DE1908751U - Doppelwand-ofenkachel mit durch stege zwischen den waenden gebildeten kanaelen. - Google Patents
Doppelwand-ofenkachel mit durch stege zwischen den waenden gebildeten kanaelen.Info
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- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
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Description
DrWETZEL — ^/57*23.10,6^
UK. YYCIZ-CL «NORNBERG-1, 28. Okt. 1964 /
UCCMCDCDI ΔΤ7 ·»
Nt«^5^
aRNBERG
PATENTANWALT hefnersplatz 3
POSTFACH 9347
Georg Bankel Kachelofen- und Wandplattenfa"brik K.G.,
Lauf / Pegnitz
Doppelwand-0fenkachel mit durch Stege zwischen den
Wänden gebildeten Eanälen
Die "bekannte Doppelwand-0fenkachel "besteht aus den "beiden
Deckblättern, von denen das äußere im allgemeinen glasiert und mit einem Dekor versehen ist, und zwischen
den Deckblättern liegenden Stegen, die durchlaufende
senkrechte Kanäle bilden. Da der Querschnitt einer solchen Doppelwand-Ofenkachel in etwa dem eines Hohlziegels
ähnelt, bot sich für die Herstellung solcher Kacheln die aus der Hohlziegeltechnik allgemein bekannte Herstellung
cauf der Strangpresse an. Nach diesem Verfahren werden
die bekannten Doppelwand-Ofenkacheln hergestellt. Das Verfahren ist relativ billig und gestattet hohe Produktionszahlen,
hat aber einige ins Gewicht fallende Nachteile. -Der eine besteht darin, daß im Strangpreßverfahren
nur Kacheln mit glatter Oberfläche hergestellt werden können. Man kann zwar unter Umständen nachträglich ein
einfaches Preßdekor anbringen, aber andere Möglichkeiten bestehen nicht, vor allem nicht die von der einfachen
Kachel her bekannte und beliebte Bildung einer Rah-
meneinfassung um die eigentliche Kachelfläche herum. Man ist also in der Oberflächengestaltung solcher Doppelwand-Ofenkaeheln
stark beschränkt. Ein anderer Nachteil, besteht darin, daß man keine Kachel mit Normenecken herstellen
kann. Bestenfalls erhält man Kacheln mit einer schwach abgerundeten Ecke, entsprechend den üblichen
einfachen Kacheln für Wandverkleidungen, Das ergibt nicht nur unschöne Ecken, sondern vermindert oder erschwert
zumindest auch das Versetzen der Kacheln im Verband, ■
Diese Nachteile der bisher bekannten im Strangpreßverfahren
hergestellten Doppelwand-Ofenkaeheln mit inneren Stegen werden /ge^äß_ der Neueyrunjg^dadurch beseitigt, daß
die Kachel 1
Eine -l^^^^^^g Doppelwand-Ofenkachel
kann auf der Schauseite jede beliebige Oberflächengestaltung haben, beispielsweise rahmenförmige Einfassung oder
reliefartige Muster. Es ist jede Oberflächengestaltung möglich, die überhaupt durch ein Gießverfahren erzielbar
ist. Das ist ein sehr wesentlicher Fortschritt für die Verwendung der neuen Kachel. Wenn es auch Heizöfen gibt,
die lediglich unter technisch-wirtschaftlichen Gesichtspunkten errichtet werden und bei denen ästhetische Gesichtspunkte
in den Hintergrund treten, so wird im all-
■ — 3 —
gemeinen doch der Ofen als Ausstattungsstück eines Raumes,
auch ästhetischen Anforderungen genügen müssen. Das ist mit der im Strangpreßverfahren hergestellten Doppelwandkachel nicht möglich.
ffin "besonders wertvoller Torteil der
j^^P^^^^^^ Doppelwandkachel ist die Möglichkeit der
Gestaltung einer Hormenecke, also einer Ecke, deren
Schmalseite zur Längsseite im Verhältnis 110 i 220 mm steht* Mit einer solchen normengerechten Ecke ist es
erstmals möglich geworden, auch Öfen mit Doppelwandka- . cheln im Verband zu setzen, ohne zwischen Eckkachel und'
anstoßende Kachel ein nicht normales Plattenstück einsetzen zu müssen.
hergestellt sein. Da jedoch das Gießen von einstückigen
Doppelwandkachelnunter Umständen Schwierigkeiten "bereitet 4 zumindest aber kompliziertere Gießeinrichtungen er-.
fordert, kann es zweckmäßig sein, daß die Kachel eine : aus einzelnen Gießteilen "bestehende Kachel ist, deren
Teile miteinander verbunden sind. Die hierfür "benötigten Gießformen sind dann einfacher.
