DE1908808A1 - Geraetehalter fuer Traktoren und aehnliche Zugmaschinen - Google Patents
Geraetehalter fuer Traktoren und aehnliche ZugmaschinenInfo
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- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/28—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
- E02F3/34—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with bucket-arms, i.e. a pair of arms, e.g. manufacturing processes, form, geometry, material of bucket-arms directly pivoted on the frames of tractors or self-propelled machines
- E02F3/345—Buckets emptying side-ways
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- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
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Description
DR. BERG DiPL.-ING. STAPF
PATENTANWÄLTE 1 9 Π R 8 Π β
8 MÜNCHEN 2. HILBLESTRASSE 2O
Unser Zeichen Qg/ fy■■ |g "J5>£ Datum 2 1«f^ü»
Anwaltsakton-Mrο: 13 ΎΪ6
C f.
"Görütehalter für Traktoren und ühnliche Zuoaaschinen."
Die Erfindung betrifft' einen~Gerätehalter für Traktoren und ahn- \
liehe Zugmaschinen, an welchem Gerätschaften, wie nach vorne und/
oder nach der Seite kippbare Schaufeln/festlegbar sind. I
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung soll ein soldhe r Gerätehalter für Zugmaschinen geschaffen werden, der eine einfache und wirksame
Festlegung eines Gerätes an ihm ermöglicht und der weiterhin
die Möglichkeit schafft, gewisse Gerätschaften relativ zu ihm in
einor einfachen Art und.Weise rait einer minimalen Anzahl von Verbindungen zu de« -Hyclrauliksystca" dor Zugmaschine zu verschwenken
oder zu vordrehen. Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
©inen GerUtchaltor für Zugraaschinon zu schaffen* dor durch
- 2 - ■;■
9 0 9838/101?
(0811) ·5 16 20 81 Tslsgrc „ν,-PATENTEUlE MOndien Banki BaytrKche Viralnibanl: MOnchan 453100 Potlichscki MOnchtn £53 43
ÖAD
. V "τ 1908008 ΐ:
einfache Umstellungen die austauschbare Befestigung verschiedener^· tigster
Gerätschaften oder Werkzeuge ermöglicht/ wie beispieisWei-*
se nach einer nach zwei oder nach drei Seiten kippbarer Schaufeln"
verschiedener Größen und Ausführungsformen, Gabelheber für Bauholz,f
usw. Zusatzlich zu einer zuverlässigen Verriegelung des Gerätes am ·;
Halter soll eine einfache Entriegelung einer Verriegelungsvorrichtung möglich sein, falls dies erwünscht ist, so daß das Gerät durch
einen oder durch mehrere, mit dem Halter verbundene Hydraulikheber bewirkte
Schwenkbewegungen ausführen kann, wobei darauf geachtet werden soll, daß für die Verbindung des einen oder mehrerer Hydrauiikheber
mit der Betätigungssteuerung der Zugmaschine eine einfache
Anordnung erreicht wird.
Nach dem schwedischen Patent 215 153 und dem Zusatzpatent 219 549
ist ein Steuersystem für eine nach der Seite kippbare Schaufelanordnung bekannt. Dieses Steuersystem bringt mehrere Vorteile, weist
jedoch den Nachteil auf, daß zusätzlich zu dem sogenannten dritten
Ventil weitere Steuerkreise zur Steuerung des Seitenkippens der Schaufel erforderlich sind. Es sind darüber hinaus weitere Äusführungsformen
von Baggerschaufeln mit den verschiedenartigsten Steuer-;
systemen für Kippbewegungen nach drei Seiten bekannt, verwiesen sei-'-nur
beispielsweise auf die US-Patentschriften 3 022 910, 3 203 565
und Re 26 268 sowie 3 198 358. Die in diesen Vörveröffentrrchungen
beschriebenen Anordnungen weisen jedoch in ihrer Gesamtheit den/ Nachteil komplizierter Ausführungsformen auf, weil sie eine größere
Anzahl getrennter Steuerkreise für das Bewegen und die Verriegelung
erfordern, wobei zusätzlich oder alternativ auch noch der Nachteil
zu vermerken wäre, daß in der Grabstellung die Schaufel nicht zuverlässig
am Halter verriegelt ist, weil beivjenen Vorrichtungen
eine solche Anordnung getroffen ist, daß ein Tail des öerätehalters
zusammen mit der Schaufel wcShrend des Seitenkippens gedreht wird.
909838/1017 ; ;
-:--^-i: 3 - 19Q88G8
Die zuletzt erwqhn-fce Anordnung weist darüber hinaus noch den Nachteil
hoher- Herstellungskosten auf. Einige der vorbekannten Anordnungen
erfordern auch komplizierte VentilausfUhrungen, wie beispiels
weise federbettötigte Ventile, welche neben dem Nachteil einer Erhöhung der Herstellungskosten .solcher Anordnungen den Nachteil bringen,
dai3 deren Zuverlässigkeit reduziert wird. · . -
Gemäß einem Teilmerkmal der vorliegenden Erfindung .wird eine Anordnung für eine nach vorne und nach zwei Seiten kippbare Schaufel geschaffen,
welche wirksam, zuverlässig und billig herzustellen ist und welche keine zusätzlichen Installationen im Steuersystem-der-.
Zugmaschine oder des Baggers erfordert, welche vielmehr für das Seitenkippen in beiden Richtungen nur die Funktion des dritten Ventils
ausnützt und welche in der zentralen Grabstellung eine zuverlässige
Halterung der Schaufel an dem Halter ermöglicht, wodurch die Nachteile vorbekannter Anordnungen der beschriebenen Art vermieden
werden. . . V
Der bzw. die Hydraulikheber, welche eine Drehbewegung des Gerätes
oder der Gerätschaften bewirken, üben in Abhängigkeit von der Ausführungsform
des jeweils am Gerätehalter befestigten Gerätes verschiedene weitere Funktionen aus, wobei.in jedem Einzelfall eine
Verriegelung des Gerätes am Halter mittels wenigstens eines solcha:
Hydraulikheber bewirkt werden kann, sofern dies erwünscht wird.
Weitere. Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der nachfolgenden;
Beschreibung, mehrerer, in der Zeichnung dargestellter, bevorzugter
Äusführungsformen erkennbar. Es zeigtj
Fig. .1 eine rückwärte Ansicht eines Gerätehalters zur austauschbav
. % re^^ von Gerätschaften nach der Erfindung, welcher
·. unu e^i.ne^jio.rizQntale Querachse zum Zwecke eines Vorwärtskippens
eines an ihm festgelegten Gerätes drehbar ist und wel-
- 4 909838/1017 "
eher mit einer Baggerschaufel ausgerüstet ist, die in zwei Rich4
tungen relativ zu dem Halter nach der Seite kippbar ist,
Fig. 2 eine rückwärtige Ansicht des Gerätehalters nachFig. T, die
nach einer Seite verschwenkte Kipplage der Baggerschaufel darstellend,
■
Fig. 3 eine schematische Ansicht eines bevorzugten Hydrauliksystems fUx
den Halter nach den Fig. 1 und 2,
Fig. 4 - 6 Einzelheiten einer Verriegelungsvorrichtung, die für die
Lager- oder Drehwellen der Ausführungsformen nach den Fig. 1
und 2 Verwendung findet,
Fig. 7 eine modifizierte Ausführungsform einer solchen Verriegelungsvorrichtung,
.
