DE4405748A1 - Verbundplatte, insbesondere zum Dachinnenausbau - Google Patents

Verbundplatte, insbesondere zum Dachinnenausbau

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Description

Die Erfindung betrifft eine Verbundplatte, insbesondere zum Dachinnenausbau, mit einer streich- oder verputzfähi­ gen, eigenstabilen Platte und auf dieser aufgebrachtem Isoliermaterial.
Zum Dachinnenausbau sind Verbundplatten bekannt, die aus einer eigenstabilen, tragenden Platte, wie einer Gipsfa­ serplatte, und einer auf dieser angeordneten, nicht kom­ pressiblen Polyurethanschaumplatte zur Wärmeisolierung bestehen. Die beiden Platten sind durch Kleben miteinander verbunden. Die Tragplatte ist auf ihrer dem Wärmedämmate­ rial abgewandten Seite streich- oder tapezierfähig. Die Ränder der beiden in der Verbundplatte verbundenen Einzel­ platten fluchten miteinander, so daß die Platten anein­ ander auf Stoß befestigt werden können. Die Verbundplatte kann direkt mit ihrem kompressiblen Isoliermaterial aus Polyurethan an der Unterseite der Sparren eines Daches befestigt werden.
Bei den bekannten Verbundplatten muß das Isoliermaterial inkompressibel, in sich steif und starr sein. Derartiges Isoliermaterial aus Polyurethan ist relativ teuer. Darüber hinaus ist Polyurethan brennbar, so daß kein entsprechen­ den Brandschutzvorschriften entsprechender Dachausbau mit Polyurethanisoliermaterial vorgenommen werden kann. Zwar ist es möglich, den heutigen Anforderungen an die Wärme­ dämmung beim Dachausbau alleine mit derartigen Verbund­ platten mit einer Polyurethanisolierschicht Genüge zu tun. In wenigen Jahren werden aber die Anforderungen an die Wärmeisolierung erhöht, nämlich von dem derzeitigen Wärme­ wert von 0,3 auf einen Wärmewert von 0,2. Die Stärke einer Polyurethanschicht (zuzüglich Gipsfaserplatte) um einen solchen Wärmedämmwert zu erreichen, wird in vielen Fällen so groß sein, daß eine hinreichende Kopfhöhe in vielen Dächern nicht mehr erreichbar ist, bzw. der Flächenverlust der Wohnfläche wird hierdurch in einem erheblichen Maße reduziert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbund­ platte zu schaffen, die die vorstehend genannten Nachteile zu vermeiden hilft und insbesondere eine Brandschutzanfor­ derungen genügende Innenauskleidung für einen Dachraum schafft, der möglichst auch höheren Schalldämmanforderun­ gen genügt.
Erfindungsgemäß wird die genannte Aufgabe mit einer Ver­ bundplatte der eingangs genannten Art gelöst, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß das Isoliermaterial zumin­ destens in einem Randbereich der Platte mit einer Ausspa­ rung versehen ist und daß in diese Aussparung hinter der Platte ein formstabiles Tragteil einbringbar ist.
Indem hinter der eigenstabilen Platte der Verbundplatte zusätzlich ein eigenstabiles, formstabiles, nicht kompres­ sibles Tragteil an einem Rand einbringbar ist, wird es möglich, kompressibles Isoliermaterial einzusetzen, da dieses nicht mehr die Befestigungsaufgaben an den Dach­ sparren übernehmen muß, die nun das Tragteil übernimmt. Es wird daher möglich, Mineralwolle als Isoliermaterial einzusetzen, die als Stein- oder Glaswolle nicht brennbar ist und damit höheren Brandschutzanforderungen genügt, als dies bei den bisherigen Isoliermaterialien aus Polyurethan möglich ist. Darüber hinaus weist Mineralwolle auch einen höheren Schalldämmwert auf, als dies bei Polyurethan der Fall ist. Daneben kann im Rahmen der Erfindung aber auch weiterhin nichtkompressibles Isoliermaterial wie Polysty­ rol oder Polyurethan eingesetzt werden.
