DE1909080U - In verbindung mit endoskopen zu benutzende kuerette, insbesondere bronchuskuerette. - Google Patents

In verbindung mit endoskopen zu benutzende kuerette, insbesondere bronchuskuerette.

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DE1909080U
DE1909080U DEW33847U DEW0033847U DE1909080U DE 1909080 U DE1909080 U DE 1909080U DE W33847 U DEW33847 U DE W33847U DE W0033847 U DEW0033847 U DE W0033847U DE 1909080 U DE1909080 U DE 1909080U
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curette
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cuerette
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B10/00Instruments for taking body samples for diagnostic purposes; Other methods or instruments for diagnosis, e.g. for vaccination diagnosis, sex determination or ovulation-period determination; Throat striking implements
    • A61B10/02Instruments for taking cell samples or for biopsy
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B90/00Instruments, implements or accessories specially adapted for surgery or diagnosis and not covered by any of the groups A61B1/00 - A61B50/00, e.g. for luxation treatment or for protecting wound edges
    • A61B90/08Accessories or related features not otherwise provided for
    • A61B2090/0801Prevention of accidental cutting or pricking
    • A61B2090/08021Prevention of accidental cutting or pricking of the patient or his organs

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Description

Dr. Hugo Wilcken 24 ^, 24. November 1964
Bit Straße 52-54 /
Lübeck (0451) 758 88 Curau (04505) 210 (Privat)
» Breite Straße 52-54 -rw τττ
Patentanwalt Fernruf: Lübeck (0451) 758 88 JJJ- · V!i .
Anmelder: \ "-
Bichard Wolf GmbH., Knit "klingen, Schillerstraße.2
In Verbindung mit Endoskopen zu benutzende Kürette, ins "besondere Bronchuskürette
Die Neuerung "bezieht sich auf eine in Verbindung mit End osk op en zu benutzende Kürette, ins "besondere Bronchuskürette, zum Abschaben von G-ewebeproben od.dgl. mittels eines napfförmigen, am distal'en Ende geschlossenen Messerkopfes, der mit einem starren oder flexiblen Schaft verbunden ist.
Bei der Bronchoskopie kommen sogenannte Küretten in starrer oder flexibler Ausführung zur Anwendung. Diese dienen zur Probeentnahme von Gewebeteilchen od.dgl. anstelle von.. bekannten flexiblen oder starren Probe- Exzisionszangen. Im Gegensatz zu den Exzisionszangen können aber mit einer Kürette größere Proben entnommen werden, und insbesondere ist es . : möglich, damit von der Bronohuswand eine entsprechende Menge abzuschaben.
Die bekannten Küretten haben den Hachteil, daß beim Herausziehen des Instrumentes die abgeschabte Probemenge ganz oder teilweise aus dem napfförmigen Messerkopf herausfallen . kann, da dieser Messerkopf zur proximalen Seite hin offen ist. Um nun das Herausfallen der Proben aus dem Messerkopf zu verhindern, wird ausgehend von der eingangs beschriebenen
-/2
Kürette entsprechend der Feuerung vorgeschlagen, daß dem axial gegenüber dem Schaft verschiebbaren Messerkopf ein die offene Seite des Messerkopfes abdeckender Verschluß gegenüberliegt.
Dadurch wird erreicht, daß der Probenraum, des napfförmigen Messerkopfes unmittelbar nach dem Abschaben der Probe verschlossen-werden kann, wodurch ein Herausfallen der Probe oder eine Beeinträchtigung der Proben beim Herausziehen der Kürette ausgeschlossen ist. Die Ausbildung des Verschlusses kann in verschiedenartigen Ausführungen erfolgen, ebenso die Betätigung desselben, was nachstehend anhand der anliegenden Zeichnungen im einzelnen erläutert wird.. Es zeigen: ■
Pig. 1 einen teilweisen Achsschnitt der neuerungsgemäßen Kürette in Arbeitsstellung des Messerkopfes,
Pig. 2 einen Teilabschnitt durch die gleiche Kürette in Verschlußstellung des Messerkopfes,
Pig. 3 und 4 Teilachsschnitte durch eine andere Kürettenausführungsform,
Pig. 5 und 6 Teilachsschnitte durch eine weitere Ausführungsform der Kürette, jwweils in Arbeitsstellung und in Verschlußstellung des Messerkopfes.
In allen Ausführungen nach Pig. 1 bis 6 ist in dem starren oder flexiblen Kürettenschaft 1 eine ebenfalls starre oder flexible Zugstange 2 geführt. Am distalen Ende der Zug-7 stange 2 ist der Messerkopf 3 angeordnet. Dieser Messerkopf ist napfförmig ausgebildet, besitzt einen Hohlraum 3a und eine scharfkantige Schnittkante 3b. Der Messerkopf ist mit -
-/3
der Zugstange 2 werschraubt, verlötet oder in anderer Weise verbunden.
Entsprechend den Fig. 1 Ms 4 ist der Messerkopf am distalen Ende halbrund,- um eine gute Einführung zu erreichen. Entsprechend den Fig. 1 und 2 ist die Schneidkante 3b durch einen inneren Wandungskonus und entsprechend der Ausführung nach Fig. 3 und 4 dagegen durch einen äußeren Wandungskonus hergestellt.
Zum Abschaben einer Probe wird die Kürette in der Stellung nach Fig. 1 bzw. 3 benutzt, lach dem Abschaben, befindet sich die Probe im Hohlraum 3a. Nunmehr wird der Messerkopf 3 durch BelatriwerSchiebung der Zugstange 2 gegenüber dem Schaft 1 zurückgezogen, bis das distale Ende 4 des Kürettenschaftes gegen den Messerkopf 3 zur Anlage kommt und den Hohlraum 3a verschließt und gleichzeitig die Schneidkante 3b außer Tätigkeit setzt. Diese Stellung ist in Fig. 2 dargestellt. Dabei bildet das distale Ende des Kürettenschaftes 1 selbst den Verschluß. Es ist zu diesem Zweck kegelig gestaltet, was aus den Fig. 1 und 2 zu ersehen ist. Damit ist eine gute Anpassung an die durch den Innenkonus gebildete Schneide 3b gegeben und eine gute Abdichtung gewährleistet. Die Kürette kann somit ohne Verlust der Probe hexausgezogen werden. Gemäß der Fig. 3 und 4 ist, wie bereits erwähnt, die Schneidkante 3"b des Messerkopfes durch einen äußeren Wandungskonus hergestellt. In diesem Fall ist der Durchmesser des Schaftes 1 so auf den Durchmesser des Hohlraumes 3a abgestimmt, daß das distale Ende: des Schaftes 1 in den Hohlraum hineinfaßt und diesen abdichtet.
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Hierdurch wird die gleiche Wirkung wie bei den Ausführungen nach Pig. 1 und 2 erzielt. Die Ausführung nach Pig. 3 und 4 hat jedoch den Vorteil, daß eine reibungslosere und unge- . fährliche Einführung durch den umgekehrt ausgebildeten Schneidkegel möglich ist.
Gemäß Pig. 5 und 6 ist der Messerkopf 3 in fester Lage zum distalen Ende des Schaftes 1 vorgesehen. Als Verschluß für den Hohlraum 3a dieses Messerkopfes ist eine besondere Schutzkappe 5 vorgesehen. Diese ist im wesentlichen auf der distalen Seite des Messerkopfes 3 an der durch den Messerkopf verlaufenden Zugstange 2 befestigt und kann mittels dieser über den Messerkopf 3 gezogen werden. Zum Abschaben der Probe nimmt die Schutzkappe 5 die Stellung nach Pig· 5 ein. Die Schneidkante 3"b des Messerkopfes liegt also vollkommen frei. Uach der Probeentnahme wird die Schutzkappe 5 durch Betätigen der Zugstange 2 über den Messerkopf gezogen, bis der Eand 5a der Schützkappe das Stirnende des Schaftes 1 berührt und so eine gute Abdichtung gewährleistet. Der Messerkopf 3 kann aber auch bei diesen Ausführungen zusätzlich gegenüber dem Schaft verschiebbar sein, wozu eine axial verschiebbare starre oder flexible Bohrstange 6 vorgesehen ist, durch die die Zugstange verläuft. .
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Claims (4)