Fig. 8 und 9 Perspektivsnasichten weiterer AusfUhrungsformen des erfindungsgemäßen Gerätehalters, an welchem nach drei Seiten
kippbare Baggerschaufeln befestigt sind,
Fig. 10 und 11 Einzelheiten der Ausführungsform nach Fig. 9,
Fig. 12 den Gerätehalter nach den Fig. 1 und 2, bei welchem anstelle -:
der nach seitwärts kippbaren Baggerschaufel eine nur nach vorne kippbare Baggerschaufel bekannter ÄusfUhrungsform fest«
gelegt- ist,
Fig. 13 das der Fig. 3 entsprechende Hydrauliksystem in schematischer
Darstellung mit den erforderlichen Umstellungen zur Anpassung an die Anordnung gemäß Fig. 12,
Fig. 14 - 16 modifizierte Ausführungsformen der Kupplung des Hydrauliksystems nach Fig« 13 zur Anpassung an verschiedene, durch
den Gerätehalter gehalterte Arten von Gerätschaften,
Fig. 17 eine modifizierte Ausführungsform eines Gerätehalters, der
imit einer zusätzlichen Stütze für die in einer seitlichen
Kipplage dargestellte Schaufel versehen ist, um so die Schau-
t>s,ä fei beispielsweise für einen Schneepflug oder als ein land-
·'-* wirtschaftliches Gerät verwenden zu können,
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Fig. 18 einen im wesentlichen der AusfUhrungsform nach Fig. 8 entsprechenden
Gerätehalter, der mit einer zusätzlichen, verdrehbaren Stütze versehen ist, welche dem gleichen Zweck
dient wie die Stütze der Ausführungsform nach Fig. .17,
Fig. 19 - 30 verschiedene Ausführungsformen von Gerätehaltern vorzugsweise
für seitwärts zu kippende Schaufeln, welchen ein Zylinder mit zwei Kolben zugeordnet ist, die mit verschiedenen
Teilen des Gerätes in und außer Wirkverbindung bringbar
sind, und zwar zeigt Fig. 19 eine erste Ausführungsform in
der Grabstellung, Fig. 20 die AusfUhrungsform gemäß Fig. 19 in einer Lage, welche eingenommen wird unmittelbar nachdem
ein Impuls für ein Seitwärtskifpen nach rechts gegeben worden '
ist, Fig. 21 die AusfUhrungsform nach Fig. 19 in der nach rechts gekippten Endlage, Fig. 22 dieselbe Ausführungsform
in der nach links gekippten Endlage, Fig. 23 eine Ansicht
des mittleren Bereichs einer modifizierten Zylinder-Halteanordnung in der Grabstellung, Fig. 24 und 25 die Ausführungsform
nach Fig. 23 in größerem Detail in verschiedenen Lagen, nachdem ein Impuls für ein Seitwärtskippen nach
links gegeben worden ist, wobei im rechten Teil der Fig. 25 eine modifizierte AusfUhrungsform mit Hilfsverriegelungsteilen
dargestellt ist, Fig. ·2ό eine Draufsicht auf den ;
AntriebsZylindeX^rrFig. 27 und 28 Seitenansichten einer modifizierten AusfUhrungsform mit Hilfs-Verriegelungsteilen, in
einer Lage kurz vor dem Seitwärtskippen bzw. in der seitwärts
gekippten Lage, Fig. 29 eine Ansicht eines Teils einer ,weiteren 'AusfUhru^sfo^.dexrZylind^^HQ'XtfPP^^nunS/ und
· 1 -auszeichnet zun&ebjSt
von (ier:ütschäften, und zwar ist geji|jäß: den
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in den Fig. 1 und 2 dargestellten AusfUhrungsformen eine Baggerschaufel
2 an diesem Gerätehalter 3 festgelegt, welche an ihren beiden
Enden offen ist und eine Baggeranordnung T' darstellt, die für Kippbewegungen nach drei Seiten ausgelegt ist. Das ausgegrabene Material
kann seitwärts nach jeder Richtung abgeladen werden, denn die Schaufel
kann um zwei Lager- oder Drehwellen 4 und 5 gedreht werden, welche mit Lagerpratzen 6 und 7 zusammenwirken, die an der unteren
Fläche der Schaufel angebracht sind. Der Halter ist mittels zweier :
Arme 8 und 9 und weiterer, nicht dargestellter Arme an einem gleichfalls
nicht dargestellten Greifer montiert. Dadurch kann der Halter um horizontale Querwellen 10 und 11 zum Zwecke eines Vorwärtskippens
des durch ihn gehalterten Gerätes gedreht werden. :
Zum Zwecke eines Seitswärtskippens des Gerätes und zum Zwecke von
dessen Verriegelung in einer zentralen Grabstellung finden zwei Hydraulikheber 16 und 17 Verwendung. In der AusfUhrungsform gemäß den
Fig. 1 und 2 stehen diese Hydraulikheber in Wirkverbindung mit der
Zentralwelle 18 der Schaufel. Der Kolben 16a des Hydraulikhebers 16
ist über einen Hebel 20 mit der Welle 4 und der Kolben 17a des Hydraullkhebers
17 ist über einen Hebel 21 mit der Welle 5 der Schaufel verbunden. An den Lagerwellen 4 und ö sind Verriegelungseinrich-
^ tuntpn starr befestigt, welche mit entsprechend geformten yrnd an der
unteren Fläche des Gerätes angebrachten Teilen in Wirkyerbiriidung
bringbar sind,.um das Gerät so mit dem Halter zu verriegeln. Index
Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 umfassen die Verriegelyngsein-.
richtungen ebene Teile 29 und 30, die an den Lagerwellen 4 bzw».5 befestigt
sind. In der vertikalen Lage- passen diese ,ebenen Teile in .
nach Art eines Schlüsselloches ?ge£oj^|e$>ffnuirigafi3s
pjca4zen 6 -fezw. 1W ein. iW!er4en <?djS© .LjagerHeMen i4, ίο
die ebenen Teile 29, -^-.eine^toiWesofrS^i^
nehmen, dann wird dadurch die SeXa^eanoidnyngdyr^
lungs^einrichtungen zusammeagefiälten^wnid es wifd. dgjdurch eine rela^·
tive Drehbewegung zwischen dem Gerät und dein Malter ^erhin^frt.
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Die scliematische Darstellung des Hydrauliksystems gemäß Fig. 3
stellt das Zusammenwirken zwischen den symmetrisch angeordneten
iiydraulikhebern 16> 1öa, 17, 17a, dem Halter 3 und dem Gerat 2
dar.. In der Fig. 3 sind die Verriegelungseinrichtungen der Drehwellen
4 und 5 nicht dargestellt, deren Funktion ist jedoch aus
den Fig. 1 und 2 erkennbar. Die Hydraulikheber 16, 16a und 17, 17a
sind überkreuz miteinander gekuppelt, was zur Folge hat, daß eine den Kolben des einen Hydraulikhebers ausschiebende Kraft gleichzeitig
den Kolben des anderen Hebers in dessen zurückgezogener Lage hält.
