DE1909299C2 - Elektronischer Waermemengenzaehler - Google Patents

Elektronischer Waermemengenzaehler

Info

Publication number
DE1909299C2
DE1909299C2 DE19691909299 DE1909299A DE1909299C2 DE 1909299 C2 DE1909299 C2 DE 1909299C2 DE 19691909299 DE19691909299 DE 19691909299 DE 1909299 A DE1909299 A DE 1909299A DE 1909299 C2 DE1909299 C2 DE 1909299C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resistance
bridge
binary
heat
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691909299
Other languages
English (en)
Other versions
DE1909299B1 (de
Inventor
Eugen Hoch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Spanner Pollux GmbH
Original Assignee
Pollux GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pollux GmbH filed Critical Pollux GmbH
Priority to DE19691909299 priority Critical patent/DE1909299C2/de
Publication of DE1909299B1 publication Critical patent/DE1909299B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1909299C2 publication Critical patent/DE1909299C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K17/00Measuring quantity of heat
    • G01K17/06Measuring quantity of heat conveyed by flowing media, e.g. in heating systems e.g. the quantity of heat in a transporting medium, delivered to or consumed in an expenditure device
    • G01K17/08Measuring quantity of heat conveyed by flowing media, e.g. in heating systems e.g. the quantity of heat in a transporting medium, delivered to or consumed in an expenditure device based upon measurement of temperature difference or of a temperature
    • G01K17/10Measuring quantity of heat conveyed by flowing media, e.g. in heating systems e.g. the quantity of heat in a transporting medium, delivered to or consumed in an expenditure device based upon measurement of temperature difference or of a temperature between an inlet and an outlet point, combined with measurement of rate of flow of the medium if such, by integration during a certain time-interval
    • G01K17/12Indicating product of flow and temperature difference directly or temperature
    • G01K17/16Indicating product of flow and temperature difference directly or temperature using electrical or magnetic means for both measurements

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indication And Recording Devices For Special Purposes And Tariff Metering Devices (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

