DE1908461U - Roentgenstreustrahlenraster. - Google Patents

Roentgenstreustrahlenraster.

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DE1908461U
DE1908461U DE1962S0043489 DES0043489U DE1908461U DE 1908461 U DE1908461 U DE 1908461U DE 1962S0043489 DE1962S0043489 DE 1962S0043489 DE S0043489 U DES0043489 U DE S0043489U DE 1908461 U DE1908461 U DE 1908461U
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Description

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f Ö/0*™4. Ι£.ΟΗ· 10.12.1962
Eöntgenstreustrahleimyäter
Sie Erfindung betrifft löntgenatreustrahlenrsster, bestehend aus ©iner Kunststoffrasterplatte, «leren S&stervertiefungen mit Röntgenstrahlen absorbierendem Material gefüllt sind. Solehe laster werden in der Röntgentechnik bei der Bilderzeugung aur Ausblendung der bei der Durchs trahlun|s des üntersuühungsob;} ©fetes ent s teilenden Streustrahle& benutzt.
Eine vorteilhafte Methode sur Herstellung von Kunstetoffteilen iat bekanntlich, das Sprltssgußverfahren, weil ee ainen schwellen und da* mit wirtschaftlichen Arbeit©a!>lauf gewährleiatet. Xm Verlauf dieser Bearbeitunggmethode erfolgt eine Brhitssuag des Kunststoffs, um ihn in. epritzbare Form überjsuführea· Hierzu aiuß die Semperatmr umso höher gewählt werden, $e feiner die jsu spritseaden Details eind. Von dem Grad der Erhitzung hängt nämlich die mit-steigender temperatur geringer werdende Viskosität des Polyolefins und damit seine Fähigkeit ab, feinste Formen, etwa diejenige einer feinteiligen aur Herstellung ron EÖntgenstreustrahlenrastern geeigneten Sattelplatte auszufüllen.
Als Kunststoff kommen* wie ebenfalls bekannt ist, für die Easter« platten solche in Betracht, die nur wenig Böntgenßtrahlen absorbieren, für das Sprit jsguß verfahr en mui der Kunststoff außerdem thenaoplastlech sein. Geeignete Materialien, Vielehe diese und nebenbei noch gute mechanische Eigenschaften aufweisen, sind Polyolefine. Aus den Polyolefinen werden nämlieh liederartige sähe Platten erhalten. Solche Platten sind wegen ihrer Zähigkeit ohne Verletzung ihrer, von einer Vielaahl eng nebeneinanöerliegender Vertiefungen, in der Hegel Eillen, öurehsetsten gerasterten Oberfläche aus der Form herauslösbar. Rasterplatte*! für gute Röntgenstreustrahlenraster sollen bekanntlich eine gleieiimäßige Rasterung aufweisen.
• 2 -
Bei den Polyolefinen» insbesoadere bei ihren höheren Homologen koiaiat man beim SpritzgjuS aber zu beachtlichen !Desiperaturen» bei Polypropylen 2.B. auf mehr ale 50O0C. Bei diesen femperaturen ergibt sich bereits ein thermischer Abbau des. Polymers, der durch Ketten« bruch bedingt ist. SpritaguBteile, die thermische Abbauprodukte des Polymere enthalten,- weisen wesentlich vermindert© mechanische Eigenschaften auf« Sie sind nämlich spröde und dadurch schwer entfernbar, d.h. schwer aus der ÜOrm herauslösbar. Bei der Herstellung von Rasteas«- platten für- Böatge»©trewstrahlenraBter ist aber beim Spritzguß gute Intfonabarkeit, wie oben ausgeführt, Voraussetzung· Die Benutzung spröder Kunststoffe verbietet sieh auch we$en der Feinteiligkeit der Easter und der su ihrer Herateilung notwendigen mechanisch eapfind* liehen Formen, weil die Entfernung in der Form verbleibender Bruchteile unter diesen umständen sehr schv/ierig ist.
TJm den thermisches. Abbau und damit eine Tersprödimg des Polymers beim Spritzguß au verhindern, warden den lolyolefiaen Stoff© beigemischt» v/ie etwa Phenole oder Merkaptsn©. Dies© Stoffe sind aber ihrer Iatur nach organische Substanzen» die bei höheren Seiaperattiren selbst verfallen» Sie sind daher nur bei niedrigen femperaturen braueiibare Stabilisatoren.
sind Eöntgenstreustrahlenraster» bestehend ame einer Kunststoffrasterplatte» deren Bastervertiefungen mit Söntgenstrahlen absorbierendem Material gefüllt sind dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffrasterplatte ein SpritzguBteil ist» welehes aus eine© Polyolefin besteht, das ein fein verteiltes Metallpulver mit oxydierbarer Oberfläche enthält. Derartige Zusätse von Metallpulver** sind sicherlich auch bei hohen !Temperaturen brauchbar, well die Metalle bei den in Betracht kommenden hohen femperatüren nicht sei**· setöst werden.
Als "brauchbare Metalle haben sieh 2»B. ICupfsr, Zink und Eisen erwiesen. Hierbei handelt es sieh us Metalle, die in feiner Terteilung und im trockenen Zustand den Polyolefinen vor dem Spritavoi·*- gojig augefügt werden können. Sie Zufüguag des Metallpulvera könnte allerdings auch in euspendlerter Form ausasimen mit einer flüssigkeit erfolgen. Dabei wäre aber ein aussät slicker Sroeknungsvorgang vor der YerspritEsung notwendig.
