DE1908578U - Insbesondere versand- bzw. lagerzwecken zugeordnete verpackung fuer skier. - Google Patents

Insbesondere versand- bzw. lagerzwecken zugeordnete verpackung fuer skier.

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DE1908578U
DE1908578U DE1964E0020737 DEE0020737U DE1908578U DE 1908578 U DE1908578 U DE 1908578U DE 1964E0020737 DE1964E0020737 DE 1964E0020737 DE E0020737 U DEE0020737 U DE E0020737U DE 1908578 U DE1908578 U DE 1908578U
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Description

PA7l7 0t3-7.11.ft
PATENTANWÄLTE DIPL-ING. LUDEWIG · DIPL-PHYS. BUSE · 56 WUPPERTAL-BARMEN
Kennwort: Verpackungseinheit Firma Wilhelm Ernst, Krebsöge (RhId.)
Insbesondere Versand- bzw. Lagerzwecken zugeordnete Verpackung
für Skier
Die Erfindung bezieht sich auf eine insbesondere Versand- bzw. Lagerzwecken zugeordnete Verpackung für Skier, die mehrere Skier je gegeneinander durch Verpackungswerkstoff getrennt zu einem Paket zusammenfaßt. Bisher ist es üblich, nach der Fertigstellung Skier zunächst je einzeln mit einem bahn- bzw. streifenförmigen Verpakkungswerkstoff völlig zu umhüllen und dann mehrere je selbständig umhüllte Skier zu einer Versandeinheit durch eine weitere Umhüllung, meist in Form einer langgestreckten Schachtel aus Wellpappe od.dgl., zusammenzufassen. Diese Verpackungsart ist langwierig und erfordert einen beachtlich großen Aufwand an Packwerkstoff, wobei dieser praktisch kaum ausgenutzt wird, da er insbesondere zwischen mit ihren Breitseiten aufeinandergelegten Skiern zwei Schichten bildet, obwohl bei dem Packstück diese Bereiche ohnehin gegen die Einwirkung äußerer Kräfte abgedeckt sind, die etwa Schäden verursachen könnten. Die bekannte Art der Verpackung ist überdies auch insofern ungünstig, als beim Empfänger das Auspakken und das Beseitigen des Packwerkstoffes arbeitsaufwendig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine für Skier bestimmte Verpackung zu schaffen, die den Aufwand an Verpackungswerkstofi den Anforderungen anpaßt, also gegenüber den vorbekannten Ausführungen maßgeblich vermindert, und die sich bequem und zeitsparend
aufbringen und lösen läßt. Dies wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß ein aus bahnförmigem Packwerkstoff wie Papier, Pappe, Kunststoff od.dgl. bzw. solche Bahnen umfassenden mehrschichtigem Werkstoff bestehender, eine die Länge der Skier übersteigende Länge aufweisender Zuschnitt mit einem Teil seiner Breite zickzackförmig gefaltet zwischen den ubereinandergelegten Skiern und vorzugsweise jeweils wenigstens eine längsdurchlaufende Schmalseite jedes Skis abdeckend angeordnet ist und mit dem verbleibenden Breitenteil den mehrere Skier umfassenden Stapel außenseitig umhüllt. Bei dieser Ausbildung wird die gesamte, mehreren Skiern zugeordnete Verpackung von nur einem Werkstoffzuschnitt gebildet, der sowohl die einzelnen Skier gegeneinander abdeckt als auch den gesamten Stapel schützend umhüllt. Dabei ist es möglich, zwischen den Breitseiten von aufeinandergelegten Skier jeweils nur eine Lage des Paekwerkstoffes anzuordnen, so daß der Werkstoffaufwand insoweit den zu erwartenden Beanspruchungen erheblich besser angepaßt ist als bei den vorbekannten Ausführungen. Überdies läßt sich die erfindungsgemäße Verpackung schnell und einfach aufbringen und zum gegebenen Zeitpunkt wieder lösen.
Die Erfindung läßt sich in mannigfaltigen Arten verwirklichen. Es empfiehlt sich, die die Enden der in Falten des Zuschnittes liegenden Skier überragenden Bereiche des Zuschnittes zu mehrlagigen Zungen zusammenzufassen und durch Heften bzw. Kleben zusammenzuhalten. Solche mehrschichtigen Zungen weisen auch bei der Verwendung einer relativ dünnen Werkstoffbahn für den die Verpackung bildenden Zuschnitt eine verhältnismäßig hohe Formfestigkeit auf, die die an den Enden des Packstückes etwa auftretenden höheren Beanspruchungen aufnimmt und damit Beschädigungen des verpackten
Gutes ausschließt. Die Schutzwirkung der Zungen läßt sich besonders zufriedenstellend herbeiführen, indem die Zunge quer zur Länge der Skier einfach bzw. mehrfach zurückgefaltet wird. Diese Ausführung empfiehlt sich insbesondere für das den Skispitzen zugeordnete Ende der Verpackung, um mit Sicherheit zu verhindern, daß die Skispitzen bei der Einwirkung äußerer Beanspruchungen den Verpackungswerkstoff durchstoßen.
Im Sinne einer besonders zeitsparenden und bequemen Handhabung der Verpackung ist es weiterhin zweckmäßig, einen Längsrandbereich des Zuschnittes mit einem streifenförmig durchlaufenden Kleberauftrag auszurüsten. Dann sind zum Schließen der Verpackung keinerlei weitere Werkstoffe wie Klebstreifen od.dgl. notwendig. Für solche Zwecke sind sowohl bekannte Heißkleber als auch Kontaktkleber u. dgl. geeignet.