I 909 299 -*
, Die Erfindung betrifft einen eleKtronischen Wurme- Diese Aufgabe wird' erfind«»ggmäß dadurch g*
meagenzähler mit zwei W.derstandsthörmometern in löst, daß als Br»^n»b#lcicSSÄ8 Ar S, "Brtekenschaltung zur Messung der Vorlauf, und Anzahl von Binürstuen ^^'Ψ^™· •Rücklauftemperatur eines Wärmeträger^ einem gesehen ist, dem Impulse aus einem. ImpulHgenerator Durebflußmeßgeber zur Erzeugung von Impulsen 5 über eine Gatterschaltung zugeführt %sroft·, öie von mit der Strömungsgeschwindigkeit des Wärmeträgers den Impulsen des D»^n*geK?Jn 7 c:.lJn" proportionaler Frequenz, einer Brückenabgleichcin. von dem ZHhler nach Durchlaufen der vollen Zählerrichtung mit einem in der BrUckenschattung liegenden kapazität geschlossen wird und bei dem ,in de Ausverstellbaren Widerstand, der bei jedem Impuls des gUnge der Binärsfufen Schalttransisto en angoschloe. Durchflußmeßgebers von einem vorgegebenen Aus- 10 sen sind, die in der Zustellung. dei'jeweils zugeordneten gangswert mindestens bis zum Nullabgleich der Binärstufc ieitRJhig sind und Widerstände nachem-Brückenschaltung verändert und wieder auf den ander parallel zu dem in Reihe mit dem Widerstancfs-Ausgangswert zurückgestellt wird, einem in die Brük- thermometer im Vorlauf liegenden Brückenwidcrkendiagonale geschalteten Nulldetektor, der während stand schaltet, daß die erste Bimirstute des Wählers des Abgleichvorgangs der BrUckenschaltung ein elek- 15 über einen Frequenzverdopplcr einen Untersetzer tromagnetisches Schrittzählwerk zur Zählung der ansteuert, der mehrere binäre oder binar verschlüsselte Wärmemenge einschaltet. Stufen enthält und dem ein den elektromagnetischen Bei den bekannten Verfahren zur elektrischen Schrittzähler steuernder Impulsverstärker nachge-Wärmemengenzählung wird die Temperatur mitteis schaltet ist und daß der Nulldetektor bei Nullabgleich Thermoelementen oder Widersiandsthermometern er- 20 der Brücke die Eingabe der Impulse in den Unterfaßt. Die Differenzspannung wird mittels Analog- setzer unterbindet.
Verstärker verstärkt, dessen Ausgangsspannung auf Nach einer Anzahl von Schaltscnritten ist der Null einen Widerstandsferngeber gegeben wird, dessen abgleich der Brücke erreicht, wobei durch die erlin Stellung dem Durchfluß proportional ist. Am Aus- dungsgemäße Bemessung der geschalteten Widcrgang erhält man einen der Wärmeleistung propor- 25 stände im Verhältnis zu dem Festwiderstand in Reihe tionalen Strom, der über die Zeit einem Gleichstrom- mit dem Widerstandsthermometer eine nahezu völlig zähler zugeführt wird, der den Wärmeverbrauch an- lineare Proportionalität zwischen der Zahl der Schaltzeigt. Solche Anordnungen lassen höchste Genauig- schritte und de=n tatsächlichen Wärmeverbrauch keit vermissen und befriedigen auch nicht hinsichtlich yy _ C^ _ j j \ μ des zu erzielenden Meßbereichs. 30 · -J '
Es ist auch ein nach dem Abgleichverfahren arbei- erreicht wird.
tender »lektromechanischer Wärmemengenzählcr Die jeweilige zum Brückcmibgleich erforderliche (USA.-Patentschrift 2 359 767) bekanntgeworden, der Schrittzahl wird in einem weiteren binären oder binär insbesondere in den USA Verbreitung gefunden hat. verschlüsselten Untersetzer durch einen festen Faktor Bei diesem Wärmemengenzähler löst jeder von einem 35 dividiert, um die Anpassung an Zählgeschwindigkeit Durchflußmesser in der Rücklaufleitung des Heiz- und Zählvolumen eines elektromagnetischen Schrittwassers abgegebene Volumenimpuls einen Integra- Zählers zu erzielen, in welchem die Schaltschrittc lionsvorgang aus. Dieser bewirkt, daß ein in Reihe aller Integrationsvorgünge aufsummiert sind. Zur mit dem Widerstandsthermometer im Rücklauf liegen- weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes des Potentiometer motorisch von Null bis zum End- 40 wird auf die Merkmale der Untcransprüche verwert durchgedreht wird (Sweep), und ein in der Meß- wiesen.