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Das Betätigungsventil 25, welches das sogenannte dritte Ventil der
Zugmaschine ist, besitzt eine Null-Lage, in welche die zuvor mittels
einer Pumpe 44 von einem Speicher 33 gelieferte Hydraulikflüssigkeit
wieder in den Speicher zurückströmt» Weiterhin besitzt dieses Ventil
zwei Betätigungslagen, wobei in der einen Betätigungslage die Hydraulikflüssigkeit
durch die linke Leitung 26 angeliefert wird, die mit einer Zweigleitung £6c zu den Uberkreuz miteinander gekuppelten
Hydraulikhebern 16, 16a, 17, 17a führt, dabei dient die rechte Leitung
27 mit ihrer Zweigleitung 27c als Rückströmleitung. In der anderen
Betätigungslage des Ventils ist die Strömung der Hydraulikflüssigkeit umgekehrt. Die Kreuzkupplung der beiden Hydraulikheber " jj
wird in einem Verteilerblock 28 bewirkt, von welchem die Leitung 26
mit zwei Zweigleitungen 26a und die Leitung 27 mit zw@i Zweigleitungen
27a ihren Ausgang nehmen. Jeder der Hydraulikheber wirkt mittels eines Hebelarmes 20 bzw. 21 derart mit den Lager- oder Drehwellen 4
bzw. 5 zusammen, daß in bestimmten Lagen das Gewicht des Gerätes zur
üetütigung der Verriegelungseinäbiichtungen ausgenutzt werden kann.
Soll das Gerät aus der in Fig.* 1 dargösPtelliben5;2en%:rallage in die in
Fig. 2 dargestellte Lage verschwenkt* fordert, idarin-%ird über die Leitung 27 eine Kraft zur~ Lte.aufschlägung^^foraehtvwelche den Kolben
17a des Hydraülikhebers 17?oasWchÜH*l ©ilifchzeitig wird "der Kolben 17a
--»-- ' :» 19Q8808
des Hydraulikhebers 17 in seiner zurückgezogenen Lage gehalten. Die
Bewegung des Kolbens 17a resultiert primär in der Drehung der-Welle.
durch den Hebelarm 21, so daß der Verriegelungsteil 30 die in Fig. 1
dargestellte vertikale Lage einnimmt, in «Icher die Verriegelung
durch den Lagerpratzen 7 aufgehoben ist. Ein Anschlag am Halter oder
am Kolben 17a verhindert eine weitere Drehbewegung des Verriegelungsteils 30, so daß bei fortgesetzter Bewegung des Kolbens 17a das Gerät
in die-in Fig. 2 dargestellte Schwenklage verschwenkt werden kann.
Gleichzeitig behält der Hydraulikheber 16, 16a seine Relativlage zu
dem Gerät bei und folgt der Schwenkbewegung des Gerätes. Auch die .
linke Lagerwelle 4 behält ihre Relativlage zu dem Gerät bei und kann
sich möglicherweise in Beziehung zu dem Halter drehen, wodurch eine noch wirksamerere Verriegelung vorgenommen wird. !p;; -;·-■;.
Um das Gerät in seine Ausgangslage zurUckzuverschwenken,wird die
Leitung 26 mit Druck beaufschlagt. Durch das auf dem ausgeschobenen
Hydraulikheber 17, 17a ruhende Gewicht des Gerätes wird eine Kräfteverteilung
geschaffen, derart, daß dieser Heber ohne.,ein Drehen des
Hebels 21 und ohne eine Verlängerung des Hydraulikhebers 16, 16a
verkürzt wird, bis das Gerät wieder die Lage einnimmt, in welcher
es mit dem-Halter verriegelbar ist, so daß bei einer weitereni Ver- *"
kürzung des Hydraulikhebers 17, 17a der Hebel 21 und die Lagerweile
25 so gedreht werden, daß der Verriegelungsteil 30 wieder seine Verriegelungslage einnimmt. Eine fortgesetzte Druckbeaufschlagung der
Leitung 26 resultiert dann in einer Verlängerung des Hydraulikhebers
16, 16a, wodurch die Verriegelung des linken Verriegelungsteils aufgehoben, und dadurch die Schaufel verschwenkt wird., und zwar in der
entgegengesetzten Richtung um die Drehwelle 5. ■ ,u
Mit einer einzigen Druckbeaufschlagung einer der Leitung 26 und 27
wird .also ein Abwärtsschwenken des Gerätes von einer angehobenen
Lage erreicht, wobei einer der Verriegelungsteile in der entriegelten
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und der ändere Verriegelungsteil in der verriegelten Lage gehalten
wird, hat der nach unten vers'chwenkte Behälter die Lage erreicht, in
welcher die andere Drehwelle verriegelt werden kann, dann wird bei
fortgesetzter Druckbeaufschlagung der zuvor entriegelte Verriegelungsteil
verriegelt, während der Verriegelungteil seiner augenblicklichen
Drehachse entriegelt wird, so daß der Behälter dann um die dann verriegelte Drehwelle verschwenkt werden kann.
Hat das Gerät eine halbe Schwenklage erreicht, dann kann, falls erwünscht, eine umgekehrte Bewegung durchgeführt werden, d.h. die Abwärtsbewegung
des Behälters kann unterbrochen und es kann dieser wieder nach aufwärts verschwenkt werden, und zwar um dieselbe Drehwelle,
um welche der Behälter zuvor nach abwärts verschwenkt oder gekippt
wurde. Dies kann dadurch erreicht werden, daß man die andere der beiden Hydraulikleitungen mit Druck beaufschlagt.
Auf diese Art und Weise kann das Gerät wahlweise gekippt werden, wobei
wahlweise die entsprechenden Verriegelungseinrichtungen gelöst sind, es kann auch wahlweise das Zurückverschwenken des Gerätes und
die Verriegelung in der zentralen Lage gesteuert werden. Ein wahlweises
Verschwenken oder Kippen des Gerätes erfordert nur zwei Betätigungsleitungen
26 und 27, welche mit dem dritten Ventil des
Baggergreifers oder Auslegers bei 26c und 27c verbunden sind. Gleichzeitig wird eine zuverlässige und robuste Anordnung von Halter und
Gerät geschaffen, die in der zentralen Lage gesichert ist.
In den Fig. 4 - 9 sind einige Ausführungsformen von Verriegelungseinrichtungen dargestellt. In den Fig. 4 - 6 sind die Verriegelungs^
einrichtungen für die Ausführungsforftien nach den Fig. 1 »und 2 in
vergrößertem Maßstab dargestellt. Wie die Fig. 4 zeigt, ist die
Lagerpratze 6 mit einer Öffnung 31 der Form eines Schlüsselloches
versehen, welche mit dem Verriegelungsteil 29 zusammenwirkt, der
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durch ein abgeflachtes Ende der Lagerwelle 4 gebildet ist. In .Fig. 5-ist
der Hebelarm 20 dargestellt, der durch.· den Kolben 16q des linken,
Hydraulikhebers betätigt wird und der die Lagerwelle 4 zwischen deren;,
entriegelter und deren verriegelter Lage dreht. Die Fig. ;ό zeigt Λ
einen Querschnitt der Anordnung. In Fig. 7 ist dargestellt, wie die ·.
in den Fig. 4-6 gezeigte Verriegelungseinrichtung mit einem zusätzlichen, komplementären, mechanischen Anschlag 38 versehen sein ;
kann, welcher wie eine Schulter am Kolbenkopf. 16b der Kolbenstange --1.Oa-.
geformt sein kann, wobei diese Schulter mit einem Hocken 39 des lial-.
ters zusammenwirkt, so daß eine Drehung des Hebels 20 zur Lösung, der
Verriegelung nur in der zentralen Lage des Gerätes möglich ist, in
allen anderen Lagen jedoch nicht.
