DE190879C - - Google Patents

Info

Publication number
DE190879C
DE190879C DENDAT190879D DE190879DA DE190879C DE 190879 C DE190879 C DE 190879C DE NDAT190879 D DENDAT190879 D DE NDAT190879D DE 190879D A DE190879D A DE 190879DA DE 190879 C DE190879 C DE 190879C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folding
sheet
folded
sheets
insertion device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT190879D
Other languages
English (en)
Publication of DE190879C publication Critical patent/DE190879C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/18Oscillating or reciprocating blade folders

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JiIl 190879 -T-KLASSE 15 e. GRUPPE
zu schneidenden Bogen beliebiger Größe.
f Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Mai 1905 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine an FaIzmaschinen bekannter Bauart anzubringende Vorrichtung, welche dazu dient, einfache oder mehrfach aneinander hängende Bogen beliebiger Größe der Falzvorrichtung der Maschine zum Falzen ohne Hilfe weiterer Fördermittel, wie Förderbänder, zuzuführen, und welche der jeweiligen Bogengröße entsprechend eingestellt werden kann.
ίο Es sind allerdings bereits Bogeneinführungsvorrichtungen für Falzmaschinen bekannt, die jedoch Mängel aufweisen. Bei diesen wird nämlich der zu falzende Bogen von der Einführungsvorrichtung erfaßt und auf umlaufenden endlosen Bändern bis zu der Falzvorrichtung geführt. Auf den fortwährend umlaufenden Bändern bleibt der Bogen, von Anschlägen gehalten, stehen, bis er gefalzt wird. Die Bänder hinterlassen auf dem von den Anschlägen zum Falzen gehaltenen Bogen häufig Spuren und Flecke, die dem gefalzten Bogen ein schlechtes Aussehen geben. Es kommt auch oft vor, daß die Bogen beim Falzen verschoben werden, so daß Fehlfalzungen entstehen, besonders, wenn doppeltbreite Bogen während der Zuführung zerschnitten und die getrennten Teile dann einzeln gefalzt werden sollen. Allerdings hat man bereits Fehlfalzungen infolge Verschiebens der Bogen dadurch zu verhüten gesucht, daß man den in die Maschine eingeführten Bogen vor dem Falzen mittels einer durch Spindeln, Schnecke und Schneckenrad verstellbaren Einstellvorrichtung vor dem Falzen ausrichtet, da
mit der erste Falz an der richtigen Stelle des Bogens gemacht wird.
Gemäß der Erfindung sollen die bei den vorerwähnten bekannten Vorrichtungen auftretenden Mängel dadurch vermieden werden, daß der zu falzende Bogen durch eine in an sich bekannter Weise von Hand mittels Spindeln, Zahnstangen oder Vorrichtungen anderer Art je nach der Bogengröße oder der Falzart gegenüber der Falzvorrichtung einstellbare Einführungsvorrichtung erfaßt, gewünschtenfalls während der Einführung in zwei oder mehrere Teile zerlegt und durch Brücken auf den Falztisch gebracht wird. Diese Brücken können sich gegebenenfalls beim Verstellen der Einführungsvorrichtung auf dem Falztische verschieben.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiele zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt eine einfache Vorrichtung dieser Art in Seitenansicht. Fig. 2 und $ veranschaulichen eine ähnliche, noch durch weitere Bogenführungsr ollen vervollständigte Einführungsund Falzvorrichtung, ebenfalls in Seitenansicht in verschiedenen Arbeitsstellungen, und Fig. 4 ist eine Oberansicht hierzu. ' Fig. 5 zeigt in Seitenansicht und Fig. 6 in der Draufsicht eine Vorrichtung, in welcher doppeltbreite Bogen während der Einführung zerschnitten werden, worauf die getrennten Teile einzeln zu falzen sind.
Je nach Art und Beschaffenheit der Bogen kann die Bogeneinführungsvorrichtung ein-
0879
fächer Art, d. h. nur mit der unbedingt nötigen umlaufenden .Einführungswalze w, verschwindendem Anschlag g und Bogengreiferrollen r versehen sein (Fig. i), oder es sind außer diesen bekannten Bestandteilen noch weitere Bogenführungsrollen oder -walzen α angeordnet, wie sie aus Fig. 2 bis 4 zu ersehen sind.
Sollen außerdem doppeltbreite Bogen in der Falzmaschine selbst zerschnitten und die getrennten Teile dann einzeln gefalzt werden, so werden außerdem verstellbare Schneidvorrichtungen in den Walzen i, i in entsprechender Anzahl vorgesehen (Fig. 5 und 6).
Die Einführungsvorrichtung kann bei Unterschiedeii im Bogenformat oder je nachdem, an welcher Stelle der erste Falz gebildet werden soll, mittels Spindeln s und Kegelräder, die mittels eines Handrads h drehbar sind, verstellt werden. Beispielsweise ist in Fig. 1, 2 und 5 eine damit erzielte andere Stellung der Einführungsvorrichtung durch punktierte Linien angedeutet. Natürlich kann die Einstellung der Bogeneinführungsvorrichtung auch durch Vorrichtungen anderer Art, beispielsweise durch Zahnstangen und in diese eingreifende Zahnräder erfolgen.
Die Zuführung der Bogen zur Falzvorrichtung erfolgt statt durch endlose Förderbänder mittels Brücken z, die gegebenenfalls als Tische ausgebildet sein können und sich auf dem Falztische verschieben, so daß bei jeder Verstellung der Einführungsvorrichtung eine Verbindung zwischen dieser und der Falzvorrichtung bestehen bleibt, auf welcher der Bogen bis an seinen Richtanschlag I läuft. Die Brücken sind zweckmäßig so ausgebildet, daß sie beliebig vergrößert oder verkleinert 'werden können.
Die Benutzung der beschriebenen Vorrichtung geschieht in der Weise, daß, nachdem die Einführungsvorrichtung dem Bogenformat entsprechend eingestellt ist, der zu falzende Bogen durch den Arbeiter von dem Anlegetisch x, auf welchem die ungefalzten Bogen aufgestapelt sind, zu der Einführungsvorrichtung bzw. bis an die Zungen g gebracht wird (Fig. 3), wenn die Greiferrollen r durch Exzenter oder eine andere Vorrichtung von der sich beständig drehenden Einführungswalze w abgehoben und gleichzeitig auch die Zungen g hochbewegt sind. Nachdem der Bogen an die Zungen g angelegt ist, verschwinden diese, die Greiferrollen r senken "sich auf die Walzen w und führen den zu falzenden Bogen über die Brücke ζ auf die Falztische (Fig. 1, 2, 5 und 6).
Mit Hilfe der in Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform kann außerdem, wie oben erwähnt, der einfach angelegte doppeltbreite Bogen bei der Einführung mittels der in die Walzen i eingesetzten Messer in zwei Teile zerschnitten werden, worauf seine beiden Teile durch den Falzwalzen entsprechend angeordnete Schieber t und Anschläge I dem Orte ihrer weiteren Verarbeitung zugeschoben werden.
Die Messer sind in beliebigen Abständen zueinander einstellbar, auch können mehrere Messer angeordnet sein, wenn der angelegte Bogen in mehrere Teile zerschnitten werden soll, und das Zerschneiden der Bogen kann gewünschtenfalls durch die Falzvorrichtung selbst erfolgen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung für Falzmaschinen zum selbsttätigen Einführen von gegebenenfalls in der Maschine durch die Falzvorrichtung selbst zu schneidenden Bogen beliebiger Größe, dadurch gekennzeichnet, daß der zu falzende Bogen (b) durch eine in an sich bekannter Weise von Hand mittels Spindeln, Zahnstangen oder Vorrichtungen anderer Art, je nach der Bogengröße oder der Falzart in bezug auf die Falzvorrichtung einstellbare Einführungsvorrichtung fr, w) erfaßt, gewünschtenfalls während der Einführung in zwei oder mehrere Teile zerlegt und durch Brücken (z), die sich beim Verstellen der Einführungsvorrichtung auf dem Falztische verschieben, auf den letzteren gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT190879D Active DE190879C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE190879C true DE190879C (de)

