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Transporterinnerungssystem Die Erfindung befaßt sich mit der Beförderung
von Material und betrifft insbesondere ein Transporterinnerungssystem.
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Aufgabe der Erfindung ist es, ein TransRorterinnerungssystem zu schaffen,
das mit einem Endlosförderer 8ynchronisisti ist, um den Ort jedes auf dem Förderer
befindlichen Gegen standes zu registrieren und um zu ermöglichen, daß ein beliebiger
Gegenstand automatisch an einer gewählten Stelle entfernt wird. Dabei soll jeder
auf dem Förderer befindliche Gegenstand durch einen speziellen Code in dem Erinnerungssystem
gekennzeichnet werden und einzelne GegenstEnde oder Gruppen einzelner Gegenstände
sollen sich durch Wahl des erforderlichen Codes wieder auffinden lassen.
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Des weiteren hat sich die Erfindung zur Aufgabe gemacht, ein Transporterinnerungssystem
zu schaffen, in-slem die Gegenstände durch Benutzung manuell ausgewählter Ve-rschlüsselungs-
und Entschldsselungseinrichtungen eingeführt und wieder aufgefunden werden, wobei
ein einfaches, endloses Registrierelement benutzt wird, das sich zusammen mit dem
Förderer bewegt und die richtige gegenseitige Beziehung-zwischen jedem Fördergegenstand
und seiner Registrierung oder Aufzeichnung aufrechterhält, ohne daß dafür Computer
oder andere komplexe Vorrichtungen benötigt werden. Dieses neuartige Transporterinnerungssystem
soll sich des weiteren an eine Vielzahl von Endlosförderern anpassen können, die
mit Riemen oder Bändern, Ketten, Überkopfschienen oder anderen Einrichtungen arbeiten
und soll sich außerdem an viele vorhandene Förderer anschließen lassen, wobei nur
geringfügige Abänderungen erforderlich sind.
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Zusammenfassend befaßt sich also die Erfindung mit einem Endlosförderer,
an dem ein Erinnerungssystem angeschlossen ist, das ein endloses Registrier- oder
Autnahmeelement aufweist, dessen Länge proportional dem Förderer ist und das sich
synchron mit dem Förderer bewegt. Jeder auf dem Förderer eingeordnete Gegenstand
wird dabei mit einem vorbestimmten Code bezeichnet, der durch eine Verschlüsselungseinheit
dem Registrierungselement in einer Stellung zugefügt wird, die der Lage des auf
dem Förderer befindlichen Gegenstandes entspricht, so daß die Relativlagen jedes
Gegenstandes und seines identifizierenden Codes synchron gehalten werden. Um irgendeinen
Gegenstand oder eineGnppe in gleicher Weise codierte Gegenstände an irgendwelchen
Wiederauffindungsstationen wiederzufinden, wird der passende Code manuell in eine
Entschlsselungseinheit eingegeben, und sobald der ausgewählte Gegenstand die Wiedergewinnungs-
oder Wiederaufftndungsstation erreicht, betätigt das von dem Registrierelement getragene
verschldsselte
Signal einen Ausstoßmechanismus, durch den der Gegenstand
von dem Förderer entfernt wird.
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AusfUhrungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung,
auf die sich die folgende Beschreibung bezieht, schematisch wiedergegeben. In der
Zeichnung zeigen: Fig. 1 ein Schaubild des an einen geschlossenen Kreisbandförderer
angeschlossenen Systems, Fig. 2 ein Schaltbild des grundlegenden Erinnerungssystems
und der Steuerelemente, Fig. 3 ein Schaubild der Vielfachaufnahme- und Ausgabekopfanordnung,
Fig. 4 eine Einzelheit eines Teils des Registrier- oder Aufnahmeelenents alt Darstellungen
der verschlUsselten Signale, Fig. 5 ein Schaubild des Systems in Verbindung mit
einem geradlinigen Förderer und Fig. 6 ein Schaubild der in Figur 5 verwendeten
Vielfachstationanordnung zur Wiederauffindung.
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In der Beschreibung und der Zeichnung sind ähnliche oder identische
Elemente mit gleichen Bezugszeichen versellen .
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Das System läßt sich as besten in Verbindung mit einem Endlosförderer
verwenden, der sich mit einer Geschwindigkeit bewegt, die über seine ganze Länge
gleich ist. Auch Ketten-oder Seilförderer sind für das System geeignet, jedoch ist
es besonders wirkungsvoll in Verbindung mit einem Bandförderer. Ein Bandförderer
kann so gebaut sein, daß er ein einziges ndloses Band aufweist, das rund um einen
komplexen, geschlossenen Kreis läuft, wobei Eckvorrichtungen benutzt werden, wie
sie beispielsweise in den U.S.A.Patentschriften 3 095 9b4 und 3 203 536 beschrieben
sind.