RA.826 596*25.11.64/ Schutzansprüche
1. In Verbindung mit Bndoskopen zu "benutzende Kürette,, insbesondere Bronchuskürette, zum Abschaben von Gewebeproben od. dgl. mittels eines napfartigen, am distalen Ende geschlossenen Messerkopfes, der mit einem starren oder flexiblen Schaft verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,, daß dem axial gegenüber dem Schaft (1) verschiebbaren Messerkopf (3) ein die offene Seite des Messerkopfes abdeckender Verschluß gegenüberliegt»
2. Kürette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß. der Verschluß für die offene Seite des Messerkopfes (3) durch das distale Ende (4) des Kürettenschaftes (1) gebildet wird, gegen-
V über dem der Messerkopf in Achsrichtung mittels einer starren oder biegsamen, durch den Schaft verlaufenden Zugstange (2) verschiebbar ist.
3· Kürette nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das djstale Ende (4) des Kürettenschaftes (1) so ausgebildet ist, daß es in den Hohlraum (3a) des Messerkopfes (3) hineinpaßt.
4. Kürette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der napfartige Messerkopf (3) mit festem Abstand von dem distalen \Schaftstirnende angeordnet ist und auf der distalen Seite des Messerkopfes eine zur proximalen Seite hin offene Schutzkappe (5) vorgesehen ist, die durch eine Zugstange (2) in Achsrichtung über den Messerkopf ziehbar ist und dabei mit ihrem Band (5a) das distale Schaftende berührt oder überfaßt.
5· Kürette nach Anspruch 4S dadurch gekennzeichnet, daß der Messerkopf (3) an einer gegebenenfalls auch axial verschie"b"baren Bohrstange (6) "befestigt ist, durch die die Zugstange (2) der Schutzkappe (5) verläuft.
Patentanwalt
DEW33847U 1964-11-25 1964-11-25 In verbindung mit endoskopen zu benutzende kuerette, insbesondere bronchuskuerette. Expired DE1909080U (de)

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