diagonale der Brücke liegendes Galvanometerrelais An Hand der Figur sollen Auftau und Wirkungs-
in dieser Zeit anspricht. Während der Ansprechdauer weise des ertindungsgemäßen Wärmemengenzählers
wird ein Integrationsmotor so lange eingeschaltet, näher erläutert werden.
bis die Brücke abgeglichen ist. Der von dem Integra- 45 Vor dem Eintreffen eines Volumenimpulses sind tionsmotor zurückgelegte und mittels Zahlenrollen alle Stufen des Untersetzers 10 bis 19 auf Null einsichtbar gemachte Drehwinkel ist ein Maß für den gestellt, d.h., die Ausgänge a 10 bis «19 nehmen das Wärmeverbrauch. Potential -12 V ein. Da die Emitter der Schalttran-Der genannte eiektromechanische Wärmemengen- sistoren 20 bis 29 ebenfalls auf dem Potential - 12 V zähler konnte vor allem deshalb nicht befriedigen, 5° liegen, kommen über die Widerstände 40 bis 49 keine weil für genaue Messungen so strenge Forderungen Basisströme zustande, d. h. 20 bis 29 sind gesperrt, hinsichtlich Linearität, Widerstandstoieranz und me- Der über das Widerstandsgatter 60 bis 69 gesteuerte chanischer Güte an das Potentiometer gestein werden Eir.gangstransistor 90 des Gatterverstärkers 90 bis müssen, daß sie praktisch nicht zu befriedigen sind. ist ebenfalls gesperrt. Wenn 90 gesperrt ist, so sind Ferner ist es häufig wünschenswert, die Wärme- 55 die Transistoren 92 und 95 leitend. Die an sich von mengenzählwerke für eine Vielzahl von Wärrnever- dem Impulsgenerator S abgegebenen Impulse von brauchsmeßstellen in Zählwerksblöcken zusammen- -42 V können nicht zum Eingang if IO der ersten ziiSpsen. Untersetzerstufe gelangen, weil die Impulse über die Hierfür kommen praktisch nur elektromagnetische geöffnete Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors Schrittzähler in Frage. 4 60 95 nach dem Potential 0 V abgeleitet werden. . Aiifgabe der Erfindung ist es, emsn elektronischen Aus den Widerständen I bis 3« ist eine Widerstands-Wärmemengenzählsr zu schaffen, dem die Nachteile meßbrücke zur Erfassung der Differenz zwischen der bekannten elektrischen und elektromechanischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur aufgebaut. 1 ist Wärmemengenzähler nicht anhaften und der darüber der Widerstand des Widerstandsthermometers in der hinaus mit einfachsten Mitteln eine bisher höchstens 6S Vorlaufleitung, 2 ist der Widerstand des Widerstandshei teueren Sonderausführungen mit aufwendigen, thermometers in der Rückiaufleitung. Vorzugsweise andersgearteten Mitteln erreichte, große Genauigkeit werden für 5 ynd 2 Plaiinwiderstandsthermometer «iifiußiet eingesetzt. Die Widerstände la und la, die mit den
aufweist.
i 9U9
Widerstandsthermometer)! 1, 2 in Reihe geschaltet sind, sind gleich groß,
Die Widerstände 3, 3a sind ebenfalls unter sich gleich, so daß an dem Verbindungspunkt dieser beiden Widerstünde ein Potential A besteht, das die Betriel/sspannung der Brücke gerade halbiert. Beim Bestehen einer Temperaturdifferenz zwischen Vorlauf und Rücklauf des Heizwassers in die Brücke verstimmt. Weil die Temperatur in der Vorlaufleitung stets größer ist als die in der Rlicklaufleitung, und weil dann der Widerstand des Widerstandsthermometer^ 1 größer ist als der des Widerstandsthermometers 2, ist das Potential 9 an der Verbindungsstelle von 1 und 2 stets positiver als das Potential A.
Die Eingänge a4A und e4B des Nulldetektors 4 sind mit den Potentialen A und B verbunden, 4 arbeitet in der Weise, daß am Ausgang «4 keine Leitfähigkeit für negative Ströme besteht, wenn e4B positiver ist als e4/l, und daß negative Ströme an das Potential 0 V abgeleitet werden, wenn e4B gleich oder negativer ist als e4A.
