DE1908685U - Rauchfilter fuer kamine, insbesondere zur reinigung von industrieabgasen. - Google Patents
Rauchfilter fuer kamine, insbesondere zur reinigung von industrieabgasen.Info
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Landscapes
- Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
Description
Rauchfilter für Kamine, insfeesondere
Reinigung"von IndustrleabgaseiSe
IDa Zuge der zuneigenden' Industrialisierung wird eiae iia gleichen
Maße ansteigende Verunreinigung der Atmosphäre beobachtet5 die
■besondere in den großen Industriezentren sich schädlich auf die .
Gesundheit der in diesen Gegenden wohnenden Menschen auswirkte
■Diarch die großen Indus trie werke werden riesige Mengen von EuB^ ■
Staub und Asche sowie auch enorse Mengen aa gesundheitsschädlichen Gasen in die Atmosphäre geschickt,, so daß die Luftver«
seuchrag au einem Problem ersten Ranges geworden ist„ Is ist
' statistisch nachgewiesen^1 daß in den !besonders verseuchten Se-Meten
γοτ allen Diagen der Lungenkreibs unu. eis® große Zahl τοη
Hauterkranfeaages sehr stark vertreten sind<, Es haufen sieh auch
die durch Staub verursachten AugenverletesOngea« Abgesehen von. diesen
unstittelbaren Einwirkungen der- verseuchten Luft auf den menschlichen Ox-gsnismus isacht sieh die" Yerseuchung indirekt auch
dadurch Bemerkbar^ daß infolge der Abschinsung des 'Sonnenliehtes
durch die Dunstglocke» d^h«, durch Absorption eines großen Teiles
der ultravioletten 'Strahlen der Sonne,, aadere Mangelkrankheiten
Bs werden zwar-schon große Anstrengungen unternommen-* der Luft-Verpestung
su.begegnens jedoch sind die bisher bekannten Filterverfahren aus verschiedenen Gründen nachteilig* So sind statisch
arbeitend,© Fi lter anlagen bekannt ^ die aber einenhebliehea
Avitwänd- erfordern und dementsprechend sehr teuer sind»
Chemische -.Filter haben wiederum den Nachteil, daß sie sehr leieht
verstopfen und häufig ausgewechselt werden müssen.»
Die Neuerung betrifft ein Rauchfilter für Eemine* insbesondere
sur Reinigung von Indus t2?ieabga-sens das als trichterförmiger
Kaminaufsatz pit einer "Wasserstrahl?inrielitung verseilen ist =
Das Filter seiehnet sich durch besondere Einfachheit aus?
ist sehr wirksam und Yermeidet dabei -die Hachteile ύ,βτ be«?
kannten Filter„ He-Merungsgeiaäß ist die sentral im Oberteil
des Kasainaufsatzes (Filterrohr.) angeordnete Waeserstrahiein-.richtung
ajit Düsen ausgerüstet^, die das Versprühen von zur
FiI te ^rohrwand gerichteten Wasserschleier-n in Hehreren Ebenen
gestattenö Unterhalt der Strahleinrichtung ist an der inneren frichterwand
eine A"uffangr-inne vorgesehen^ Zweckmäßigerweise
'Gesteht der Kaminaufsatz aus eine® sjlinderföiaiigeii^ geschiltst
au age führten Ϋ tob Spannibändern umgebenen Befestigpngsrohr,
das in ein sieh !konisch erweiterendes oder ebenfalls
zjlinderf©3caig mi-t größeres .Durcbsesser aüsgeTbildetes, die"
filtereinrich-tung enthaltendes Filterrohr übergehto Die im ■ ■
ZentrnH des Filterrohres angeordnete, durch Streben am
rohr befestigte Wasserstrahleinrichtwng ist "aus mehr©ren?
schiedene Darehmesser hesitsenden, gestaffelt ineinander
einen üagen$ der salt de® Hand des sachet größeren lohreseine
Hingdüse bilde to An dem Eohr mit deia kleinsten Durch-'
messer ist an der Ausflußöffnung eine diese Ms auf einen
Bingschlits abdeckende Platte vorgesehens die iu Sohriimeren be«
festigt ist«, Das Filterrohr geht an seines unteren Hand in eine
Auffangrinne über* die sit.dem inneren Hand, an dem Befestigyngs*
rohr angebracht ist« Pie DüsenöffaungeB sind verstellbar, bei=»
spielsweise dadurch* daß die Kragen &n den Sohren auf einem
Gewinde angebracht sind und in Längsrichtung d©r Bohre verschoben
werten können ο Auf den zufluBseitigen Ende sind die Holire durch
eine gemeinsame Abdeckplatte verbundenϊ die AnschluBstutzen für
den WasserzufluB besitzt«,
An Hand der Zeichnung sei die Heue rung aa eineia nur schematisch
dargestellten -AusiüEtaangsbeispiel näher erläutert« .
