DE1908581A1 - Transporterinnerungssystem - Google Patents

Transporterinnerungssystem

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DE1908581A1
DE1908581A1 DE19691908581 DE1908581A DE1908581A1 DE 1908581 A1 DE1908581 A1 DE 1908581A1 DE 19691908581 DE19691908581 DE 19691908581 DE 1908581 A DE1908581 A DE 1908581A DE 1908581 A1 DE1908581 A1 DE 1908581A1
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DE
Germany
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conveyor
signal
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DE19691908581
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English (en)
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Shaw Herb Rt S
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SHAW SOPHIE LUCILLE
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SHAW SOPHIE LUCILLE
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/34Devices for discharging articles or materials from conveyor 
    • B65G47/46Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points
    • B65G47/50Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to destination signals stored in separate systems
    • B65G47/503Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to destination signals stored in separate systems the system comprising endless moving means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Transporterinnerungssystem Die Erfindung befaßt sich mit der Beförderung von Material und betrifft insbesondere ein Transporterinnerungssystem.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein TransRorterinnerungssystem zu schaffen, das mit einem Endlosförderer 8ynchronisisti ist, um den Ort jedes auf dem Förderer befindlichen Gegen standes zu registrieren und um zu ermöglichen, daß ein beliebiger Gegenstand automatisch an einer gewählten Stelle entfernt wird. Dabei soll jeder auf dem Förderer befindliche Gegenstand durch einen speziellen Code in dem Erinnerungssystem gekennzeichnet werden und einzelne GegenstEnde oder Gruppen einzelner Gegenstände sollen sich durch Wahl des erforderlichen Codes wieder auffinden lassen.
  • Des weiteren hat sich die Erfindung zur Aufgabe gemacht, ein Transporterinnerungssystem zu schaffen, in-slem die Gegenstände durch Benutzung manuell ausgewählter Ve-rschlüsselungs- und Entschldsselungseinrichtungen eingeführt und wieder aufgefunden werden, wobei ein einfaches, endloses Registrierelement benutzt wird, das sich zusammen mit dem Förderer bewegt und die richtige gegenseitige Beziehung-zwischen jedem Fördergegenstand und seiner Registrierung oder Aufzeichnung aufrechterhält, ohne daß dafür Computer oder andere komplexe Vorrichtungen benötigt werden. Dieses neuartige Transporterinnerungssystem soll sich des weiteren an eine Vielzahl von Endlosförderern anpassen können, die mit Riemen oder Bändern, Ketten, Überkopfschienen oder anderen Einrichtungen arbeiten und soll sich außerdem an viele vorhandene Förderer anschließen lassen, wobei nur geringfügige Abänderungen erforderlich sind.
  • Zusammenfassend befaßt sich also die Erfindung mit einem Endlosförderer, an dem ein Erinnerungssystem angeschlossen ist, das ein endloses Registrier- oder Autnahmeelement aufweist, dessen Länge proportional dem Förderer ist und das sich synchron mit dem Förderer bewegt. Jeder auf dem Förderer eingeordnete Gegenstand wird dabei mit einem vorbestimmten Code bezeichnet, der durch eine Verschlüsselungseinheit dem Registrierungselement in einer Stellung zugefügt wird, die der Lage des auf dem Förderer befindlichen Gegenstandes entspricht, so daß die Relativlagen jedes Gegenstandes und seines identifizierenden Codes synchron gehalten werden. Um irgendeinen Gegenstand oder eineGnppe in gleicher Weise codierte Gegenstände an irgendwelchen Wiederauffindungsstationen wiederzufinden, wird der passende Code manuell in eine Entschlsselungseinheit eingegeben, und sobald der ausgewählte Gegenstand die Wiedergewinnungs- oder Wiederaufftndungsstation erreicht, betätigt das von dem Registrierelement getragene verschldsselte Signal einen Ausstoßmechanismus, durch den der Gegenstand von dem Förderer entfernt wird.
  • AusfUhrungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung, auf die sich die folgende Beschreibung bezieht, schematisch wiedergegeben. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 ein Schaubild des an einen geschlossenen Kreisbandförderer angeschlossenen Systems, Fig. 2 ein Schaltbild des grundlegenden Erinnerungssystems und der Steuerelemente, Fig. 3 ein Schaubild der Vielfachaufnahme- und Ausgabekopfanordnung, Fig. 4 eine Einzelheit eines Teils des Registrier- oder Aufnahmeelenents alt Darstellungen der verschlUsselten Signale, Fig. 5 ein Schaubild des Systems in Verbindung mit einem geradlinigen Förderer und Fig. 6 ein Schaubild der in Figur 5 verwendeten Vielfachstationanordnung zur Wiederauffindung.
  • In der Beschreibung und der Zeichnung sind ähnliche oder identische Elemente mit gleichen Bezugszeichen versellen .
  • Das System läßt sich as besten in Verbindung mit einem Endlosförderer verwenden, der sich mit einer Geschwindigkeit bewegt, die über seine ganze Länge gleich ist. Auch Ketten-oder Seilförderer sind für das System geeignet, jedoch ist es besonders wirkungsvoll in Verbindung mit einem Bandförderer. Ein Bandförderer kann so gebaut sein, daß er ein einziges ndloses Band aufweist, das rund um einen komplexen, geschlossenen Kreis läuft, wobei Eckvorrichtungen benutzt werden, wie sie beispielsweise in den U.S.A.Patentschriften 3 095 9b4 und 3 203 536 beschrieben sind.
  • In Figur i ist ein Bandförderer 10 in einem einfachen Rechteck angeordnet, wobei sich an dem einen Ende eine Beladungsstation 12 und an einer geeigneten Stelle auf dem Förderer eine Wiederauffindstation 14 befinden. Einzelheiten des konstruktiven Aufbaus, der Antriebseinrichtungen und dergleichen sind fortgelassen, weil diese Elemente entweder bekannt sind oder in den oben beschriebenen U.S.A.
  • Patentschriften offenbart sind. Die Beladungsstation i2 ist mit einer Vorrichtung ausgerüstet, die einen Gegenstand an einer bestimmten Stelle hält, bevor der Gegenstand auf dem Förderer eingefädelt wird. Diese den Gegenstand festhaltende Vorrichtung wird durch die Plattform 16 mit dem Anschlag 18 verkörpert, an dem ein typischer Gegenstand 20 aufgehalten wird. Andere Einrichtungen, beispielsweise rdekziehbare Gitter, Arme oder dergleiehen, die die Gegenstände voneinander trennen und in einem Abstand voneinander werden halten,/wie bei den üblichen Förderern verwendet. Die Wiederauffind- oder Entnahmestation 14 kann mit Rollen 22 oder anderen geeigneten Einrichtungen versehen sein, die dazu dienen, einen ausgeworfenen Gegenstand von dem Förderer wegzutransportieren.
  • An der Beladungsstation 12 befindet sich ein Lader, der einen Arm 24 aufweist, welcher durch ein Betätigungselement 26 momentan ausgestreckt wird, um einen Gegenstand von der Plattform 16 auf das Förderband zu stossen. Das Betatigungselement 26 wird, wie im folgenden beschrieben lstn von einem Detektor 26 geschaltet, der mit Hilfe einer photoelektrischen oder anderen Vorrichtung auf dem Förderband einen Zwischen raum ermittelt. Verschiedenartige Typen derartiger DeteRtorcn sind gegenwärtig auf Förderern in Benutzung0 An der Entnahmestation 14 ist ein Ausstoßarm 30 gelenkig so gelagert, daß er quer zu dem Förderer schwenen Bann und einen Gegenstand auf die Rutsche 32 oder eine ähnliche Sasaelvorrichtung ablenken kann. Der Ausstoßarm 30 wird durch eine Antriebsvorrichtung 34 betätigt, die mittels zu beschreibender Einrichtungen geschaltet wird.
  • Soweit entspricht der Förderer einer typischen üblichen Bauart und kann hinsichtlich seiner Auslegung und seiner speziellen Betriebsmechanismen erheblich abweichen.