Ein Volumenimpuls, den beispielsweise ein mit einem Kontaktwerk versehener Flüssigkeitszähler erzeugt, wird in den WärmemcngenzäWer durch Schließen des Impulskontaktes 6 eingeleitet. Hierbei wird der auf +12 V aufgeladene Kondensator 96 über den Widerstand 94 auf 0 V entladen, und das Potential an der Basis des Transistors 95 wird für die Entladezeit, die durch entsprechende Bemessung von 96 und 94 auf einige Schaltperioden von 5 festgelegt ist, positiv gegenüber dessen Emitter. Dadurch wird 95 gesperrt, und der Impulsgenerator S gibt Impulse an die erste Stufe 10 des Untersetzers 10 bis 19. Die L-Stellung einer jeden Untersetzerstufe iO bis 19 verursacht das Einschalten des an sie angeschlossenen Schalttransistors 20 bis 29, weil an den betreffenden Ausgängen der Stufen «10 bis al9 eine Spannung von 0 V vorliegt. Ferner wird durch die Aufschaltung der Ausgänge α 10 bis <ii9 auf die Widerstände 60 bis 69 des Widerstandsgatters bei einer oder mehreren L-Stellungen der Stufen 10 bis 19 der Trasistor 90 im Eingang des Gatterverstärkers leitend. Dann werden aber die Transistoren 92 und 95 des Gatterverstärkers nichtleitend, und der Impulsgenerator S gibt laufend Impulse auf den Eingang el© des Untersetzers 10 bis 19, auch wenn der Kondensator 96 entladen oder der Volumenimpulskontakt 6 geöffnet ist. Die Schaltstellungen des Untersetzers entsprechen nacheinander den Binärziffern 2"; 2«; 2°+ 2'; 22; 22 + 2°...bis T + 2" + T + 2h + T + T + 23 + 21 + 2« + 2° = 1032 (im dekadischen System). Die von den Binärstufcn des Untersetzers angesteuerten Schalttransistoren 20 bis 29 vollziehen über die Widerstände 30 bis 39, die dem Widerstand la in der Temperaturdifferenzmeßbrücke parallel geschaltet werden, den Abgleichvorgang.
Der Wärmemengenzähier so)! beispielsweise für einen Temperaturdifferenzmeßbereich von 80 grd ausgelegt sein, und die Vorlauftemperatur soll 120 C, £ . die Rücklauftemperatur 40 C betragen. Bei Verwendung von Widerstandsthermometern Pt 100 ist dann der Widerstand des Vorlaufthermometers 146,47 Ohm, der des Rücklaufthermometers 115,54 Ohm. Die Differenz der beiden Widerstände ist 30,53 Ohm. Sind die beiden Widerstände la und la, die mit den Widerstandsthermometern 1 und 1 in Reihe liegen, je j/Ohm • groß, so ist der Gesamtv/iderstand des Zweiges (1 + ία) = y+ 146,07Ohm, der des Zweiges (2 + 2«) Um die Brücke so abzugleichen, daß das Potential ß gleich ucm Potential A wird, muß also durch die Parallelschaltung einer Anzahl von Widerstünden , aus der Reihe 30 bis 39 zu dem Widerstand la, der y Ohm beträgt, der GesamtwiderstKnd aller parallel zueinander liegenden Widerstünde ~y~ 30,53 Ohm , sein, Macht man%,B.den Widersland js 10(K)Ohm
sein. Macht man %, B, den wiaersi«»w y - *w.,.. „
groß, und den der Binürziffer 2° entsprechenden Widerstand 30 32 MObm, .., den der Binürziffer 2' to entsprechenden Widerstand 31 16 MOhm, .,. den der binären 2' entsprechenden Widerstund 39 0.0625 MOhm, so wird in der Stellung ?9 + t + 27
nach aller
=. y
1 I C 1 s ^
der binären ν cnisprcuuuuuwi. .... 0,0625 MOhm, so wird in der Stellung ?9 + 2" + 25 + 2* + 23 + 2* + 2' 4- 2°, also 1023 Schritten des Untersetzers, aar Betrag Paralletwiderstünde 30 bis 39
= 0,03128 MOhm groß.
Der Gesamthub der Anordnung la parallel 30 bis 39 von der Nullstellung bis zur Stellung 1023 des Untersetzers ist 30,9 Ohm (1000 Ohm bis 969,1 Ohm). Für den Nullabgleich der Brücke ist jedoch nur eine Abnahme des Gesamtwiderstandes 1« parallel 30 bis 39 auf 967,47 Ohm erforderlich. Dabei muß der Gesamtwiderstand aus 30 bis 39 31,74 kOhm betragen. Das ist der FaIi nach 1008 Abgleichschritten, also wenn 2* + T + 27 + 2h + 25 + 24 bzw. die Binärstufen 19, \S, 17,16, 15, 14 bzw. die Transistoren 29, 28, 27, 26, 25, 24 bzw. die Widerstände 39, 38, 37, 36, 35, 34 geschaltet sind.
