DE1908406B2 - Doppelspritzgieß-Vorrichtung zum Herstellen von Schuhwerk aus Gummi oder thermoplastischem Kunststoff - Google Patents
Doppelspritzgieß-Vorrichtung zum Herstellen von Schuhwerk aus Gummi oder thermoplastischem KunststoffInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D35/00—Producing footwear
- B29D35/06—Producing footwear having soles or heels formed and joined on to preformed uppers using a moulding technique, e.g. by injection moulding, pressing and vulcanising
- B29D35/08—Producing footwear having soles or heels formed and joined on to preformed uppers using a moulding technique, e.g. by injection moulding, pressing and vulcanising having multilayered parts
- B29D35/081—Producing footwear having soles or heels formed and joined on to preformed uppers using a moulding technique, e.g. by injection moulding, pressing and vulcanising having multilayered parts by injection moulding
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Description
Die Erfindung befaßt sich mit einer Doppelspritzgieß-Vorrichtung zum Herstellen von Schuhwerk aus
Gummi oder thermoplastischem Kunststoff entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei Vorrichtungen der vorgenannten Art werden die Formen in Formträgern durch Keile im Formrahmen
und der Bodenschale kraftschlüssig eingespannt. Das Einspannen übernehmen hydraulische Einrichtungen in
Verbindung mit einer zugehörigen schiefen Ebene. Wichtig ist hierbei, daß die Keile des Formrahmens und
der Bodenschale gleichmäßig für die Form und den Formträger eingespannt sind. Ist einer der Keile zu
stark gespannt, so lassen sich die Formteile nicht schließen. Ist einer der Keile nicht stark genug angezogen, so
weist das in diesen Formen hergestellte Schuhwerk Austrieb auf, der ein nachträgliches Bearbeiten erfordert.
Weiterhin macht es Schwierigkeiten, die Formteile in allen drei senkrecht aufeinanderstehenden Ebenen
genau rechtwinklig einzustellen und die engen Toleranzen einzuhalten.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Formteile der Form
in allen drei senkrecht aufeinanc.erstehenden Ebenen genau, unter Einhaltung der geforderten engen ToIe-.
ranzen rechtwinklig zueinander einzustellen.
Die Lösung dieser Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der genannten Art erfindungsgemäß dadurch erreicht,
daß die Druckplatte gegenüber der Sohlenplatte oder gegenüber der Bodenschale unter Führung elastisch
gelagert ist.
Durch diese Maßnahme läßt sich ein schnelles und einwandfreies Einstellen der Formteile zueinander erreichen.
Winkelabweichungen zur rechtwinkligen Einstellung der Formteile zueinander werden leicht ausgeglichen.
Bei dieser elastischen Lagerung stellt sich die nötige Vorspannung zwischen dem Formträger und
dem Bodenstempel von selbst ein.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird ferner erreicht, daß sich die Formteile weich schließen, da
sich infolge des elastischen Anschlages die für den Schließvorgang erforderlichen Kräfte nur langsam auf-
bauen. Zur Bewegungsausführung der Formteile erforderliche Einrichtungen werden durch Stöße weniger
belastet und haben daher eine längere Lebensdauer. Für empfindliche und stark beanspruchte Gelenklager
ist dies von erheblicher Bedeutung.
Nach der Erfindung kann ferner vorgesehen sein, daß die Druckplatte einen die Sohlenplatte umgreifenden,
vorspringenden Steg aufweist Dieser Steg sitzt auf der Druckplatte auf und unterstützt eine genaue
Anpassung der Sohlengestaltung an das zugehörige
ao Formteil. Die Auswirkung der elastischen Lagerung spielt sich in erster Linie in Verbindung mit der Bodenschale ab. Die Federungsachse von Federelementen,
die die elastische Lagerung bewirken, verläuft vorzugsweise durch die Stege. Dadurch wird eine elastische
oder andauernde Verbiegung der Druckplatte weitgehend unmöglich gemacht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung nachfolgend näher beschrieben. Es zeigen
A b b. 1 und 2 Querschnitte durch einen Formenträger.