  • Der Antrieb für den Förderer erfolgt mit Hilfe einer Antriebsrolle 36, die durch einen passenden Motor 38 in Drehung versetzt wird. Der Motor 38 weist eine Sekundärwelle 40 auf, die sich zu der Erinnerungseinheit 42 erstreckt. In der Erinnerungseinheit 42 befinden sich mehrere Rollen 44, die voneinander einen Abstand aufweisen und eine endlose Schleife eines Magnetbandes 46 halten, das das Erinnerungselement darstellt, wobei die Länge der Schleife einen bestimmten Bruchteil der Länge des Förderbandes 10 ausmacht.
  • Eine der Magnetbandtragrollen ist eine getriebene Rolle 48, die von der Sekundärwelle 40 angetrieben wird. Das Antriebsverhältnis ist dabei so gewählt, daß das Förderband und das Magnetband je eine Umdrehung synchron ausführen, Das heißt ein bestimmter Flecken oder eine bestimmte Stelle auf dem Magnetband befindet sich immer in der gleichen örtlichen Beziehung zu einer entsprechenden Stelle auf dem Förderband.
  • Auch können andere Registrier- oder Aufnahmemittel benutzt werden, wobei jedoch das Magnetband aufgrundseiner Dauerhaftigkeit, seiner leichten Handhabung und seiner Fähigkeit, vielfältige Signale zu tragen, die sich leicht löschen oder verändern lassen, vorzuziehen ist.
  • An der einen Stelle längs des Magnetbandes 46 befindet sich ein Aufnahmekopf 50, wobei die Lage derjenigen der Beladungsplattform 16 entspricht. An einer anderen Stelle längs des Magnetbandes befindet sich ein Abnahmekopf 52, dessen Lage längs des Magnetbandes von dem Aufnahmekopf 50 eine Entfernung aufweist, die in dein geeigneten Maßstab der Entfernung zwischen der Beladungsplattform 16 und dem Ausstoßarm 30 entspricht. Die Köpfe sind Vielfachspureinheiten und deshalb an Verbundsignale angepaßt. Wie ersichtlich ist, besitzt der Aufnahmekopf 50 vier Aufnahmeelemente 54, während der Abnahmekopf 52 vier entsprechende Abnahmeelemente 56 aufweist.
  • Von einer Verschlüsselungseinheit 58, die vier Gruppen von Tonerzeugern 60 enthält, gekennzeichnet mit A, B, C und D, werden Daten auf das Magnetband übertragen. An jedes Aufnahmeelement 54 ist über einen geeigneten Verstärker 59 eine solche Gruppe angeschlossen. In jeder Gruppe sind beispielsweise fünf Tonerzeuger angedeutet, wobei jedoch jede geeignete Zahl benutzt werden kann. In jeder Gruppe werden die Tonerzeuger 60 ausgewählt, um verschiedene, hörbare Töne zu erzeugen, wobei jeder Tonerzeuger von einem einzelnen Schalter 62 gesteuert wird. Die Schalter sind in passender Weise auf einem Brett 64 der Verschlusselungseinheit 58 angeordnet und können beliebig ermittelt werden.
  • Die Betätigung eines Schalters in jeder Gruppen führt somit dazu, daß ein Verbundsignal von vier Tönen auf das Magnetband aufgebracht wird, wie dies bei 66 in Figur 4 angedeutet ist. Die Tonerzeuger können elektronischer, elektro-mechanischer, oder anderer geeigneter Art sein, wobei viele Typen erhältlich sind.
  • Alle Tonerzeuger 60 sind Ueber einen Zeitsteuerschalter 68, der durch den Detektor 28 ausgelöst oder geschaltet wird, an eine gemeinsame Energiequelle angeschlossen. Der Zeitsteuerschalter entspricht gewöhnlicher Bauart, die sich dadurch kennzeichnet, daß, sobald die Auslösung oder Entriegelung erfolgt, eine eingestellte Zeitspanne lang Strom fließt und dann abgeschaltet wird. In diesem Fall beträgt die Betriebsperiode etwa eine oder zwei Sekunden, und zwar in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Förderers.