Die Zunahme des Leitwertes der parallelgcschalteten Widerstände 30 bis 39 erfolgt vollkommen linear proportional dem Wert der Binärziffer bzw. der Zahl der Abgleichschritte Die Zunahme des Leitwertes der Gesamtano; Jnung 30 bis 39 parallel ία »«l aber nicht mehr linear proportional der Binärziffr/ bzw. der Zahl der Abgleichschritte, wie sich leicht zeigen läßt: Nimmt man wieder an, daß der Widerstand la 1000 Ohm beträgt und daß diesem mit dem ersten Abgleichimpuls von der Binärziffer 2° bzw. 10 über den Schalttransistor 20 der Widerstand 30, der wieder eine Größe von 32 MOhm haben soll, parallel geschaltet wird, so wird der Gesamtwiderstand um etwa V32 Ohm geringer als 1000 Ohm. Nimmt man weiter an, daß beieits 29 = 512 Abgleichsdiritte durchlaufen 45 sind, so daß die Binärziffer 29 bzw. 19 über den Schalttransistor 29 den Widerstand 39 von der Größe 32 MOhm =625kOhm parallel geschaltet hat, so
beträgt der Gesamtwiderstand nunmehr 984,25 Ohm.
50 Die mit dem 513ten Abgleichschritt erfolgende Zuschahung der Binärziffer 2° bzw. 10 bzw. 20 bzw. ergibt jetzt nur noch eine geringe Widerstandsabnahme, nämlich um etwa -W- Ohm. Beim Uber-
55 gang vom 1022ten auf den 10?3ten Abgleichschritt beträgt die Widerstandsabnahme schließlich nur noch
etwa ''1Tf" Ohm.
Man erkennt, daß dit durch einen Abgleichrchritt
60 verursachte Verminderung des Widerstandes des Komplexes la und M bis 39 mit zunehmender Abgleiehsdirittzah! abnimmt. Dieses Verhalten ist dazu geeignet, die aus den nicht linearen Änderungen der Dichte u des Wa>meträgers, der spezifischen Wärme c
6S des Wärmeträgers und des Temperaturkoeffiz'ienten a der Widerstandsthermometer mit der Temperatur resultierende U η linearität zu kompensieren. Die Bemessung der Widerstände la und 3IS bis 39 hängt
$ O 9
yon dem;gewürischten Temperatur- bzw. Temperatur-(iiflerenzmeßbereich ab. Bei einem für beliebige Vorlaufund ißücklauftemperaturen zwischen ί 60 und 300C bei einer inaxirnaleh TemperaturiiiRerenz von <80grd; fur' Wässer 'als Wärmeträger lausgelegten Wärmemengenzähler beträgt die maximal "verbleibende 'iilnlinearitat ΐΌί2ϋ/0, im Durchschnitt nur !etwa £-0%. ;
Eine.den beschriebenen Maßnahmen gleichwertige, ibei bestimmten Temperaturmeßbereichen pjgar günstigere Kompensation der Restunlinearität läßt sich auch durch Einschaltung eines — in der Figur nicht dargestellten — Widerstandes R in die Verbindungs- ;leitung zwischen den Widerständen 30 bis 39 und den Widerständen 1 bzw. \a erreichen. Insbesondere wird es hierdurch möglich, die Widerstandswerte von 30 bis 39, die an sich zur Erzielung der bestmöglichen Kompensation für die verschiedener Temperaturbereiche verschieden groß sein müßten, beizubehalten .und die bestmögliche Kompensation durch entspre-. chende Wahl oder Veränderung von R zu erzielen.
Nach vollzogenem Abgleich — in unserem Beispiel nach 1008 Abgleichschritten, wobei eine Abnahme von ία parallel 30 bis ?9 von 1000 auf 969,47 Ohm erzielt wurde, besteht zwischen den Potentialen A und B keine Differenz mehr, und der Nulldetektor 4 spricht an. Prinzipiell wäre es jetzt möglich, über den Ausgang 4a des Nulldetektors einen Rückstellimpuls zu gewinnen und den Untersetzer 10 bis 19 auf Null zurückzustellen. Ferner wäre es möglich, die im Eingang £-19 des Binärteilers während des Abgleichvorganges auftretenden Impulse, deren Zahl dem Wärmeverbrauch linear proportional ist, z. B. einem . elektrischen Zähler zuzuführen und dort zu integrieren.
Erfindungsgemäß wird jedoch ein zweckmäßigerer Weg gewählt. Dabei ist ein gegenüber Binärstufen mit Rückstelleingang erheblich preiswerterer, nicht rückstellbarer Untersetzer vorgesehen. Dieser Untersetzer wird nach dem Durchlaufen der voiien Teiierkapazität von 1023 Schritten bei der beim 1024ten Schritt zwangläufig erfolgenden Einstellung aller Stufen auf 0 dadurch auf Null festgehalten, daß über das Widersiandsgatter 60 bis 69 der Gatterverstärker 90 bis 95 angesteuert wird und daß der dabei leitende Transistor 95 die von dem Impulsgenerator 5 dauernd abgegebenen Impulse kurzschließt und sie dadurch vom Eingang elO des Untersetzers fernhält.
