DE1908747U - Fahrbares kranportal. - Google Patents
Fahrbares kranportal.Info
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- DE1908747U DE1908747U DEK36472U DEK0036472U DE1908747U DE 1908747 U DE1908747 U DE 1908747U DE K36472 U DEK36472 U DE K36472U DE K0036472 U DEK0036472 U DE K0036472U DE 1908747 U DE1908747 U DE 1908747U
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- Germany
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- portal
- legs
- head
- mobile crane
- crane
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C19/00—Cranes comprising trolleys or crabs running on fixed or movable bridges or gantries
- B66C19/02—Cranes comprising trolleys or crabs running on fixed or movable bridges or gantries collapsible
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C13/00—Other constructional features or details
- B66C13/52—Details of compartments for driving engines or motors or of operator's stands or cabins
- B66C13/54—Operator's stands or cabins
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Jib Cranes (AREA)
Description
Friedrich Eocks GmbH.
Bremen
Richard-Dunkel-Str. 55
Fahrbares Kranportal
Die Neuerung bezieht sich auf ein fahrbares Kranportal, bei dem
ein zur Aufnahme eines drehbaren Kranteiles dienender Portalkopf auf einem Unterteil in Vierpunktstützung mittels einer
Verbindungskonstruktion abgestützt ist, die sich jeweils im
Bereich zwischen den Beinen des Unterteils auf diesem abstützt.
Bs ist bekannt, bei derartigen Kranen zwischen dein Portalkopf
und dem Kranportal ein räumliches Fachwerk vorzusehen, das aus vier an den Ecken des Portals angreifenden Stützen
und weiteren, zwischen diesen Eckstützen verlaufenden V-förmigen Fachwerkdiagonalen besteht.
Bei einem anderen bekannten Kran dieser Art sind als Verbindungskonstruktion
zwischen dea Portalkopf und dem Kranunterteil paarweise angeordnete Stützstreben vorgesehen, die
im Bereich der Eckpunkte des Unterteils jeweils mit diesem verbunden sind.
Diese bekannten Krane berücksichtigen nicht die infolge Schienenunebenlieit en auftretenden Schwierigkeiten. Durch
die beschriebene Anordnung der Verbindungskonstruktion zwischen dem Portalkopf und dem Unterteil werden nämlich
senkrechte Verschiebungen infolge einer Unebenheit der Fahrbahn auf das gesamte Tragwerk übergeleitet, mit der
Folge, daß sich entweder eines der vier Portalbeine von der Schiene abhebt oder daß an einem der Portalbeine eine
unzulässige Erhöhung des Eckdruckes auftritt. Einen Ausgleich derartiger durch Bahnunebenheiten verursachter Bewegungen
innerhalb des Portals ist nicht möglich, da bei jeder derartigen Bewegung grundsätzlich das gesamte Portal
bewegt wird.
Es ist schließlich bereits bekannt, bei einem Großbagger für den Braunkohlentagebau einen steifen Ringträger auf
einen ebenfalls starr ausgebildeten Unterwagen an mehreren
Punkten zu lagern. Die Verbindungspunkte zwischen dem Ringträger und dem Unterwagen sind in gleichen Umfangsabständen
des Ringträgers angeordnet. Das Problem der Aufnahme von Zwängungen und Formänderungen des Unterwagens infolge
Bodenunebenheiten tritt bei diesem bekannten Großbagger nicht in Erscheinung, da der in sich torsionssteife Unterwagen
lediglich an drei Punkten gestützt ist, d.h. statisch bestimmt. Dadurch ist gewährleistet, daß das Fahrwerk auch
bei großen Unebenheiten des Bodens stets auf allen drei Beinen bzw. Rädern aufsteht.