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In Figur i ist ein Bandförderer 10 in einem einfachen Rechteck angeordnet,
wobei sich an dem einen Ende eine Beladungsstation 12 und an einer geeigneten Stelle
auf dem Förderer eine Wiederauffindstation 14 befinden. Einzelheiten des konstruktiven
Aufbaus, der Antriebseinrichtungen und dergleichen sind fortgelassen, weil diese
Elemente entweder bekannt sind oder in den oben beschriebenen U.S.A.
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Patentschriften offenbart sind. Die Beladungsstation i2 ist mit einer
Vorrichtung ausgerüstet, die einen Gegenstand an einer bestimmten Stelle hält, bevor
der Gegenstand auf dem Förderer eingefädelt wird. Diese den Gegenstand festhaltende
Vorrichtung wird durch die Plattform 16 mit dem Anschlag 18 verkörpert, an dem ein
typischer Gegenstand 20 aufgehalten wird. Andere Einrichtungen, beispielsweise rdekziehbare
Gitter, Arme oder dergleiehen, die die Gegenstände voneinander trennen und in einem
Abstand voneinander werden halten,/wie bei den üblichen Förderern verwendet. Die
Wiederauffind- oder Entnahmestation 14 kann mit Rollen 22 oder anderen geeigneten
Einrichtungen versehen sein, die dazu dienen, einen ausgeworfenen Gegenstand von
dem Förderer wegzutransportieren.
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An der Beladungsstation 12 befindet sich ein Lader, der einen Arm
24 aufweist, welcher durch ein Betätigungselement 26 momentan ausgestreckt wird,
um einen Gegenstand von der Plattform 16 auf das Förderband zu stossen. Das Betatigungselement
26 wird, wie im folgenden beschrieben lstn von einem Detektor 26 geschaltet, der
mit Hilfe einer photoelektrischen oder anderen Vorrichtung auf dem Förderband einen
Zwischen raum ermittelt. Verschiedenartige Typen derartiger DeteRtorcn sind gegenwärtig
auf Förderern in Benutzung0 An der Entnahmestation 14 ist ein Ausstoßarm 30 gelenkig
so gelagert, daß er quer zu dem Förderer schwenen Bann und einen Gegenstand auf
die Rutsche 32 oder eine ähnliche Sasaelvorrichtung
ablenken kann.
Der Ausstoßarm 30 wird durch eine Antriebsvorrichtung 34 betätigt, die mittels zu
beschreibender Einrichtungen geschaltet wird.
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Soweit entspricht der Förderer einer typischen üblichen Bauart und
kann hinsichtlich seiner Auslegung und seiner speziellen Betriebsmechanismen erheblich
abweichen.
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Der Antrieb für den Förderer erfolgt mit Hilfe einer Antriebsrolle
36, die durch einen passenden Motor 38 in Drehung versetzt wird. Der Motor 38 weist
eine Sekundärwelle 40 auf, die sich zu der Erinnerungseinheit 42 erstreckt. In der
Erinnerungseinheit 42 befinden sich mehrere Rollen 44, die voneinander einen Abstand
aufweisen und eine endlose Schleife eines Magnetbandes 46 halten, das das Erinnerungselement
darstellt, wobei die Länge der Schleife einen bestimmten Bruchteil der Länge des
Förderbandes 10 ausmacht.
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Eine der Magnetbandtragrollen ist eine getriebene Rolle 48, die von
der Sekundärwelle 40 angetrieben wird. Das Antriebsverhältnis ist dabei so gewählt,
daß das Förderband und das Magnetband je eine Umdrehung synchron ausführen, Das
heißt ein bestimmter Flecken oder eine bestimmte Stelle auf dem Magnetband befindet
sich immer in der gleichen örtlichen Beziehung zu einer entsprechenden Stelle auf
dem Förderband.
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Auch können andere Registrier- oder Aufnahmemittel benutzt werden,
wobei jedoch das Magnetband aufgrundseiner Dauerhaftigkeit, seiner leichten Handhabung
und seiner Fähigkeit, vielfältige Signale zu tragen, die sich leicht löschen oder
verändern lassen, vorzuziehen ist.