In Fig« 1 ist ein Eaminaufsats wiedergegeben* der als Wasser- schleierrauclifilteij
wirkte Figs 2 zeigt die Ausbildung der
für den Wasserschleierrauchfilter erforderlichen Strahlrohreinrichtung
c. ' ·
Sas HaiacMliter" nach Fige 1 "bestellt aus einem triclaterfömigen .
Kaminaufsatz t dessen unterer,, zylindrisch ausgebildeter? ia Seitenansicht wiedergegebener Teil 1 aait eiaes Dehmmgs schlitz 2
versehen ist« Der Teil 1 wird tob. Spannbindersi 5 umfaßts die
durch" nur angedeutete Schrauben 4 susainraeagezogea werden können« Der
zylindrische Teil 1 ist als Befestigungsrohr gedacht^, mit
dessen Hilfe das Rauchfilter aa einen Kamin angebracht wird,ä Das
Hauehfilter wird dabei aiit dieseE Bote auf das Kaminende zweck"
iaäöigerweise «ater Zwisohenfügung von Asbestfolie aufgesetzt und.
mit Hilfe der Schrauben 4 festgespannt»
Das Befestigungsrühr geht an seinem oberen Ende in ein
ebenfalls zylindrisch ausgebildetesv geschnitten wiederge^ - "
gebeaes Filterrohr 1ö über«;, das an seinem unteres Rand eine
Hingwaane 11 bildets deren oberer Innenrand 11a mit dem Be=-
festiguagsrohr in Verbindung" stellt« Die RiBgmasae 11 ist mit
Ausflüssen -12 versehen* Sie dient zum Auffangen des von einer
Strahleinrichtung 13 an die inneren Filterwände in Fora
=4-
Wasserschleiern 14^ 15,16 gesprühten Wassers. Die Wasserstrahleinrichtung
13$ die im folgenden noch siäher Tbesekriebexf wirdv ist
mit Hilfe von nicht dargestellten" Streben an des Filterrohr .toe«» ■
festigt und besitzt drei in gleichem Abstand voneinander angeordnete Düsen* Die Düsen sind so gehalten, daS die 'won ihnen
-ausgehenden Wasserstrahlen sich ringsum se hie ie rar tig ausbreiten
und' gegen die Innenwand des Filterrohres" sprühen*, Das Wasser«
auf das 'obere Ende eines Kamins
awfgesetst und der ". durch ein Gebläse nach oben gedruckte Rauch' wird durch die Wasserschleie-r geführts wobei die
Schmutzteile vom Wasser abgefangen und gegen die Sander des
S'ilterrohres geschleudert- werden^ Bi© Sc!nutzteilchen werden
in die Hingwamie 11 gespült und.fließen durch "die Abflüsse 12
ab ο Bei sehr hohen KeaiBen muB gegebenenfalls sweeks A^sfrecht=»
eiakalti?n§ des aur Erzeugung der Wasserschleier nötigen Wasserdrucks
eine Zwischenpumpe eingeschaltet werden« Das
Wässer feana durch eine Bohrleitung nach unten in die
abgeleitet wer-d©nffl Das Wasserschleierratachfilter 1st insofern
sehr vorteilhaftv als sich, ohne großen Aufwand die Zahl der-Wassersuhieier
beliebig erhöhen IaBt5, so- daß die Filterwirfaang
noch gesteigert werden kann«
Für das Wasserschleierrauchfilter wird ssweckm.äßigerweise eine
Wasser-S'trahleinrichtung verwendet, wie sie in Pig« 2 dargestellt
ist*. Diese Wasserstrahleiariclitiaiig besteht Slüs drei ineinandergestecktexx
Sohren 17„18si9s die verscliedenen Durchmesser-. Μ-=
"ben und τοη denen das Hohr 17 einen Eragen 1?a \mä das lohr 13
einen ^feensolehea Eragsn 18a besitzt« Ber Kragen' jedes Hohres
befindet aich dicht unterhalb des unteren Bandes- des nächst
größeren Sohres und MMet mit die-sen einen Hingisehlits. ., An
der unteren öffnung des Rohres 17 is* eine Platte «j© vorgesehenv
die in Inneren des Bohre s befestigt ist tad as it den Sölireaöe
einen ebensolchen Ringsehlitz bildete Diese Riagschlitse stellen
die Wasserawstrittsoffxnangea dar und können beliebig eingestellt
werden j so daß dadurch eine Hegulierüsg der Wasserschleier aög«>
lieh istρ Die Eöhre 17? 18s 19 sind as ihrem oberen Ende durch
eine gemeinsame Platte -verbundens in der ÄnschluBstutsen. für den
Wasserzufluß Torgesehea sinao Das Ήοϊιτ 19 beaitzt die -beiden An- ■
schlußsttatzen 19bo' Das Soiir 18 hat ebenfalls zwei 'Anschlusstutsea.