  • Nachdem bestimmte Schalter 62 zur Verschlüsselung eines Signals betätigt worden sind, müssen alle Schalter wieder zurückgestellt werden. Venn die Tonerzeuger 60 dem Bautyp entsprechen, der mit Halterelais versehen ist, so läßt sich dies durch einen normalerweise geschlossenen RUckstellschalter 70 auf der einen Seite der Stromquelle erreichen, wobei die Schalter 62 dann dem Drucktyp entsprechen, der die Halterelais momentan erregt. Falls die Schalter mechanisch gehalten werden, dann würde der RUckstellschalter eine mechanische Frelgabevorrichtung sein, wobei beide Anordnungen bekannt sind.
  • Der Abnahnekopf 52 ist an die Entschlüssetungseinheit 72 gekoppelt, die eine Steuertafel 73 aufweist und vier Gruppen, nämlich E, F, G und H, tonbetätigter Relais 74 enthält, wobei jedes Relais auf den entsprechenden Tonerzeuger 60 in der Verschlüsselungseinheit 58 anspricht. Die tonbetätigten Relais 74 können den Resonanzzungentyp entsprechen oder irgendeinen geeigneten tonempfindlichen Schaltkreis aufweisen, der durch ein spezifisches Tonsignal betätigt wird. Jede Gruppe Relais 74 ist über einen Verstärker 76 an einen der Äbnahmeköpfe 56 angesohlossen. Jedes Relais 74 wird einzeln von einem Schalter 78 ausgewählt und die Helais-Sehalter-Kreise jeder Gruppe sind über die Spule 80 eines Schaltrelais 82 parallel an eine Spannungsquelle angeschlossen. Die vier Schaitrelais 62, die durch die vier Gruppen betrieben werden, sind zwischen der Spannungsquelle und dem Antrieb 34 in Reihe geschaltet, so daß alle vier geschlossen werden müssen, wenn der Antrieb eingeschaltet werden soll. Ein tonbetätigtes Relais 74 in jeder Gruppe muß also durch ein Tonsignal erregt werden, um den Antrieb 34 in Funktion zu setzen. Die Schalter 78 werden durch einen Rückstellschalter 84 zurückgeführt, der ein mechanischer oder elektrischer Schalter sein kann, wie dies angedeutet ist falls die Relais 74 Haltekreise enthaltene Unmittelbar neben dem Abnahmekopf 52 befindet sich ein Löschkopf 86, der so angeordnet ist, daß er von dem Magnetband ein Signal unmittelbar nach dem Vorbeigang an dem Abnahmekopf löschen kann. Dieser Löschkopf ist durch Schaltrelais 82 mit der Spannungsquelle verbunden, so daß das Löschen nur dann stattfinden kann, wenn ein Gegenstand tatsächlich von dem Förderer entfernt wird.
  • Ist der Förderer in Betrieb, so wird jedem Gegenstand 20 eine Identifizierungsnummer gegeben, in diesem Fall eine vierstellige Zahl. Dies kann eine Katalognummer, eine Teilnuiier des Herstellers oder eine speziell verschldsselte Nummer sein, die sich auf den Gegenstand oder einen Inhalt bezieht. Ein Gegenstand wird auf die Beladungsstation 12 gelegt, und auf der Steuertafel 64 der VerschlUsselungseinheit 58 wird eine Codenuser ausgewählt. Während der Geganstand auf der Plattform i6 gehalten wird, befinden sich die gewählten Tonerzeuger, und zwar einer in jeder Gruppe A, B, C und D in Bereitschaitsstellung. Sobald der Detektor 28 einen Zwischenraum auf dem Förderer feststellt, wird der Zeitsteuerschalter 68 betätigt, der den Antrieb 26 veranlaßt, die Gegenstände aui den Förderer zu laden, wie dies in unterbrochenen Linien in Figur l angedeutet ist und gleichzeitig die ausgewählten Tonerzeuger 60 mit dem Aufnahmekopf 50 zu koppeln. Das Viertoncodesignal, das diesen Gegenstand repräsentiert, wird somit auf das Magnetband 46 an einer Stelle aufgedruckt, die der Lage des Gegenstandes auf des Förderer entspricht. Da der Förderer und das Magnetband synchronisiert sind, ändert sich diese örtliche Abhängigkeit nicht. Daraufhin wird der RUckstellschalter 70 betätigt, ui die Verschldsselungseinheit für nachfolgenden Gebrauch fertigkzumachen. Von dem Förderer kann eine Anzahl Gegenstände, die jeder in der richtigen Lage auf dem Magnetband durch ein spezielles, verschlüsseltes Signal kenntlich gemacht sind, getragen werden und können auf dem Förderer solange gelagert bleiben, bis die benötigt werden. Das heißt, ein Gegantstand braucht von dem Förderer nicht bei seinem ersten Durchgang durch die Entnahmestation 14 entfernt zu werden.
