DE1577536C - - Google Patents
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Description
Pumpe unabhängig von der an die Mischkammer abgegebenen Gemischmenge stets im Bereich des größten
Wirkungsgrades betrieben werden kann.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in
der ein Ausführunsbeispiel an Hand der Zeichnung im einzelnen erläutert ist.
Das Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung im Längsschnitt dargestellt.
Die Zeichnung zeigt eine Pistole 10 mit einem Gehäuse
11, in dem eine im allgemeinen zylindrische Zuführungskammer 12 ausgebildet ist. Ein Ansatz 14
weist eine Zuströmöffnung 13 zur Zuführungskammer 12 auf, während in einem Ansatz 16 eine Abströmöffnung
15 vorgesehen ist. Die Ansätze 14,16 bilden einen Teil des Gehäuses 11. In den Ansatz 16
ist ein Drosseleinsatz 17 eingeschraubt, welcher eine Bohrung 18 aufweist, deren Querschnitt geringer ist
als derjenige der Abströmöffnung 15.
Weiterhin ist in der Pistole 10 eine Austrittsdüse 19 mit einer Bohrung 20 vorgesehen. Zwischen einem
am inneren Ende der Austrittsdüse 19 angeordneten Flansch 21 und der einen Stirnwand 23 der Zuführungskammer
12 befindet sich ein zur Abdichtung dienender O-Ring. Ein innerhalb der Pistole 10 angeordnetes
Rohr 24 bildet eine Mischkammer 25. Eine an einem Ende des Rohres 24 vorgesehene, umlaufende
Abschrägung 26 sitzt in einer entsprechenden Ausnehmung des Flansches 21 der Austrittsdüse
19. Das Rohr 24 trägt an seinem anderen Ende einen Flansch 27, der an einem in die Wandung einer
Spannmutter 29 eingelassenen Dichtring 28 anliegt. Die Spannmutter 29 ist in eine Bohrung 30 des Gehäuses
11 eingeschraubt und weist eine koaxial verlaufende Bohrung auf, durch welche das Rohr 24
hindurchgeführt ist. Das äußere, freie Ende des Rohres 24 ist als Einlaßstutzen 31 ausgebildet. Zum Befestigen
der Pistole 10 kann ein Halter 32 verwendet werden.
Das erfindungsgemäße Sandstrahlgebläse wird aus einem Vorratsbehälter 33 mittels einer Pumpe 34 mit
Strahlmittel versorgt. Die Pumpe saugt den das Strahlmittel bildenden Brei aus Strahlmittel und Flüssigkeit
aus dem Vorratsbehälter 33 an und fördert ihn über eine Leitung 35 zur Zuströmöffnung 13 der Pistole.
Von dort fließt der Brei durch die Zuführungskammer 12 zur Abströmöffnung 15 und von dort
durch den Drosseleinsatz 17 und über eine Rückleitung 36 zum Vorratsbehälter 33 zurück. Der Drosseleinsatz
17 bewirkt innerhalb der Zuführungskammer 12 einen Druckanstieg, unter dessen Einfluß ein Teil
des Breies durch zwei miteinander fluchtende Bohrungen 37 in der Rohrwandung hindurchtritt. Die
Bohrungen 37 sind gemäß der Darstellung in der Zeichnung nicht mit der Zuströmöffnung 13 ausgerichtet.
Von einer Druckluftquelle 38 aus gelangt Luft über ein Regelventil 39 und ein Absperrventil 40 zum
Einlaßstutzen 31 des Rohres 24. Die zugeführte Luftmenge läßt sich dabei mittels des Regelventils 39
steuern.
Beim Betrieb des erfindungsgemäßen Sandstrahlgebläses gelangt Luft von der Druckluftquelle 38 zur
Mischkammer 25, in die außerdem in der oben beschriebenen Weise durch die Bohrungen 37 hindurch
der Brei eintritt. Innerhalb der Mischkammer wird daher der Brei mit der Luft gemischt, so daß der aus
der Austrittsdüse 19 ausströmende Strahl aus einer Mischung von Luft, Flüssigkeit und Schleifmittel besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Sandstrahlgebläse zur Erzeugung eines aus zu schaffen, bei dem die Gefahr einer Verschlam-Schleifmittel,
Flüssigkeit und Gas bestehenden 5 mung der Zuführungskammer beseitigt wird. Der aus
Strahls, mit einer Zuführungskammer, in die aus Strahlmittel und Luft bestehende Strahl soll dabei aus
einem Vorratsbehälter ein Gemisch aus Schleif- dem Gebläse mit hoher Geschwindigkeit austreten,
mittel und Flüssigkeit gefördert wird, mit einer Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer rohrförmigen, durch die Zuführungskammer füh- Vorrichtung der eingangs genannten Gattung darenden Mischkammer, deren eines Ende außer- io durch gelöst, daß die Zuführungskammer über eine halb der Zuführungskammer mit einem unter Abströmöffnung und eine Rückleitung mit dem Vor-Druck stehenden Gasvorrat und deren anderes ratsbehälter verbunden ist.