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Ein© Erklärung für die Wirksamkeit der obengenannten Metalle ergibt sich zwanglos aus der Annahme» daß der schädliche thermische Abbau der Polyolefine durch Sauerstoff katalytisch beschleunigt wird und daß der 'bei der Erhitzung während des Sprits Vorganges vorhandene Sauerstoff durch das anwesende Metall gebunden wird, ^ne Stütze dieser Annahm© 1st auch darin au sehen, daß an erfindungsgeiaäBen Spritzgußteilen nach einer Bestrahlung mit energierziehen Strahlen eine Erhöhung der Stabilität gefunden wird. Bei den bekannten, aus Polyolefinen bestehenden Segenständen wird hingegen eine Verschlechterung der Eigenschaften gefunden, die man auf das Torhandensei» von Spuren von Sauerstoff zurückführt.
Zur thermischen Stabilisierung der Polyolefine braucht bei der Herstellung der Basterplatten der Metallausatz einige Gewichtsprozente des !Polyolefins nicht zu Übersteigen. Bei Polypropylen genagt js.B. schon ein 2usatz von 3 Gewichtsprozenten eines Kupferpul ve rs, um gute Entformbarkeit zu gewährleisten. Durch den gusatz des Metallpulvera ist eine nennenswerte "Veränderung der Höntgenstrahlen&urohlässigkeit nicht zu erwarten, v?eil dieser Eusatz nur gering ist.
Die ^irksaiakeit dee Metallpulver^ hängt außerdem noch ab von seiner Korngröße, die vorteilhaft stwa 10 bis 30/U, vorzugsweise IQm be~ tragen kann. Pie Metalltelichen sollen fein verteilt sein, well bekanntlich die Wirksamkeit von Metallen in feiner Verteilung erhöht ist. Die Metallteilchen sind dann überdies so klein, dal sie keine störenden Abbildungen im Böntgenbild ergeben. Andererseits wird bei Benutzung eines feinen !Pulvers die homogene Verteilung einer geringen Menge des Metallee über eine groBe Menge des z\x stabilisierenden Polyolefins erleichtert. Dadurch ist es außerdem mSglleh, mit einer geringen, die mechansichen Eigenschaften des reinen lOyolefine nicht beeinflussenden Menge dee Metalls auszukommen. Die Herstellung des Metallpulvers kann nach den bekannten Methoden etwa dureh Abschleifen von einem Hetallstüek oder auf chemischem feg© durch Eeduktion in Lösung erfolgen*
Metall teilchen müssen außerdem o|tydierbare Oberflächen haben, um, wie sich aus Versuchern gezeigt hat, die stabilisierende Wirkung ausüben su können» Im Sinne ü&r obendargelegten Theorie sind sie
nämlich nur claim befähigt die in äem au verspritzenden Polyolefin noch vorhandenen Sauerstoffmengisn aufzunehmen. Die oxydierbare Oberfläche dea Metallpulvers muß an sich nioht schon beim Einbringen iß. das zu verspritzende Polyolefin vorhanden sein· Sie braucht vielmehr erst später während des Erhitzung^vorgänge erseugt zu werden. Solehe Oberflächen können a.B. an oxydierbare Metallteilehen während des IrhitsungsVorgangs durch Keduktion^mittel erhalten werden, etwa bei Kupferpulver in einer ·*®sserstoffatmosphäre.
nachfolgend wird im Zusammenhang mit der in der Figur dargestellten Schnittzeichnung an Hand eines beispÄsweisen Auaführungsrezeptes ein ©rfiifjßtingsgemäß ausgestatteter Sprit sgußraster fur Eöntgenstreustrahlenraster beschrieben, Der !aster 1 besteht aus einer Grundplatt© 2 und den Lamellen 3· Me Zwischenräume 4 awiseh«n den lamellen 5 werden zusammen mit der Qrru&dplatt© 2 in einem Stück erhalten durch Einspritzen der aus Metallteilehen 5 und Polyolefin 6 fefsteae»**[ den Spritagußmasse in eiae Formt die ein Negativ des. Basters 1 darstellt. Die aus de& Metall teilchen 5 und dea Polyolefin 6 beateheiäd Spritagußmasse enthält dabei als Metall (5) duroh schleifen erhaltenes Kupferpulver und als «Polyolefin (β) Polypr§pyl©n. Diese \yird erhalten, indem 10 kg handelsübliche© Polypropylangranulat trockenem Sustand mit 300 g trockenem Kupfereehliff ©iner von 10 bis 2OyU verrührt werden. Als Terspritaungstesiperatur haben sieh dabei 320 0 als vorteilhaft erwiesen. In der form» die auf ca. 700C vorgeheizt iat, werden dann trots großer Mnnflüssigleeit der Spritzmasse als Spritagußteil© sähe und leicht entfonabare Raster erhalten.
Aa rechten Hand des in der Hgur dargestellten Rasters 1 ist Vervollständigung des RÖntgenstreustrahlenrastors in öle Rasterawisehenräume eine strahlenabsorbierende füllmasse 7 eingefüllt« Biese Blllmasse 7 ist ein© Paste aus 90 $ Wolframpulver und 10 $ Polyvinylacetat (die Prozentangaben sind Gewichtsprozente). Pas Polyvinylacetat ist dabei in Methylethylketon gelöst, wobei ein hältnis von 1 si eingehalten ist*

