DE1908761U - Lichtdurchlaessiger bauelementensatz fuer langgestreckte und unterteilte lichteinfallflaechen auf gebaeudeabdeckungen. - Google Patents

Lichtdurchlaessiger bauelementensatz fuer langgestreckte und unterteilte lichteinfallflaechen auf gebaeudeabdeckungen.

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DE1908761U
DE1908761U DED29480U DED0029480U DE1908761U DE 1908761 U DE1908761 U DE 1908761U DE D29480 U DED29480 U DE D29480U DE D0029480 U DED0029480 U DE D0029480U DE 1908761 U DE1908761 U DE 1908761U
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    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/24Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets with special cross-section, e.g. with corrugations on both sides, with ribs, flanges, or the like
    • E04D3/28Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets with special cross-section, e.g. with corrugations on both sides, with ribs, flanges, or the like of glass or other translucent material
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/54Slab-like translucent elements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/54Slab-like translucent elements
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds

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  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

Deutsche Tafelglas Aktiengesellschaft DETAG, Fürth/Bayern
Lichtdurchlässigem Bauelement für langgestreckte
Licht einfallflächen
Bei großen Industriehallen und Hallen für andere Zwecke reicht die seitliche Belichtung durch Fenster vielfach nicht aus. Häufig können hier auch keine genügend große Fensterflächen, zur Verfügung gestellt x^erden, weil die Wände für andere Zwecke gebraucht werden. In solchen Fällen ist es dann erforderlich, die Hallen durch Oberlicht zu belichten, wofür es zahlreiche Möglichkeiten gibt. Besonders bekannt ist die Shed-Bauweise mit einer "Vielzahl sich längs oder quer zur Halle erstreckender, unter einem bestimmten Winkel stehender Fensterflächen. Oberlichtkonstruktionen mit Verglasung sind immer sehr schwer, nicht nur wegen der hierfür benötigten Metallkonstruktion, sondern auch wegen des Glasgewichtes, da man aus Sicherheitsgründen (Schutz gegen etwa herabfallende Glasscherben) die Glasstärke groß wählen muß, unter Umständen überhaupt nur armiertes Glas verwenden
kann.
Der hohe Material- und Kostenaufwand hat in neuerer Zeit dazu geführt, daß man die Glasscheiben der Oberlichter
durch trsuisluzente Kunststofftafeln ersetzt hat. Für Gewächshäuser und ähnliche Zwecke hat man auch "bereits zweischalige gewölbte Abdeckungen -vorgeschlagen, die bei guter lichtdurchlässigkeit wesentlich leichter sind, so daß auch die immer noch benötigten Hetallkonstruktionen leichter und billiger hergestellt werden können» Immerhin ist das Gesamtgewicht noch beträchtlich,,
ebene lichtdurchlässige Bauelemente aus Kunststoff ist bereits die sogenannte "Sandwich"-Platte vorgeschlagen worden. Diese besteht aus zwei glasfaserverstärkten Kunststoff platt en oder aus PTO-Platten und einem dazwischenliegender. Raster, etwa in Honigwabenform. Eine solche Platte ist relativ leicht und auch stabil» Sie kann nur hergestellt werden, wenn man zunächst die beiden Deckplatten und den dazwischenliegenden Easter für sich entsprechend vorformt und dann die vorgeformten Teile zusammensetzt, ein ziemlich kompliziertes und schwieriges Arbeitsverfahren, dessen .anwendung nur in Son%rfallen lohnt.
Der der Sandwich-Bauart zugrunde liegende Gedanke wird bei der Neuerung unter einer Abwandlung nutzbar gemacht, welche die Herstellung räumlicher, also nichtebener Bauelemente für langgestreckte Lichteinfallflächen vorzugsweise für die Überdachung zwischen sogenannten HP-Schalen
als Lichtelement ermöglicht, und zwar dadurch, daß zwischen den "beiden lichtdurchlässigen Deckplatten eine ebenfalls lichtdurchlässige, aus faserverstärktem Kunststoff hergestellte gewellte Bahn eingeklebt ist, deren Wellen in Sichtung der Verformungsachse des Bauelementes verlaufen.