Weiter ist ein zweiter Untersetzer 79 mit mehreren binären oder binär verschlüsselten Stufen vorgesehen, der an den Ausgang α 10 der ersten Untersetzerstufe 10 des Untersetzers 10 bis 19 angeschlossen ist. Dieser Untersetzer 79 hat den Zweck, die im Interesse einer möglichst fehlerfreien Erfassung der Temperaturen und der Differenztemperatur über die Zeit erforderliche große Häufigkeit der Volumenimpulse, und die im Interesse einer feinstufigen Erfassung der Temperaturen bzw. der Differenztemperatur große Zahl von Abgleichschritten auf eine so geringe Zahl von Ausgabeschritten mit einem so großen Zeitabstand dieser Schritte herabzusetzen, daß diese von einem normalen elektromagnetischen Schrittzähler erfaßt werden können.
Beträgt z. B. der Abstand zwischen den Volumenimpulsen bei mrximalcm Durchfluß 1 Sekunde und beträgt Tür eine Differcnzlcmperatur nahe dem Maximalwert die Abgleichschriltzah! jeweils 1000. so erhalt man in 1 Stunde bereits 3.6 Millionen Impulse.
An die Kapazität des Zählwerks,;däs mindestens den; ί ■Wärmeverbrauch innerhalb einer Heizperiode er-; i fassen sollte* wären praktisch nicht erfüllbare For- \ gerungen zu stellen.'
Erfindungsgemäß werden <J*m;<Untersetzer 79?die !impulse aus dem Ausgang alO des Untersetzers über ; den Freguerizyefdqppler 70bis TS zugeführt. Diese : ;Ähprdnüng'ist-des^i6::g^foffeflj^eilj;bei der ah sich Einfacheren, direkten Abschaltung von 79 an den
ίο Impulsgenerator 5 bzw. parallel zum Eingang clO fehlerhafte Zählungen dann möglich sind, wenn der mit dem Impulsgenerator 5 nicht synchronisierte Volumenkontakf. 6 gerade kurz vor dem Ende eines Impulses auf 5 schaltet, so daß bei der niemals völlig
is gleichen Empfindlichkeit der Eingänge elO und e!9 entweder die Binärstufe 10 noch geschaltet wird und 79 nicht mehr oder umgekehrt. Andererseits führt eine Anschaltung von 79 direkt an den Ausgang alO dazu, daß nicht mehr alle, sondern nur noch die Hälfte der Abgleichschritte an 79 anlangen. Die Auflösung von etwa i%o w'r*i damit auf 2°/oo ver" schüchtert.
Hat der Untersetzer 79 z. B. eine Kapazität von 29 = 512, so wird nach jedem 512ten Abgleichschritt
über den Kondensator 80 ein Impulsverstärker 81 bis 89 eingeschaltet, der einen Zählschritt des elektromagnetischen Schrittzählers 7 bewirkt. An Auflösungsvermögen und Zählkapazität von 7 werden keine besonderen Anforderungen mehr gestellt.
Nach dem jeweils durch den Untersetzer 10 bis 19 bzw. die Widerstände 30 bis 39 erzielten Abgleich schließt der Nulldetektor 4, dessen Ausgang a 4 an dem Eingang e79 des Untersetzers 79 angeschlossen ist, die aus dem Ausgang alO bzw. dem Impulsver-
doppler 70 bis 78 ausgespeisten Impulse kurz, so daß sie in 79 nicht mehr zur Wirkung gelangen. Der au*. der Zahl der Abgleichschritte von 10 bis 19 und der Untersetzerkapazität von 79 bei dem jeweiligen Ab gleichvorgang fast immer verbleibende Rest bleibt selbstverständlich erhalten und wird dem Ergebnis beim nächsten Abgleichvorgang als übertrag zugeschlagen.
Bei dem erfindungsgemaßen Wärmemengenzähler wird auch das insgesamt durchgeflossene Volumen
mittels eines elektromagnetischen Schrittzählers auf summiert. Hierfür wird ein Impulsverstärker vorge sehen, bei dem über den Widerstand 98 beim Eintreffen eines Volumenimpulses an 6 der Transistor 101 leitend wird und den Schrittzähler 8 so lange ein-