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An der einen Stelle längs des Magnetbandes 46 befindet sich ein Aufnahmekopf
50, wobei die Lage derjenigen der Beladungsplattform 16 entspricht. An einer anderen
Stelle längs des Magnetbandes befindet sich ein Abnahmekopf 52, dessen Lage längs
des Magnetbandes von dem Aufnahmekopf 50 eine Entfernung aufweist, die in dein geeigneten
Maßstab der
Entfernung zwischen der Beladungsplattform 16 und dem
Ausstoßarm 30 entspricht. Die Köpfe sind Vielfachspureinheiten und deshalb an Verbundsignale
angepaßt. Wie ersichtlich ist, besitzt der Aufnahmekopf 50 vier Aufnahmeelemente
54, während der Abnahmekopf 52 vier entsprechende Abnahmeelemente 56 aufweist.
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Von einer Verschlüsselungseinheit 58, die vier Gruppen von Tonerzeugern
60 enthält, gekennzeichnet mit A, B, C und D, werden Daten auf das Magnetband übertragen.
An jedes Aufnahmeelement 54 ist über einen geeigneten Verstärker 59 eine solche
Gruppe angeschlossen. In jeder Gruppe sind beispielsweise fünf Tonerzeuger angedeutet,
wobei jedoch jede geeignete Zahl benutzt werden kann. In jeder Gruppe werden die
Tonerzeuger 60 ausgewählt, um verschiedene, hörbare Töne zu erzeugen, wobei jeder
Tonerzeuger von einem einzelnen Schalter 62 gesteuert wird. Die Schalter sind in
passender Weise auf einem Brett 64 der Verschlusselungseinheit 58 angeordnet und
können beliebig ermittelt werden.
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Die Betätigung eines Schalters in jeder Gruppen führt somit dazu,
daß ein Verbundsignal von vier Tönen auf das Magnetband aufgebracht wird, wie dies
bei 66 in Figur 4 angedeutet ist. Die Tonerzeuger können elektronischer, elektro-mechanischer,
oder anderer geeigneter Art sein, wobei viele Typen erhältlich sind.
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Alle Tonerzeuger 60 sind Ueber einen Zeitsteuerschalter 68, der durch
den Detektor 28 ausgelöst oder geschaltet wird, an eine gemeinsame Energiequelle
angeschlossen. Der Zeitsteuerschalter entspricht gewöhnlicher Bauart, die sich dadurch
kennzeichnet, daß, sobald die Auslösung oder Entriegelung erfolgt, eine eingestellte
Zeitspanne lang Strom fließt und dann abgeschaltet wird. In diesem Fall beträgt
die Betriebsperiode etwa eine oder zwei Sekunden, und zwar in Abhängigkeit von der
Geschwindigkeit des Förderers.
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Nachdem bestimmte Schalter 62 zur Verschlüsselung eines Signals betätigt
worden sind, müssen alle Schalter wieder zurückgestellt werden. Venn die Tonerzeuger
60 dem Bautyp entsprechen, der mit Halterelais versehen ist, so läßt sich dies durch
einen normalerweise geschlossenen RUckstellschalter 70 auf der einen Seite der Stromquelle
erreichen, wobei die Schalter 62 dann dem Drucktyp entsprechen, der die Halterelais
momentan erregt. Falls die Schalter mechanisch gehalten werden, dann würde der RUckstellschalter
eine mechanische Frelgabevorrichtung sein, wobei beide Anordnungen bekannt sind.
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Der Abnahnekopf 52 ist an die Entschlüssetungseinheit 72 gekoppelt,
die eine Steuertafel 73 aufweist und vier Gruppen, nämlich E, F, G und H, tonbetätigter
Relais 74 enthält, wobei jedes Relais auf den entsprechenden Tonerzeuger 60 in der
Verschlüsselungseinheit 58 anspricht. Die tonbetätigten Relais 74 können den Resonanzzungentyp
entsprechen oder irgendeinen geeigneten tonempfindlichen Schaltkreis aufweisen,
der durch ein spezifisches Tonsignal betätigt wird. Jede Gruppe Relais 74 ist über
einen Verstärker 76 an einen der Äbnahmeköpfe 56 angesohlossen. Jedes Relais 74
wird einzeln von einem Schalter 78 ausgewählt und die Helais-Sehalter-Kreise jeder
Gruppe sind über die Spule 80 eines Schaltrelais 82 parallel an eine Spannungsquelle
angeschlossen. Die vier Schaitrelais 62, die durch die vier Gruppen betrieben werden,
sind zwischen der Spannungsquelle und dem Antrieb 34 in Reihe geschaltet, so daß
alle vier geschlossen werden müssen, wenn der Antrieb eingeschaltet werden soll.