Es ist bereits Gegenstand eines älteren Rechts, eine Vier~
punktlagerung für starre Körper, z.B. Fördertiirme, Kran--,
oder Baggeroberbauten, in vier ein Parallelogramm bildenden
Auflagepunkten so auszubilden, daß ein vier- oder mehr·=
eckig gestalteter Rahmen, dessen Träger biegesteif, jedoch drehweich ausgebildet sind, oder ein entsprechend ausgebildet
ter Ringträger an vier Punkten abgestützt ist und daß sich die
Auflagepunkte des zu stützenden starren Körpers auf dem :
Rahmen oder Ringträger in. je einem der vier Sektr^oen befinden, in welche der Rahmen oder Ringträger durch die beiden Diagonalen
des durch seine Stützpunkte gebildeten Vierecks unter-=
teilt ist, und die Seiten des durch die Auflagepunkte des starren Körpers gebildeten Parallelogramms paarweise parallel
zu den genannten Diagonalen liegen.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem auf vier
Beinen abgestützten Eranpsrtal eine gewisse Elastizität, des
Tragwerkes zu erzielen, durch die auch größere Schienenunebenheiten aufgenommen werden können, ohne daß wesentliche
Veränderungen in den Stützdrücken der Portalbeine auftreten. INTeuerungsgemäß wird vorgeschlagen, daß der Portalkopf bzw.
die Verbindungskonstruktion jeweils in der vertikalen Mitteln ebene zwischen Beinen, des Unterteils gelenkig mit diesem
verbunden ist. .;".."-_
Durch diese Anordnung der Verbindungskonstruktion auf dem Unterteil wird erreicht, daß die Belastungen aus dem Portalkopf
nur in den Bereichen auf das Unterteil übertragen werden, die keine oder nur geringe vertikale Verschiebungen
bei Schienenunebenheiten ausführen« Die Beine des Unterteiles liegen von diesen Angriffspunkten der Verbindungskonstruktion so weit entfernt, daß jedes Bein eine ausreichende
Vertikalverschiebung erfahren kann, ohne daß diese Bewegung auf die übrigen Beine oder auf den Portalkopf
des Kranes übertragen werden würden» Es ergibt sich somit ein Tragwerk, das gegenüber den aus dem Portalkopf
herrührenden Belastungen stabil ist, jedoch bei Verschiebungen der Beine infolge Bahnunebenheiten eine gesonderte
Relativverschiebung der Beine zueinander und ohne Beeinflussung des gesamten Tragwerkes unter Vernachlässigung
der Biege- undTorsionssteifigkeit des Unterteils zuläßt.
Dabei kann dar Unterteil von üblicher Bauart sein, d.h. aus annähernd senkrechten Stützen und horizontalen Riegeln
bestehen.
Die Verbindungskonstruktion kann als Fachwerk ausgebildet sein, das nach einer weiteren Entwicklung der Neuerung aus
gekreuzten Stäben besteht. Es ist auch möglich, gemäß der Neuerung als Verbindungskonstruktion vier biegesteif angerschlossene Rahmenstiele zwischen dem Portalkopf und dem
Unterteil vorzusehen.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen eines Kranportals
nach der Neuerung schematisch und als Beispiel darge« stellt. Es zeigt:
Fig. 1: die perspektivische Darstellung eines neuerungs~
gemäß ausgebildeten Portals mit V-förmigen Fach*·
werksystem,
Fig» 2i ein Portaloberteil mit gekreuztem Fachwersystem,
Fig. 3* ein rahmenartig ausgebildetes Portaloberteil mit vier biegesteifen Rahmenstielen,
Fig. 4: eine andere Ausführungsform des elastisch nachgiebigem Portalunterteils als in Fig. 1 gezeigt.