schaltet, bis der als Gatterverstärker geschaltete Transistor 100, der leitend wird, sobald einer oder mehrere Galterwiderständc 53 bis 59 L-Potential einer oder mehrerer binären Stufen 13 bis 19 erhalten, den Transistor 1Θ1 sperrt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Elektronischer Wärmemengenzählcr mit zwei Widerstandsthermometern in Brückenschaltung zur Messung der Vorlauf- und Rücklauftcmpcratur eines Wärmeträgers, einem DurchiluUmcßgcber zur Erzeugung von Impulsen mit der Strömungsgeschwindigkeit des Wärmeträgers proportionaler Frequenz, einer Brückcnabglcichcinrichtung mit einem in der Brückenschaltung liegenden, verstellbaren Widerstand, der bei jedem Impuls des Durchüußmcßgcbcrs von einem vorgegebenen Aus-
1
gängswert mindestens bis zum Nullabgleich der Brütkenschaltung verändert und wieder auf den Ausgangswert zurückgestellt wird, einem in die Brückendiagonale geschalteten Nulldeiektor, der während des Abgleichvorgangs der Brücken&cha!- iung ein elektromagnetisches Schrittzählwerk zur Zählung der Wärmemenge einschaltet, dadurch gekennzeichnet, daß als Brückenabgleichcinrichtung ein aus einer Anzahl von Binärstufen (10 bis 19) bestehender Zähler vorgesehen ist, dem Impulse aus einem Impulsgenerator (5) über eine Gatterschaltung (90 bis 95) zugeführt werden, die von den Impulsen des Durchflußrneßgebers (6) geöffnet und von dem Zähler nach Durchlaufen ;der vollen Zählerkapazität geschlossen wird und bei dem an die Ausgänge der Binärstufen (10 bis .•19) Schalttransistoren (20 bis 29) angeschlossen sind, die in der L-Stellung der jeweils zugeordneten Binärstufe leitfähig sind und Widerstände (30 bis 39) nacheinander parallel zu dem in Reihe mit dem Widerstandsthermometer (1) im Vorlauf liegenden Brückenwiderstand (la) schaltet, daß die erste Binärstufe (10) des Zählers über einen Frequenzverdoppler (70 bis 78) einen Untersetzer (79) ansteuert, der mehrere binäre oder binär verschlüsselte Stufen enthält und dem ein den elektromagnetischen Schrittzähler (7) steuernder Impulsverstärker (81 bis 89) nachgeschaltet ist und daß der Nulldetektor (4) bei Nullabgleich der Brücke (1 bis Za) die Eingabe der Impulse in den Untersetzer (79) unterbindet.
2. Elektronischer Wärmemengenzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kompensation der aus den nichtlinearen Änderungen der Dichte q des Warmeträgers, der spezi-
fischen Wärme c des Wärmeträgers und des Temperaturkoeffizienten α der Widerstandsthermometer mit der Temperatur! resultierenden Unlinearität ^der Brückenwiderstand (lfl) und die von den Schalttransistoren (20 bis 29) parallel zu dem
ίο Brückenwiderstand (Ια) geschalteten Widerstände (30 bis 39) in einem durch den gewünschten Temperaturmeßbereich bestimmten Verhältnis stehen
3. Elektronischer Wärmemengenzähler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Verbesserung der Kompensation oder/und zur Anpassung der Kompensation an den Tem-
. peraturmeßbereich ein fester oder veränderbarer Widerstand in der Verbindungsleitung zwischen
die Widerstände (30 bis 39) und den Brückenwiderstand (1) bzw. (la) vorgesehen ist.
4. Elektronischer Wärmemengenzähler nach Anspruch 1 mit zusätzlichem elektromagnetischem Schrittzähler für die fortlaufende Zählung dor Menge des* Wärmeträgers, dadurch gekennzeichnet,
daß beim Eintreffen eines Impulses von dem Durchflußmeßgeber die Gatterschaltung (90 bis, 93) über einen Widerstand (98) einen Transistor (SOl) öffnet, der den Strom zum Schrittzähler (8) freigibt, bis ein Transistor (SSS), der über eine
weitere Gatterschaltung (53 bis S9) gesteuert wird, den Transistor (101) wieder sperrt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19691909299 1969-02-25 1969-02-25 Elektronischer Waermemengenzaehler Expired DE1909299C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691909299 DE1909299C2 (de) 1969-02-25 1969-02-25 Elektronischer Waermemengenzaehler

