DE1908389A1 - Fluegel fuer Fluegelzellenpumpen - Google Patents
Fluegel fuer FluegelzellenpumpenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C21/00—Component parts, details or accessories not provided for in groups F01C1/00 - F01C20/00
- F01C21/08—Rotary pistons
- F01C21/0809—Construction of vanes or vane holders
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- B24—GRINDING; POLISHING
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
ZAHNRADFABRIK I1RIEDRICHSHAi1EN
Aktiengesellschaft
Friedrichshafen
Friedrichshafen
Flügel für Flügelzellenpumpen
Die Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung derin Flügelzellenpumpen
verwendeten Flügel, die in dem Pumpenrotor in Schlitzen zwischen seitlich angeordneten Druckplatten verschiebbar
geführt sind, sowie auf eine Vorrichtung zur Bearbeitung
dieser Flügel., Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der
Flügel soll das Betriebsverhalten von Flügelzellenpumpen verbessert
werden.
Die in Flugelζeilenpumpen verwendeten Flügel, die in Schlitzen
des Läufers eingesetzt sind und durch Federkraft oder durch Druckmittel radial nach außen gegen einen Kurvenring gepreßt
werden, sind an der an dem Kurvenring anliegenden Fläche vielfach ballig ausgebildet, während die seitlichen Stirnflächen,
die in Kontakt sind mit seitlichen Druckplatten, nach den derzeitigen Erkenntnissen parallel zu diesen und absolut eben
sein müssen. Jede Unparallelität und vor allem auch jede kleinste Erhöhung auf der Flügelseitenfläche führen dabei zum vorzeitigen
Verschleißen an den Druckplatten, so daß eine einwandfreie Abdichtung des Pumpendruckraumes somit nicht mehr gegeben
wäre. Der Aufwand zur Herstellung der Flügel und insbesondere zur Bearbeitung der Flügelseitenflächen ist daher, um ein
einwandfreies Betriebsverhalten und eine ausreichende Lebensdauer der Pumpe zu gewährleisten, bei den bisher bekannt gewordenen
Flügelausführungen sehr erheblich.
00S837/075S
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Flügel für Flügelzellenpumpen
derart auszubilden, daß diese Nachteile weitgehend vermieden werden, wobei die Bearbeitung der an den Druckplatten
anliegenden Flügelseitenflächen auf einfache Weise vorzunehmen ist, ao daß nicht nur das Herstellungsverfahren der Flügel vereinfacht
und dadurch verbilligt, sondern auch das Betriebsver-' halten der Pumpe verbessert und vor allem auch deren Lebensdauer
erhöht wird.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Flügel an einer oder beiden den Druckplatten zugekehrten
Stirnseiten ballig ausgebildet, und zwar mit einer konvex gekrümmten Fläche versehen,sind.
Die Vorrichtung zur Bearbeitung der balligen seitlichen Stirnflächen der Flügel kann hierbei in vorteilhafter Weise
derart ausgebildet werden, daß zur Aufnahme der Flügel auf einer Schleifmaschine eine Scheibe mit am Umfang in diese eingearbeitete,
in Längsrichtung verlaufende Schlitze vorgesehen wird, die zwischen einem Widerlager und einer verstellbaren
Druckscheibe vorzugsweise auf einem zwischen die Spitzen einer Rundschleifmaschine einsetzbaren Spanndorn eingespannt
wird.
Das Widerlager kann außerdem, um ein Verkanten der Flügel beim Einspannen zu verhindern, zur Anlage der Flügel an der
Stirnseite und/oder der achsparallelen Abstützfläche mit jeweils einer oder mehreren umlaufenden Erhöhungen versehen
sein. Auch ist es zweckmäßig, zur elastischen Halterung der Flügel mittels der vorzugsweise durch eine Spannmutter verspannbaren
Druckscheibe an dieser in dem an den Flügeln an- v lisgsnden Bereich einen elastischen Belag ζ. B. in Form eines
in eine Nut eingesetzten elastischen Gummiringes anzubringen.
"./.. ■ 009837/0753
Werden bei einer Flügelzellenpumpe gemäß der Erfindung ausgebildete
Flügel verwendet, sind Beschädigungen durch die Flügel an den seitlichen Druckplatten weitgehend ausgeschlossen,
so daß das Betriebsverhalten der Pumpe dadurch verbessert und deren lebensdauer erheblich verlängert wird. Da die Flügel
an einer oder beiden den Druckplatten zugekehrten Stirnseiten ballig sind, ist nämlich gewährleistet, daß die zwangsläufig
auftretenden Verkantungen der Flügel nahezu ausgeglichen werden und somit keine Erhöhungen an den Flügelplatten
reiben. Die Flügel liegen vielmehr in jedem Betriebszustand
gut an den Druckplatten an, so daß der Druckraum der Pumpe stets zuverlässig abgedichtet ist.
