DE1908675U - Selbstleuchtende lichtquelle. - Google Patents

Selbstleuchtende lichtquelle.

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DE1908675U DE1963S0045957 DES0045957U DE1908675U DE 1908675 U DE1908675 U DE 1908675U DE 1963S0045957 DE1963S0045957 DE 1963S0045957 DE S0045957 U DES0045957 U DE S0045957U DE 1908675 U DE1908675 U DE 1908675U
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01J65/00Lamps without any electrode inside the vessel; Lamps with at least one main electrode outside the vessel
    • H01J65/08Lamps in which a screen or coating is excited to luminesce by radioactive material located inside the vessel
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

Messrs. SAUNKäRS ROB & MOLEAR ENTERPRISES LIMITED, Uorth Hyde Road, Hayes , Middlesex, G-rossbritannien
Selbstleuohtende Lichtquelle
Die !feuerung bezieht sich auf selbstleuchtende Lichtquellen, insbesondere auf eine Vorrichtung zum Verstärken und genauen Einstellen von Licht, das aus einer selbstleuchtenden Lichtquelle austritt, wobei diese selbstleuchten Lichtquellen durch radioaktives Material angeregten Phosphor enthalten.
Bei einer bekannten Anordnung ist die Oberfläche des Gehäuses der Lichtquelle teilweise lichtdurchlässig und weist keinerlei Überzug aus phosphoreszierendem Material auf, so daß Licht, das mit Hilfe der inneren geometrischen Ausbildung des G-ehäuses eingestellt wird, hindurchgeleitet und durch das Verhältnis der Fläche der lichtdurchlässigen Oberfläche zur Fläche des phospho -
zu den übtichan
Patentanwälte Dipl.-Ing. Hans Begrich - Dipl.-Ing. Alfons Wasmeier - Regensburg, Lessingstraße 10 Blatt 2 zum Schreiben vom 6.10.64/We an: S/p 3801
reszierenden Materials "begrenzt wird.
Bs sind ferner sellostleuehtende, radioaktiv angeregte Fluoreszenzlampen "bekannt, die in ihrem Inneren zusätzliche lichterzeugende Oberflächen besitzen, damit die freie Weglänge verkleinert und der ausgesandte Lichtstrom erhöht wird.
Ziel der Feuerung ist eine Vorrichtung, bei der eine selbstleuchtende Lichtquelle eine Lichtintensität ergibt, die das Mehrfache des Wertes beträgt, der mit bekannten Lichtquellen vergleichbarer Größe erhalten wird.
Die Neuerung wird darin gesehen, daß die Umhüllung der Lichtquelle ein oder mehrere Elemente enthält, die zusätzliche lichterzeugende Oberflächen aufweisen, und daß eine Linse vorgesehen ist, die einen Teil der Umhüllung der Quelle bildet. Die lichterzeugenden Oberflächen können dabei eine umgebördelte, zusammengerollte, blattförmige, plattenförmige, stabförmige oder rohrförmige Gestalt aufweisen. In der eine Linse aufweisenden Umhüllung können ein oder mehrere Elemente enthalten sein, die zusätzliche lichterzeugende Flächen besitzen. Es kann aber auch die Umhüllung der Quelle zusätzliche lichterzeugende Oberflächen enthalten, die durch zwei oder mehr Elemente ausgebildet werden, welche in gleichmäßigem Abstand voneinander und ineinander verschachtelt sind. Die die zusätzlichen Flächen darstellenden Elemente sind vorzugsweise lichtdurchlässig. Diese zusätzlichen Flächen können aber auch mit einem Überzug aus phosphoreszierendem Material versehen sein, dessen Dicke gleich der Reichweite der Partikel in Phosphor ist, die durch ein Radionuclid innerhalb der Umhüllung der Lichtquelle ausgesandt werden. Auch hier sind die zusätzlichen Oberflächen in der Weise angeordnet, dass sie einen Abstand zwischen phosphoreszierenden Überzügen auf gegenüberliegenden Flächen ergeben, der nicht grosser ist als die freie Weglänge von Betastrahlen bei dem Druck eines gas-
Patentanwälte Dipl.-Ing. Hans Beglich - Dipl.-lng. Alfons Wasmeier - Regensburg, Lessingstraße 10 Blatt 5 zumschreibenvom6.10.64/ffe an: S/p 3801
förmigen Radionuclide, das die Umhüllung füllt. Die die zusätzlichen, lichterzeugenden Flächen darstellenden Elemente sind nach einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung mit einem innigen G-emisch aus phosphoreszierendem Material und festem Radionuclid überzogen. Ferner ist es auch möglich, eines oder mehrere Elemente, die die zusätzlichen lichterzeugenden Oberflächen bilden, welche in der Umhüllung vorhanden sind, aus lichtdurchlässigem, phosphoreszierendem Material herzustellen.
Nachstehend wird anhand von Ausführungsbeispielen die Neuerung in Verbindung mit der Zeichnung erläutert»
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch eine kugelförmige Lichtquelle, die becherartige, die zusätzlichen Oberflächen darstellende Elemente enthält,
Fig. 2 zeigt einige umgebördelte Ausführungsformen der Elemente,
Fig. 3 zeigt eine zusammengerollte Ausführungsform eines Elementes, und
Fig. 4 zeigt einige blattförmige, plattenförmige und rohr-
förmige Ausbildungen von neuerungsgemässen Elementen.
In einem besonderen Ausführungsbeispiel ist eine kugelförmige Lichtquelle 1 (Fig. 1) vorgesehen, die eine kugelförmige G-lasumhüllung 2 aufweist, welche mit Hilfe einer Halterung 3 ein Element 4 aufnimmt, das eine zusätzliche Fläche ergibt, die in Form einer kugelförmigen Glaskappe ausgebildet ist, deren Öffnung nach einer Linse 5 ausgerichtet ist, die mit einem vorgeformten Teil der Wandung der Umhüllung 2 zusammengebaut ist. Die Umhüllung weist ferner ein kleines, abgedichtetes, Auslass-