Fig. 8 ist eine Perspektivansicht eines Teils eines.modifizierten - „;
Gerätehalters. Bei dem Gerät handelt es sich "um eine nach seitwärts .
kippbare Baggerschaufel, die Verriegelungseinrichtung ist so.ausgelegt, daß die Verriegelung des Gerätes bereits, eingeleitet werden
kann, bevor das Gerät die Lage erreicht hat, in welcher es letztlich,
verriegelt wird. In dieserAusführungsform ist die Kolbenstange Iod, ·
wie in allen anderen Ausführungsformen, mit der linken Lagerwelle 4
über den Hebel 20 verbunden. Die Verriegelungseirtrichtung umfaßt; ~ - j
Stifte 40, die unter einem rechten Winkel über die Welle 4 vorstehen
und mit Schultern 41 an Platten 2b zusammenwirken/ welche an d,e-r . · *
unteren Fläche des Gerätes befestigt sind. Die Platten 2b sin# mit 1J-:'
U-förmigen Einschnitten 47 für die Welle 4 versehen^ d.h»'fux^l®'-*^
Lagerwellen werden keine Öffnungen mit der Formgebung eines-Schlüsselloches benötigt. Das Gerät kann zum Halter hin abgeserÜ werden, -und-'-' ·
zwar unabhängig von der Lage, in welche die Welle gedreht ist» Die r>
Verriegelungsstifte 40 zwingen das GerätnachäBwäxtsy wenn sie'in
Umdrehung versetzt werden, dadusch viird dbi'Gecat" gegen /den"■':Halter !
gedrückt, d.h. die Verriegelung von Gerät: und Halter kann'selbst dann
9G9838/1017
stattfinden, wenn das Gerät nicht die für die Verriegelung erforderliche
Lage erreichen sollte. Ein an dem Hebel 20 befestigter Anschlag
45, der mit einem Einschnitt 46 im Kopf der Kolbenstange- zusammenwirkt,
verhindert eine Drehung der Welle 4 über ihre End-Verriegelungslage
hinaus.
In der Ausführungsform gemäß den Fig. 9 - Π trägt der Halter 3 eine
nach drei Seiten kippbare Schaufel 102. Ein Hydraulikheber 50 bewirkt
ein Kippen des Gerätes in jeder der beiden seitlichen Kipprichtungen,
und in der hier dargestellten Ausführungsform sind in Längs-·
richtung verschiebbare Verriegelungsteile vorgesehen, welche Gerät
und Halter zusammenhalten und ein wahlweises Lösen des Gerätes ermöglichen. Das Gerät selbst ist mit Drehwellen 52 und 53 ausgerüstet.
Verriegelungsteile, von welchen nur der rechte bei 55 in Fig. 9 angedeutet
ist, sind mittels Lenkern 56 mit dem liydraulikheber 50 verbunden,
so daß bei einer Bewegung dieses Hebers die Verriegelungsteile in linearer Richtung zwischen einer entriegelten Lage und einer
verriegelten Lage bewegt werden, in welcher sie mit den Lagerwellen 52.bzw. 53 in Wirkverbindung gehalten eindy
Der die Kraft liefernde Hydraulikheber 50,dessen Kolbenstange mit dem
Gerät in Wirkverbindung gehalten ist, ist an seinem anderen Ende zwischen zwei Kulissensteinen 61 gelagert, die mit Führungsschlitzen
60 in der Form eines umgekehrten V versehen sind. Eine hydraulische
Steuereinheit 62 mit sich quer erstreckenden Kolbenstangen 63 und 64
•betätigt einen Blockierungsteil 65, der zwischen den Kulissensteinen
beweglich ist, so daß dann, wenn Hydraulikflüssigkeit dem einen oder
dem anderen Ende der Hydraulikeinheit 62 zugeführt wird, der eine oder
der andere Schenkel des V-förmigen Führungsschlitzes blockiert werden
kann, je nach der erwünschten Richtung, in welcher gekippt werden
soll. So ist gemäß der Darstellung nach, -Fdg. ,Λ0 ,der rechte Schenkel
909838/
des V-förmigen Fuhrungssehlitzesbliocki^i'*/ wöedürch die dew !iy^xäulikhehe*
50' dusch die Steuereinheit62 zugeführte Byd*(ciüil^l#!llü^si:g*
keife bewirken; wird,; dtaß dös untei« Endfe des Hebem 5% ;des^sen>
;KoMien
dann ausgeschoben wirdv in dem Hinken Schenkel des FÜhSfungss^hlitzen
sich nach unten bewegt. Die Ve*r:ie^iküng^
die rechte Lagerwelle 52 eniiriegelrlir. so daß dois Ge¥a% in die in
Figv 9 dörg;esteJ:lte Lage nach oben vei*chweinkt A*e*d%n ^anm Deir nier
be«ichiriebene Gerätehaltier arbeitet alisc- inv we^enijiiicheh 3)h ^deiffseälben
Art und Weise wie der zuersi; beschriebene GeiäfcenäÜtei, bei welchem
zwei in Reihe miteinander verbundene Hydräulikhebe^ Vervienduhg findeny
von welchen aber nur einer zum Kippen des Gerätes benutzt wird>
während der andere eine Steuereinheit für die Auswahl der erwühschteh
Kipprichtung darstellt. In Fig. 9 ist mit gestrichelten Linien ein
abnehmbarer Halterteil 90angedeutet, der mittels Bolzen'91 uhdr92
an dem Gerätehalter 3 befestigt werden kann. Soll der Halter für
eine andere Ausfuhrungsform eines Gerätes Verwendung finden, dänne:
kann dieser Teil 90 an dem Halter befestigt werden, und der eine
Kraft liefernde Hydraulikheber 50 kann mit diesem Teil· bei 93
verbunden werden, so daß er nur die Verriegelungsteile 55 betätigt.
In Fig. 12 ist derselbe Gerätehalter wie in den Fig. 1 und 2 darge*- .
stellt. An diesem Gerätehalter ist jedoch eine Bäggerschaufel 102
üblicher AusfUhrüngsform befestigt, die sich nur nach vorne kippen .
läßt. In Fig. 13 ist das für die AusfUhrungsform nach Fig* 12 Ver-'■-.,■■
wendung findende Hydrauliksystem schematisch dargestellt. Aus dieser Darstellung ht erkennbar^ daß die beiden Hydraulikheber 16 und
17 parallel zueinander gekuppelt sind, d.h. beide Heber lösen und
verriegeln die Verriegelungseinrichtungen gleichzeitig. Durch einen
Vergleich der Fig. 1 und 12 werden ohne weiteres weitere, einfache
Modifizierungen in der AusfUhrungsform des Gerätehaiters erkennbar.
