DE1908991U - Vorrichtung zum zufuehren eines fluessigen mediums in eine unter geringem druck stehendes gas enthaltende kammer. - Google Patents
Vorrichtung zum zufuehren eines fluessigen mediums in eine unter geringem druck stehendes gas enthaltende kammer.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F26B5/00—Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat
- F26B5/04—Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat by evaporation or sublimation of moisture under reduced pressure, e.g. in a vacuum
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Description
Ρ.Α.831738*26.11.6Ί |
DR. A. MENTZEL
506 REFRATH b. KOiN, den 23. November 19 64-
. »V. L>AH1,J1£. FEAUEEIfEOESI 137 JJg /
PATENTANWÄLTE ιειεγοη: bensbesg 4200
M 44 411/82a Gm
Mitchell Engineering Ltd.
MUwsisi Diese Umenoge (Beschreibung uno Scnutzonspr.) isl die iuielzl eingereicht, sic Ai'-.-nf ran der fVon
!o?r;uno da» ursprünglich einreichten Uniericgsn ob Öle rathhic^e Bedeu'una der Abv.eictiung Ist nicht geprüf
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ζυ de« übliches Preisen geüeferi. Deutsches Patentamt, ©ebrouciismustwstato.
Mitchell Engineering Limited London, ¥.0.1., England,
und
Edards High Vacuum (international) Limited, Crawley, Sussex, England
Vorrichtung zum Zuführen eines flüssigen Mediums in eine ein unter geringem Druck stehendes Gas
enthaltende Kammer.
Die Erfindung "betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen eines
flüssigen Mediums in eine ein unter geringem Druck stehendes Gas enthaltende Kammer, insbesondere zum Gefriertrocknen.
elegrammadresse: Mepatent, Köln, Postscheckkonto: Köln 2012, Bankkonten: Kreissparkasse Köln, Zweigstelle Refrath 850, Deutsche Bank AG., Filiale Köln 120764
Durch Gefriertrocknung werden Lösungen, Emulsionen,
Schlamm, Suspensionen von festen Stoffen in Flüssigen
keit od.dgl. behandelt. Der Einfachheit halter werden all diese in der Beschreibung als " zutrocknen-des Medium" "bezeichnet.
keit od.dgl. behandelt. Der Einfachheit halter werden all diese in der Beschreibung als " zutrocknen-des Medium" "bezeichnet.
Bei einer ununterbrochen wirkenden Gefriertrockungsvorrichtung wird das ^trocknende Medium ununterbrochen
in einer unter Unterdruck stehenden, auf die Oberfläche eines sich kontinuierlich bewegenden und das gefrorene
Medium wegfördernden Elementes aufgebracht. Bei einer
Art dieser kontinuierlich wirkenden Gefriertrocknungsvorrichtungen erfolgt das Einbringen des Zutrocknenden
Mediums durch eine Düse. Der Abstand des im Element zugewandten Endes der Düse von der Oberfläche des Elementes
ist bei diesen bekannten Vorrichtungen so gewählt, daß der beim Eintritt des Mediums in die Kammer entstehende
Dampf des Mediums im Bereich der Düsenöffnung einen ausreichend hohen Druck aufrechterhält, um ein Frieren des
Mediums an der Öffnung zu verhindern. Dabei kann das sich kontinuierlich bewegende Element aus einer Metallscheibe
bestehen, die mit einer solchen Geschwindigkeit umläuft,
daß das Medium schnell von der Öffnung wegbewegt wird, die von der Rotationsachse der Scheibe abgesetzt ist.
Das Element kann jedoch auch als Trommel oder als Riemen
ausgebildet sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das sich auf
der Oberfläche des Elementes abgesetzte Eis in einfachster Weise von dieser abzuheben um einem unterhalb des Elementes
angeordneten Abgabetriehter zuzuführen. Diese Aufgaben
wird gemäß der Erfindung bei einer Gefriertrοcknungsvorrichtung
der beschriebenen Art durch die Anordnung eines das auf dem Element angesetzte Eis abhebenden Schabers gelöst.
Auf diese Weise wird das sich fortwährend in Bewegungsrichtung
des Elementes hinter der Düse bildende Eis von dem sich kontinuierlich bewegenden Element abgehoben,
so daß ein ununterbrochener Gefriertrocknungsvorgang gewährleistet ist.
