DE1908634U - Hydrostatische antriebskombination zum streuautomaten. - Google Patents
Hydrostatische antriebskombination zum streuautomaten.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/12—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials
- E01C19/20—Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders
- E01C19/201—Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders with driven loosening, discharging or spreading parts, e.g. power-driven, drive derived from road-wheels
- E01C19/202—Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders with driven loosening, discharging or spreading parts, e.g. power-driven, drive derived from road-wheels solely rotating, e.g. discharging and spreading drums
- E01C19/203—Centrifugal spreaders with substantially vertical axis
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Description
Streuautomat zum Abstreuen von vereisten Straßen und Autobahnen mit herkömmlichen Streumaterial oder Streusalzen.
Durch den täglich anwachsenden Straßenverkehr, ist es für die
verantwortlichen Dienststellen im T/inter ein Problem, Straßen
und Autobahnen schnee— und eisfrei zu halten oder sie mit abstumpfenden
Streumaterial zu belegen« Ss "werden Automaten benötigt, die in rationeller Weise Straßen und Autobahnen sicher befahrbar halten.
Geräte, bei denen Streumaterial durch einen routierenden Teller auf
die Fahrbahn gebracht wird, sind bekannt.
Die Neuerung besteht darin, einen völlig narrensicheren, zuverlässigen
und stabilen Aufsatzstreuautomaten zu schaffen, der auch von unaus—
gebildeten Personen, also von jedermann, bedient werden kann. Gleichzeitig kann der Streuautomat auf jeden Lastkraftwagen mittels
ges. gesch. Abstellböcken und Seitenverstrebungen aufgesetzt werden. Er ist unanfällig bei den harten Wintereinsätzen und außerordertlich
wirksam, da alle Streumaterialien und Auftausalze in jeder erforderlichen Dosis, auch Kleinstmengen, auf jede Straßenforeite und Fahrgeschwindigkeit
vom Führerhaus des Lastkraftwagens^ eingestellt werden kann.
zum Brief απ Deutsche Patentamt j München Blatt 2 '/.
Die Neuerung besteht erstens darin, daß das durch die horizontale
Forderschnecke geförderte Streumaterial oder Auftausalz mittels
eines kombinierten Antriebselements betrieben und dosiert ivird.
Dieses besteht aus einem Antriebsmotor, an dem eine hydrostatische Einheit, bestehend aus Pumpe und Motor, angeschlossen ist. Der Antrieb wird dann weiter über ein Untersetzungsgetriebe auf die Förderschnecke übertragen. Dadurch wird ein umständliches Schaltgetriebe überflüssig, welches nur nach Anhalten des Lastkraftwagens und Aussteigen des Fahrers geschaltet werden kann.
Forderschnecke geförderte Streumaterial oder Auftausalz mittels
eines kombinierten Antriebselements betrieben und dosiert ivird.
Dieses besteht aus einem Antriebsmotor, an dem eine hydrostatische Einheit, bestehend aus Pumpe und Motor, angeschlossen ist. Der Antrieb wird dann weiter über ein Untersetzungsgetriebe auf die Förderschnecke übertragen. Dadurch wird ein umständliches Schaltgetriebe überflüssig, welches nur nach Anhalten des Lastkraftwagens und Aussteigen des Fahrers geschaltet werden kann.
Die Regulierung für die gewünschte Streugutmenge erfolgt durch
dieses kombinierte Antriebsaggregat stufenlos, d.h. die Drehzahlen der Förderschnecke können von 1 XJpm. aufwärts beliebig über einen
Handhebel im Führerhaus des Lastkraftwagens bestimmt werden. Das hat zur Folge, daß die Streugutmenge, ohne das Fahrzeug anzuhalten,
jeder Fahrgeschwindigkeit sofort angepaßt wird.
dieses kombinierte Antriebsaggregat stufenlos, d.h. die Drehzahlen der Förderschnecke können von 1 XJpm. aufwärts beliebig über einen
Handhebel im Führerhaus des Lastkraftwagens bestimmt werden. Das hat zur Folge, daß die Streugutmenge, ohne das Fahrzeug anzuhalten,
jeder Fahrgeschwindigkeit sofort angepaßt wird.
Eine weitere wertvolle Neuerung ergibt sich aus dieser Kombination
durch das hohe Drehmoment. Da es besonders bei den niedrigsten Drehzahlen vorhanden ist, kann es als günstige Losbreeheinstellung Anwendung
finden. Festgesetztes, erstarrtes und gefrorenes Streumaterial im Transportschneckenrohr und an der Transportschnecke wird zerkleinert
und der einwandfreie Streuvorgang ist gewährleistet. Die sonst erforderlichen,
empfindlichen Abschirmklappen oder Absperrschieber, um
die Transportschnecke zu entlasten, erübrigen sich völlig.
Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der beigefügten Schemazeichnung
erläutert.
In dieser wird gezeigt}
zum Brief an Deutsches Patentamt j München Blatt
Fig. 1 Seitenansicht des Antriebsmotor mit hydrostatischer
Anlage und Untersetzungsgetriebe <> Längsschnitt der Transportschnecke mit Hohr.
