DE1908344B - Verfahren zur Herstellung von fur das Umkehrosmoseverfahren geeigneten Membranen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von fur das Umkehrosmoseverfahren geeigneten Membranen

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DE1908344B
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Martin Eugene Hilton N Y Rowley (V St A) CO8f3 06
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co

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In jüngster Zeit sind, insbesondere für das sogenannte »Umkehrosmoseverfahren« zur Entfernung gelöster Salze aus verunreinigten oder »harten« Wässern, geeignete Membranen bekanntgeworden. Verwiesen wird auf die USA.-Patentschrift 3 344 214 und die Zeitschrift »Chemical Engineering Progress«, 63 (1967), S. 90.
Die Membranen werden nach Spezial verfahren hergestellt, bei denen auf der Membranoberfläche eine besondere, selektiv wirkende, poröse Haut oder Schicht erzeugt wird. Während reines Wasser ohne Schwierigkeiten solche Membranen durchdringen kann, wird der Durchtritt unerwünschter gelöster Salze durch solche Membranen verhindert. Ganz offensichtlich ist die geschilderte selektive Fillerwirkung solcher Membranen auf die besondere Haut oder Schicht zurückzuführen. Darüber hinaus ist die selektive Filterwirkung solcher Membranen offensichtlich jedoch auch von einer oder mehreren kritischen Herstellungsbedingungen, beispielsweise den bei ihrer ^° Herstellung jeweils verwendeten Lösungsmitteln (vgl. USA.-Patentschrift 3 344 214); der An- oder Abwesenheit bestimmter anorganischer Salze im Lösungsmittelsystem und der Art. wie diese dem Lösungsmittelsystem einverleibt wurden (vgl. USA.-Patentschriften -5 3'l33 132 und 3 133 137), der Art und Weise, wie die Membranen aus Gießmassen, die als wesentliche Bestandteile die in den angegebenen Patentschriften sowie in der südafrikanischen Patentschrift 670 799/67 beschriebenen Stoffe enthalten, erzeugt wurden, und der jeweiligen Nachbehandlung der aus solchen Gießmassen erzeugten Membranen abhängig.
Die bekannte Herstellung von für das Umkehrosmoseverfahren geeigneten Membranen erfolgt in der Reeel in der Weise, daß man
a) zunächst eine Lösung aus
1. einem oder mehreren geeigneten filmbildenden Polymeren und in der Regel
2. einem oder mehreren, aus bestimmten Salzen bestehenden Porenbildnern, die in einem im wesentlichen aus organischen Lösungsmitteln bestehenden Lösungsmittelsystem gelöst sind.
bereitet:
b) die erhaltene (Gieß-) Lösung zu einer Folie vergießt:
c) hierauf einen Teil der zur Bereitung der (Gieß-) Lösung verwendeten, organischen Lösungsmittel au:; der folicnartig vergossenen (Gieß-) Lösung verdampft, wobei sich die eigentliche folienartige Membran bildet:
dl die erhaltene Membran mit Wasser in der Regel durch Eintauchen behandelt und schließlich
e) in bestimmten Fällen die gewaschene Membran einer speziellen Hitzebehandlung unterwirft.
Es ist bekannt, daß zur Herstellung von für das Umkehrosmoseverfahren geeigneten Membranen lediglich bestimmte polymere, filmbildendc Stoffe, wie beispielsweise Celluloseester und -a'ther. geeignet sind. Es ist ferner bekannt, daß sich zu diesem Zweck auch nur ganz bestimmte organische Lösungsmittel eignen und daß schließlich lediglich eine begrenzte Anzahl von Stoffen bei der Herstellung der beschriebenen Membranen als Porcnbiidncr verwendet werden kann.
Bis heute sind nur sehr wenige, zur Herstellung von
40 Tür das Umkehrosmoseverfahren geeigneten Membranen verwendbare Lösungsmittel oder Lösungsmittelsysteme und Porenbildner bekanntgeworden.
Die bisher bekannten Porenbildner bestehen im wesentlichen aus anorganischen Stoffen mit speziellen Anionen, z. B. Perchlorat-, Jodid-, Bromid-, Salicylate Triphenylborat-. Chlorat-, Tetrajodomercurat-. Thiocyanat- und Fluosilicatanionen. Darüber hinaus fallen bei fast sämtlichen Verfahren, bei deren Durchrührung übliche Porenbildner des beschn :nen Typs verwendet werden, Membranen an, <-.c entweder hinsichtlich der Durchflußmenge an Reinwasser oder hinsichtlich des in üblichen Umkehrosmosevorrichtungen erreichbaren Wasserreinigungsgrades zu wünschen übriglassen.