Wach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann ein Teil
der Düse den Schaber bilden. Um dies zu ermöglichen und den während des Kratzvorganges auftretenden Verschleiß zu
vermindern, ist das der Oberfläche des Elementes zugewandte Ende der Düse gehärtet.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht die Düse aus einem zum Durchfluß des Mediums mit einer axialen
Bohrung versehenen Stab, der an einem Ende konisch in eine flache Umgebung der Auslaßöffnung übergeht, d.h.
in die parallel zur Oberfläche des Elementes liegende Stirnfläche der Düse.
Weitere Merkmale der Erfindung werden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
einer Zuführungseinrichtung für das Zutrocknende Medium
für Gefriertrockner näher erläutert.
Die in der Zeichnung dargestellte Gefriertrocknungsvorrichtung umfaßt eine Yakuumkaminer 1o, die mit Evakuierungspumpen
verbunden ist und die eine gekühlte Kondensatoreinheit einschließt. Während des Betriebes wird
der Druck in der Kammer auf etwa o,1 mm Hg und die Temperatur des Kondensators auf etwa minus 4o° C gehalten.
In ihrer oberen Wand weist die Kammer eine Öffnung auf, die durch eine Montageplatte 11 für die Plüssigkeitszuführungseinrichtung
verschlossen ist. Ein im Querschnitt kreisförmiger Dichtungsring 11a ist zwischen
dieser Platte und der Wand angeordnet. An der Platte ist ein Rohr 12 befestigt, dessen eines Ende über die
Platte hinausragt und eine Siopfbüchsenmutter 13 aufnimmt,
die im Querschnitt kreisförmige Dichtungsringe 14, 15 umfaßt, durch die sich eine Zuführungsduse 16
hindurcherstreckt.
Die Düse 16 ist durch einen etwa 6 mm starken Stahle
stab gebildet, der von einer etwa 1 mm starken Bohrung axial durchzogen ist. Das untere Ende dieses Stabes weist
einen Endteil 16a auf, der üb.er einen 6° Konus in einen
ί-i τη
Außendurchmesser von etwa 3 mm unteren Ende des Stabes übergeht.
Der Stab ist mit Außengewinde versehen und in eine Mutter 18 eingeschraubt, die das untere Ende des Rohres
verschließt, und trägt in der Nähe seines oberen Endes ein Griffstück 16b, durch das ein Verstellen der Düse zum vertikalen Justieren möglich ist. Das untere Ende des Stabes
ist gehärtet. Die Ausmaße der Bohrung 17 sind nicht kritisch, sie müssen jedoch so gewählt sein, daß die gewünschte Höchstmenge
der !Flüssigkeit bei einer Atmosphäre Druckunterschied zu fließen vermag.
Auf das obere Ende der Düse 16 ist ein aus Gummi bestehendes
Zuführungsrohr 19 aufgebracht, das mit einer
über ein Gewinde verstellbaren Klemme 2o versehen ist, so daß der Durchfluß durch das Eohr 19 zur Düse 16 hin steuerbar
ist. Das Rohr 19 kann von einem Flüssigkeitsbehälter, der zur Aussenluft hin geöffent ist, mit Flüssigkeit beschickt
werden.
In der Kammer 1o ist ein Elektromotor angeordnet, um
eine Kreisscheibe 24 anzutreiben, die aus Messing oder anderem geeigneten Werkstoff besteht. Der Durchmesser dieser
Scheibe 24 kann etwa 1oo mm betragen und die Mittelachse der Düse 16 kann etwa in einer Entfernung von 38 mm vom
Mittelpunkt der Scheibe liegen. Im Betrieb, d.h. bei einem Druck in der Kammer und einer Temperatur des Kondensators
wie diese vorher angegeben worden sind, läuft die Scheibe mit etwa 145o Umdrehungen pro Minute um, und die Düse 16 ist
vertikal so justiert, daß ihre Spitze gerade frei über der
umlaufenden Scheibe 24 liegt. Ein günstiger Wert für den Abstand zwischen der Düsenspitze und der umlaufenden
Scheibe liegt in der Größenordnung von o,o25 mm» d.h. die
Spitze ist si) einjustiert, daß sie gerade nicht die Scheibe
berührt. Die Klemme 2o wird dann langsam geöffnet, bis der gewünschte Flüssigkeitsstrom erreicht ist.