in den
Jedes der/einzelnen Ausführungsbeispielen gezeigten Kranpx^ptale besitzt einen elastisch nachgiebigen Portalunterteil 1, der aus einem Rahmen mit vier Beinen 5? 6, 7? 8 besteht, die an. den. Portalecken 9 angeschlossen sind. Außerdem weist das Kranportal einen Portalkopf 2 und eine Verbindungskons, trukti on 3 auf, die in vorzugsweise gelenkig ausge~ bildeten, in den vertikalen Mittelebenen des Unterteiles 1
Jedes der/einzelnen Ausführungsbeispielen gezeigten Kranpx^ptale besitzt einen elastisch nachgiebigen Portalunterteil 1, der aus einem Rahmen mit vier Beinen 5? 6, 7? 8 besteht, die an. den. Portalecken 9 angeschlossen sind. Außerdem weist das Kranportal einen Portalkopf 2 und eine Verbindungskons, trukti on 3 auf, die in vorzugsweise gelenkig ausge~ bildeten, in den vertikalen Mittelebenen des Unterteiles 1
liegenden Verbindungspunkten 4 mit dem Unterteil verbunden
ist. Einer vorhandenen Schienenunebenheit versucht das Eran~
portal sich dadurch, anzupassen, daß zwei Beine, z.B-, 5 und
abgesenkt und die beiden anderen, z.B. 7 und 8 relativ dazu angehoben werden.
Bei dieser Verformung bleiben die Verbindungspunkte $des
Portaloberteiles 2, 3 in einer Ebene, wenn auch diese Ebene
ihre Lage im Raum während der Verformung verändert haben kann. Dementsprechend werden infolge der Schienenunebenheit
keine Kräfte aus dem Unterteil i in den Oberteil 2, 3 des ;
Portals übertragen. Die Verformungen des Unterteiles 1 können sich frei auswirken ohne durch den Oberteil 2, 3 behindert zu werden, wie es der Fall wäre, wenn der Oberteil
2, 3 wie üblich in den vier Portalecken 9 mit dem Unterteil
1 verbunden wäre. -
Claims (3)
1. Fahrbares Kranportal, bei dem ein zur Aufnahme eines
drehbaren Kranteiles dienender Portalkopf auf einem Unterteil
in Vierpunkt Stützung mittels einer Verbindungskonstruk'-tion
abgestützt ist, die sich jeweils im Bereich, zwischen
den Beinen des Unterteils auf diesem abstützt, dadurch ge~
kennzeichnet, daß der Portalkopf (2) bzw. die Verbindung^«
konstruktion (3) jeweils in der vertikalen Mittelebene
zwischen Beinen (5, 6, 7, 8) des Unterteiles (l) gelenkig mit diesem verbunden ist.
zwischen Beinen (5, 6, 7, 8) des Unterteiles (l) gelenkig mit diesem verbunden ist.
2, Fahrbares Kranportal bei dem der Portalkopf durch
eine Fachwerkkonstruktion mit dem Unterteil verbunden ist nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fachwerk (Verbindungskonstruktion 3) aus gekreuzten Stäben besteht
eine Fachwerkkonstruktion mit dem Unterteil verbunden ist nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fachwerk (Verbindungskonstruktion 3) aus gekreuzten Stäben besteht
3. Fahrbares Kranportal nach Anspruch 1, dadurch, gekenn
zeichnet, daß der Portalkopf (2) durch vier biegesteif
angeschlossene Rahmenstiele (Verbindungskonstruktion 3)
mit dem Unterteil (l) verbunden ist (Fig. 3).
angeschlossene Rahmenstiele (Verbindungskonstruktion 3)
mit dem Unterteil (l) verbunden ist (Fig. 3).
Bremen, den 30.11.1964
Anmelder;
Firma
Friedrich Kocks
Friedrich Kocks
B r e m en -
Ri c har ä-Dunke 1*- S tr . 5 5
g«fiafeit.
Für den Anmelderi fentanwalf
Sievogfstraße 9]
D r e m e ρ
« sie weicht von der W«t-Ist
nlchf geprüft.
werden hiervon ouch Fctokopisn aus; ?u«i-
^ Patentamt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK36472U DE1908747U (de) | 1960-10-07 | 1960-10-07 | Fahrbares kranportal. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK36472U DE1908747U (de) | 1960-10-07 | 1960-10-07 | Fahrbares kranportal. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908747U true DE1908747U (de) | 1965-01-21 |
Family
ID=33347890
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK36472U Expired DE1908747U (de) | 1960-10-07 | 1960-10-07 | Fahrbares kranportal. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908747U (de) |
-
1960
- 1960-10-07 DE DEK36472U patent/DE1908747U/de not_active Expired
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