Des weiteren sind die Herstellkosten der gemäß der Erfindung ausgebildeten Flügel wesentlich niedriger als die der
bisher verwendeten Flügel, deren seitliche Anlageflächen nur unter großen Schwierigkeiten mit der erforderlichen Parallelität
zu bearbeiten sind. Wird nämlich zur Aufnahme der sehr dünnwandigen Flügel auf einer Schleifmaschine eine antreibbare
Spannvorrichtung verwendet, wobei die Flügel in eine mit axial gerichteten Schlitzen versehene Scheibe eingesetzt werden,
die mit einem Widerlager und einer Druckscheibe verspannbar ist, ist eine einfache, rationelle und dennoch zuverlässige
Bearbeitung der Flügelseitenflächen durch Überschleifen ohne weiteres möglich. Durch die Anbringung von Erhöhungen
an dem Widerlager und eines elastischen Belages an der Druckscheibe ist dabei die Gewähr gegeben, daß keine Deformationen
der Flügel bei deren Einspannen auftreten.
Weitere Einzelheiten der gemäß der Erfindung ausgebildeten Flügel sowie der Spannvorrichtung sind den in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen, die nachfolgend im einzelnen erläutert sind, zu entnehmen.
009837/0753
Hierbei zeigt:
Fig. 1: einen Teil einer Flügelzellenpumpe
mit in den Pumpenrotor eingesetzten
Flügeln im Schnitt, Fig. 2: die Anordnung der Flügel zwischen
den seitlichen Druckplatten der Pum-
pe in vergrößertem Maßstab, Fig. 3: die Vorrichtung zum Aufspannen der
Flügel, ebenfalls im Schnitt und Fig. 4: eine Teilansicht der die Flügel auf-
nehmenden Scheibe.
Die in Fig. 1 dargestellte und mit dem Bezugszeichen 1 versehene Flügelzellenpumpe besteht aus einem in ein Gehäuse 2
eingesetzten Pumpenrotor, der mittels einer Welle 5 antreibbar und mit radial gerichteten Flügeln 8 versehen ist. Die
Flügel 8 sind hierbei, um den in das Gehäuse 2 eingearbeiteten Druckraum 4 abzudichten, in Schlitzen 11 des Pumpenrotors 3
durch Federn 12 radial nach außen verschiebbar eingesetzt und
liegen mit ihren seitlichen Stirnflächen 9 und 10 an Druckplatten 6 und 7 sowie durch die Kraft der Feder 12 an der Innenwand
des Druckraumes 4 der Pumpe stets dichtend an.
Die seitlichen Stirnflächen 9 und 10 der Flügel 8 sind hierbei, wie es der Fig. 2 entnommen werden kann, ballig ausgebildet,
und zwar sind.sie jeweils mit einer konvex gekrümmten
Fläche versehen. Auf diese Weise ist es möglich, daß auch bei Verkantungen der Flügel 8 diese stets gut an den Druckplatten
6 und 7 anliegen und Beschädigungen an den Flügeln 8 und den Druckplatten 6 und 7 weitgehend vermieden werden, so daß das
Betriebsverhalten der Pumpe 1 dadurch nicht beeinträchtigt wird und eine hohe Lebensdauer gegeben ist. ■»
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Die in Fig. 3 gezeigte Vorrichtung 31 zur Bearbeitung der seitlichen Stirnflächen 9 und 10 der Flügel 8 mittels einer
Schleifscheibe 32 besteht aus einem auf einem Dorn 33 angeordneten Widerlager 34, einer Scheibe 35 zur Aufnahme der Flügel
8 sowie einer Druckscheibe 37, die auf die Flügel 8 einwirkt. Zur Halterung der Flügel 8 ist die Scheibe 35, wie es in Fig.
4 gezeigt ist, mit axial gerichteten Schlitzen 36 versehen, in die die Flügel 8, die mit der zu bearbeitenden Stirnfläche
9 geringfügig über den äußeren Durchmesser des Widerlagers 34 hinausragen, eingesetzt sind. Mittels einer Spannmutter 38
kann die Druckscheibe 37 an die Flügel 8 und diese somit an das Widerlager 34 gepreßt werden.
