DE1908563U - Vorrichtung zur entnahme von stoffen aus tuben. - Google Patents

Vorrichtung zur entnahme von stoffen aus tuben.

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DE1908563U
DE1908563U DESCH36419U DESC036419U DE1908563U DE 1908563 U DE1908563 U DE 1908563U DE SCH36419 U DESCH36419 U DE SCH36419U DE SC036419 U DESC036419 U DE SC036419U DE 1908563 U DE1908563 U DE 1908563U
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rollers
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Alfons Schneider
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D35/00Pliable tubular containers adapted to be permanently or temporarily deformed to expel contents, e.g. collapsible tubes for toothpaste or other plastic or semi-liquid material; Holders therefor
    • B65D35/24Pliable tubular containers adapted to be permanently or temporarily deformed to expel contents, e.g. collapsible tubes for toothpaste or other plastic or semi-liquid material; Holders therefor with auxiliary devices
    • B65D35/28Pliable tubular containers adapted to be permanently or temporarily deformed to expel contents, e.g. collapsible tubes for toothpaste or other plastic or semi-liquid material; Holders therefor with auxiliary devices for expelling contents

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tubes (AREA)

Description

RA./40 243*21. ία 64
12.1ο.1964 g. 25 047
AIfons Schneider, Olpe / Westf.
Einrichtung zur Entnahme von Stoffen aus Tuben
Die Neuerung betrifft eine Einrichtung zur Entnahme von pasten-, creme- "bzw. leimartigen Stoffen aus Tuben.
Bereits bei wiederholter Entnahme kleiner Stoffmengen aus Tuben, bspw. im Haushalt aus Zahnpastatuben, hat es sich als in vielen Fällen den Benutzern au umständlich erwiesen, periodisch nach der Entnahme gewisser Stoffmengen das freigewordene Tubenende flachzudrücken und zu falten bzw. aufzurollen. Die unregelmäßig zusammengedrückten und -geknüllten Tuben bieten nicht nur einen unschönen Anblick, auch die weitgehende Entleerung und damit Nutzung des Tubeninhaltes wird unmöglich. Besonders nachteilig wirkt sich aber der mit dem ordnungsgemäßen Aufrollen der Tuben verbundene Zeitverlust bei handwerklichen und industriellen IPertigungsbetrieben aus, bei denen in Tuben gelieferte Stoffe, bspw. leim, zu verarbeiten sind.
Zur Vereinfachung des EntnahmeVorganges und zum Aufrollen der Tubenenden sind bereits Tubenschlüssel bekannt, die im wesentlichen eine geschlitzte Achse aufweisen, in deren Ausnehmung das Tubenende geschoben wird und die es erlauben, mit einem Knebel das Tubenende mit fortschreitender Entleerung um die Achse zu wickeln. Die Tube weist zwar hierbei ein besseres Aussehen auf, eine restlose Entleerung aber findet nicht statt, da die einzelnen Windungen des zusammengedrückten Tubenteiles nicht völlig ausgepreßt sind. Eine oft gewünschte Entnahme vordosierter Portionen ist hierbei nicht möglich.
Die Neuerung geht von der Aufgabenstellung aus, den Vorgang der Tubenentleerung weiterhin zu mechanisieren und insbesondere
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hierbei eine praktisch vollständige Entleerung der Tube zu gewährleisten. Erreicht wird dies durch zwei in einem Gehäuse gelagerte, einander parallel mit ihrer Berührungsstelle hinter einem Schlitz des Gehäuses angeordnete, mittels einer feder gegeneinander vorgespannte Walzen, deren einer eine vorzugsweise manuell betätigbare Antriebsvorrichtung zugeordnet ist·
Zum sicheren Einziehen zu entleerender Tuben hat es sich bewährt, mindestens der angetriebenen der Walzen eine Profilierung zuzuordnen, die im wesentlichen aus in Richtung der Mantellinien sich erstreckenden Zähnen bestehen kann. Mit Erfolg wurden auch zusätzliche Querprofilierungen oder in form einzelner Stacheln, Pyramiden oder dergleichen ausgebildete Erhebungen verwendet. Mit Yorteil erstreckt die Profilierung vorzugsweise der angetriebenen Walze sich auf periodisch über den Umfang der Walze verteilte Bereiche, um die Entnahme auch kleinerer, dosierter Portionen der in Tuben gelieferten Stoffe zu ermöglichen.