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hüllrohr 6 auf, das ausserhalb der normalen Sichtlinie der Linse 5 liegt. Die ganze Oberfläche des becherförmigen Elementes 4 ist mit einem phosphoreszierenden Material 7 überzogen, ebenso die Halterung 3 und der Teil der inneren Oberfläche der Umhüllung 2, der nicht die Hache der Linse 5 und des Rohres 6 darstellt. Die gesamte äussere Oberfläche d er Lichtquelle 1 ist mit Ausnahme der polierten Oberfläche der Linse 5 mit einer reflektierenden Schicht 8 überzogen. Die Umhüllung ist mit einem gasförmigen Radionuclid 9 gefüllt.
Bei der Herstellung einer Lichtquelle der vorbeschriebenen Art ist es insbesondere zweckmässig, eine kugelförmige Glasumhüllung 2 vorzusehen, die Elemente 4 in ihrem Inneren aufnimmt, welche zusätzliche lichterzeugende Oberflächen in Form einer oder mehrerer konzentrischer, kugelförmiger Glasbecher ausbilden, deren gegenüberliegende Flächen und der grössere Teil des Inneren der Umhüllung 2 in einem Abstand angeordnet sind, der kleiner ist als die Reichweite der Betapartikel des schweren Wasserstoffes bei dem Druck des Gases 9 in der Umhüllung 2, wenn letztere gefüllt ist. Die Umhüllung 2 weist ein kleines Rohr bzw. eine Kapillarrohre 6 auf, die nach aussen vorsteht, und ferner etwa rechtwinklig zu diesem Rohr ein zweites grösseres Rohr geringer Länge zur Aufnahme einer Linse 5. Alle Flächen in der Umhüllung mit Ausnahme des kleinen Rohres 6 und des Teiles des grossen Rohres, das die Linse 5 aufnimmt, sind mit phosphoreszierendem Material 7 einer Dicke überzogen, die etwa gleich der Reichweite der Partikel in Phosphor ist, die durch das Radionuclid 9 ausgesandt werden, so daß eine maximale Leistung der zusätzlichen Oberflächen der Elemente 4 erhalten wird, indem Licht durch den Überzug 7 und die Elemente 4 hindurchtreten kann, sodass eine Oberfläche eine andere Oberfläche nicht mehr abschirmt. Licht, das von der Umhüllung 2 verloren gegangen ist, kann durch den
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Überzug hindurch aufgrund der reflektierenden Schicht 8 zurückgestrahlt werden, so dass die Lichtintensität in das Innere erhöht wird. Die Linse 5 weist vorzugsweise stabförmige Gestalt auf und besitzt Abmessungen, die es ermöglichen, dass sie in das entsprechende Rohr der Umhüllung 2 hineingleitet, wo sie bis zu einer Tiefe eingesetzt wird, dass sie das innere Oberflächenprofil der Umhüllung 2 vervollständigt| sie kann andererseits auch nur ein kurzes Stück in das Rohr eingesetzt werden, oder sie kann ganz in das Innere der Kugel eingeführt werden, sodass an Gasraum gespart wird, und die Linse kann in jedem Fall von dem Rohr nach aussen stehen oder nicht, nachdem sie durch Verschmelzen oder eine andere gasdichte Verbindung in ihrer Lage befestigt ist. Die Linse 5 ist je nach der Verwendung der Lichtquelle so gut als möglich poliert. B.ei einer gasdichten Passung der Linse 5 kann die Umhüllung 2 nach der Entfernung der Luft aus dem Inneren mit dem gasförmigen Radionuclid 9 mit Hilfe des kleinen Rohres gefüllt werden, das nach Beendigung des Püllvorganges abgedichtet wird. Die äussere Oberfläche der Umhüllung 2 ist mit einer reflektierenden Schicht 8, vorzugsweise einem Überzug auf Titanbasis, überzogen, die eine vollständige Abdeckung gewährleistet, mit Ausnahme der polierten Oberfläche der Linse 5.
Die Neuerung ist nicht auf das vorbeschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, es können z.B. andere geometrische Formen der Lichtquelle als die Kugelform verwendet werden z.B. rechteckförmige und kreisförmige Rohre, ellipsoidförmige Ausbildungen und scheibenförmige oder plattenförmige Anordnungen, bei denen die Dicke der Umhüllung wesentlich kleiner ist als die Breite und Länge. Des weiteren können andere gasförmige Radionuclide als schwerer Wasserstoff verwendet werden und anstelle dieser Gase kann auch ein festes Radionuclid in dem phosphoreszierenden Überzug vorgesehen werden. Obwohl Gas vorzugsweise
Patentanwälte Dipl.-Ing. Hans Begrich - Dipl.-Ing. AIfons Wasmeier - Regensburg, Lessingstraße 10 BIaH ζ zum Schreiben vom 6.1Ο.64-/'ΛΓΘ an: S/p 3801
in Verbindung mit schwerem Wasserstoff verwendet wird, können auch andere Materialien, z.B. Polymethyl-Methacrylat mit Vorteil in Verbindung mit anderen Gasen, z.B. Krypton 85, verwendet werden^ die Elemente können auch aus durchscheinendem phophoreszierenden Material sein. Es ist auch nicht notwendig, dass eine Kombination einer Linse und zusätzlicher Oberflächen in einer Lichtquelle vorhanden ist, obwohl diese Anordnung am zweckmässigsten erscheint, vielmehr kann auch Jeder Bestandteil ohne den anderen Verwendung finden. Andere Verfahren der Formung der Linse in einer G-I as umhüllung sind z.B. das Erweichen der oberen Bereiche des grösseren Rohres der Umhüllung mit einer Kohlengasflamme, sodass das Rohr nach innen zusammenschrumpft und eine einfache halbkugelförmige Linse ausgebildet wird, die poliert werden kann.