Ein tonbetätigtes Relais 74 in jeder Gruppe muß also durch ein Tonsignal erregt
werden, um den Antrieb 34 in Funktion zu setzen. Die Schalter 78 werden durch einen
Rückstellschalter 84 zurückgeführt, der ein mechanischer oder elektrischer Schalter
sein kann, wie dies angedeutet ist falls die Relais 74 Haltekreise enthaltene Unmittelbar
neben
dem Abnahmekopf 52 befindet sich ein Löschkopf 86, der so
angeordnet ist, daß er von dem Magnetband ein Signal unmittelbar nach dem Vorbeigang
an dem Abnahmekopf löschen kann. Dieser Löschkopf ist durch Schaltrelais 82 mit
der Spannungsquelle verbunden, so daß das Löschen nur dann stattfinden kann, wenn
ein Gegenstand tatsächlich von dem Förderer entfernt wird.
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Ist der Förderer in Betrieb, so wird jedem Gegenstand 20 eine Identifizierungsnummer
gegeben, in diesem Fall eine vierstellige Zahl. Dies kann eine Katalognummer, eine
Teilnuiier des Herstellers oder eine speziell verschldsselte Nummer sein, die sich
auf den Gegenstand oder einen Inhalt bezieht. Ein Gegenstand wird auf die Beladungsstation
12 gelegt, und auf der Steuertafel 64 der VerschlUsselungseinheit 58 wird eine Codenuser
ausgewählt. Während der Geganstand auf der Plattform i6 gehalten wird, befinden
sich die gewählten Tonerzeuger, und zwar einer in jeder Gruppe A, B, C und D in
Bereitschaitsstellung. Sobald der Detektor 28 einen Zwischenraum auf dem Förderer
feststellt, wird der Zeitsteuerschalter 68 betätigt, der den Antrieb 26 veranlaßt,
die Gegenstände aui den Förderer zu laden, wie dies in unterbrochenen Linien in
Figur l angedeutet ist und gleichzeitig die ausgewählten Tonerzeuger 60 mit dem
Aufnahmekopf 50 zu koppeln. Das Viertoncodesignal, das diesen Gegenstand repräsentiert,
wird somit auf das Magnetband 46 an einer Stelle aufgedruckt, die der Lage des Gegenstandes
auf des Förderer entspricht. Da der Förderer und das Magnetband synchronisiert sind,
ändert sich diese örtliche Abhängigkeit nicht. Daraufhin wird der RUckstellschalter
70 betätigt, ui die Verschldsselungseinheit für nachfolgenden Gebrauch fertigkzumachen.
Von dem Förderer kann eine Anzahl Gegenstände, die jeder in der richtigen Lage auf
dem Magnetband durch ein spezielles, verschlüsseltes Signal kenntlich gemacht sind,
getragen werden und können auf dem Förderer
solange gelagert bleiben,
bis die benötigt werden. Das heißt, ein Gegantstand braucht von dem Förderer nicht
bei seinem ersten Durchgang durch die Entnahmestation 14 entfernt zu werden.
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Wenn ein bestimmter Gegenstand entnommen werden soll, dann wird dessen
Kennzeichnungsnummer auf der Steuertafel 73 der Entschlüsselungseinheit 72 ausgewählt,
die vorzugsweise neben der Entnahmestation 14 angeordnet ist. Die ausgewählten,
tonbetätigten Relais 74 werden solange in Bereitschaftsstellung gehalten, bis das
entsprechende Signal auf dem Magnetband 46 den Abnahmekopf 52 passiert. Nur die
richtige Tonkombination übt eine Wirkung aus, da nur diejenigen Relais 74sich in
dem Stromkreis befinden, die ausgewählt worden sind. Das richtige Signal bringt
alle Schaltrelais 82 zum schließen, erregt den Antrieb 34 und stößt den Gegenstand
in die Entnahmestation 14, wie dies durch die unterbrochen gezeichnete Lage in Figur
i angedeutet ist. Gleichzeitig wird der Löschkopf 86 in Betrieb gesetzt, um das
Signal nunmehr von dem Magnetband zu löschen, nachdem der zugehörige Gegenstand
entfernt worden ist.
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Daraufhin wird der Rückstellschalter 84 betätigt, um die Entschlüsselungseinheit
72 fUr die folgende Gegenstandswahl bereit zu machen. Falls jedoch alle Gegenstände
eines Typs, die durch dasselbe verschlüsselte Signal gekennzeichnet sind, entnommen
werden sollen, kann die Steuertafel 73 als Einstellungselement verlassen werden.