In der AusfUhrungsform nach Fig. 1 sind die Zylinder 16 und 17 an , ■
einer gemeinsamen Platte 35 befestigt, die mittels Bolzen an der:
90 9 83 87 1 Ö 1 7 : / ; " 13 "
rückwärtigen Fläche des Gerätes befestigt ist. Soll der Gerätehalter
die Baggerschaufel 102 haltern oder soll er für einen raschen Austausch für verschiedene Gerätschaften dienen, dann ist die Platte 35
am Halter 3 befestigt. Zu diesem Zweck ist der Halter mit einem Teil 36 spezieller Formgebung versehen. Der erwünschte Austausch kann durch
Lösen der Bolzen 37 herbeigeführt werden, wodurch die Platte 35 gedreht
werden kann, es ist dann nur noch erforderlich, mittels derselben Bolzen diese Platte an dem Teil 36 des Halters zu befestigen.
Anstelle der nur nach vorne kippbaren Baggerschaufel 102 können auch
andere Gerätschaften in entsprechender Art und Weise an dem Halter
befestigt werden. Dadurch kann wahlweise nur einer der Hydraulikheber zur Betätigung der beiden Verriegelungsteile 29 und 30 verwendet werden, während die andere Einheit entfernt oder für einen anderen
Zweck verwendet werden kann.
In Fig. 13 ist das Hydrauliksystem für die beiden Heber 1.6, 16a und
17, 17a der AusfUhrungsform nach Fig. 12 schematisch dargestellt.
Durch einen Vergleich mit der Darstellung nach Fig. 3 ist ohne weiteres erkennbar, daß die Kupplung der beiden Hydraulikheber nicht identisch
ist, anstelle einer Kupplung überkreuz gemäß Fig. 3 ist eine
Parallelkupplung für die beiden Heber hier vorgesehen. Die Umstellung auf diese Art von Kupplung kann mittels einer Schnell- i
wechsel-Ventiianordnung 28a - 28d im Verteilerblock 28 erfolgen.
Im FnIIe, daß der Gerätehalter für einen anderen Zweck Verwendung
finden soll, beispielsweise zum Haltern einer Hebegabel für Bauholz,
die nicht dargestellt ist, ist es möglich, nach dem doppelten Verriegeln
eines befestigten Hälterteils am Halter mittels der Verrie-;
gelungseinrichtungen 29 und 30 die eine oder beide Verbindungen der
Hydraulikheber 16, 17 mit dem Verteilörblock 28- zu lösen und danach '
den Klemmzylinder der Hebegabel an diesen Verteilerblock anzuschließen. Eine Anordnung dieser Art ist schematisch in Fig. 14 dargestellt,
..- 14 -
909838/10 17
der Klemmzylinder, beispielsweise einer Hebegabel für Bauholz,ist
mit der Bgzugsziffer 78 angedeutet. Es besteht auch die Möglichkeit,
einen der beiden Zylinder 16 oder 17 als Klemmzylinder zu verwenden.
In diesem Fall kann der andere Zylinder in der in Fig. 12 darge- ^
stellten Lage verbleiben,und die Hebelarme 20, 21 können mittels
einer Stange zur gleichzeitigen Betätigung der yerriegelungsteile-29
und 30 verbunden sein.
In den Fig.-15 und 16 sind weitere Modifizierungen des Hydrauliksystems nach den Fig. 3, 13 und 14 dargestellt. Die Darstellung veranschaulicht,
daß die Hydraulikheber auch für eine Bewegung ihrer Kolbenstange in der umgekehrten Richtung angeordnet werden können, ohne
daß wesentliche Umstellungen vorgenommen zu werden brauchen. Fig. 15
zeigt eine druckgesteuertes Rückstromventil 70 zur Steuerung der
Hydraulikheber 16 und 17. In jeder Ventillage sind die Verbindungen
oder Anschlüsse der beiden Kolbenstangenseiten dieser Heber mitein-andergekoppelt,
d.h. die eine Kolbenstange wird in ihrer Lage gehalten, während die andere Kolbenstange bewegt wird. In Fig. 16
ist ein ähnliches Rückkoppelungsprinzip dargestellt, das Ruckstromventil
80 wird jedoch von dem Fahrer der Zugmaschine von Hand betätigt. Für diese Ausfuhrungsform sind daher einige zusätzliche BaO-elemente
erforderlich, die in den anderen Hydrauliksystemen keine Verwendung finden müssen. Das Hydrauliksystem nach Fig. 16 schafft·
weitere Möglichkeiten von Änderungen in der Äusführungsform des Gerätehalters.
Mit den drei Leitungen 26, 27 und 81 können gleichzeitig drei hydraulische Einheiten betätigt werden. Der Gerätehalter kann in diesem Fall zur alternativen Verwendung von beispielsweise einer nach seitwärts kippbaren Schaufel und anderen Gerätschaften verwendet werden, ohne daß es für den Fahrer der Zugmaschine unbedingt erforderlich tear®, seinen Fahrersitz zu verlassen.
In einer alternativen Ausführungsform, die in Fig. 12 in gestrichei-
909838/ 1017
". 19Q86« -■
ten Linien angedeutet ist, kann der eine Hydraulikheber, nämlichder
Hydraulikheber 17, 17a, Über den Hebelarm 21 den Verriegelungsteil
30 betätigen, der andere Teil dieses Hebers ist mit dorn Teil 36 des
Halters verbunden. In einem soichenv Falle kann der Veridiege^unijsteil
29 über einen nicht dargesteilten, steifen Stab betftiig^ wesäeii· aderdurch
den Hebelarm 21 des Verriegelungsteils 30» Auf den l^draulii-kheber
16 kann dabei verzichtet.werden, oder es kann diesem eine andere
Aufgabe zugedacht werden.
Die Fig. 17 zeigt einen weiter modifizierten Gerätehalter 3, der mit
einer zentral angeordneten, zusätzlichen Stutze 14 für die Schaufel ä
2 versehen ist, wenn diese ihre rechte oder ihre linke Kipplage einnimmt.
Bei der Stütze 14 kann es sich um einen Hydraulikheber handeln, welcher im Gegensatz zu den Hebern 16, X6ar \7, 17a nicht mit
der Schaufel 2 in Wirkverbindung gehalten ist t um diese nach seitwärts
zu kippen. Ist jedoch die Schaufel nach seitwärts gekippt, dann kann die Stütze 14 mit dem Teil 2g an der Schaufel in Wirkverbindung
gebracht werden, dieser Teil 2g ist so geformt und angeordnet, daß
er mit der Stütze 14 unabhängig von der'Richtung,nach welcher die
Schaufel seitwärts gekippt wird, zusammenwirkt. Ist eine solche zusätzliche Stütze vorgesehen, dann kann die Anordnung aus Halter und
Schaufel für eine Vielzahl verschiedener Aufgaben Verwendung finden, (
beispielsweise als ein Schneepflug oder für.landwirtschaftliche Zwekke,
sofern es erforderlich ist, daß die Schaufel in ihrer seitlichen
Kipplage hohen Schubkräften widerstehen muß.