Der Antrieb kann über einen Drehknopf, mittels eines über Zahnstangen auf ein mit der Antriebswalze verbundenes Zahnrad einwirkenden Druckknopfes, durch Hebel oder dergleichen bewirkt werden. Bewährt hat es sich hierbei, der Antriebseinrichtung definierte Bewegungsschritte der Walze vorgebende bzw. bestimmende Rasteinrichtungen zuzuordnen. Andererseits kann der Weg der Antriebsvorrichtung durch zwei den Hub des Bedienungsorganes begrenzende Anschläge bestimmt sein, über ein Gesperre ist das Bedienungsorgan während der Durchführung der Antriebsbewegung mit der Antriebswalze verbunden, während nach Freigabe das Bedienungsorgan unter Einwirkung einer Rückholfeder leer zurückläuft. Es kann sich hierbei als zweckmäßig erweisen, das Gesperre ausschaltbar bzw. schaltbar umkehrbar auszubilden, um das Entfernen völlig entleerter Tuben zu erleichtern.
Als empfehlenswert hat es sich gezeigt, die angetriebene Walze im Gehäuse ortsfest zu lagern. Die Andruckwalze kann, durch Andruckfedern vorgespannt, hierbei radial zur angetriebenen Walze verschiebbar gelagert sein; es hat sich aber auch bewährt, die Andruckwalze entlang einer gegen die im Berührungspunkt der Walze angelegte Tangente in Antriebsbewegungsrichtung auf die Antriebswalze zu schwach geneigt verlaufende Linie verschiebbar zu lagern, so daß mindestens ein Teil der Andruckkräfte von der Antriebsbewegung abgeleitet wird·
Die Andruckwalze kann einen größeren Durchmesser aufweisen als die Antriebswalze; sie kann auch durch eine unter Einwirkung von Federn gegen die Antriebswalze geführte glatte Andruckplatte ersetzt sein.
Als nachahmenswert wurde gefunden, hinter den durch die Walzen gebildeten Spalt eine gekrümmte Leitwand anzuordnen, die die Umleitung bzw. ein Aufrollen des ausgepreßten Teiles der Tube bewirkt. Es kann auch eine schwenkbar gelagerte, mindestens in ihrem Endbereich gekrümmte, gegen die Antriebswalze vorgespannte Klappe vorgesehen werden, deren gegen die Antriebswalze vorgespannter Bereich als Andruckplatte und deren vorwiegend gekrümmter Bereich als Leitwand wirksam werden.
Als zweckmäßig wurde erkannt, den die Walzen vorspannenden ledern eine Einstellvorrichtung für die Bestimmung der Federkraft zuzuordnen. Die Federn können auf die Lagerung oder direkt auf die Achsenden der Andruckwalze einwirken. Eine einfache, verläßliche Konstruktion ergibt sich durch ah den Achsenden zur Auflage der Federn vorgesehene Nuten und/oder den Federenden zugeordnete bogenförmige,die Achsenden umfassende Bereiche.
Die gemäß der Erfindung ausgebildete Tubenpresse kann ohne besondere Montage verwendet werden; eine Einhandbedienung läßt sich aber durch ortsfeste Montage oder durch Anbringen an einem Ständer oder einer Grundplatte, die ebenfalls
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ortsveränderlich sind, erzielen. Eine übersichtliehe Unterbringung von im Zusammenhang mit dem Tubeninhalt verwendeten Gegenständen läßt sich dadurch erreichen, daß mit dem Gehäuse entsprechende Haltevorrichtungen verbunden werden. So können bspw. für Zahnpasta vorgesehene Tubenpressen mit Zahnbürstenhaltern ausgestattet werden. Bei paralleler Verwendung von Tuben unterschiedlichen Inhaltes können in einem Gehäuse bzw. auf einer Grundplatte zwei oder mehrere Tubenpressen zusammengefaßt sein.