Sobald jeder Gegenstand des ausgewählten Typs die Entnahmestation 14 erreicht, wird
sein verschlüsseltes Signal auf dem Nagnetband den Antrieb 34 in Gang setzen, damit
dieser den Gegenstand ausstößt. Dadurch lassen sich irgendwelche oder alle Gegenstände
eines bestimmten Typs von dem Förderer entfernen, ohne daß es dazu einer wiederholten
Auswahl bedarf.
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Offensichtlich können zusätzliche Entnahmestationen in den Förderer
eingebaut werden, und zwar jede mit ihrer eignnen Entschlüsselungseinheit, die mit
einem Abnahmekopf gekoppelt ist, der sich in der Erinnerungseinheit an geeigneter
Stelle auf dem Band befindet. Verschiedene Entschldsselungseinheiten könnten dann
gleichzeitig eingestellt werden, umsverschiedene Arten von Gegenstanden auszuwählen,
während nur ein spezielles Signal, das einen speziellen Abnahmekopf passiert, bewirken
wUrde, daß ein Gegenstand von dem Förderer heruntergestossen wird.
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Die Vielfachstationanordnung ist auch für einen geraden Endlosförderer,
wie er in den Figuren 5 und 6 gezeigt ist, verwendbar. Der dort gezeigte Förderer
weist ein endloses Band 90 auf, das in irgendeiner geeigneten Weise getragen wird
und mit Hilfe eines Antriebsmotors 94 von einer Antriebsrolle 92 in Bewegung gesetzt
wird, wobei der Motor 98 außerdem ein synchronisiertes, endloses Magnetband 96 in
einer Erinnerungseinheit 98 antreibt. Am Ende des Förderers, neben der Erinnerungseinheit,
befindet sich eine Beladungsstation 100 mit einer Verschlüsselungseinheit 102, die
an einen in der Erinnerungseinheit befindlichen Aufnahmekopf 104 angeschlossen ist.
Die Verschlusselungseinheit 102 wird von einem Detektor 106 ausgelöst, der den Durchgang
eines Gegenstandes 108 auf den Band 90 ernittelt und das passende Signal auf das
Magnetband eindrückt.
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Gewisse Stellen längs des Bandes sind Wiederauffindstationen silo,
wobei als Beispiel drei angeführt sind. Jede Wiederauffindstation besitzt eine Entschlüsselungseinheit
112, die mit einem Abnahmekopf 114 in der Erinnerungseinheit 98 gekoppelt ist, wobei
die Abnahseköpfe längs des Magnetbandes 96 an Plätzen angeordnet sind, die ihren
Lagen längs des Förderbandes entsprechen. Jede Wiederauffindstation 110 besitzt
außerdem einen Auswerfer il6, der beim Durchgang eines geeigneten Signals durch
den zugehörigen Abnahmekopf
114 ausgelöst wird, um einen Gegenstand
an dieser Wiederauffindstation auszustossen. Die Schaltung und Betriebsweise sind
oben beschrieben worden.
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Bei dem geraden Förderer können die Gegenstände nicht auf dem Förderer
bleiben, sondern werden von der Beladungsstation unnittelbar zu der gewUnsehten
Wiederauffindstation befördert, falls dies erforderlich ist. Bei sehr langen Förderern
kann jede Wiederauffindstation mit Fernanzeigeeinrichtungen versehen sein, lit denen
eine Betriebsperson an der Beladungsstation von den besonderen Erfordernissen in
Kenntnis gesetzt wird. Verschiedene Arten von Signal lichtsystemen sind bekannt,
und bei dem hier beschriebenen Transportew rsnerungssystea könnten die Wählerschalter
an der Entsohltsselangseinheit zur Betätigung der Fernlichter verwendet werden,
un den ausgewählten Code eines verlangten Gegenstandes an einer bestimmten Station
anzuzeigen.
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Die Konstruktion des Förderers, ob nun Band-, Kettenförderer oder
ein anderer Typ, sowie die spezielle Vu richtung zur Handhabung der Gegenstände
sind solange ohne Bedeutung, wie das lasttragende Eleaent endlos ist, oder wenigstens
so gebaut ist, daß es sich mit einem endlosen Aufnahiieelement genau synchronisieren
läßt. Das Magnetband oder äquivalente Autnahaexittel stellt das ganze Erinnerungsvermögen
fUr das System dar und trägt die Daten in einer Fori und in einer Anordnung, die
es ermöglichen, daß die Daten zu einer gewUnsehten Zeit sofort wieder aufgefunden
werden können.