Die Herstellung des Lichtelementes ist einfach. Auf eine bogen- oder sattelförmige Form wird eine ebene glasfaserverstärkte Kunststoffplatte eingespannt und mit einer gewellten Schicht und einer Deckplatte verklebt. Durch die Verklebung und Formgebung wird ein hohes Widerstandsmoment erzielt und ebenso eine sehr hohe Stabilität, so daß ein Mensch von etwa 100 kg die Platte ohne weiteres begehen kann, wobei die Stabilität ohne stützende Hetallversteifungen erreicht wird.
Zur Herstellung einer langgestreckten Belichtungsabdeckung ist es erforderlich, eine Mehrzahl derartiger Bauelemente aneinanderzureihen, und zwar mit dichter Stoßfuge» Bei den bekannten Wellenplatten aus Kunststoff, wie sie beispieelsweise für Garagenabdeckungen, Vorplatzdächer u.ä.w. verwendet werden, ist die Bildung des Stoßes zwischen zwei Platten einfach, da man sie nur so aufeinanderzulegen braucht, claß ein Wellental der einen Platte in ein Wellental der benachbarten Bahn zu liegen kommt. Dieser einfache
ί-Jeg ist bei dem neuen Bauelement nicht gegeben» Die beste bishex1 gefundene Lösung bestellt darin, an den Stirnseiten des Bauelementes nach oben über die Platte hinausragende Kunststoffstege oder -winkel anzusetzen. Der vorgeformte v/inkel wird seitlich an die Elemente engeklebt. Es ist wesentlich, daß die Schenkel der "winkel nach oben über das Element hinausragen. Bei der axialen Jkneinanderfügung zweier Lientelemente kommen die aufrechtstehenden Winkelschenkel aneinander zur Anlage und können jetzt verbunden werden. Das kann auf verschiedene V/eise geschehen, z.B. durch Verschrauben oder Verkleben. In Ergänzung hierzu werden U-förmige Kunststoffprofile aufgeklebt und an den !Fußpunkten und Scheitelpunkt fixiert. Hierdurch wird gleichzeitig die A-bdichtung erreicht.
Das sattelförmige Bauelement der Neuerung ist insbesondere als Shed-Element anwendbar» Beim Shed-Dach wird im allgemeinen verlangt, daß es an der Fläche des stärksten Lichteinfalls diesen abhält oder abdämmt. Das läßt sich bei dem neuen Bauelement durch entsprechendes Einfärben mit einem lichtabsorbierenden Pigment erzielen, sei es, daß man eine oder beide Deckplatten der betreffenden Shedseite einfärbt, sei es, daß man die gewellte Einlage färbt, sei es, daß man diese Maßnahmen gemeinsam anwendet.
Die Bauelemente zur Bildung langgestreckter Lichtflächen Biüssen auf ihrem Träger festgelegt werden. Hierfür ergibt
sich gemäß der Neuerung dadurch eine besonders einfache Lösung, daß an die !Deckplatten streifenförmige, sich überdeckende und miteinander verklebte Flansche angeformt sind, durch welche die Befestigungsmittel hindurchgeführt sind. Besonders einfach und -vorteilhaft ist eine Befestigung der Belürbungselemente durch Spreizdübel und Kuttern unter Zwischenschaltung von Abstandshaltern« Das ergibt nicht nur eine sehr einfache Hontage, sondern schafft gleichseitig einen der Saumbelüftung dienenden Spalt« ¥o ein solcher Spalt nicht erwünscht ist, läßt er sich durch Kittschnüre leicht schließen.