Im einzelnen sind die Merkmale der leuerung der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen zu entnehmen. Es zeigen hierbei:
Fig. 1 Die Ansicht einer mit Zahnbürstenhaltern ausgestatteten Tubenpresse,
S1Ig. 2 die Seitenansicht zu Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt durch Fig. 2 mit einer abgeänderten Walzenanordnung,
Fig. 4 eine Variante der Fig. 3 und Fig. 5 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt durch ein einen Bestandteil der Fig. 4 bildendes Walzenpaar.
Gemäß Fig. 1 ist auf der Grundplatte 1 neben einer Anzahl von Zahnbürstenhaltern 2 eine Tubenpresse 3 dargestellt* Das Gehäuse 4 der Tubenpresse weist einen Schlitz 5 zur Aufnahme des Endes von Tuben, im Ausführungsbeispiel zu benutzender Zahnpastatuben, auf. Hinter dem Gehäuseschlitz 5 sind die vermittels von in Fig. 1 nicht dargestellten Federn mit ihren Mantellinien gegeneinander gepreßt angeordneten Walzen 6 und 7 vorgesehen. Die Antriebswalze 6 ist mit dem Antriebsknopf 8 durch eine in der Fig. nicht dargestellte Achse gemeinsam verbunden.
Zum Betrieb wird die Grundplatte 1 der Tubenpresse bspw, vermittels von Schrauben an der Wand befestigt. Eine der Schrauben kann im Bereich der Tubenpresse 3, durch das Gehäuse
verdeckt, durch die Grundplatte 1 geführt sein, während für eine zweite Befestigungsschraube das Befestigungsloch 9 vorgesehen ist· Die Befestigung kann auch andersartig in an sich bekannter Weise, bspw. auf Kachelwänden vermittels von Kontaktklebern, bewirkt werden.
Zur Benutzung der Tubenpresse wird die zu entleerende Tube mit ihrem Ende in den Gehäuse schlitz 5 zwischen die T/alzen 6 und 7 eingeführt, und durch entsprechendes Drehen der Walzen erfassen diese mit entlang von Mantellinien verlaufenden spitzen Zähnen die Tube. Erleichtert werden kann dieser Vorgang insbesondere bei aus stärkerem Aluminium bestehenden Tuben dadurch, daß der Endfalz der Tube einmal um 180° aufgebogen wird·
Die Entnahme des Tubeninhaltes kann nach Entfernen der 7erschlußkappe durch entsprechendes Drehen des Antriebsknopfes 8 bewirkt werden. Eine in der Figur nicht dargestellte, im Gehäuseinnern auf der Welle der Antriebswalze β vorgesehene, an sich bekannte Rasteinrichtung erleichtert hierbei das Entnehmen vorgegebener Pastaportionen aus der Tube.
Durch entsprechende niederspannung wird hierbei ein Andruck der Andruckwalze erwirkt, der bei fortschreitender Entnahme eine praktisch vollständige Entleerung der Tube gewährleistet, unterstützt wird dieser Vorgang durch die mindestens auf der Antriebswalze vorgesehene Riffelung: Der Anpreßdruck wirkt sich hier entlang schmaler Linien aus, so daß eine hohe Flächenpressung erwirkt wird und bei& Anpressen jeweils kurze Querstreifen der Tube gefalzt und an die gegenüberliegende Tubenwandung geschwenkt werden. Eine noch bessere Erfassung einzuziehender Tuben wird dadurch bewirkt, daß auch die Andruckwalze 7 Zähne bzw. den Zähnen der Antriebswalze 6 entsprechende Rinnen aufweist.
