DE1908994U - Uhrwerk mit durch einen synchronmotor synchronisiertem mechanischem gangordner. - Google Patents
Uhrwerk mit durch einen synchronmotor synchronisiertem mechanischem gangordner.Info
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Classifications
-
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- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C11/00—Synchronisation of independently-driven clocks
- G04C11/08—Synchronisation of independently-driven clocks using an electro-magnet or-motor for oscillation correction
- G04C11/085—Synchronisation of independently-driven clocks using an electro-magnet or-motor for oscillation correction using an electro-motor
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- Electromechanical Clocks (AREA)
Description
RArB 134549 -7.1264
HELIOWAIT WERKE Berlin-Charlottenburg,
Elektrizitäts-Aktiengesellschaft Wilmersdorfer Str. 39
PLA 62/8011
Uhrwerk mit durch einen Synchronmotor synchronisiertem mechanischem Gangordner
Neuerung
Die ErfininHg betrifft ein Uhrwerk mit einem mechanischen Gangordner, der durch einen elektrischen Synchronmotor synchronisiert wird. E3 ist bekannt, bei derartigen Uhrwerken zwischen dem Synchronmotor und dem Bäderwerk der Uhr eine nachgiebige und unterhalb eines hemmenden bzw. beschleunigenden Impulses sich selbst lösende Kupplung vorzusehen. Dadurch wird erreicht, daß die Uhr auch bei Ausfall der Netzspannung für den Synchronmotor weiterlaufen kann,
Die ErfininHg betrifft ein Uhrwerk mit einem mechanischen Gangordner, der durch einen elektrischen Synchronmotor synchronisiert wird. E3 ist bekannt, bei derartigen Uhrwerken zwischen dem Synchronmotor und dem Bäderwerk der Uhr eine nachgiebige und unterhalb eines hemmenden bzw. beschleunigenden Impulses sich selbst lösende Kupplung vorzusehen. Dadurch wird erreicht, daß die Uhr auch bei Ausfall der Netzspannung für den Synchronmotor weiterlaufen kann,
- 1 - Df/Kie
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ohne daß der Läufer des Motors von dem Uhrwerk mitgenommen
werden muß. Eine andere Anordnung sieht für den gleichen Zweck zwischen Synchronmotor und Räderwerk eine apannungsabhängige
Kupplung vor, die bei Fortfall der lie t ζ spannung vollständig gelöst wird. Alle diese Anordnungen gestatten
zwar einen weiteren Gang der Uhr bei Ausfall der Netzspannung für den Synchronmotor. Sie haben aber alle den Nachteil,
daß bei größeren G-angdiff erenzen zwischen dem durch den mechanischen Gangordner geregelten Lauf des Pederwerks
und der Drehzahl des Synchronmotors von diesem Beanspruchungen auf den mechanischen Gangordner ausgeübt werden, die eine
Beschädigung oder eine Blockierung dieses Gangordners hervorrufen
können. In letzterem Pail würde die Uhr auch bei Vorhandensein einer Netzspannung zum Stillstand kommen.
neuerungs-Dieser Nachteil wird esliiiäiöigggemäß bei einem Uhrwerk mit
durch einen elektrischen Synchronmotor synchronisiertem mechanischem Gangordner dadurch beseitigt, daß zwischen dem
Teil des Räderwerkes, auf das der Synchronmotor einwirkt, und dem mechanischen Gangordner eine Grenzkraftkupplung angeordnet
wird, die nur ein bestimmtes Drehmoment übertragen kann.
Eine solche Grenzkraftkupplung kann beispielsweise aus einer
federbelasteten Reibungskupplung bestehen. Die Grenzkraft
dieser Kupplung wird zweckmäßig so bemessen, daß das von ihr zu übertragende Drehmoment nicht größer ist als das
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Trägheitsmoment des Gangordners.
!Teuerung Um bei einem Uhrwerk gemäß der SxfiMioig ein Stillstehen
bei Fortfall der Netzspannung zu verhindern, empfiehlt e3
sich, auch hier in bekannter Weise zwischen dem Synchronmotor und dem Räderwerk entweder eine nachgiebige, sich bei
übermäßiger Beanspruchung selbst lösende Kupplung oder eine bei Fortfall der Netzapa.nnung durch ein Relais oder dergl.
gelöste Kupplung vorzusehen.