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691909299 DE1909299C2 (de) 1969-02-25 1969-02-25 Elektronischer Waermemengenzaehler

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1909299B1 DE1909299B1 (de) 1970-06-25
DE1909299C2 true DE1909299C2 (de) 1971-02-11

Family

ID=5726210

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691909299 Expired DE1909299C2 (de) 1969-02-25 1969-02-25 Elektronischer Waermemengenzaehler

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1909299C2 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2460476A2 (fr) * 1979-07-05 1981-01-23 Blanzy Ouest Union Indle Compteur de quantites de chaleur

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2359767A (en) * 1942-07-23 1944-10-10 Keinath George Integrating measuring system

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2359767A (en) * 1942-07-23 1944-10-10 Keinath George Integrating measuring system

Also Published As

Publication number Publication date
DE1909299B1 (de) 1970-06-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3317950C2 (de)
DE2114141C3 (de)
DE2114141A1 (de) Analog-Digital-Umsetzer mit einem integrierenden Verstaerker nach dem Mehrfach-Rampen-Verfahren
DE2546163C2 (de) Elektronische Schaltungsanordnung zur Temperaturmessung
DE2544523A1 (de) Geraet zur bestimmung des reingewichts an oel
DE1805592C3 (de) Anordnung zur elektrischen Messung von Temperaturdifferenzen oder Wärmemengen
DE1909299C2 (de) Elektronischer Waermemengenzaehler
DE2341322A1 (de) Anordnung zum erzeugen eines messausgangssignales, dessen hoehe linear von der groesse eines zu messenden widerstandes abhaengt
DE2710782C2 (de) Vorrichtung zur Messung von Temperaturdifferenzen
DE2336982A1 (de) Effektivwertmesseinrichtung
DE2307977C3 (de) Schaltungsanordnung mit einer elektrischen Brücke
CH664016A5 (de) Vorrichtung zur elektrischen messung einer in einem waermeverbraucher verbrauchten waermemenge.
DE3016985A1 (de) Elektrischer messgroessenumformer mit einer einrichtung zur kodierung eines parameters desselben
DE1966331C3 (de)
DE2915491A1 (de) Schaltungsanordnung zum messen von widerstaenden oder leitwerten
DE102020100675A1 (de) Kapazitiver Drucksensor mit Temperaturerfassung
DE2339223A1 (de) Vorrichtung zur messung einer physikalischen groesse mittels eines fuehlers, dessen elektrischer widerstand sich in abhaengigkeit von dieser groesse parabolisch aendert
DE2123003C3 (de) Schaltung zum Linearisieren der Kennlinie eines Umformers
DE2337579C3 (de) Meßgerät mit Umsetzung einer analogen Meßgrößenspannung in Digitalsignale
AT312739B (de) Einrichtung zur elektrischen Frequenzmessung
DE1573232A1 (de) Einrichtung zur exakten Messung und Verrechnung von Waermemengen
DE2024925A1 (de) Schaltungsanordnung fur periodische Wandlung eines analogen Eingangssignals in em numerisches Ausgangssignal
DE2100775A1 (de) Einrichtung zur Linearisierung von Widerstandsmessungen
DE1424779C (de) Elektronischer Mittelwertspeicher
DE2442919A1 (de) Feldplatten-weggeber, insbesondere fuer die messwert-fernuebertragung

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EF Willingness to grant licences
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: SPANNER-POLLUX GMBH, 6700 LUDWIGSHAFEN, DE