  • Wenn ein bestimmter Gegenstand entnommen werden soll, dann wird dessen Kennzeichnungsnummer auf der Steuertafel 73 der Entschlüsselungseinheit 72 ausgewählt, die vorzugsweise neben der Entnahmestation 14 angeordnet ist. Die ausgewählten, tonbetätigten Relais 74 werden solange in Bereitschaftsstellung gehalten, bis das entsprechende Signal auf dem Magnetband 46 den Abnahmekopf 52 passiert. Nur die richtige Tonkombination übt eine Wirkung aus, da nur diejenigen Relais 74sich in dem Stromkreis befinden, die ausgewählt worden sind. Das richtige Signal bringt alle Schaltrelais 82 zum schließen, erregt den Antrieb 34 und stößt den Gegenstand in die Entnahmestation 14, wie dies durch die unterbrochen gezeichnete Lage in Figur i angedeutet ist. Gleichzeitig wird der Löschkopf 86 in Betrieb gesetzt, um das Signal nunmehr von dem Magnetband zu löschen, nachdem der zugehörige Gegenstand entfernt worden ist.
  • Daraufhin wird der Rückstellschalter 84 betätigt, um die Entschlüsselungseinheit 72 fUr die folgende Gegenstandswahl bereit zu machen. Falls jedoch alle Gegenstände eines Typs, die durch dasselbe verschlüsselte Signal gekennzeichnet sind, entnommen werden sollen, kann die Steuertafel 73 als Einstellungselement verlassen werden. Sobald jeder Gegenstand des ausgewählten Typs die Entnahmestation 14 erreicht, wird sein verschlüsseltes Signal auf dem Nagnetband den Antrieb 34 in Gang setzen, damit dieser den Gegenstand ausstößt. Dadurch lassen sich irgendwelche oder alle Gegenstände eines bestimmten Typs von dem Förderer entfernen, ohne daß es dazu einer wiederholten Auswahl bedarf.
  • Offensichtlich können zusätzliche Entnahmestationen in den Förderer eingebaut werden, und zwar jede mit ihrer eignnen Entschlüsselungseinheit, die mit einem Abnahmekopf gekoppelt ist, der sich in der Erinnerungseinheit an geeigneter Stelle auf dem Band befindet. Verschiedene Entschldsselungseinheiten könnten dann gleichzeitig eingestellt werden, umsverschiedene Arten von Gegenstanden auszuwählen, während nur ein spezielles Signal, das einen speziellen Abnahmekopf passiert, bewirken wUrde, daß ein Gegenstand von dem Förderer heruntergestossen wird.
  • Die Vielfachstationanordnung ist auch für einen geraden Endlosförderer, wie er in den Figuren 5 und 6 gezeigt ist, verwendbar. Der dort gezeigte Förderer weist ein endloses Band 90 auf, das in irgendeiner geeigneten Weise getragen wird und mit Hilfe eines Antriebsmotors 94 von einer Antriebsrolle 92 in Bewegung gesetzt wird, wobei der Motor 98 außerdem ein synchronisiertes, endloses Magnetband 96 in einer Erinnerungseinheit 98 antreibt. Am Ende des Förderers, neben der Erinnerungseinheit, befindet sich eine Beladungsstation 100 mit einer Verschlüsselungseinheit 102, die an einen in der Erinnerungseinheit befindlichen Aufnahmekopf 104 angeschlossen ist. Die Verschlusselungseinheit 102 wird von einem Detektor 106 ausgelöst, der den Durchgang eines Gegenstandes 108 auf den Band 90 ernittelt und das passende Signal auf das Magnetband eindrückt.