mittel und Flüssigkeit gefördert wird, mit einer Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer rohrförmigen, durch die Zuführungskammer füh- Vorrichtung der eingangs genannten Gattung darenden Mischkammer, deren eines Ende außer- io durch gelöst, daß die Zuführungskammer über eine halb der Zuführungskammer mit einem unter Abströmöffnung und eine Rückleitung mit dem Vor-Druck stehenden Gasvorrat und deren anderes ratsbehälter verbunden ist.
Ende mit einer Austrittsdüse verbunden ist, und Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
mit mindestens einer in der Mischkammerwand Erfindung ist es vorgesehen, daß zwischen der Abvorgesehenen
Bohrung für den Durchfluß des Ge- 15 Strömöffnung der Zuführungskammer und dem Vormisches
aus der Zuführungskammer in die Misch- ratsbehälter ein Drosseleinsatz angeordnet ist.
kammer, dadurch gekennzeichnet, daß Bei dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Sanddie Zuführungskammer (12) über eine Abström- strahlgebläse dient also eine sehr große, hochbeöffnung (15) und eine Rückleitung (36) mit dem schleunigte Luftmenge dazu, eine relativ kleine Vorratsbehälter (33) verbunden ist. 20 Strahlmittelmenge auf die gewünschte hohe Ge-
kammer, dadurch gekennzeichnet, daß Bei dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Sanddie Zuführungskammer (12) über eine Abström- strahlgebläse dient also eine sehr große, hochbeöffnung (15) und eine Rückleitung (36) mit dem schleunigte Luftmenge dazu, eine relativ kleine Vorratsbehälter (33) verbunden ist. 20 Strahlmittelmenge auf die gewünschte hohe Ge-
2. Sandstrahlgebläse nach Anspruch 1, gekenn- schwindigkeit zu bringen (entsprechend dem spezielzeichnet
durch einen zwischen der Abströmöff- len Anwendungszweck, relativ kleine Flächen mit honung
(15) der Zuführungskammer (12) und dem her Eindringtiefe zu behandeln, enthält der Strahl bei
Vorratsbehälter (33) angeordneten Drosseleinsatz der Erfindung nur sehr wenig Strahlmittel). Demge-(17).
25 genüber ist durch die deutsche Patentschrift 826 110
lediglich eine Strahlvorrichtung bekanntgeworden,
bei der es durch eine Umwälzanordnung erreicht
wird, daß die Pumpe weiterlaufen kann, während die
Die Erfindung betrifft ein Sandstrahlgebläse zur Strahlvorrichtung stillgesetzt ist, ohne daß Schleifmit-Erzeugung
eines. aus Schleifmittel, Flüssigkeit und 30 tel-Flüssigkeits-Gemisch aus der Düse austritt.
Gas bestehenden Strahls, mit einer Zuführungskam- Hierzu wird die Umwälzleitung geöffnet und die dort
mer, in die aus einem Vorratsbehälter ein Gemisch beschriebene Leitung geschlossen,
aus Schleifmittel und Flüssigkeit gefördert wird, mit Beim Betrieb des erfindungsgemäßen Sandstrahleiner rohrförmigen, durch die Zuführungskammer gebläses ist der statische Druck des Flüssigkeitsführenden Mischkammer, deren eines Ende außer- 35 Schleifmittel-Gemisches in der Zuführkammer gehalb der Zuführungskammer mit einem unter Druck ringfügig höher als in der Mischkammer. Infolgedesstehenden Gasvorrat und deren anderes Ende mit sen treten sowohl Schleifmittel als auch Flüssigkeit in einer Austrittsdüse verbunden ist, und mit mindestens die Mischkammer ein. Das Schleifmittel hat dabei jeeiner in der Mischkammerwand vorgesehenen Boh- doch nur eine sehr geringe Eintrittsgeschwindigkeit, rung für den Durchfluß des Gemisches aus der Zu- 40 Die Ansaugung des Gemisches in die Mischkammer führungskammer in die Mischkammer. erfolgt durch die an einer Austrittsbohrung vorbei-