Das Ablösen der Verpackung durch den Empfänger des Packstückes läßt sich vereinfachen, indem nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dem Klebstoffauftrag benachbart ein Aufreißstrang an dem Zuschnitt vorgesehen wird. Damit ist auch der Gefahr begegnet, daß die Verpackung etwa mit ungeeigneten Werkzeugen aufgetrennt wird, die bei unachtsamer Handhabung das verpackte Gut beschädigen könnten.
Es ist schon ausgeführt worden, daß die erfindungsgemäße Verpackun den einzelnen Zonen des Packstückes jeweils den zu erwartenden Beanspruchungen angepaßte Packwerkstoffanteile zuordnet. In diesem Sinne kann es gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung zweckmäßig sein, den Zuschnitt mit auf Teilbereiche beschränkten Polster-
auflagen bzw. Einlagen auszurüsten. Dafür kommt vornehmlich derjenige Breitenbereich des Zuschnittes infrage, der das Packstück außenseitig umschließt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigern
Pig. 1 sehaubildlich einen zur Verpackung von zwei Skiern
bestimmten bahnförmigen Werkstoffzuschnitt bei
einer ersten Stufe des Packvorganges,
Fig. 2 in gleicher Darstellung die zweite Stufe des
Packvorganges,
Fig. 3 in gleicher Darstellung die dritte Stufe,
Fig. k in gleicher Darstellung die vierte Stufe,
Fig. 5 das fertige Packstück schaubildlich,
Fig. 6 eine Einzelheit der Fig. 5 in einer Zwischenstufe des Verpackungsvorganges,
Fig. 7 als schaubildliche Teildarstellung die erfin -
dungsgemäße Verpackung in der Anwendung für mehr
als zwei Skier.
Bei dem in den Fig. 1-6 dargestellten Ausführungsbeispiel dient zur Verpackung von zwei Skiern ein bahnförmiger rechteckiger Werk stoffzusehnitt 10 aus Papier, beschichtetem Papier, Wellpappe od. dgl., der im Bereich eines Längsrandes einen streifenförmigen Kleberauftrag 11 und diesem auf der dem zugeordneten Zuschnittrand
abgewandten Seite benachbart einen Aufreißstrang 12 aufweist. Die Länge des Zuschnittes 10 übersteigt diejenige der zu verpackenden Skier, von denen der erste in Fig. 1 mit 13 bezeichnet ist. Die Breite des Zuschnittes ergibt sich aus der Anzahl und der Breite der zu verpackenden Skier und der Höhe des fertigen Packstückes.
Zum Verpacken von zwei Skiern wird zunächst ein Ski gemäß Fig. 1 mit Abstand von dem freien Rand derart auf den Zuschnitt 10 gelegt, daß dieser die Enden des Skis überragt. Dann wird der in Fig. 1 mit 14 bezeichnete Randbereich des Zuschnittes über den Ski geschlagen. Wie Fig. 2 zeigt, wird dann der zweite Ski 15 aufgelegt und der Zuschnitijfvon der linken Seite her über den Ski geschlagen. Er wird anschließend gemäß Fig. 3 weiterhin um das Packstück gelegt. Schließlich wird sein Rand unter Ausnutzung der Kleberbeschichtung 11 beispielsweise mittels eines Bügeleisens od.dg] festgelegt (Fig. 4). Die beiden Skier 13 und 15 sind nun sieher umschlossen, da sie gegeneinander durch den Randstreifen 14 des Zuschnittes abgegrenzt und insgesamt durch den Zuschnitt umschlossen sind. Die Enden des Zuschnittes werden in weiteren Arbeitsgängen zu mehrlagigen Zungen gefaltet und diese fixiert, wozu vorzugsweise Klammern dienen. Zweckmäßigerweise ist gemäß Fig. 6 der vordere, die Länge der Skier überragende Teil der Verpackung mehrfach quer zur Länge der Skier gefaltet und anschließend geheftet, um eine erhöhte Polsterwirkung zu erhalten. Die Faltlinier sind in Fig. 6 mit 16 und 17 bezeichnet. Das hintere Ende der Verpackung kann in ähnlicher Weise gestaltet sein, doch reicht es in der Regel aus, dort lediglich eine mehrlagige Zunge 18 zu bilden und diese durch Heftklammern, Verklebung od.dgl. zu fixieren.
In der dargestellten Art können ohne weiteres auch mehr als zwei
Skier zu einer Packung zusammengefaßt werden, wie Fig. 7 zeigt. Hier erstreckt sich ein Breitenbereich des Zuschnittes in Form von je eine Breitseite der einzelnen Skier 19 abdeckenden Falten zwischen den Skiern diese gegeneinander abgrenzend, und die restliche Breite des Zuschnittes 20 ist als Gesamtumhüllung um den Stapel gelegt.
Zum Öffnen des Packstüekes ist es jeweils nur erforderlich, dieses mit Hilfe des Aufreißstranges 12 neben der Längsverklebung zu öffnen, um ohne weiteres die einzelnen Skier nacheinander entnehmen zu können.
Die dargestellte Ausführung ist, wie schon erwähnt wurde, nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung. Diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei andere Ausführungen möglich. Die Art der die einzelnen Skier gegeneinander abgrenzenden, einen Teil der Zuschnittbreite erfassenden Faltenlegung läßt sich abwandeln. Ebenso kann der gesamte Stapel im wesentlichen nur einlagig oder aber mehrlagig umfaßt werden. Einzelne Zonen des Zuschnittes könnten Polstereinlagen bzw. -auflagen aufweisen. Dafür kommt insbesondere der das Packstück außenseitig umfassende Breitenbereich infrage.