In A b b. 1 ist der Formrahmen 1 mittels Gelenke über die Achse 2 mit dem Lager 3 auf dem Rundtisch
verbunden. Am Rundtisch sitzen mehrere als Stationen bezeichnete Formträger samt Zubehör. Mittels einer
Spritzeinrichtung 4 wird die Kunststoffmasse in einen Fonnhohlraum gepreßt, der aus einem Leisten 5, Formschalen
7 gebildet wird. Der Leisten 5 ist auf einem Sockel 6 befestigt. Die Sohlenplatte 8 ist bei geöffneter
Station drehbar, so daß Schaft 9 mit Schaftboden 10 und die Sohle durch den Hohlraum 15 getrennt hergestellt
werden können. Der Wendevorgang der Sohlenplatte 8 erfolgt mittels Hydraulikzylinder und Gestänge
12 und 13 und dem Zapfen 16. Das Material für den
Schaft wird durch die öffnung 14 in den Hohlraum für
den Schaft 9 eingespritzt. Die Druckplatte 18 ist gegenüber der Bodenschale 11 elastisch gelagert. Die seitlichen
Ränder dieser Druckplatte 18 dienen dabei als Führung gegenüber der Bodenschale 11. Die Boden-
schale 11 weist außerdem einen den Sohlenformteil umgreifenden Steg 17 auf. Die Federelemente sitzen in
der Fluchtlinie dieses Steges 17. Als Federelemente kommen übliche Metallfedern oder auch Gummimetallfedern
in Betracht. Die Zahl der Federn ist auf die bauliche Gestaltung der zugehörigen Formbauteile abgestimmt.
In der Regel reichen vier Federkörper aus.
A b b. 2 zeigt in Abweichung zu A b b. 1 eine elastische Lagerung zwischen der Sohlenplatte 8 und der
Bodenschale 11. Diese Federung vereinfacht die Anwendung des elastischen Verhaltens zwischen Sohlenplatte
8 und Bodenschale 11.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Doppelspritzgieß-Vorrichtung zum Herstellen
von Schuhwerk aus Gummi oder thermoplastischem Kunststoff mit zum Schaft farbunterschiedlicher
Besohlung mit einem drehbaren Rundtisch und daran angeordneten Formen, die jeweils aus Formschalen,
Leisten und einer Sohlenplatte gebildet sind, und bei der die Sohlenplatte von den Formschalen
abhebbar und in abgehobenem Zustand senkrecht zur Achse des Leisten drehbar ist, wobei
zwischen Bodenschale und dem Rahmen der Sohlenplatte eine Druckplatte angeordnet ist, nach Patent
1 554829, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (18) gegenüber der Sohlenplatte
(8) oder gegenüber der Bodenschale (11) unter Führung elastisch gelagert ist.
2. Doppelspritzgieß-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (18)
einen die Sohlenplatte (8) umgreifenden, vorspringenden Steg (17) aufweist.
3. Doppelspritzgieß-Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Federungsachse von Federelementen durch den Steg (17) läuft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691908406 DE1908406C3 (de) | 1969-02-20 | 1969-02-20 | Doppelspritzgieß-Vorrichtung zum Herstellen von Schuhwerk aus Gummi oder thermoplastischem Kunststoff |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19691908406 DE1908406C3 (de) | 1969-02-20 | 1969-02-20 | Doppelspritzgieß-Vorrichtung zum Herstellen von Schuhwerk aus Gummi oder thermoplastischem Kunststoff |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908406A1 DE1908406A1 (de) | 1970-09-03 |
| DE1908406B2 true DE1908406B2 (de) | 1974-07-25 |
| DE1908406C3 DE1908406C3 (de) | 1975-03-13 |
Family
ID=5725768
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691908406 Expired DE1908406C3 (de) | 1969-02-20 | 1969-02-20 | Doppelspritzgieß-Vorrichtung zum Herstellen von Schuhwerk aus Gummi oder thermoplastischem Kunststoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908406C3 (de) |
-
1969
- 1969-02-20 DE DE19691908406 patent/DE1908406C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1908406A1 (de) | 1970-09-03 |
| DE1908406C3 (de) | 1975-03-13 |
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