aus Schleifmittel und Flüssigkeit gefördert wird, mit Beim Betrieb des erfindungsgemäßen Sandstrahleiner rohrförmigen, durch die Zuführungskammer gebläses ist der statische Druck des Flüssigkeitsführenden Mischkammer, deren eines Ende außer- 35 Schleifmittel-Gemisches in der Zuführkammer gehalb der Zuführungskammer mit einem unter Druck ringfügig höher als in der Mischkammer. Infolgedesstehenden Gasvorrat und deren anderes Ende mit sen treten sowohl Schleifmittel als auch Flüssigkeit in einer Austrittsdüse verbunden ist, und mit mindestens die Mischkammer ein. Das Schleifmittel hat dabei jeeiner in der Mischkammerwand vorgesehenen Boh- doch nur eine sehr geringe Eintrittsgeschwindigkeit, rung für den Durchfluß des Gemisches aus der Zu- 40 Die Ansaugung des Gemisches in die Mischkammer führungskammer in die Mischkammer. erfolgt durch die an einer Austrittsbohrung vorbei-
Bei einem bekannten Sandstrahlgebläse dieser Art strömende Luft, wobei jedoch infolge des geringeren
(Zeitschrift »Industrie-Anzeiger« Nr. 33 vom spezifischen Gewichtes vorzugsweise Wasser in die
22. April 1969, S. 508, Bild 4), welches bei Einhai- Mischkammer gesaugt wird, während in einer betung
geeigneter Querschnittsabmessungen der Düse, 45 stimmten Zeiteinheit nur ein geringerer Volumenander
zur Zuführungskammer führenden Leitung und teil des schwereren Schleifmittels in die Mischkamder
diese Kammer mit der Mischkammer verbinden- mer eintritt. Infolgedessen reichert sich das in der Zuden
Bohrung oder Bohrungen hohe Strahlgeschwin- führkammer befindliche Gemisch kontinuierlcih mit
digkeiten, wie sie für viele Strahlarbeiten erforderlich Schleifmittel an, so daß die Zuführkammer in kurzer
sind, ermöglicht, hat es sich als nachteilig erwiesen, 5° Zeit verstopft werden würde, wenn nicht durch die
daß sich in der Zuführungskammer nach verhältnis- Abströmöffnung über die Rückleitung und den Vormäßig
kurzer Betriebszeit so viel Schlamm ablagert, ratsbehälter ein ständiger Kreislauf des Flüssigkeitsdaß
der Wirkungsgrad des Sandstrahlgebläses erheb- Schleifmittel-Gemisches durch die Zuführkammer
Hch abnimmt. hindurch aufrechterhalten wird.
Diese nachteilige Schlammablagerung tritt zumin- 55 Wenn keine Abströmöffnung vorgesehen wäre,
dcst dann auf, wenn das Flüssigkeits-Strahlmit- würde sich die Zuführkammer schnell mit Schleifmittel-Gemisch
keine dünnflüssige Suspension, sondern tel auffüllen, hervorgerufen durch die Anreicherung
ein dickes, breiartiges, hochviskoses Gemisch ist. Ein des Schleifmittels oder Strahlmittels in der Zuführderartiges
Gemisch liegt vor, wenn der Anteil an fe- kammer und durch das bevorzugte Absaugen des
sten Strahlmitteln im Gemisch nicht, wie bei der aus 60 Wassers in die Mischkammer. Dies beruht darauf,
der Zeitschrift »Industrie-Anzeiger« bekannten Vor- daß nur eine sehr geringe Strahlmittelmenge unter
richtung, bei 10 bis 15 °/o, sondern bei etwa 5% liegt. Verwendung eines sehr großen Luftvolumens auf
Die Verwendung eines derartig hohen Strahlmittelan- hohe Geschwindigkeiten beschleunigt wird, so daß
teilcs ist jedoch erforderlich; weil sonst keine genü- der Strahlmittelstrom durch die Austrittsbohrung hingend
großen Strahlmittelmengen in die Mischkammer 65 durch sehr langsam ist.
gelangen, da möglichst eine hohe Strahlgeschwindig- Das erfindungsgemäß vorgeschlagene Sandstrahl-
keit anzustreben ist. gebläse hat den Vorteil, daß bei Verwendung einer
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Pumpe zum Fördern des Strahlgemisches diese
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| DEA0052108 | 1966-04-07 |
Publications (2)
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|---|---|
| DE1577536A1 DE1577536A1 (de) | 1970-01-08 |
| DE1577536C true DE1577536C (de) | 1973-03-15 |
Family
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Family Applications (1)
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- 1966-03-15 BE BE677845D patent/BE677845A/xx unknown
- 1966-03-16 US US534809A patent/US3407539A/en not_active Expired - Lifetime
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- 1966-04-07 DE DE19661577536 patent/DE1577536A1/de active Granted
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