Claims (4)

  1. RA. 85162G*-;. 1264
    S chut.z.axLs.prüeh.e
    1· Eöntgenetreustrahlenraster, bestehenö aus einer Kunststoffrasterplatte» <äeren Eastervertiefungen mit Eöntgenstr&hlen absorbierendem Material gefüllt sinci, öa&urch gekennzeichnet, öaß die Kunststoff rast erplatte eia SpritBgußteil ist, vielehos aas einem Polyolefin besteht, das ein fein verteiltes Metallpulver mit oxydierbarer Oberfläche enthält.
  2. 2. RSntsenstreuetrahlenraster nach inapruch. 1, äadurea gekennzeichnet, öaß/fein verteilte Metallpulver Kupferpulver ist·
  3. 3· Mntgenstretustraalenraster nach Anspruch 2, daäuröh zeiohnet» daß das Material der Rasterplatte das Bolyolefin polypropylen ist, welches <ir@i Ge1Wientspros©nte ©ines Kupfersealiffs von 10 bis 20 KorngröSe enthält.
  4. 4. RÖntgenstreustrehlenraster naoh Insprueh 1, dadurch gekenn zeichnet, daß das fein verteilte Metallpulver Sinkpulver ist.
DE1962S0043489 1962-12-12 1962-12-12 Roentgenstreustrahlenraster. Expired DE1908461U (de)

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DE (1) DE1908461U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0026358B1 (de) * 1979-09-06 1984-03-07 Kabushiki Kaisha Toshiba Röntgen-Filmkassette

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0026358B1 (de) * 1979-09-06 1984-03-07 Kabushiki Kaisha Toshiba Röntgen-Filmkassette

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