Es hat sich gezeigt, daß mit der vorbeschriebenen Einrichtung und den besagten Arbeitsbedingungen in die
Kammer kontinuierlich Flüssigkeit in Mengen von Io bis 1ooo ml pro Stunde eingebracht werden kann, ohne die Öffnung
17a der Düse zu verstopfen. Die Flüssigkeit wird
schnell von der Öffnung 17a fortbewegt und friert schnell wenn sie von der Spitze der Düse entfernt ist, um eine
ringförmige Eisspur zu bilden, die sich solange aufbaut, bis ihre Höhe ausreicht, um die Düsenspitze zu berühren,
die dann den oberen Grad der Spur abschabt, und das abgeschabte Eis wird in kleinsten Partikeln durch die Umdrehung
der Scheibe 24 von dieser heruntergeschleudert. Die Breite der Eisspur nimmt zu, sobald der Zufluß ansteigt
und entspricht dem äußeren Durchmesser der Düsenspitze bei einem optimalen Zustrom.
Durch entsprechende Wahl der Abmessungen der Einzelteile und der Einstellung der Umlaufgeschwindigkeit der
Scheibe können andere Zuflußmengen und Partikelgrößen erreicht
werden. Bei sehr geringen Umlaufgeschwindigkeit kann Eis
als ununterbrochenes Band und damit ein kontinuierlicher Auswurf erreicht werden.
Der Dampf, der beim Austritt der Flüssigkeit aus der Öffnung 17a der Düse entsteht, erzeugt in dem zwischen
dem Düsenende und der Scheibe liegenden Spalt einen Bereich genügend hohen Druckes, um ein Frieren der Flüssigkeit
in diesem Bereich und dadurch ein Verstopfen der Düsenöffnung zu verhindern.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Zuführen eines flüssigen Mediums in eine
ein unter geringem Druck stehendes Gas enthaltende Kammer, insbesondere zum Gefriertrocknen, mit einer Düse, durch
die der Strahl des Mediums auf eine Oberfläche eines Elementes gerichtet wird, das sich kontinuierlich "bewegt
und das aufgebrachte Medium wegfördert, wobei der Abstand des dem Element zugewandten Endes der Düse von der Oberfläche
des Elementes so gewählt ist, daß der beim Eintritt des Mediums in die Kammer entstehende Dampf des
Mediums im Bereich der Düsenöffnung einen ausreichend hohen Druck aufrechterhält, um ein Frieren des Mediums
an der Öffnung zu verhindern, gekennzeichnet durch einen das auf dem Element angesetzte Eis abhebenden Schaber.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Düse (16) den Schaber "bildet.
3· Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ende der Düse (16) zum Verhindern eines Verschleißes während des Kratzvorganges gehärtet
ist.
4· Vorrichtung nach Anspruch 1 Ms 3>
dadurch gekennzeichnet, daß die Düse aus einem zum Durchfluss des Mediums mit einer axialen Bohrung (17) versehenen
Stab (16) besteht, der an einem Ende konisch in eine flache Umgebung der AusflußÖffnung übergeht.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1963M0044411 DE1908991U (de) | 1963-04-04 | 1963-04-04 | Vorrichtung zum zufuehren eines fluessigen mediums in eine unter geringem druck stehendes gas enthaltende kammer. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963M0044411 DE1908991U (de) | 1963-04-04 | 1963-04-04 | Vorrichtung zum zufuehren eines fluessigen mediums in eine unter geringem druck stehendes gas enthaltende kammer. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908991U true DE1908991U (de) | 1965-01-21 |
Family
ID=33357891
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1963M0044411 Expired DE1908991U (de) | 1963-04-04 | 1963-04-04 | Vorrichtung zum zufuehren eines fluessigen mediums in eine unter geringem druck stehendes gas enthaltende kammer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908991U (de) |
-
1963
- 1963-04-04 DE DE1963M0044411 patent/DE1908991U/de not_active Expired
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