DE190975C - - Google Patents

Info

Publication number
DE190975C
DE190975C DENDAT190975D DE190975DA DE190975C DE 190975 C DE190975 C DE 190975C DE NDAT190975 D DENDAT190975 D DE NDAT190975D DE 190975D A DE190975D A DE 190975DA DE 190975 C DE190975 C DE 190975C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water gas
gas
machines
inflation
ignition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT190975D
Other languages
English (en)
Publication of DE190975C publication Critical patent/DE190975C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L3/00Gaseous fuels; Natural gas; Synthetic natural gas obtained by processes not covered by subclass C10G, C10K; Liquefied petroleum gas

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl90975 -
KLASSE 46 a. GRUPPE
zu verwenden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1907 ab.
Es ist bekannt, daß die Verwendung von Wassergas für größere Explosions- oder Verbrennungskraftmaschinen noch ganz erhebliche Schwierigkeiten bietet und ein sicherer und wirtschaftlicher Betrieb mit derartigen Maschinen bis jetzt nicht zu erreichen war. Wenn auch kleine Maschinen ' bis zu etwa 12 PS. aufwärts, sofern niedere Verdichtung angewendet wird, erhebliche Schwierigkeiten
ίο im Betrieb nicht zeigen, so werden die Verhältnisse doch wesentlich ungünstiger für größere Maschinen, beispielsweise solche von ιoo PS. aufwärts. Es besteht nämlich infolge des beträchtlichen Wasserstoffgehaltes, selbst bei Anwendung einer verhältnismäßig niederen Verdichtung, welche wiederum sehr reichlich dimensionierte Maschinen voraussetzt, in nicht geringem Maße die Gefahr der Selbstzündung, welche durch kleine Krusten-
bildungen und ölrückstände sehr leicht hervorgerufen werden kann.
Es müßten, um die Selbstzündungen zu verhindern, bei Maschinen von 100 PS. Leistung aufwärts die Ventile und die Kolben mit Wasserkühlung versehen werden, wodurch komplizierte Gußstücke entstehen.
Jedoch auch mit diesen Vorsichtsmaßregeln ist ein ungestörter Betrieb nach den bisherigen Erfahrungen mit normalem Wassergas von rund 2500 CaI. Heizwert kaum möglich. Um nun Wassergas zum Betriebe von Maschinen verwendbar zu machen, wird dem Wassergas ein Teil oder" die ganze Menge des bei dem Wassergasprozeß entstehenden oder getrennt aufzufangenden Aufblasegases zugesetzt. Die Zusatzmenge richtet sich ganz nach der Beschaffenheit des Aufblasegases.
Die Mischung des Wassergases mit dem Aufblasegas erfolgt in einer bekannten und eine sichere innige Mischung gewährleistenden Mischvorrichtung:
Mit einer solchen Einrichtung- hat man es : in der Hand, den Zusatz des Aufblasegases gerade so weit zu führen, daß man ein möglichst hochwertiges, Vorzündungen ausschließendes Gasluftgemisch in den Zylinder bringt.
Dieses Verfahren bedeutet für die Wassergasindustrie einen sehr gewichtigen Fortschritt insofern, als dasselbe denjenigen Werken, welche das Wassergas bis jetzt für Schweiß-, Beleuchtungs- und Heizprözesse gebrauchen, die Möglichkeit gibt, ihre Betriebe hinsichtlich des Kraftverbrauches auch auf den Wassergasaufblasebetrieb einrichten und damit eine ebenso bequeme Dezentralisation in bezug auf die Kraftverteilung erreichen ^u können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren, Wassergas zum Betrieb von Explosions- und Verbrennungskraftma-
    schinen zu verwenden, dadurch gekennzeichnet, daß von den getrennt aufgefangenen Gasen dem reinen Wassergas vor der Verwendung im Zylinder ein gewisser Prozentsatz Aufblasegas zugesetzt wird, dessen geringste Menge sich aus der Qualität des bei dem betreffenden Wassergasprozeß entstehenden Aufblasegases bestimmt, zum Zweck, Vorzündungen zu verhindern.
DENDAT190975D Active DE190975C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE190975C true DE190975C (de)

Family

ID=454403

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT190975D Active DE190975C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE190975C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60108136T3 (de) Benzinzusammensetzung
DE190975C (de)
DE102005032119A1 (de) Russarm verbrennendes Heizöl
DE486778C (de) Treibmittel fuer Verbrennungskraftmaschinen
DE170499C (de)
DE312201C (de)
DE547404C (de) Luftschiff, dessen Motoren mit Triebgas gespeist werden
DE86689C (de)
DE961647C (de) Verfahren zum Reinigen eines sauren Kohlenwasserstoffoeldestillats
DE121289C (de)
DE683927C (de) Dieseltreibstoff
DE351005C (de) Heizstoff
AT15864B (de) Künstliche Lichtquelle.
DE192034C (de)
DE302488C (de)
DE651771C (de) Verfahren zur Verbesserung der Zuendwilligkeit von Dieseloelen
DE157789C (de)
DE2814405A1 (de) Fluessiger kraftstoff zum antrieb von verbrennungsmotoren
DE1576212A1 (de) Verfahren zur vollstaendigen Verbrennung von Treibstoffen in Verbrennungsmotoren
DE183412C (de)
DE76510C (de) Herstellung von Sprengstoffen aus Ammoniaksalpeter und den Nitraten der Amido- und Nitroamidoverbindungen des Benzols, Toluols, Xylols und Naphtalins
DE257558C (de)
DE699723C (de) len vom Siedebereich der Dieseloele in zuendwillige OEle
DE1645780C (de) Kohlenwasserstoffdestillat-Brenn- und Treibstoffe
DE108816C (de)