  • Gewisse Stellen längs des Bandes sind Wiederauffindstationen silo, wobei als Beispiel drei angeführt sind. Jede Wiederauffindstation besitzt eine Entschlüsselungseinheit 112, die mit einem Abnahmekopf 114 in der Erinnerungseinheit 98 gekoppelt ist, wobei die Abnahseköpfe längs des Magnetbandes 96 an Plätzen angeordnet sind, die ihren Lagen längs des Förderbandes entsprechen. Jede Wiederauffindstation 110 besitzt außerdem einen Auswerfer il6, der beim Durchgang eines geeigneten Signals durch den zugehörigen Abnahmekopf 114 ausgelöst wird, um einen Gegenstand an dieser Wiederauffindstation auszustossen. Die Schaltung und Betriebsweise sind oben beschrieben worden.
  • Bei dem geraden Förderer können die Gegenstände nicht auf dem Förderer bleiben, sondern werden von der Beladungsstation unnittelbar zu der gewUnsehten Wiederauffindstation befördert, falls dies erforderlich ist. Bei sehr langen Förderern kann jede Wiederauffindstation mit Fernanzeigeeinrichtungen versehen sein, lit denen eine Betriebsperson an der Beladungsstation von den besonderen Erfordernissen in Kenntnis gesetzt wird. Verschiedene Arten von Signal lichtsystemen sind bekannt, und bei dem hier beschriebenen Transportew rsnerungssystea könnten die Wählerschalter an der Entsohltsselangseinheit zur Betätigung der Fernlichter verwendet werden, un den ausgewählten Code eines verlangten Gegenstandes an einer bestimmten Station anzuzeigen.
  • Die Konstruktion des Förderers, ob nun Band-, Kettenförderer oder ein anderer Typ, sowie die spezielle Vu richtung zur Handhabung der Gegenstände sind solange ohne Bedeutung, wie das lasttragende Eleaent endlos ist, oder wenigstens so gebaut ist, daß es sich mit einem endlosen Aufnahiieelement genau synchronisieren läßt. Das Magnetband oder äquivalente Autnahaexittel stellt das ganze Erinnerungsvermögen fUr das System dar und trägt die Daten in einer Fori und in einer Anordnung, die es ermöglichen, daß die Daten zu einer gewUnsehten Zeit sofort wieder aufgefunden werden können.

Claims (6)

  1. Patentanmeldung: Transporterinnerungssystem
    P a t e n t a n s p r u c h e 1. Transporterinnerungssystem mit einem Endlosförderer, auf dem Gegenstände in einem endlosen Pfad transportiert werden, mit einer Antriebsvorrkhtung, einer Beladungsstation für die Gegenstände und wenigstens einer Wiederauffindstation für die Gegenstände, gekennzeichnet durch eine Erinnerungseinheit (42,98) mit einem Endlosaufnahmeelement (46), dessen Länge proportional der Länge des Föderers ist, mit einer mit der Antriebsvorrichtung (38) gekuppelten Einrichtung (40) zum Antrieb des Aufnahmeelementes (46) synchron zum Antrieb des Förderers (10), wodurch das Aufnahmeelement (46) und der Förderer (10) je einen vollständigen Umlauf in der gleichen Zeit ausführen; eine Verschlüsselungseinheit (58,102) mit Aufnahmemitteln (50,54, 104), mit denen ein bestimmtes Signal auf das Aufnahmeelement (46 ,96) an einer ersten Stelle aufdrückbar ist, die der Lage der Beladungsstation (12,100) entspricht; Schalteinrichtungen (6t), die gleichzeitig mit dem Anordnen eines Gegenstandes (20) auf dem Förderer (10) an der Beladungsstation (12) betätigbar sind, um die Aufnahmemittel (50,104) einzuschalten; eine wahlweise betätigbare, manuell schaltbare Entschlüsselungseinheit (72,112) mit Abnahmemitteln (52,114), die nur auf das bestimmte, aufgenommene Signal an einer auf dem Aufnahmeelement (46,96) befindlichen Stelle ansprechen, die dem