Claims (10)

3atentanwälte Dipl.-Ing. Hans Begrich - Dipl.-Ing. Alfons Wasmeier - Regensburg, Lessingstraße 10 Blatt zum Schreiben vom ζ . <| Q . 64/We an: S/p 3801 S c hut ζ ans prüche
1. Vorrichtung zum Verstärken und genauen Einstellen von lacht, das aus einer selbstleuchtenden Lichtquelle austritt, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung (2) der Lichtquelle (1) ein oder mehrere Elemente (4) enthält, die zustätzliche lichterzeugende Oberflächen aufweisen, und daß eine Linse (5) vorgesehen ist, die einen Teil der Umhüllung (2) der Quelle (1) bildet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lichterzeugenden Oberflächen eine umgebördelte, zusammengerollte, blattförmige, plattenförmige, stabförmige oder rohrförmige IPorm aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung (2) der Lichtquelle (1) mindestens zwei in gleichförmigem Abstand ineinandergeschachtelte Elemente (4) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Oberflächen aus einem Ixchtdurchlässigen Material bestehen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Oberflächen mit einem
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Überzug aus phosphoreszierendem Material versehen sind, dessen Stärke gleich der Reichweite der Partikel in Phosphor ist, die von einem Radionuclid innerhalb der Umhüllung (2) der Lichtquelle (1) ausgesandt werden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Oberflächen so angeordnet sind, dass ein Abstand zwischen einander gegenüberstehenden phosphoreszierenden Überzügen auf den zusätzlichen "Flächen vorgesehen ist, der etwa so gross ist wie die freie Weglänge der Betastrahlen bei dem Druck eines gasförmigen Radionuclide, das die Umhüllung füllt.
7. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass aus einem Stück bestehende Teile einer selbstleuchtenden Lichtquelle vorgesehen sind, wobei die das Licht erzeugenden Oberflächen mit einem innigen Gemisch von phosphoreszierendem Material und festem Radionuclid überzogen sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzliche lichterzeugende Oberflächen mit Hilfe einer lichtdurchlässigen Halterung minimaler Querschnittsfläche und mit einem Überzug der vorbeschriebenen Art angebracht sind.
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9. Yorriclitung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle aus einer Vielzahl von lichtdurchlässigen, ineinandergeschachteltens miteinanderverbundenen Oberflächen mit einem Überzug aus phosphoreszierendem Material zusammengesetzt ist, und dass die Oberflächen im Abstand innerhalb der Umhüllung der Lichtquelle angeordnet und durch ein gasförmiges Radionuclid, das in der Umhüllung vorhanden ist, erregt werden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung ein oder mehrere Elemente enthält, die zus-ätzliche lichterzeugende Oberflächen aufweisen, wobei diese Elemente aus lichtdurchlässigem phosphoreszierendem Material bestehen.
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