Fig. 2 Draufsicht der zuvor in Fig I erwähnten Anlage.
Fig. 3 Vorderansicht der Figo 1 aufgeführten Hydrokomfoination.
Die in der Zeichnung dargestellte Antriebskombination zum Streuautomaten gegen Glatteis, besteht aus einem luftgekühlten
Dieselmotor (l) . An der Schmmgradseite ist ein SAE-Gehäuse (2)
angeflanscht. Zu der Axialkolbenpumpe (3) mit eingebauter
Steuerung (4) besteht eine Axialverbindung. Um die Stöße des Dieselmotors nicht auf die hydraulische Anlage zu übertragen,
ist eine Elastikkupplung (5) zwischen Dieselmotor und Hydro-Anlage
geschaltet. Z-wei Hochdruckschläuche (β) verbinden die
Axialkolbenpumpe (3) mit dem Hydraulik-Motor (7), der fest mit
dem Untersetzungsgetriebe (8) verbunden ist. Eintrieb und Austrieb
am Untersetzungsgetriebe(8) erfolgen an der gleichen Seite. Der Austrieb "wird axial über eine Hadeflex-Kupplung (9) zur
Transportschnecke (lO) geführt. Mit Hilfe des Regulierhebels (ll)
der eingebauten Steuerung von der Axialkolbenpumpe (3)(4) ist eine Feinsteinstellung zu erzielen. Die Drehzahlen der Anlage
können so reguliert werden, daß die gewünschte Dosis Streumaterial
auf die Straße gebracht wird. Durch einen Bowdenzug (is) und einem herkömmlichen Handhebel im Führerhaus des Lastkraftwagens,
wird eine Verbindung zur Bedienung hergestellt. Die Regulierung erfolgt jeweils beim Anfahren von der Null—Stellung aus.
Der Dieselmotor (l) läuft jedoch auf Vollast» Dadurch entsteht
bei den Anfangsdrehzahlen der hydrostatischen Anlage ein hohes
Drehmoment.
Claims (4)
1. Streuautomat zum ,rationellen Abstreuen von Straßen und Autobahnen,
bei dem das Streumaterial aus einem Streugutbehälter über eine Transportschnecke zu einem routierenden Streuteller gefördert
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die als Ganzes kombinierte Antriebseinheit
für Aufsatzstreuautomaten aus einem Antriebsmotor (l)
mit einem angeflanschten SAE-Gehäuse mit eingebauter Slastijj:—
kupplung(2,5)j einer Axialkolbenpumpe mit eingebauter Steuerung
(3,4,11), mit Hydraulik-Hochdruckschläuchen bzw. Stahlleitungen (β), einem Hydraulikmotor mit fester Verbindung mit dem Untersetzungsgetriebe
(7,8), einer Hadeflex—Kupplung (9) und einer Transportschnecke
(lO) aus starkwandigem Rohr mit Stabstahltyicklmng besteht.
2. Streuautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch
d±e Axialkolbenpumpe mit eingebauter Steuerung (3,4,11) in Verbindung
mit dem Antriebsmotor mit angeflanschtem SAE-Gehäuse,
eingebauter Elastikkupplung, Hydraulikmotor und Untersetzungsgetriebe (1,2,5,7,8), eine FeinsteinsteJ.j.ung für das Streumaterial
oder Auftausalz von 1 Gramm bis zu jeder getmnschten Streumenge
pro/qm. besteht.
zum Brief an Deutsches Patentamt, München Blatt
3. Streuautomat nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Axialkolbenpumpe mit eingebauter Steuerung (3,4,JLl) in Verbindung mit dem Antriebsmotor mit eingebautem SAE-Gehäuse
und Elastikkupplung (l,2,5) durch einen Bo-srdenzug (l2) die
Regulierung mittels eines Handhebels vom Fahrerhaus des Fahrzeuges
vorgenommen werden kann.
4. Streuautomat nach den Ansprüchen 1 bis S5 dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Axialkolbenpumpe mit eingebauter Steuerung (3,4,11)?
in Verbindung mit dem Antriebsmotor mit angeflanschtem SAE-Gehäusee,
eingebauter Elastikkupplung, Hydraulikmotor und Untersetzungsgetriebe (1,2,5,7,8) und einer Transportschnecke (lO) eine Losbreche in stellung
für erstarrtes oder durch den Fahrwind festge— frorenes Streumaterial geschaffen wurd.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER29069U DE1908634U (de) | 1964-08-28 | 1964-08-28 | Hydrostatische antriebskombination zum streuautomaten. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER29069U DE1908634U (de) | 1964-08-28 | 1964-08-28 | Hydrostatische antriebskombination zum streuautomaten. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908634U true DE1908634U (de) | 1965-01-21 |
Family
ID=33368812
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER29069U Expired DE1908634U (de) | 1964-08-28 | 1964-08-28 | Hydrostatische antriebskombination zum streuautomaten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908634U (de) |
-
1964
- 1964-08-28 DE DER29069U patent/DE1908634U/de not_active Expired
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