Die Seitenansicht der Figur 2 zeigt die Grundplatte, den freistehenden Teil des Rahmens 3 der Tubenpresse sowie den übergeschobenen Gehäusedeckel 4. Der Stift 10 erläutert
eine variierte Verbindung zwischen der Grundplatte 1 und der Tubenpresse 3: Die Tubenpresse ist hier schwenkbar mit der Grundplatte verbunden, um, insbesondere bei Einführung der Tuben von unten, das Einziehen neuer Tuben oder aber auch die Entnahme geleerter Tuben zu erleichtern.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt einer die Tuben von unten einziehenden Tubenpresse. Auch hier ist die Tubenpresse vermittels eines Stiftes 10 gelenkig mit Laschen 11 der Grundplatte 1 verbunden, die ihrerseits an der Wand vermittels von Schrauben, bspw. Schraube 12, gehalten ist.
Die Antriebswalze 6 sowie die Andruckwalze 7 sind hierbei horizontal nebeneinander gelagert und durch deren Achsansätze."-·. 13 und 14 vermittels bogenförmiger Bereiche 15 umfassende Federn 16 vorgespannt. Gegen seitliches Abrutsehen sind die Federn durch die Gehäusewand sowie durch in • den Achsansätzen vorgesehene Hüten geschützt. Die Andruckwalze 7 ist unter Einwirkung der feder 16 in Eichtung der strichpunktierten linie 17» d.h. radial zur Antriebswalze 6, verschiebbar. Hinter dem durch die Walzen gebildeten Spalt ist ein Leitblech 18 vorgesehen, das den Spalt verlassende Tubenteile um- und in das Gehäuseinnere hineinlenkt. Hier können die entleerten,flachgedrückten Tubenteile entweder ziehharmonikaartig zusammengestaucht oder, insbesondere beim Vorhandensein weiterer Leitbleche oder -Ansätze,aufgewiekelt werden.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist entsprechend geschnitten in Fig. 4 dargestellt. Die Andruckwalze 7 ist hierbei entlang einer derart gegen die Tangente an der Berührungsstelle der Walzen geneigten Geraden ig verschiebbar ausgebildet, daß die von der Antriebswalze übertragenen Umfangskräfte eine den Spalt verengende und Andruckkräfte bewirkende Komponente aufweisen.
7 -
Auch hier "bewährt es sich, die den Andruck bewirkenden ledern, bspw. Feder 20, mittels einer Einstellvorrichtung in ihrer Federkraft beeinflußbar zu halten, um die Tubenpresse unterschiedlichen Tubengrößen und unterschiedlichen Tubenmaterial anpassen zu können.
Bewährt hat es sich auch, den in den Figuren dargestellten Einstellknopf durch einen Hebel zu ersetzen, der auf die Antriebswalze über ein G-esperre derart wirkt, daß beim Herunterdrücken des Hebels die Antriebswalze mitgenommen wird, während das Gesperre beim Hochführen des Hebels mittels einer Rückholfeder die Antriebswalze freigibt. Bei einem abgewandelten Ausführungsbeispiel wird die Drehung der Antriebswalze mittels eines Stößels bewirkt, der über eine Zahnstange ein mit der Antriebswalze ebenfalls über ein Gesperre verbundenes Zahnrad antreibt. Auch hier wird die Ausgangsstellung des Stößels durch eine Rückholfeder wieder herbeigeführt. In beiden Fällen läßt der Antriebsweg sich durch zwei Anschläge einstellen, und die oft erwünschte Portionierung des Tubeninhaltes kann durch entsprechende Einstellung eines der Anschläge bewirkt werden.
Ein Ausführungsbeispiel einer Walzenpaarung ist im Schnitt in Fig. 5 dargestellt. Die entlang von Mantellinien der Arbeitsweise 6 vorgesehenen, sich über deren ganze Länge erstreckenden Zähne 21 sind in Umfangsrichtung nur periodisch innerhalb bestimmter Bereiche vorgesehen, denen glatte Bereiche 22 folgen. Im Ausführungsbeispiel sind über den Umfang der Antriebswalze 6 zwei solcher Perioden verteilt, doch kann auf dem Umfang auch nur eine vorgesehen sein; bewährt haben sich insbesondere bei kleinen Drehwinkeln je Antriebsimpuls höhere Periodenzahlen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Andruckswalze 7 glatt ausgeführt; wie bereits erwähnt kann sie entweder entlang ihres ganzen Umfanges oder ebenfalls nur in Bereichen den Zähnen 21 entsprechende Eiefen oder auch Zähne gleicher Teilung aufweisen.