Um beim Einspannen der dünnwandigen Flügel 8 Deformationen zu vermeiden, sind an der Stirnfläche 41 sowie der achsparallelen
Abstützfläche des Widerlagers 34 umlaufende Erhöhungen 43 angebracht. Außerdem ist in eine in die Druckscheibe 37
eingearbeitet Nut 39 ein elastischer G-ummiring 40 eingesetzt, über den die Druckscheibe 37 ebenfalls zur Vermeidung von Deformationen
auf die Flügel 8 einwirkt.
Bei der Bearbeitung der Flügel 8 wird der Dorn 33 nach dem Einsetzen der Flügel 8 in die Scheibe 35 und dem Verspannen
mittels dar Spannmutter 38 zwischen die Spitzen einer nicht dargestellten Schleifmaschine genommen und die Flügel 8 werden
zweckmäßigerweise sowohl im linkslauf als auch im Rechtslauf überschliffen, um eine symetrische Balligkeit der konvex
gekrümmten seitlichen Stirnflächen 9 bzw. 10 zu erzielen. In einem Arbeitsgang können somit je nach Anzahl der Schlitze 36
in der Scheibe 35 eine große Anzahl Flügel 8 auf einer Stirnfläche bearbeitet werden.
Selbstverständlich ist es, um in einem Arbeitsgang die doppelte Anzahl von Flügeln überschleifen zu können, auch möglich,
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die Aufspannvorrichtung mit zwei Scheiben zur Halterung der Flügel auszustatten. In diesem Fall ist auf jeder Seite des
Widerlagers sowohl eine Scheibe für die Flügel als auch eine Druckscheibe jeweils symetrisch zueinander angeordnet, so
daß die Flügel durch die verspannbaren Druckscheiben von außen gegen das zentrische Widerlager gedrückt werden.
-, T Akte 4871
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Claims (4)
- Patentansprüche ;η) Flügel für Flügelzellenpumpen, die in dem Pumpenrotor in Schlitzen zwischen seitlich angeordneten Druckplatten verschiebbar geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (8) an einer oder beiden den Druckplatten (6, 7) zugekehrten Stirnseiten (9, 10) ballig ausgebildet, und zwar mit einer konvex gekrümmten Fläche versehen, sind.
- 2. Vorrichtung zur Bearbeitung der ballig ausgebildeten seitlichen Stirnflächen von Flügeln nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der Flügel (8) auf einer Schleifmaschine eine Scheibe (35) mit am Umfang in diese eingearbeitete, in Längsrichtung verlaufende Schlitzen (36) vorgesehen ist, die zwischen einem Widerlager (34) und einer verstellbaren Druckscheibe (37) vorzugsweise auf einem zwischen die Spitzen einer Rundschleifmaschine einsetzbaren Spanndorn (33) eingespannt ist.
- 3· Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anlage der Flügel (8) das Widerlager (34) an der Stirnseite (41) und/oder der achsparallelen Abstützfläche (42) mit jeweils einer oder mehreren umlaufenden Erhöhungen (43 bzw. 44) versehen ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur elastischen Halterung der Flügel (8) mittels der vorzugsweise durch eine Spannmutter (38) verspannbaren Druckscheibe (37) an dieser in dem an den Flügeln (8) anliegenden Bereich ein elastischer Belag (40) z. B. in Form einea in eine Nut (39) eingesetzten elastischen Gummiringes (40) angebracht ist.Akte 4871009837/0753
Priority Applications (6)
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|---|---|---|---|
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Family Applications (1)
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| Country | Link |
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| GB (1) | GB1309003A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2548061A1 (fr) * | 1983-07-01 | 1985-01-04 | Atelier Rectification Affutage | Plaquette de coupe pour usinage par rotation, outil garni de telles plaquettes et procede d'affutage de telles plaquettes |
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-
1970
- 1970-02-19 GB GB1309003D patent/GB1309003A/en not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| FR2548061A1 (fr) * | 1983-07-01 | 1985-01-04 | Atelier Rectification Affutage | Plaquette de coupe pour usinage par rotation, outil garni de telles plaquettes et procede d'affutage de telles plaquettes |
| EP0130592A1 (de) * | 1983-07-01 | 1985-01-09 | ATELIER DE RECTIFICATION ET D'AFFUTAGE A.R.A.F., Société à Responsabilité Limitée dite | Schneidplatte zur rotierenden Bearbeitung, mit solchen Platten bestücktes Werkzeug und Verfahren zum Schleifen solcher Platten |
| US4623285A (en) * | 1983-07-01 | 1986-11-18 | Atelier De Rectification Et D'affutage A.R.A.F. | Cutting tip for rotary machining, a tool fitted with such tips and a process for sharpening such tips |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE1908389B2 (de) | 1979-12-13 |
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| DE1908389C3 (de) | 1980-08-21 |
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