Das Innere der Doppelwandkachel ist voraussetzungsgemäß durch Stege in mehrere längsverlaufende Kanäle unterteilt,
Beim gefugten Verlegen ergeben sieb keine"besonderenProbleme; wenn aber die Kacheln im Verband gesetzt werden,■-.-;
bestünde die Möglichkeit, daß nicht-korrespondierende
Kanäle in den aufeinandergesetzten Kacheln miteinander in Verbindung kommen, insbesondere die am Kachelende vorgesehenen
Nuten mit einem durchlaufenden Kanal der darua*
terliegenden Kachel, Da würde bei der Ausfüllung des durch
zwei aneinanderstoßende Nuten gebildeten Raumes mit einem
Bindemittel dazu führen, daß das Bindemittel in einen geschlossenen durchgehenden Kanal der darunterliegenden Ka^
chel eintritt. Um das zu Verhindern,- sind gemäß, einer weiteren Ausgestaltung der Feuerung die Stege"so angeordnet,
daß beim Versetzen der Kacheln im Verband die Stege einer aufgesetzten Kachel über den Stegen der darunterliegenden
Kachel zu liegen kommen* -
Die Feuerung sei anhand der Zeichnungen erläutert» Es .."._■:"
zeigen: . ;
Figur 1 einen Schnitt durch eine Doppelwand-Ofenkachel
für glatte Flächen gemäß der Neuerung;. .- ./ -:"
Figur 2 einen Schnitt durch eine Doppelwand=-Ofenkaehel
gemäß der Neuerung;
Figur 3 eine Aufsieht zur Darstellung des Versetzens der
neuen Kacheln im Verbund«-
Nach Figur 1 besteht die Doppelwand-Ofenkachel aus der
Frontplatte 1, der ,Ruck^Latte 2 und den Stegen 3...6« Die
aus zwei Gießteilen zusammengesetzt sein kann« Die Verklebung
der beiden Teile ist durch die gewellten Linien angedeutet. Beiderseits ist die Kachel mit Nuten 8,9 ν er*=·
sehen, während die. Stege 3.. »6 senkrechte durchlaufende
Kanäle 10, 11, 12 bilden.
Die Eckkachel nach Figur 2 ist analog gestaltet, nur daß sieh jetzt an die Frontplatte 1 die Seitenfrontplatte 13
und an die Rückplatte 2 der mit dem Plattenteil 13 ent«· sprechende Plattenteil 14 anschließt. Die Stege der Eckkachel sind mit 4">
3'? 15? 16 bezeichnet.
Wenn diese Kacheln im Verband versetzt werden, so wird außer der Eckkachel gemäß Figur 2 noch eine weitere Eckkachel benötigt, bei der der kürzere Plattenteil 13 auf
der auf der Frontseite des Ofens und der längere Platten—
teil 1 auf der Seitenfläche des Ofens liegt* Wird die Frontkachel nach Figur 1 auf die Eckkachel nach Figur 2
aufgesetzt, so liegen die Stege 3 und 4 über den Stegen 31, 4' (bzw* umgekehrt, wenn die Eckkachel auf die Frontkachel
aufgesetzt wird)« Bei Ausfüllen der Nut 8 und der Nut der anstoßenden Kachel kann das Bindemittel nur in
den Kanal 17 eintreten, aber nicht-in andere Kanäle der
beiden Kacheln.
β *
In Figur 3 ist ein gesetzter Verband dargestellt«,
Ausgezogen gezeichnet, ist ein Teil einer Lage "bestehend
aus einer Irontkachel A, einer Eckkachel B und einer
Seitenkachel C, Die Eekkachel liegt dabei mit dem kurzen
Schenkel in der Ofenfront und mit dem langen Schenkel in
der Seitenfront. Auf die Kachel A ist eine Eekkachel D
(punktiert gezeichnet) im Verband aufgesetzt, bei der jetzt der längere Schenkel in der Formwand und der kürzere
Schenkel in der .Seitenwand liegt«, E (gestrichelt gezeich-*
net) ist eine glatte Seitenwandkachel» Man erkennt aus
dieser Darstellung, daß es wegen der normengerechten Eekkachel möglieh ist, einen Ofen im Verband zu setzen«
Claims (5)
- Dr. WETZELPATENTANWALTBANKKONTEN:DEUTSCHE BANK A. G., FILIALE NORNBERG NR. 8932UND STADTSPARKASSE NDRNBERG NR. 30940POSTSCHECK: NDRNBERG NR. 3854FERNSPRECHER: 204081-83TELEGRAMM-ADRESSE: PATWETZELTELEX: PATWETZEL NBG NR. 06/22327PA855 869*-5.12.64 NÜRNBERG-1, 4.12.1964HEFNERSPLATZ 3 POSTFACH 9347 25/659 495/37"b Gbm- Georg Bankel Kachelofen-und Wandplattenfabrik KGNeuer Sohutzanspru.cn 1:Doppelwand-Ofenkachel mit durch Stege zwischen den Wänden gebildeten Kanälen, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Gußkeramik besteht.nt .-. j. U"
- 2. Kachel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei miteinander verbundenen Gießteilen "besteht.
- 3. Kachel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckkachel als MOrmen-Eckkachel ausgebildet ist.
- 4. Kachel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche für in Verband zu setzende Kacheln, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege zwischen den Wänden so angeordnet sind, daß die Stege einer aufgesetzten Kachel über die Stege der darunterliegenden Kachel zu liegen kommen.
- 5. Kachel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Stgßkanten der Kachel in an sich bekannter Weise mit Nuten zur Aufnahme einer Vergußmasse versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB59495U DE1908751U (de) | 1964-10-29 | 1964-10-29 | Doppelwand-ofenkachel mit durch stege zwischen den waenden gebildeten kanaelen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB59495U DE1908751U (de) | 1964-10-29 | 1964-10-29 | Doppelwand-ofenkachel mit durch stege zwischen den waenden gebildeten kanaelen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908751U true DE1908751U (de) | 1965-01-21 |
Family
ID=33320705
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB59495U Expired DE1908751U (de) | 1964-10-29 | 1964-10-29 | Doppelwand-ofenkachel mit durch stege zwischen den waenden gebildeten kanaelen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908751U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10034257B4 (de) | 2000-04-04 | 2004-07-15 | Kaufmann Keramik Gmbh | Keramische Mantel- und Ecksteine als Futtersteine für Kachelöfen |
-
1964
- 1964-10-29 DE DEB59495U patent/DE1908751U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10034257B4 (de) | 2000-04-04 | 2004-07-15 | Kaufmann Keramik Gmbh | Keramische Mantel- und Ecksteine als Futtersteine für Kachelöfen |
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