Wenn keine hohen Brandschutzanforderungen gestellt werden, so kann als Isoliermaterial auch kompressibler, empfind­ licher Kunststoff, wie Polystyrol, verwendet werden. Da der Wärmedämmwert dieser Materialien pro Stärkeneinheit geringer ist als von Polyurethan, wird man nicht mehr einen Einschichtaufbau vornehmen, d. h. nur eine erfin­ dungsgemäße Verbundplatte vor die Sparren setzen, da hierdurch der Kopfhöhenverlust mindestens genauso, wenn nicht noch größer als bei Polyurethanplatten ist.
Die erfindungsgemäßen Verbundplatten werden im Rahmen einer kombinierten Wärmedämmung verwendet, wobei zusätz­ lich zu den erfindungsgemäßen Verbundplatten eine Wärme­ dämmung zwischen den Sparren vorgenommen wird, und zwar vorzugsweise aus dem gleichen Material, wie es das Wärme­ dämmaterial der Verbundplatte ist. Wenn dieses also Mine­ ralwolle ist, wird man zwischen den Sparren auch Mineral­ wolle anordnen.
Durch diese Verbundwärmeisolierung im Dachbereich wird eine hohe Wärmedämmwirkung und insbesondere auch die in Zukunft geforderte erreicht, ohne daß der Kopfhöhenverlust übermäßig ist. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, daß die Materialien preiswert sind und daher die Zwischendäm­ mung und das Dämmaterial der erfindungsgemäßen Verbund­ platten das gleiche preiswertere Material sein können.
Isoliermaterial und Platte sind in der Regel durch Kleben verbunden.
Das Tragteil ist mit der formstabilen Platte sowohl durch Kleben als auch Schrauben, Nageln oder Tackern verbunden.
In einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß das Tragteil die Platte seitlich überragt. Hierdurch wird erreicht, daß nur an einer Stirnseite der Platte ein Tragteil vorgesehen werden muß und die andere Stirnseite des Tragteils auf dem Tragteil einer vorher befestigten Verbundplatte aufgelegt und an diesem befestigt werden kann. Die Tragteile erstrecken sich in Einbaulage in der Regel senkrecht zur Erstreckungsrichtung der Sparren.
In weiterer bevorzugter Ausgestaltung ist vorgesehen, daß an der dem Tragteil gegenüberliegenden Seite der Platte das Isoliermaterial um den Überhang des Tragteils zurück­ versetzt ist.
Andere bevorzugte Ausgestaltungen sehen vor, daß das Tragteil nagel- oder schraubbar ist und daß das Tragteil ein Vierkant-Tragteil ist. Die Platte kann in an sich bekannter Weise eine Gipsfaserplatte sein. Das Isolierma­ terial kann in bevorzugter Ausgestaltung wie gesagt Mine­ ralfaser, wie Stein- oder Glaswolle, oder aber statt dessen Kunststoffisoliermaterial, wie Polystyrol, sein.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen sehen vor, daß zwischen der Platte und dem Isoliermaterial eine Dampfsperre ange­ ordnet ist, wobei weiterhin die Dampfsperre die Platte zumindestens bis zu ihren Rändern abdeckt und insbesondere die Dampfsperre die Platte seitlich überragt.
Ein erhöhter Brandschutz wird in bevorzugter Ausgestal­ tung dadurch erreicht, daß im Bereich zumindest einer der sich senkrecht zum Tragteil abstreckenden Kanten der Platte auf deren Rückseite eine Latte angeordnet ist, die zumindest teilweise durch Isoliermaterial überdeckt ist.
Während grundsätzlich das Tragteil 7 mit der Platte 2 von vornherein fest verbunden sein kann, ist in bevorzugter Ausgestaltung vorgesehen, daß das Tragteil erst nach Verlegung mit der Platte verbindbar ist. In diesem Falle können die Platten und die vorgesehenen Aussparungen symmetrisch an beiden Rändern im Isoliermaterial vorgese­ hen sein. Die Verbindung von Tragteil und Platte erfolgt bei der Befestigung der gesamten Einheit mittels Schrauben oder dgl. durch die Platte und das Tragteil in den Sparren hinein.