Fig. 18 zeigt eine Anordnung aus Halter und Schaufel, der in Fig. 8
gezeigten Art, die mit einer zusätzlichen Stütze 15 versehen ist, v/elche dem gleichen Zwecke dient wie die Stütze 14 der AusfUhrungsform
nach Fig. 17. Die Stütze 15 umfaßt eine schwenkbare Platte,
deren Kopfteil mit der Schaufel 2 zwischen zwei Ansätzen 2g in Wirkver.bindung
bringebar ist, welche dem Teil 2g in Fig. 17 entsprechen.
In der seitlichen Kipplage der Schaufel 2kann der Halter 3 in die
Kipplage nach vorne gedreht oder verschwenkt werden, die Platte 15
wird dabei in die in Fig. 18 dargestellte Lage verschwenken. Bei ;
dieser Ausführungsform ist für die Steuerung der Bewegung der Platte
15 kein zusätzlicher Hydraulikkreis erforderlich. .
In den Fig. 19 - 30 sind weiter modifizierte Ausführungsformen des
Gerätehalters 3 dargestellt, der eine nach vorne und nach zwei Seiten kippbare Schaufel 2 trägt. Der Halter 3 ist wiederum an zwei
mit einem seitlichen Abstand voneinander angeordneten Hebearmen S
und 9 schwenkbar abgestützt, es finden auch zwei seitlich mit Abstand angeordnete Kipparme 8a und 9a Verwendung. Auf diese Art und Weise
kann ein Kippen nach vorne der Anordnung aus Halter und Schaufel
durchgeführt werden.
In der in Fig. 19 dargestellten Grabstellung ist die Schaufel 2 an
dem Halter 3 d^rch Verriegelungseinrichtungen an jedem Ende, des,
Halters befestigt. Diese Verriegelungseinrichtungen umfassen einen
Stab 106, der sich zwischen den Enden des Halters erstreckt. Der
Halter ist an jeder Seite mit zwei parallelen Ansätzen 107 und 108
zur Lagerung der Drehwellen 109 und 110 versehen, die an Flanschteilen 2a und 2b der Schaufel befestigt sind» Der Stab 106 ist
zwischen einer in Fig. 19 dargestellten Zentrallage und dem in den
Fig. 21 und 22 dargestellten Lagen verschiebbar, in der Zentrallage
sind die beiden Drehwellen 109, 110 durch die Enden 106a bzw. TOob
des Stabes 106".am-Halter gesichert, während in den in den Fig. 21
und 22 dargestellten Lagen die eine Drehwelle gelöst und die andere
mittels einer dieser Enden 106a bzw. 106b des Stabes 106 gehalten
ist, so daß ein seitwärtiges Kippen um die gelöste oder entriegelte
Drehwelle vorgenommen werden kann. Die Enden 106a, 106b des Stabes
üben daher die Funktion eines Haltegliedes aus. ■
Zum Verschwenken oder Kippen der Schaufel in jeder der beiden Richtungen findet ein Hydraulikheber mit einem Zylinderilö und zwei
909838/1017 . - 17 -
Kolbenstangen·116 und 117 Verwendung/ deren Kopfteile3|16a und 117a
mit der Schaufel in und außer Wirkverbihdüng bringbar sind. Der Zylinder
115 ist durch zwei Träger 118 am Halter mittels vorstehender
Zentriernarben 119 gehaltert, welche in Vrfö*rmige.Führun.gssehlitze
120 der Träger 118 einfassen. Der Zylinder 115 besitzt zwei Anschlüsse
121 und 122 an das hydraulische Steuersystem des Fahrzeuges.
Bei den Leitungen 125 und 126 handelt es sich wiederum um Leitungen
des Kreises des dritten Ventils, welches bei Zugmaschinen, ganz allgemein
Verwendung findet., Wie in den vorbeschriebenen Ausführungsformen löst oder entriegelt der Steuerkreis dieses, dritten. Ventils,-.
welcher für ein Verriegeln der Schaufel am-Halter in der zentralen. f
Grabstellung und in der Kippstellung nach voxne ausreichend ist,
die Drehwellen 109 oder 110, er bewirkt weiterhin eine Seitwärts-,
kippen in beiden Richtungen wie auch ein Zurückverschwenken und bewirkt
schließlich auch noch-die Verriegelung der Schaufel am Halter,
wenn diese in- ihre Ausgangslage zurückgekehrt ist. In dsr zentralen
Grabstellung werden die Kopfenden 116a und 117a der Kolben stan.gen :
in nach·»unten öffnendefT Ausnehmungen 2e und 2f der Flanschen 2a" und.
2b "der'Schaufel aufgenommen. -. · ; ■.-■;■". . ·
In der in Fig1. 19' dargestellten Zentrall.äge ist die, Schaufel 2 an, ;
dem Halter& fest gesichert--» Wird nun beispielsweise über die Lei- |
tung 125?, ein Impuls auf gegeben,, dann können sich-die Kolbenstangen .'
116, 117 nicht nach rechts verschieben* Stattdessen ist.der Zylinder 115 bestrebt, sich nach links zu bewegen, erf wird dabei-durch
den V-förmigen FUhrüngsschlitz 120 der Träger 1.18 in die in Fig 20
dargestellte Lage geführt^ irr welcher die'^ Koibehstange 116 außer ·
Wirkverbindung mit dex Schaufel 2 ist·. Während der Bewegung des .