Neuerung
Die SElinäKHg soll an Hand der Zeichnung näher erläutert
Die SElinäKHg soll an Hand der Zeichnung näher erläutert
werden, die das Schema eines Ausführungsbeispieles eines .
durch einen Synchronmotor elektrisch synchronisierten Uhr-
Neuerung
Werkes gemäß der 2bd£±]a:±&ng darstellt. Hierin sind der Synchronmotor
mit M, das Federwerk mit F und die Anzeigemittel, die entweder ein Zeigerwerk oder Zeitscheiben sein können,
mit Z bezeichnet; B ist der mechanische Gangordner der Uhr. Der Synchronmotor M, der in an sich bekannter Weise zweckmäßig
gleichzeitig über eine Rutschkupplung R den Aufzug der Feder F besorgt, greift über ein durch die Wirkungslinie
1 angedeutetes Getriebe an einem geeigneten Punkt des Räderwerkes 2 der Uhr, beispielsweise an der Sekundenwelle 3, an
und wirkt damit synchronioierend auf den mechanischen Gang-Neue
rungs ordner E. B30ßdxa$£ms3<gemäß ist nun zwischen diesem Teil des
Räderwerkes, an dem der Synchronmotor angreift, und dem mechanischen Gangordner E eine Grenzkraftkupplung G vorgesehen.
Beispielsweise kann zu diesem Zweck das Steigrad des
_ 1Z _
t-/ PIA 9/Hel./44
Gangordners oder· daa von diesem angetriebene Sekundenrad
lose auf seiner Welle angeordnet und über eine Reibungskupplung mit definiertem maximalem Ubertragungsmoment mit
ihr verbunden sein. Diese Grenzkraftkupplung hat die Wirkung, daß bei größeren Gangdifferenzen zwischen Synchronmotor
und mechanischem Gangordner die Grenzkraftkupplung gleiten kann. Damit werden einerseits übermäßige Beanspruchungen
durch den Motor von dem mechanischen Gangordner ferngehalten, so daß eine Beschädigung oder eine Blockierung oder
ein Verklemmen des Gangordners nicht zu befürchten ist. Andererseits wird der Gang der Uhr selbst bei arretiertem
mechanischem Gangordner nicht beeinträchtigt, da sie dann allein unter der Wirkung des Synchronmotors weiterlaufen
kann.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist weiterhin im Zuge des Getriebes 1 zwisdien Motor und Sekundenrad J eine
Kupplung K vorgesehen, die durch ein Relais Rs bei Portfall der Netzspannung für den Motor gelöst wird. Anstelle einer
solchen spannungsabhängigen Kupplung kann aber auch eine
andere Anordnung vorgesehen werden, die ein Weiterlaufen des Uhrwerkes bei Stillstand des Motors gestattet.
4 Aiisprüche
1 Figur
1 Figur
-A-
Claims (4)
1. Uhrwerk mit durch einen elektrischen Synchronmotor
synchronisiertem mechanischem Gangordner, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Teil des Räderwerkes, auf das
der Synchronmotor einwirkt, und dem mechanischen Gangordner eine Grenzkraftkupplung angeordnet ist.
2. Uhrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das maximale von der Grenzkraftkupplung zu übertragende
Drehmoment gleichendem Trägheitsmoment des mechanischen
Gangordners ist.
3· Uhrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen Synchronmotor und Räderwerk der Uhr in an sich bekannter Weise eine ^nachgiebige Kupplung angeordnet
ist.
4. Uhrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Synchronmotor und Räderwerk in an sich bekannter
Weise eine bei Portfall der Netzspannung gelöste Kupplung angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962H0041216 DE1908994U (de) | 1962-04-12 | 1962-04-12 | Uhrwerk mit durch einen synchronmotor synchronisiertem mechanischem gangordner. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962H0041216 DE1908994U (de) | 1962-04-12 | 1962-04-12 | Uhrwerk mit durch einen synchronmotor synchronisiertem mechanischem gangordner. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908994U true DE1908994U (de) | 1965-01-21 |
Family
ID=33339731
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1962H0041216 Expired DE1908994U (de) | 1962-04-12 | 1962-04-12 | Uhrwerk mit durch einen synchronmotor synchronisiertem mechanischem gangordner. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908994U (de) |
-
1962
- 1962-04-12 DE DE1962H0041216 patent/DE1908994U/de not_active Expired
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