daß am ist, unter Anwendung einer Einstellvorrichtung anderen Zangenschenkel (1) ein Segment (35) zum Voreinstellen des Spannbandes, dadurch befestigt ist, an dem der Fangschlitz (23) während gekennzeichnet, daß das fest mit der io der Spannbewegung entlanggleitet und das den Zange verbundene Ende des Spannbandes (2) in Fangschlitz nur in der äußersten Öffnungsstellung einem der beiden Zangenschenkel (1) an einer in des Spannwerkzeuges freigibt.
Längsrichtung des. Zangenschenkels (!) vef- 11. Spannwerkzeug nach Anspruch 10, gekennschiebbaren Halterung (Führungsmutter 11) der zeichnet durch eine Feder (Blattfeder 33), die Einstellvorrichtung (Spindel 12) befestigt ist, daß 15 dem Erreichen dieser Öffnungsstellung entgegendas lösbare Ende des Spannbandes (2) mit dem wirkt.
anderen Zangenschenkel (Handhebel 26, Spann- 12. Spannwerkzeug nach Anspruch 10, da-
teil 24) verbunden ist und daß dieser in Spann- durch gekennzeichnet, daß eine weitere Feder
lage der Zange mittels einer Sperre (Lagerbolzen (Spannfeder 36) vorgesehen ist, die in der Ver-
28, Führungsschlitz 31) gegenüber dem einen ao riegelungsstellung des Spannwerkzeuges gespannt
Zangenschenkel (1) gehalten ist. ist und deren Federkraft in einer Mittellage des
2. Spannwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch Handhebels (26) endet, in der der Fangschlitz (23) gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung eine noch durch das Segment (35) verschlossen ist.

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