Claims (1)

  1. PATE NTAN WÄLT Ε· «· fuiu-ru ·
    DIPL-ING. LUDEWIG · DIPL-PHYS. BUSE · 56 WUPPERTAL-BARMEN
    Ansprüche :
    1. Verpackung für Skier insbesondere für Versand- bzw. Lagerzwecke, die mehrere Skier je gegeneinander durch Verpackungswerkstoff getrennt zu einem Paket zusammenfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus bahnförmigem Packwerkstoff wie Papier, Pappe, Kunststoff od.dgl. bzw. einem solche Bahnen umfassenden mehrschichtigen Werkstoff bestehender, eine die Länge der Skier (13, 15 bzw. I9) übersteigende Länge aufweisender Zuschnitt (lO bzw. 20) mit einem Teil seiner Breite zickzackförmig gefaltet zwischen den übereinandergelegten Skiern und vorzugsweise jeweils wenigstens eine längsdurchlaufende Schmalseite jedes Skis abdeckend angeordnet ist und mit a dem verbleibenden Breitenteil den Stapel außenseitig umhüllt.
    2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Enden der in Falten des Zuschnittes liegenden Skier überragenden Bereiche des Zuschnittes zu mehrlagigen Zungen zusammengefaßt und durch Heft- bzw. Klebmittel zusammengehalten sind.
    3. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Zunge quer zur Länge der Skier einfach bzw. mehrfach zurückgefaltet und in dieser Form fixiert ist.
    k. Verpackung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Längsrandbereich des Zuschnittes (lO) einen streifenförmig durchlaufenden Kleberauftrag (ll) aufweist.
    —· 2 —
    5. Verpackung nach Anspruch h, dadurch gekennzeichnet, daß den Kleberauftrag (ll) benachbart ein Aufreißstrang (12) an dem Zuschnitt (10) sitzt.
    6. Verpackung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt mit auf Teilbereiche beschränkten Polsterauflagen bzw. -einlagen versehen ist.
DE1964E0020737 1964-11-07 1964-11-07 Insbesondere versand- bzw. lagerzwecken zugeordnete verpackung fuer skier. Expired DE1908578U (de)

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