Die !Teuerung sei an Hand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen :
Figur i ein sattelförmiges Licht "bauelement in perspektivischer Ans i ent,
Figur 2 ein bogenförmiges Lichtbauelement in perspektivischer Ansicht,
Fig.3 und 4 Seitenansichten derartiger Elemente mit ihrem Aufsatz im Schnitt,
Figur 5 einen Querschnitt zur Erläuterung der Befestigung eines solchen Elementes,
Figur 6 einen Schnitt durch die Stoßverbindung zweier Elemente,
Fig.7 und S den StirnwandabSchluß eines Leichtbauelements nach Figur 1,
Fig.9 und 10 den Stirnwandabschluß eines Leichtbauelements nach Figur 2.
Bei den in den Figuren 1 und 2 dargestellten Lichtbauelementen ist nur die obere lichtdurchlässige Deckplatte 1 erkennbar; die Unterseite ist in gleicher Weise abgedeckt zu denken. Zwischen die Deckplatten ist eine gewellte Zwischenlage eingeklebt. Die in den beiden Beispielen dargestellten Einlagen können hinsichtlich der Wellungen beliebig anders ausgeführt sein» In beiden Fällen verlaufen die Wellen parallel zur Biegungsachse, die im Falle der Figur 1 durch den Scheitel 5 bestimmt ist, während das Element'' der Figur 2 eine stetige Krümmung um eine nicht dargestellte Biegungsachse aufweist. In beiden Fällen sind an die Kopfseiten der Elemente Winkel 6,7 angesetzt, die sich beim Zusammenbau der Elemente zu einem Belichtungsband gegeneinander^legen und "verbunden werden.
In den Figuren 3 und 4 sind diese Elemente in Ansicht auf ihren Trägern dargestellt. Die Zwischenlage ist nach dem Beispiel nach Figur 3 in bekannter Weise gewellt. 9 und 10 sind die Wände eines durchlaufenden Aufbaues bekannter A rt aus Beton, z.B. HP-Schalen, 11 und 12 Isolierungen, beispielsweise aus geschäumtem Kunststoff mit beiderseitiger Abdeckung durch Bitumenpappe« Mit 13 und 14- sind Befestigungsmittel, mit 15 und 16 Abstandshalter bezeichnet.
Die Befestigung des Lichtbauelernentes geht aus Figur 5 hervor. Das Element mit den beiden Deckplatten 1,1' sowie
der gewellten Zwischenlage 8 ist - in Seitenansicht dargestellt. Die Platten 1 und 1 ' gehen hinter ihrer 'Vereinigungszone 17 in zwei streifenförmige, miteinander verklebte Flansche 18,19 mit einer Bohrung 20 über. In dem Beton des Trägers 9 ist ein Spreizdübel 15 eingesetzt, in den die Schraube 21 eingeschraubt ist, die durch die Bohrung hindurchgeht. Zwisehen dem Eopf 23 und den Flanschen 18,19 liegt ein elastischer Dichtungsring 22, so daß beim Anziehen des Kopfes 23 der Flanschteil 18,19 über den Dichtungsring
22 gegen den Abstandshalter 15 gepreßt wird. "Über dem Eopf
23 ist eine Abdeckhaube 24 aufgebracht. Der Spalt zwischen zwei aneinandergesetzten Winke!schenkeIn 6,7 muß dicht sein. Eine sehr einfache, dabei wirksame Abdichtung zeigt Figur "Über die benachbarten Winkelschenkel 6,7 ist eine Kunststoffleiste 25 von U-förmigem Querschnitt aufgesetzt, so daß ein Eindringen von Feuchtigkeit mit Sicherheit verhindert ist.
Dieses U-förmige Profil kann fallweise an den Fußpunkten und Scheitelpunkt durch Kunststoff- oder MetalIschrauben fixiert werden.