Zylinders 11:>5 wird nun der Lenker 128, welcher andern Träger 118 :,
drehbar gelagert ist und zwischen zwei:"mit Abstand voneirtarrder ange·?·
ordnete Teile lOocund 106d des Stabes 106 einfaßt, den Stab 106
98 38/1 Öl 1
nach rechts verschieben, wodurch die Drehwelle "109 entriegelt'E wird cn·'
Dadurch wird dann der Kolbenstange 117 Gelegenheit gegebeh,r;die· ' "
Schaufel 2 in die in Fig; 21 dargestellte Seitliche'Kippldge zu*-ver-A
schwenken. Wird dann der Leitung 126 ein Impuls aufgegeben/ dann '-''''^
wird dadurch die Schaufel 2 wieder in ihre Grabstellung zurUcicver-* " '
schwenkt. Dabei wird der Zylinder Π5 in seine Ausgangslage "zurück-';
•1· * -
kehren und gieichzeig wird der Stab TÖ6 sor verschoben/ daß er wieder^
die Drehwelle 109 am Halter sichert. Wird die Leitung Ί26 mit■einemr\
fortwährenden Impuls beaufschlagt/ dann wird dies ein Verschwenken *'
der Schaufel in die in Fig. 22 dargestellte linie Kipplage zur Folge
haben.' ' '"' " '.:'"" ' "; · ; "' ' .""'*' '' ; ': ' " '"' :·-*;' -'■ *
haben.' ' '"' " '.:'"" ' "; · ; "' ' .""'*' '' ; ': ' " '"' :·-*;' -'■ *
Die der Halterung und Führung des Zylinders 115 dienenden 'Träger' 118;
können in einer Vielzahl von Möglichkeiten ausgeführt werden. In - '^"
der Äusführungsform nach den Fig.''23 -'25 ist die''Nabe'n9:in;ieirnef "
geradlinigen Ausnehmung 12Ö1 geführt. Nocken 130"und Ί3Τ führen"das' :
Kopfende einer Kolberistange während des Kippvorgancjes nftcfi der Seite,
nachdem das Kopfende der anderen 'Kolbenstange mi't dem Flbnschte'il'2ä
bzw. 2b der Schaufel außer Wirkverbiridung' gebracht worderf
Um die Drehwellen 109 und 110 so weit wie möglich von'ßetinsprUcBüngeh
zu entlasten, die während des Grabens auftreten/ können die Anordnungen gemäß den Fig. 19 - 25 in vorteilhafter Art' ünä* Weise"zusammen
mit dner speziellen, einen Schub Übertragenden Anordnung" Verwendung
finden. Zwischen der Schaufel und d=sm Halter sind dann äWtÜ^zenäe
und verriegelnde TeUe angeordnet, und zwar derart, daß sie die
Schaufel am Halter unter der Wirkung der Beanspruchungen■ verriegeln--)
die während des Grabens auftreten, diese Verriegelung hingegen aufgehoben ist, wenn auf die Schaufel keine Kraft ausgeübt wird, so
daß ein Seitwärtskippen der Schaufel relativ zu dem Halterermöglicht wird. Diese verriegelnden Wirkungen können in einfacher Art und Weise dadurch erreicht werden, daß die Vefriegelohgsteiie* aufgfühd ihrer
mit dner speziellen, einen Schub Übertragenden Anordnung" Verwendung
finden. Zwischen der Schaufel und d=sm Halter sind dann äWtÜ^zenäe
und verriegelnde TeUe angeordnet, und zwar derart, daß sie die
Schaufel am Halter unter der Wirkung der Beanspruchungen■ verriegeln--)
die während des Grabens auftreten, diese Verriegelung hingegen aufgehoben ist, wenn auf die Schaufel keine Kraft ausgeübt wird, so
daß ein Seitwärtskippen der Schaufel relativ zu dem Halterermöglicht wird. Diese verriegelnden Wirkungen können in einfacher Art und Weise dadurch erreicht werden, daß die Vefriegelohgsteiie* aufgfühd ihrer
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Anordnung und/ oder ihrer Formgebung die Schaufel am Halter während
des Grabens verriegeln. Einer der Verriegelungsteile, beispielsweise
der V'erriegelungsteil des Halters, kann rund, quadratisch, rechteckförmig
oder polygonal sein oder eine ähnliche Formgebung aufweisen, während der andere Verriegelungsteil im wesentlichen eine U-Form
aufweist und den einen Teil wenigstens teilweise umgibt. So kann beispielsweise der Halia: mit einem quadratischen Stabteil versehen
sein, während an der unteren Fläche der Schaufel ein U-fÖrmiger Verriegelungsteil
angeordnet ist, der ein Seitwärtskippen erlaubt.
Stattdessen kann die eine Schubkraft übermittelnde Verriegelungseinrichtung
des Halters auch zwei parallel zueinander angeordnete Rohre 3a und 3b umfassen, die im rechten Teil der Fig. 25, 27 und 28 dargestellt
sind, diese in verschiedenen Ebenen angeordneten Rohr8 wirken
jeweils mit einem entsprechenden, U-förmigen AbstÜtz- und Verriegelungsteil
2c und 2d unterhalb der Schaufel und innerhalb der Flanschen 2a und 2b zusammen. In diesem Falle wird die Verriegelung
dadurch bewirkt, daß die Stützen zwischen der Schaufel und dem Halter
um rechtwinklig zu der Grabrichtung liegende Achsen Momente ausüben. Ist die Schaufel nicht Grabkräften ausgesetzt, dann kann
sie in der vorbeschriebenen Art und Weise frei verschwenkt oder gekippt
werden. In der in den Fig. 27 und 28 dargestellten AusfUhrungs- i
form weist der mittels der Nabe 119 mit dem Zylinder 115 verbundene
Lenker 128 einen an dem Stab 106 befestigten, umgebogenen Endteil
28a auf. Der Stab 10ό ist innerhalb des Rohres 3a verschiebbar, seine
Enden sind, wie bei 106f in Fig. 27 angedeutet, nach unten gerichtet.
An diesem Ende 106f ist ein Halteglied 106b befestigt, welches mit
der Drehwelle HOf in und außer Wirkverbindung bringbar ist.
Die Fiq. 29 und 30 veranschaulichen eine ähnliche ÄusfUhrungsform,
bei welcher jedoch nicht mit FUhrungsschlitzen -"für den Zylinder 115
versehene Träger Verwendung finden. Stattdessen ist der Zylinder 115
- 20 9 0 9 8 3 8/1017
mittels Naben 119 und Armen 139 um eine Welle 140, 14Oa drehbar,
diese Welle ist in dem Rohr 3a gelagert. Ein nach unten gerichteter Arm 141, welcher an dem Wellenteil· 140a befestigt ist, faßt zwischen
zwei Ansätze 106c und 106d des Stabes 106 ein. Auf diese Art-und
V/eise ist wiederum der Stab 106 gegenüber dem Halter 3 verschiebbar.
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ORIGINAL
Claims (1)
- PatentansprücheGerätehalter für Traktoren und ähnliche. Zugmaschinen,, an ■ welchem Gerätschaften dauerhaft oder austauschbar festlegbar sind, die an dem Halter fest oder dreh- bzw. schwenk- oder kippbar gelagert sind, wie nur nach voxne kippbare Schaufeln, nach vorne und nach einer oder nach zwei Seiten kippbare Schaufeln, Hebergabeln für Bauholz odvdgl., dadurch gekennzeichnet, daß für das Schwenken f oder Kippen des Gerätes relativ zu dem Halter wenigstens ein an den von dem Fahrer betätigbaren Hydraulik-Steuerkreis angeschlossener llydraulikheber vorgesehen ist, welcher derart mit einer Verriegelungseinrichtung in Wirkverbindung gehalten ist, daß ein Verriegelungsteil zwischen einer den Stütz- oder Drehpunkt für die Relativdrehung oder -Schwenkung zwischen Gerät und Halter verriegelnden oder haltenden und einer diesen entriegelnden oder lösenden Lage oder Stellung bewegt wird.2. Gerätehalter nach Anspruch T, dadurch g e k e η η ζ e i c h - i net, daß der Hydraulikheber drehbar mit dem Halter verbunden und daß der Stutz- oder Drehpunkt eine einen Teil des Halters bildende Welle ist, welche am Halter drehbar gelagert und mit einem Verriegelungsteil versehen ist, der mit einem komplementären oder entsprechenden Verriegelüngsteil am Gerät in Wirkverbindung bringbar is-fc wobei diese Welle zum Bewegen des