Auch in diesem Falle kann das Tragteil den Querschnitt der Aussparung völlig ausfüllen, wobei, wenn die Stärke des Tragteils der Stärke des Isoliermaterials entspricht, das Tragteil die Aufgabe des Haltens des Abstands übernimmt.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung kann weiterhin vorgesehen sein, daß die Stärke des Tragteils geringer als die des Isoliermaterials ist. Auch in diesem Falle kann das Tragteil die Aussparung voll ausfüllen, wenn das Isoliermaterial ein nichtkompressibles ist. Wenn letzteres gegebenen ist, kann auch vorgesehen sein, daß in einem solchen Falle rückseitig des Tragteils ein Freiraum ver­ bleibt. Insbesondere wenn das Isoliermaterial aber ein kompressibles ist, so sieht eine Weiterbildung vor, daß auf der der Platte abgewandten Seite des Tragteils zumin­ destens lokal ein druckfestes Unterlegteil untergelegt ist, welches in der Regel aus dem gleichen Material wie das Isoliermaterial besteht, wenn dieses Mineralfaser ist, dann aus einem druckfesten Mineralfaserteil besteht.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezug­ nahme auf die Zeichnung im einzelnen erläutert ist. Dabei zeigt:
Fig. 1a einen Querschnitt durch eine erfin­ dungsgemäße Verbundplatte;
Fig. 1b einen Längsschnitt durch die Verbundplatte der Fig. 1a;
Fig. 2 eingebaute erfindungsgemäße Verbund­ platten in perspektivischer Darstel­ lung;
Fig. 3 eine Schnittdarstellung zur Montagesituation;
Fig. 4a eine Einbaudarstellung einer anderen Ausführungsform;
Fig. 4b einen Schnitt entlang A-A der Fig. 4a;
Fig. 5a eine Einbaudarstellung einer weiteren Ausführungsform; und
Fig. 5b einen Schnitt entlang B-B der Fig. 5a.
Die erfindungsgemäße Verbundplatte 1 weist zunächst eine Gipsfaserplatte 2 auf. Auf der Rückseite 3 der Gipsfaser­ platte 2 ist Isoliermaterial 4 aufgebracht, im dargestell­ ten Ausführungsbeispiel Mineralfaser, wie Stein- oder Glaswolle. Statt dessen kann auch Kunststoffisoliermate­ rial eingesetzt werden, wie beispielsweise Polystyrol. Zwischen Gipsfaserplatte 2 und Isoliermaterial 4 kann, muß aber nicht, eine Dampfsperre 6 in Form einer Alufolie vorgesehen sein.
Ebenfalls auf der Rückseite der Gipsfaserplatte 2 im Randbereich neben dem Isoliermaterial 4 ist mit der Gips­ faserplatte 2 ein Träger 7 in Form eines Tragholz-Balkens befestigt, und zwar durch Kleben sowie Tackern oder Schrauben. Der Tragbalken 7 überragt die Stirnseite 8 der Gipsfaserplatte 2 etwa um die Hälfte seiner Breite. Seine Höhe oder Stärke entspricht der Höhe oder Stärke des Isoliermaterials 4. Das Isoliermaterial 4 ist an der der Stirnseite 8, in deren Bereich das Tragholz 7 angeordnet ist, abgewandten Stirnseite 9 der Gipsfaserplatte 2 gegen­ über dieser Stirnseite zurückversetzt, und zwar um die Länge l, um die das Tragholz 7 die Kante 8 überragt. Die Dampfsperre 6 erstreckt sich bis zur Stirnseite der Gips­ faserplatte 2 oder hierüber hinaus. Die Dampfsperre 6 reicht mindestens bis zu sämtlichen Rändern der Gipsfaser­ platte oder gegebenenfalls hierüber hinaus, so daß eine Überlappung der Dampfsperre, die aus Alufolie bestehen kann, erzielbar ist.