Bei den vorhandenen Lichtelementen sind Stirnabschlußstücke erforderlich, wie sie in den Fig.7-10 dargestellt sind. Der innere Aufbau dieser Abschlußstücke entspricht im Aufbau genau den vorgeschriebenen Hauptelementen, d.h. auch sie bestehen aus zwei Deckplatten 1'', 1''' und dazwischen-
liegender gewellter Einlage 81. Der Abschluß am Fußpunkt wird durch aufgeklebte Winkelfassungen 26 erreicht. Der überragende Schenkel des Winkels dient zum Überkleben mit Bitumenpappe 27, um die erforderliche Dichtigkeit zu den Betondeckplatten 9 zu erzielen. Der umlaufende, kreis- oder sattelförmige Überstand dient dazu, ein U-förmiges Profil 25 in gleicher Weise wie bei den Hauptelementen beschrieben darüber ziehen zu können, um die erforderliche Abdichtung zu erreichen. Die Stirnelemente weisen, wie die Hauptelemente einen hohen k-Wert auf (Sandwich-Bauweise).

Claims (9)

D 29 480/37C Gbm- Deutsche Tafelgals AG.DETAG-, lürth Schutzansprüche :
1. Lichtdurchlässiger Bauelementensatz für langgestreckte und unterteilte lichteinfallflächen auf G-ebäudealodeckungen, dessen Bauelemente "bezogen auf i£re Längsachse, räumlich verformt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement aus zwei glasfaserverstärkten lichtdurchlässigen Kunststoffplatten (1,1·) und einer ebenfalls aus lichtdurchlässigem faserverstärktem Kunststoff hergestellten gewellten, mit den Platten verklebten Zwischenlage (8) besteht, deren Wellen in Richtung der Verformungsachse des Bauelementes verlaufen.
2. Bauelementensatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement den Querschnitt eines gekrümmten selbsttragenden Bogens aufweist (Pig.2).
3. Bauelementensatz nach Anspruch 1, insbesondere zur Verwendung für Shedabdeckungen, dadurch gekennzeichnet», daß das Bauelement sattelförmigen Querschnitt aufweist (Mg.l).
^ ? ! ?Γ α&· Dl9 reChtllCh£ä B8deutu"S
Jj s!a weicht v/on dsr W>;-!-
Ο —
4·^ Bauelementensatz-nach einem oder mehreren ^. gehenden Ansprüche, dadurch-gekennzeichnet, daß mit den Längskanten des Bauelementensatzes aus Kunststoff bestehende. Stege oder Winkelprofile (6,7) mit aufwärtsgerichteten -. ■ Stegen zikr Verbindung, der Bauelemente in Längs er st reckung der Lichtabdeckung Verklebt- sind« -
5. Bauelementensatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauelemente an den aufwärtsgerichteten Stegen \ (6,7) miteinander verschraubbar sind. : - ;
6. Bauelementensatz nach Anspruch 4 , dadurch gekennzeichnet, daß über je zwei aneinanderstoßende aufwärts gerichtete .-Winkelschenkel eine Kunststmffleiste (25) von U- förmigem Querschnitt aufziehbar ist. . . ; .""-..---..-:
7* Bauelementensatz nach Anspruch 1 und 3 zur Verwendung als Shedabdeckung, dadurch gekennzeichnet, daß auf der gegen zu starken Lichteinfall zu.schützenden .Seitenfläche eine oder beide Deckplatten (1,1') oder/und die gewellte Zwischenlage jj8) opak eingefärbt sind. -
8. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an -die . ■Deckplatten streifenförmige, sich überdeckende und miteinander verklebte Flansche (18,19) angeformt sind, durch welche Mittel (.13) zur Fixierung der Bauelemente auf ihrem Träger hmndurchführbar sind.
9. Bauelementensatz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bauelemente durcjt Spreizdübel (13) mit Muttern (23) unter Zwischenschaltung von Abstandshaltern (15) mit dem tragenden G-ehäudeteil verbindbar sind.
10» Bauelementensatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Stirnwamdabschluß des Bauelementes einschiebbare Platten (8') von der Form der Stirnwandöffnung dienen, die in gleicher Y/eise wie das Bauelement in Sandwich- Bauart hergestellt und mit überstehenden Stegen (6 *,7 ') zur Verbindung mit den Stegen der Bauelemente nach Anspruch 4 versehen sind.
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