Durch, die nur teilweise Zahnung der Antriebswalze wird erreicht, daß der Tubentransport und damit die aus der Tube entnommene Portion des Inhaltes auch bei in ihrem Ausmaß schwankenden Betätigungswegen annähernd konstant bleiben und nicht proportional den Betätigungswegen folgen: Während des Durchlaufes des gezahnten Bereiches wird entsprechend dessen Länge die Tube eingezogen und hierbei ausgepreßt; während des Durchlaufes des folgenden, glatten Bereiches erfolgt kein weiterer Vorschub der Tube und damit kein weiteres Auspressen der Pasta.
Bei häufiger Entnahme pastöser Massen können die Tuben jeweils unverschlossen in deE? Vorrichtung verbleiben. Bei größeren Zwischenräumen zwischen den Entnahmen und bei zum Eintrocknen neigenden Stoffen hat es sich als zweckmäßig erwiesen, zumindest bei erwarteten größeren Pausen bis zur nächsten Entnahme die Tubenöffnungen zu verschließen. In derartigen Fällen empfiehlt es sich, in der Figur nicht dargestellte Tubenverschlüsse mittels eines Perlonfadens, eines Plastikbandes oder dergl. unverlierbar mit der Tubenpresse selbst zu verbinden. Eine derartige Verschlußkapsel kann einseitig eine konische Öffnung, ggf. mit entlang der Mantellinien verlaufenden Rippen, aufweisen, um jeweils durch einen Handgriff von der Tube abgenommen bzw. wieder aufgesteckt werden zu können.
Oft genügt auch schon das Aufstecken eines kurzen, glatten Ansatzstückes, um auch bei leichte» Antrocknen das Austrocknen des gesamten Tubeninhaltes bzw. das Festsetzen desselben ausreichend zu vermeiden. Bei relativ dünnflüssigen Stoffen, bspw. Klebstoffen, dünnen Pasten oder dergl. kann die Tube durch ein Ventil jeweils selbsttätig verschlossen gehalten werden. Das rohrförmige, an seinem Ende geschlossene Mundstück weist eine Nut auf, in die eine elastische
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Gummi- bzw. Kunst stoff manschet te eingelegt ist und deren Grund eine radiale Bohrung aufweist. Bei Betätigung der Tubenpresse wird die Manschette vom lutgrund abgehoben, ein Teil des Tubeninhaltes tritt aus, und nach Nachlassen des Druckes sinkt die Manschette infolge ihrer Elastizität wieder auf den Uutgrund ab, das Austrittsloch verschließend.
Die gemäß der Erfindung ausgeführte Tubenpresse läßt sich weitgehend variieren; so kann bspw» auch die Antriebswalze β federnd verschiebbar gelagert sein, oder es können beide Walzen in Schlitzen des Gehäuses unter Torspannung einer leder gehalten werden; Die Antriebswalze kann mit einem Schlitz zum Erfassen des Tubenendes ausgestattet sein, so daß die Tube sich beim fortschreitenden Entleeren um dieselbe aufwickelt. Wenn es sich auch empfiehlt, wenigstens die Antriebsteile, d.h., die Walzen und ihre Achsen aus Metall, vorzugsweise gehärtetem Stahl, herzustellen besteht doch die Möglichkeit, die Tubenpresse ganz aus Kunststoff, ganz aus Metall oder aber auch aus beiden herzustellen,
Insbesondere bei einer Mehrzahl von Pasten, Klebstoffen, Imprägnierungsstoffen oder auch medizinische Salben parallel verwendenden Verbrauchern hat es sich als zweckmäßig erwiesen, auf einer Grundplatte mehrere Tubenpressen anzuordnen. Vorzugsweise bei knopfbedienten Tubenpressen hat sich hier eine symmetrische Zwillingsanordnung bewährt, bei der jeweils zwei Pressen in gleicher Höhe nebeneinander angeordnet sind, und deren Bedienungsorgane nach unterschiedlichen Seiten weisen.