Ort der Wiederauffindstation (14,110) entspricht; und durch eine an der Wiederauffindstation (14,110) angeordnete Ausstoßvorrichtung (30,116), die mit der Entschlüsselungseinheit (72,112) aufgrund des von der Entschlüsselungseinheit aufgenommenen Signals gekuppelt wird, um einen Gegenstand (20) von dem Förderer (10) auszustossen und den Gegenstand nach Empfang des bestimmten Signals zu der Wiederauffindstation (14,110) zu bewegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i mit einer arier Beladungsstation angeordneten Beladungsplattform, gekennzeichnet durch an der Plattform (16) angebrachte Beladungseinrichtungen (18,24) zur Beförderung eines Gegnnstandes (20) von der Plattform auf den Förderer (10); und durch Detektoreinrichtungen (28) zur Ermittlung eines auf dem Förderer (10) vorhandenen Zwischenraums, wobei die Detektoreinrichtungen (28) mit den Schaltermitteln (68) gekoppelt sind, die ihrerseits mit der Beladungsvorrichtung (12) und der Verschlüsselungseinheit (58) in Verbindung stehen, um die Beladungsvorrichtung und die Verschlüsselungseinheit gleichzeitig bei der Inbetriebsetzung der Detektoreinrichtungen (28) zu betätigen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i mit mehreren Wiederauffindstationen (mio), die mit Abständen von der Beladungsstation (100) längs des Förderers angeordnet sind, gekennzeichnet durch eine Entschlüssel,ungseinheit (112) an jeder Wiederauffindstation (110) und eine.mit ihr gekuppelte Ausstoßvorrichtung (116); und durch mehrere Abnahmeeinrichtungen (114), die längs des Aufnahmeelementes (96) in proportionalen Abständen von dem ersten Ort angeordnet sind, die den Abständen der Wiederauffindstationen (110) von der -Ueladungsstation (100) entsprechen, wobei jede Abnahmeeinrichtung (114) an der entsprechenden Wiederauffindstation mit der Enschlüsselungseinheit (112) in Verbindung steht.
  4. .Vorrichtg nach Anspruch l, wobei die Verschlüsselungseinheit mehrere diskrete Signalerzeugungseinrichtungen aufweist und Auswähleinrichtungen vorhanden sind, um wenigstens eine Signalerzeugungsvorrichtung für den Betrieb auszuwählen, dadurch gekennzeichnet, daß die Entschlüsselungseinheit (72) mehrere signalempfindliche Einrichtungen (74) aufweist, wobei jede Einrichtung auf ein Signal von den Signalerzeugungseinrichtungen (60) anspricht, und daß Auswahleinrichtungen vorhanden sind, mit denen wenigstens eine signalempfindliche Einrichtung (74) für den Betrieb auswählbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Signalerzeugungseinrichtungen (60) in mehreren Gruppen angeordnet sind und die Aufnahmeeinrichtung mit Vielfachaufnahmeelementen (54) ausgestattet ist, die an eine dieser Gruppen angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die signalempfindlichen Einrichtungen (74) in Gruppen angeordnet sind, welche den Signalerzeugungseinrichtungen (60) entsprechen, und daß die Abnahmeeinrichtung (52) mit Vielfachabnahmeelementen ausgestattet ist, von denen jedes mit einer Gruppe der signalempfindlichen Einrichtungen (74) verbunden ist, die mit den Aufnahmeelementen (54) in entsprechender Beziehung stehen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppen der signalempfindlichen Vorrichtungen (74) mit der Ausstoßvorrichtung (30) in Reihe geschaltet sind, wodurch in jeder Gruppe eine signaleqtindliche Einrichtung gleichzeitig arbeiten muß, um die Ausstoßvorrichtung (30) zu betätigen.
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