An einer sich senkrecht zum Tragteil 7 erstreckenden Kante 2a der Platte 2 ist auf der Rückseite derselben eine Holzlatte 10 angeordnet, die einerseits die entsprechende Kante 2a der Platte 2 seitlich überragt, andererseits selbst auf der Rückseite bis zur Kante 2a durch das Iso­ liermaterial abgedeckt ist. Sie bildet also eine Feder, die in eine durch einen Zwischenraum zwischen Platte 2 und Isoliermaterial 4 gebildete Nut 6a eingelegt ist. Bei der Montage greift die Latte in eine entsprechende Nut 6b im gegenüberliegenden Randbereich 2b der benachbarten Platte.
Die Gipsfaserplatte 2 ist auf ihrer dem Isoliermaterial abgewandten Seite streich- oder tapezierfähig.
Die erfindungsgemäße Verbundplatte 1 wird unterhalb der Dachsparren 11 angeordnet, wie dies in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Dabei kann, wie dies der Fig. 2 zu entnehmen ist, zwischen den Dachsparren weiteres Isolier­ material 12, wie Mineralwolle, in an sich bekannter Weise angeordnet sein.
Die Montage der erfindungsgemäßen Verbundplatten 1 ge­ schieht in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise. Zunächst wird im unteren Bereich, wie oberhalb einer Kniestockwand 13, ein separates Vierkantholz 14 an den Sparren 11 befe­ stigt, wie vorzugsweise durch Schrauben oder durch Nageln. Dieses Vierkantholz 14 hat die gleiche Stärke wie der Tragbalken 7 bzw. das Dämmaterial 4. Anschließend wird die Verbundplatte 1 aufgesetzt, wobei gegebenenfalls zunächst der Raum 16 zwischen Vierkantholz 14 und Kniestock 13 mit Isoliermaterial ausgefüllt wurde und im dem Tragholz 7 abgewandten Bereich bei der Stirnseite 9 der entsprechen­ den Verbundplatte 1 das Isoliermaterial teilweise entfernt wurde, so daß es die Anlage der Gipsfaserplatte 2 an der freien Außenseite des Balkens 14 nicht behindert. Weiter­ hin kann die Stirnseite 9 der Gipsfaserplatte derart abgeschrägt sein, daß sie im Einbauzustand sich parallel zum senkrechten Kniestock 13 erstreckt, wie dies in Fig. 3 angedeutet ist.
Gleichzeitig wird die gesamte Verbundplatte 1 in ihrem oberen Bereich durch den die Gipsfaserplatte 2 teilweise überragenden Tragbalken 7 hindurch mittels Schrauben oder Nageln am Sparren 11 befestigt, wobei die beiden Hölzer 7, 14 als Abstandhalter dienen, so daß das Isoliermaterial 4 nicht zusammengepreßt wird.
In gleicher Weise wird die weitere, in Fig. 3 dargestell­ te Verbundplatte 1 befestigt, wobei der von Isoliermate­ rial 4 freie Bereich der Gipsfaserplatte 2 im Bereich deren Stirnseite 9 im überragenden Bereich des Tragteils 7 auf diesem zur Anlage kommt und dort in geeigneter Weise, wie durch Nageln, Schrauben mit kurzen Schrauben oder Tackern, befestigt wird.
In gleicher Weise erfolgt der gesamte Innenausbau des Dachstuhls, wobei an den Stirnseiten und im Firstbereich gegebenenfalls die Faserplatten zurechtgeschnitten werden müssen.
Anschließend kann ein Ausspachteln der Befestigungsstellen der Gipsfaserplatten erfolgen, und schließlich können diese gestrichen oder tapeziert werden. Der Dachausbau ist somit mit den erfindungsgemäßen Verbundfaserplatten in sauberer, relativ einfacher und schneller Weise durchzu­ führen.