Claims (1)

12.1o.1964 g. 25
AIfons Schneider, Olpe / Westf
SOHUTZANSPRÜCHE
1· Einrichtung zur Entnahme von pasten- bzw. cremeartigen Stoffen aus Tuben,
gekennzeichnet durch zwei in einem Gehäuse (3) gelagerte, einander parallel mit ihrer Berührungsstelle hinter einem Schlitz (5) des Gehäuses angeordnete, mittels von Federn (16,20) gegeneinander vorgespannte Walzen (6,7) sowie eine mindestens auf eine Walze einwirkende, vorzugsweise manuell betätigbare Antriebsvorrichtung (8).
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die angetriebene Walze (6) sich in Richtung der Mantellinien erstreckende Zähne (21) oder dergleichen Profilierung aufweist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierung (21) vorzugsweise der angetriebenen Walze (6) sich auf periodisch (22) über den Umfang verteilte Bereiche erstreckt.
4· Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die angetriebene Walze (6) mit einem Drehknopf (8) ν erbunden ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebsvorrichtung eine definierte Bewegungsschritte der Walze vorgebende Rasteinrichtung aufweist.
6. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung zwei den Hub des unter Einwirkung einer Rückholfeder stehenden Bedienungsorganes begrenzende Anschläge aufweist, und daß das Bedienungsorgan mit der anzutreibenden Walze über ein Gesperre verbunden ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesperre ausschaltbar bz?7. schaltbar umkehrbar a usgebildet ist,
8. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die angetriebene Walze (6) im Gehäuse (3) ortsfest und die Andruckwalze (7) radial zur angetriebenen Walze verschiebbar gelagert sind.
9. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die angetriebene Walze (6) im Gehäuse (3) ortsfest und die Andruckwalze entlang einer gegen die in der Berührungslinie der Walzen angelegte Tangente auf die Antriebswalze (6) zu schwach geneigt laufenden Linie (19) verschiebbar gelagert sind.
10. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Andruckwalze (7) großen Durchmesser bzw. durch eine gegen die Antriebswalze (6) gefederte Andruckplatte.
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11. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 10, gekennzeichnet durch ein geschlossen ausgeführtes Gehäuse (4) sowie durch eine hinter den Walzen (6,7) angeordnete, gekrümmte Leitwand (18).
12. Einrichtung nach Ansprüchen 10 und 11, gekennzeichnet durch eine schwenkbar gelagerte, mittels eines gekrümmten Bereiches als Leitwand wirkende Andruckplatte.
13. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 12, gekennzeichnet durch eine zum Austreten entleerter Tubenteile vorgesehene Gehäuse öffnung (23).
14. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 13, gekennzeichnet durch eine den die Walzen vorspannenden Federn (20) zugeordnete Einstellvorrichtung.
15. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 14, gekennzeichnet durch auf die Achsenden (13,14) der Walzen (6,7) wirkende Federn (16,20).
16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsenden (13,14) der Walzen (6,7) luten und/oder die an sie angreifenden ledern (16,20) bogenförmige, die Achsenden umfassende Bereiche (15) aufweisen.
-A-
17. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 16, gekennzeichnet durch Befestigungsmittel (9) zur ortsfesten Aufstellung.
18. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 17, gekennzeichnet durch ein die Verbindung zwischen Grundplatte (1) und Gehäuse (3) bewirkendes Scharnier (10, 11).
19. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 18, gekennzeichnet durch eine mittels Fadens oder Bandes mit ihr unverlierbar verbundene Verschlußkappe für Tuben.
20. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 19, gekennzeichnet durch mit dem Gehäuse (3, 1) verbundene Haltevorrichtungen (2) für in Verbindung mit dem Tubeninhalt zu verwendende Vorrichtungen bzw. Gegenstände.
21. Einrichtung nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch mit dem Gehäuse (3, 1) verbundene Zahnbürstenhalter (2).
22. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 21, gekennzeichnet durch eine zwei oder mehrere Walzellanordnungen (6, 7) aufweisende Grundplatte (1).
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