Verriegelungsteils zwischen seiher Ent- und Verriegelungsstellung durch den Hydraulikheber drehbar ist.909ä38/1Ö173. Gerätehalter nach /nspruch 1, dadurch g e k e η η ζ e i c Ii net, daß der ΊΙ/drauLikheber drelibar mit dem Halter verbunden und daß der Stütz- oder Drehpunkt eine einen feil des Gerü.tes bildende und in einer Lagerprcrtze am Halter aufnehmbare Welle ist, wobei ein Verriegelungsteil zwischen Lagen verlagerbar oder verschiebbar ist, in welchen die Welle, wenn sie in der Lägerpratze aufgenommen ist, verriegelt oder gehalten bzw. entriegelt oder gelöst- wird.4. Gerätehalter nach /nspruch 1, dadurch g e k en η 'ζ ei c h η e t, daß der iiydraulikheber lösbar mit dem Geriit verbunden und an einer anderen, in einem Abstund von der Verriegelungseinrichtung angeordneten Einrichtung, wie einem Teil des Halters oder einer zweiten, auf der anderen Seite des Halters angeordneten Verriegelungseinrichtung zum gleichzeitgen Uetii fcigen eines zweiten Verriegelungsteils, Festlegbar ist, wobei sich die Festlegung nach der /vrt des Gerätes bestimmt", welches am Halter festgelegt ist, . ., 55. Gerätehalter nach Anspruch 4, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß der Halterteil zur wahlweisen Festlegung des:IIy-.- _ draulikhebers lösbar am Hauptteil des Halters be festig fc,r:ist..6. Gerätehalter nach Anspruch 2, dadurch = g e. k en η ζ e. i c .h.^ net, daß die Welle durch, den Hydrauli.kheber mittels eines,. ;-Hebelarmes zu einem als Anschlag dienenden Ansatz.hin und von diesem weg drehbar ist, welcher die entriegelte Stellung des Verriegelungsteils bestimmt. ■-..-, . -."·. -;.--·;..-.- i-... ; .-..?-" . ,7. Gerätehalter nach Anspruch 6, dadurch g e k e· η η. zee-i.e. h--η e t, daß der Verriegelungsteil so angeordnet ist,/ daß,die,- 3 • 9098 38/10 17 COPY* ■>".'■' 19083U8Verriegelung dec Gerätes mn Halter durch eine Drehbewegung bereits vorgenommen wird, bevor "die nach abwärts gerichtete Schwenkoder Drehbewegung des Gerätes relativ zu dem !!alter beendet ist.8. Gerätehalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dor liydraulikheber mit einer ersten und mit einer zweiten Kolbenstange versehen ist, welche mit verschiedenen Teilen des üerüt-es in Wirkverbindung gehalten sind, wobei der Zylinder des liydrciulikhebers über einen Lenker mit einer ersten und einer zweiten Verriegelungseinrichtung in Wirkverbindung gehalten ist, welche eine erste bzw. eine zweite Dreh- oder Üchw4nkwelle ver- and entriegeln.9. Gerätehalter nacli Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daii der Zylinder durch einen Trüger am !!alter gehalten ist, gegenüber welchem er bei einer Impulsaufgabe in verschiedenen Richtungen um einen bestimmten Detrag verlngerbar oder verschiebbar und/oder dreh- oder schwenkbar ist, um wahlweise die erste oder die zweite Kolbenstange vom Gerät zu lösen, wobei diese Kolbenstange bei einem fortwährenden Impuls mit dem Gerät in Wirkverbindung bleibt und dieses um die verriegelte Welle dreht oder verschwenkt.10. Gerätehalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Verriegelungseinrichtung miteinander verbunden sind.11. Gerätehalter nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß fUr die erste oder die zweite, das Gerät drehende oder verschwenkende Kolbenstange eine Führungseinrich tung vorgesehen ist, welche nach einer Impulsaufgabe zum Drehen9 0 9 8 3 8/1017 BAD QR1GINALcopyoder Verschwenken des Gerätes die Entriegelung zwischen der ersten oder der zweiten Kolbenstange und dem Gerät ermöglicht, so daß das Gerät mittels der mit diesem noch in Wirkverbindung gehaltenen Kolbenstange bewegt werden kann.12. Gerätehalter nach einem der Ansprüche 1. - 11, an welchem eine nach vorne und nach zwei Seiten kippbare Schaufel festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abstutzen der Schaufel am Halter in ihrer linken oder in ihrer rechten Kipplage eine zusätzliche Stütze vorgesehen ist.13. Gerätehalter nach Anspruch 12, dadurch g e k e η π ζ e i c h net, daß für das Abstutzen der Schaufel in jeder ihrer beiden Kipplagen nur. eine zusätzliche Stutze vorgesehen ist»14. Gerätehalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e kennzeichnet, daß er mit zwei symmetrisch angeordneten Hydraulikhebern zum Ver- und Entriegeln und zum Bewegen der Geräte in zwei verschiedenen Richtungen wahlweise um eine von w^zei Dreh- oder Schwenkwellen ausgerüstet ist, welche während der Verriegelung drehebar sind, wobei die Hydraulikkreise dieser Heber je nach Art des am Halter festgelegten Gerätes Uberkreuz gekoppelt oder mittels einer Schnellkopplungt-Einrichtung Uberkreuz oder parallel koppelbar sind.15. Gerätehalter nach einem der Ansprüche 1 - 14, dadurch g e -k e η η ζ e i c h η e t, daß des Vor- und Entriegeln der Verriegelungseinrichtung und die Dreh- oder Schwenkbewegung des Gerät·· in Relativität zu« Halter aittelt nur einet Hydraulik- kreises steuerbar sind, von welche» die wenigstens einen Hydraulikheber umfassende Antriebseinrichtung zub Schwenken oder Kippen det Geratet relativ zu de» HelUr «inen Teil bildet, wo bei dieter Hydraulikkreit nur übet twti Leitungen en das909838/1017 - 5 -' ' ■?■ ■ '■■■■■ ■'.■■■■'■Steuersystem der Zugmaschine angeschlossen ist.Ιό. Gerätehalter nach Anspruch 15, dadurch g e k ι η η ze i c Iv -net, daß die zwei Anschlußleitungen an das dritte Ventil der Zugmaschine angeschlossen sind.17. Gerätehalter fUr eine nach vorne und nach zwei Seiten kippbare Schaufel, der an einer seinem Heben und Absenken dienenden Hebeeinrichtung schwenkbar gelagert ist, gegenüber welcher die Schaufel mittels einer Kippeinrichtung nach vorne kippbar ist, ge k e η η ζ e i c h η e t durch eine erste und eine zweite Ver- I riegelungseinrichtung zum Halten eines ersten und eines zweiten Stütz- oder Drehpunktes der Schaufel/ welche die Schaufel in deren horizontaler Normallage am Halter festlegen, wobei eine Einrichtung zum Entriegeln des ersten oder des zweiten Stützoder Drehpunktes und zum Halten des verriegelten ersten oder zweiten Stütz- oder Drehpunktes in einer Festhaltestellung von Schaufel und Halter, eine Antriebseinrichtung zum Drehn oder Verschwenken der Schaufel um den ersten oder zweiten Stütz-' . oder Drehpunkt und eine Einrichtung vorgesehen sind, welche die Antriebseinrichtung mit der ersten und der zweiten Verriegelungseinrichtung in Wirkverbindung hält, so daß vor dem Drehen oder Verschwenken der Schaufel um den verriegelten Stütz-' oder Drehpunkt der erste oder der zweite Stütz- oder Drehpunkt wahlweise entriegelbar ist.18. Gerätehalter nach Anspruch 17, dadurch j ei « η η r β ic h -η e t, daß die Antriebseinrichtung mittels Lenkern mit der ersten und der zweiten Verriegelungseinrichtung verbunden ist»909838/ 101 7Leerseife
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Legal Events
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| OHN | Withdrawal |