Die Fig. 4a und 4b zeigen eine andere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verbundplatte. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen wie bei der vorstehenden Beschrei­ bung der vorangehenden Figuren bezeichnet.
Die Verbundplatte besteht hier ebenfalls aus der Gipsfa­ serplatte 2 und auf der Rückseite derselben fest mit dieser verbundenem Isoliermaterial 4. Das Isoliermaterial 4 weist an der Ober- und Unterseite Aussparungen 4a auf, die sich im dargestellten Ausführungsbeispiel der Fig. 4a und 4b nicht über die gesamte Stärke des Isoliermate­ rials 4 erstrecken, sondern von der Gipsfaserplatte 2 aus nur über einen Teil derselben, während an der Stirnseite fluchtend mit der Stirnseite der Gipsfaserplatte 2 Stege 17 stehengeblieben sind.
Bei der Ausführungsform der Fig. 4a, 4b wird davon ausgegangen, daß es sich bei dem Isoliermaterial um nicht­ kompressibles Isoliermaterial, wie Polyurethan oder Poly­ styrol, handelt.
Von vornherein nicht fest mit der Verbundplatte 1 verbun­ den, aber Teil derselben ist wiederum ein Träger 7, an den die Ausnehmungen 4a derart angepaßt sind, daß sie gerade der Hälfte der Breite des Trägers 7 entsprechen.
Nach Befestigen der Verbundplatte 1 mittels der oben erwähnten Befestigungsmittel 18, insbesondere Schrauben, wird der Träger 7 in die obere Aussparung 4a eingesetzt (in die untere kann vorher ein Träger 7 eingesetzt sein), und es erfolgt eine Befestigung (bei 19) durch die Gips­ faserplatte 2, den Träger 7, das Teil 17 des Isoliermate­ rials 4 am Sparren 11 (Fig. 4a).
Die weiteren Verbundplatten 1 werden dann in gleicher Weise aufgesetzt.
Bei dieser Ausgestaltung erfolgt also die Befestigung durch die Platte und den Träger in den Sparren. Der Dämm­ stoff ist dicker als der Träger bzw. das Tragholz, das diesen teilweise überragt. Der Dämmstoff ist mit den Ausnehmungen zum bauseitigen Einfügen des Tragholzes versehen. Das Tragholz ist in seiner Länge und am Stoß unabhängig von der Länge der Platte. Die Verbundplatte ist symmetrisch ausgebildet und kann daher in variablerer Weise eingesetzt werden.
Auch bei dieser Ausgestaltung bleibt der Dämmstoff voll­ flächig, d. h. auch im Befestigungsbereich und an der Tragplatte, ohne daß Kältebrücken entstehen. Rissebildun­ gen im Gips an den Stößen der Platten können zuverlässiger ausgeschlossen werden. Die Tragplatte kann die Verbund­ platte stoßfrei tragen bzw. den Stoß der Gipsplatte von Sparren zu Sparren überbrücken.
Bei der Ausgestaltung der Fig. 5a und 5b sind ebenfalls Aussparungen 4a ähnlich denen bei den Fig. 4a und 4b vorgesehen. Nur erstrecken sich diese über die gesamte Höhe des Isoliermaterials 4. Dieses kann kompressibles Isoliermaterial sein. Um zu vermeiden, daß das Isolierma­ terial 4 beim Befestigen der Verbundplatte 1 gestaucht bzw. komprimiert wird, wird, soweit hier die Tragplatte 7 im Gegensatz zu der Ausgestaltung der Fig. 1 bis 3 eine geringere Stärke aufweist als das Isoliermaterial 4, zwischen Tragteil 7 und Sparren 11 ein druckfestes Unter­ legteil 20 untergelegt, das beispielsweise auch aus Dämmaterial bestehen kann, vorzugsweise dem gleichen wie das Material 4, nur in verpreßtem Zustand. Auch hier ist kein massiver Verbund des Tragteils am Sparren vorgesehen und damit eine Vermeidung von Spannungsrissen im Gips erreichbar. Im Bereich des Sparrens werden darüber hinaus Wärmebrücken vermieden, während im sonstigen Bereich rückseitig des Tragteils 7 die Luft ihre Wärmedämmfunktion zwischen dem Tragteil 7 und dem vorab zwischen den Sparren 11 eingesetzten Dämmaterial 12 erfüllen kann.