18bj, -während -für das mittlere Sohr 1? nur ein Anschlußetutzen
vorgesehen iste ■ - - .
Die besonderen Y©jL-t;eile des neuerungsgemäJBen Rauchfilters'
sind Tor allen Diagea. in der sehr einfachen Aiasfulir^ang zu
sehen«., so daß es auch !bei kleineren Betrieben9 die sich
kostspielige lalagen nicht leisten könnens anwendbar ist«
Der Lüftve]rpest«ag ließe sieh daher bei Verwendung des
neuerungsgemäßen Rauchfilter sehr wirksam entgegentreten^
5 Seiten Beschreibung
6 Schützänsprüche
1 Blatt Zeichnung as it 2 Figuren=.
Claims (1)
- » B&uohfiltes? für Kaiaiae,, iasbesosdar© mm Eeiaigmag you Industrie «abgas ©η, der als trioliterfoyiuiger Xarainaufeatsmit einer Was^erstrahleiaraelrfeuag v3r'8«!ien isfcs -dadurch ■ geksnnsseieJmets daß di@ sca.tr al im Oberteil des Kaninauf= satses (Fllterrohs?) angeordnet© Was->erstrahleinrichtuag mit BÜ8@n ausgerüstet ist ^ dl© das ¥ersprühen τοπ FiItorrohrw :ad gerichteten ',iass-arssiilGlera ia meb«r2p Eauelifilter nach. Axisprueli 1S dadureh. gek®rinseiciixioi? daß die Vias^erstrahieinrichtung durch Ütreboa an dem Filter-=- z-oim* gehalten ist imd das filteiTsfer in seinem unteren Teil eiae Amffangri^Kie bildet8 die mlfc ilirem Hand ta das BefestIgungsfohr üb err;slit oο Hauoiifiltej? aacli Ansprttcä 1 uafi 2« dadurch gekenasetclaa da.0 die Wassesstsiahleira^elitnag sue asiireran^ .verschiedbes:Lts©aci©a, gestaffelt iaeinaader geschobsaea besteilt % die jeweils eiasa Effsgen aufweissii^ des mit dem Rand des aäehst g;;:äöß@r®s Holii?eo ein© Eiagdüse "bildei ^md daß die liagdüs© aa dem Hofe mit dem kleiasten Siireliaessei« durch -ein® die Aiäsflußöffaung bis auf einen Eing~ schlitz sfcclecteade, im Soäiiinaereii befestigte Platt© gebildet ist οHauehfiltss? naeli Aaspriiela 1 bis 55 4adureh. g daß die Düisjaöffnusg@a, b®i®pl@lsw®is@ durch Lagerung der Iragen auf einem G@wia.ac irerstellbar ausgeführt5p Hauchfliter nach, Anspnieh 1 bis -4S dadurch daß die Bohr© auf dea auflußseitigea Ende dwrch eine gemeiasasie Abdeckplatte ¥@rbu&den sind, die \asclilußetutzea für den Wasseraiäfluß besitzt QRatfcbfliter nach Ansprueh 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet ? daß der ICaminexifs&ta aus einem, isylinaerförmigen«, geschlitzt aus geführt en, von Spannbäadem imgebenen Befestigungerohr besteht, das in das ■ aylinderförmig mit größerem Durehmissser ausgebildetes di© Waeeerstrablelnriclitung enthaltende Filter· roSn» üb ergebt ο™Ί ??T i8esriiraib!m» md S«Art««prj » «e anew elngeretehte; sie weicht von der.*1116" SfeA ίη dSK *"**«.■*» «^nenjede«^ ohne MoS^b eng«*« «ranfe^Äuf Anftog werden hleivon euch Fototapfen «ter fft«,
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