Family

ID=454314

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT190879D Active DE190879C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE190879C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3836023C2 (de) Einstellvorrichtung für eine Blattführung
DE3112558C2 (de) Vorrichtung zum zwischenzeitlichen Auffangen von Bogen bei Stapelwechsel in einem Bogenausleger
DE3107495A1 (de) Vorrichtung zum orientierten ablegen von zuschnittstapeln
DE3900663C2 (de) Vorrichtung zum Querschneiden von Bahnen
DE2517000C2 (de) Falzapparat für quer- und längsgefalzte oder nur längsgefalzte Produkte
DE3048298C2 (de) Vorrichtung zum Transport von Blattbögen unterschiedlichen Rechteckformates
DE19515705C2 (de) Einrichtung zur Bearbeitung von Blattstapeln
EP0411366A2 (de) Falzapparat zum Herstellen von längs- und/oder quergefalzten Produkten
DE1276660B (de) Vorrichtung zum Falten von Papierbogen od. dgl.
DE190879C (de)
DE2456908A1 (de) Verbesserte zusammentragemaschine des flachsammler-typs
DE1258826B (de) Fliessschneider
DE2408351C3 (de) Kombinierte Vierbruchfalzmaschine
DE515548C (de) Kreuzfalzmaschine
DE559894C (de) Stauchfalzmaschine
DE408051C (de) Druck- und Falzmaschine fuer Papierrollen mit mehreren Druckeinheiten und einer oder mehreren Falzvorrichtungen
DE694995C (de) Plattenfoermiges Durchschreibegeraet
DE728413C (de) Vorrichtung fuer schreibende Geschaeftsmaschinen
DE61081C (de) Papierfalzapparat
DE1216240B (de) Buchbeschneidemaschine
DE121161C (de)
DE265362C (de)
DE601987C (de) Papierfalzmaschine mit einer zwischen zwei Falzgruppen vorgesehenen Foerdervorrichtung
DE233384C (de)
DE288801C (de)