Der Aufbau erfolgt in der gleichen Weise wie oben be­ schrieben.

Claims (21)

1. Verbundplatte, insbesondere zum Dachinnenausbau, mit einer streich- oder verputzfähigen, eigenstabilen Platte und auf dieser aufgebrachtem Isoliermaterial, dadurch gekennzeichnet, daß das Isoliermaterial (4) zumindestens in einem Randbereich der Platte (2) mit einer Aussparung (4a) versehen ist und daß in diese Aussparung hinter der Platte (2) ein formstabiles Tragteil (7) einbringbar ist.
2. Verbundplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß das Tragteil (7) die Platte (2) seitlich überragt.
3. Verbundplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß an der dem Tragteil (7) gegenüberliegenden Seite der Platte (2) das Isoliermaterial (4) um den Überhang des Tragteils (7) zurückversetzt ist.
4. Verbundplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragteil (7) nagel- oder schraubbar ist.
5. Verbundplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragteil (7) ein Vierkant-Tragholz ist.
6. Verbundplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (2) eine Gipsfaserplatte ist.
7. Verbundplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Isoliermaterial aus Mineralfaser, wie Glas- oder Steinwolle, besteht.
8. Verbundplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Isoliermaterial Kunststoff, wie Polystyrol, ist.
9. Verbundplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Platte (2) und dem Isoliermaterial (4) eine Dampfsperre (6) angeordnet ist.
10. Verbundplatte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich­ net, daß die Dampfsperre (6) die Platte (2) zuminde­ stens bis zu ihren Rändern abdeckt.
11. Verbundplatte nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich­ net, daß die Dampfsperre (6) die Platte (2) seitlich überragt.
12. Verbundplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zumindest einer der sich senkrecht zum Tragteil (7) abstrecken­ den Kanten der Platte (2) auf deren Rückseite eine Latte (10) angeordnet ist, die zumindest teilweise durch Isoliermaterial (4) überdeckt ist.
13. Verbundplatte nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich­ net, daß die Latte (10) die Kante der Platte (2) seitlich überragt.
14. Verbundplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragteil (7) mit der Platte (2) fest verbunden ist.
15. Verbundplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragteil (7) nach Verlegung mit der Platte (2) verbindbar ist.
16. Verbundplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragteil den Quer­ schnitt der Aussparung (4a) im Isoliermaterial (4) völlig ausfüllt.
17. Verbundplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß rückseitig des Tragteils (7) ein Freiraum der Aussparung (4a) verbleibt.
18. Verbundplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke des Tragteils (7) geringer als die des Isoliermaterials (4) ist.
19. Verbundplatte nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich­ net, daß auf der der Platte (2) abgewandten Seite des Tragteils (7) lokal ein druckfestes Unterlegteil (16) untergelegt ist.
20. Verbundplatte nach Anspruch 19, dadurch gekennzeich­ net, daß das Unterlegteil (16) aus druckfester Mine­ ralfaser besteht.
21. Verbundplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke des Tragteils (7) der Stärke des Isoliermaterials (4) entspricht.
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FR2741096A1 (fr) * 1995-11-14 1997-05-16 Piernas Michel Ensemble d'isolation de planchers ou de sous-pentes pour des toitures a fermettes et procede de realisation de cet ensemble d'isolation
WO2006042385A1 (en) * 2004-10-20 2006-04-27 Mvc Componentes Plásticos Ltda. Wall in compound panels for pre-fabricated construction
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