Nur nebenbei sei bemerkt, daß die b;- zum gegenwärtigen Zeitpunkt bekanntgewordenen Porenbildner kein gemeinsames Merkmal aufweisen, auf Grund dessen sich die Verwendbarkeit bisher noch nicht untersuchter Verbindungen voraussagen läßt.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, die Herstellung von für das Umkehrosmo-.everfahren geeigneten Membranen so weit zu verbessern, daß Membranen erhalten werden, die eine bisher nicht erreichbare Durchlässigkeit für reines Wasser sowie eine verbesserte Reinigungswirkung, d. h. ein verbessertes Salzrückhaltevermögen, aufweisen.
Der Erfindung lag die Erkenntnis zugrunde, daß sich die gestellfe Aufgabe durch Verwendung bestimmter organischer Aminsalze oder bestimmter quaternärer Ammoniumverbindungen als Porenbiklner lösen läßt.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zur Herstellung von für das Umkehrosmoseverfahren geeigneten Membranen, bei welchem man
a) eine in ihren wesentlichen Bestandteilen aus mindestens einem organischen Lösungsmittel, mindestens einem Celluloseester und/oder -üther und mindestens einem wasserlöslichen Porenbildncr bestehende, konzentrierte Gießmasse zu einer Folie vergießt:
b) hierauf einen Teil des zur Bereitung der Gießmasse verwendeten Lösungsmittels aus der crhaltcnen Folie verdampft:
c) die teilweise getrocknete Foiic zur Entfernung mindestens der Haupt menge ?'es Porcnl ildners aus der Folie in Wasser eintaucht und schließlich
d, gegebenenfalls die poröse F7OUc tempert.
welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man von einer Gießmasse ausgeht, welche
1. als Lösungsmittel Essigsäure oder Essigsäure und Aceton im Oowichtsvcrhältnis 20:80 bis 80:20:
ss 2. mindestens IO Gewichtsprozent Celluloseester
und oder -äther und
3. als Porenbildner mindestens 0.01 Gewichtsprozent mindestens eines Aminsalzcs aus einem organischen Amin imH Her Schwefel-, Phosphor-,
to Salpeter- oder einer Halogenwasserstoffsäurc oder einer t|uaternären Ammoniumverbindung der folgenden Formel:
fts K,
R, N —
worin bedeuten R1, R2, R3 und R4 Alkylreste, wobei gilt, daß die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome der Reste R1, R2, R3 und R4 höchstens 24 beträgt, und X ein Halügenidanion, weiches bzw. welche bei einer Temperatur von I1I0C in Wasser zu mindestens (1.005 Gewichtsprozent und bei einer Temperatur von 251C in einer konzentrierten Gießmasse der beschriebenen Zusammensetzung zu mindestens 0,2 Gewichtsprozent löslich ist, enthält.
Vorzugsweise beträgt die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome der Reste R1, R2, R3 und R4 höchstens 12. V ist ferner vorzugsweise ein Bromid- oder Jodidanion.
Typische Beispiele für als Porenbildner besonders gut geeignete Aminsalze sind Pyridinsulfat, Triäthylsiminsulfat. Triäthanolaminsulfat, Diäthanolaminsul- l:i. Picolinsu!fate,Lutidinsulfate,Ν,Ν-Dimethylaniliniulfat. 2-AmJnoäthanolsulfat und Triäthanolaminp'iosphat sowie insbesondere andere organische Aminmlfate. -phosphate, -hydrochloride und -nitrate. -'-ο
Typische quaternäre Ammoniumhalogenidverbindungen. die sich in einer konzentrierten Gießmasse dor beschriebenen Zusammensetzung zu mindestens n.2 Gewichtsprozent lösen, sind z.B. Tetraäthvliiiinioniumbromid. Tetraäthylainmoniumjodid. Di- -5 iihyldimethylammoniumbromid und AMiyldibutyl-,nethylammoniumjodid.
Gemcinsarr. ist den im Rahmen des Verfahrens der i lTmdung als Porenbildner verwendbaren Verbindungen, daß sie:
ai Salze starker Säuren sind.
hi in Wasser bei einer Temperatur von 1,1 C zu mindestens 0,005 Gewichtsprozent löslich sine!
ο in einer konzentrierten Gießmasse der beschriebenen Zusammensetzung bei einer Temperatur von 25 C zu mindestens 0,2 Gewichtsprozent löslich sind. "^0
Besonders gute Ergebnisse werden dann erhalten, wenn /v-x Bereitung der Gießmasse filmbildend!.· wasserlösliche Celluloseester und (clluloscather oder ( dhiloseesteräthcr mit einem Substitutionsgrad von t^ 1.5 bis 3 verwendet werden.
Vorzugsweise geht man bei Durchführung des Verfahrens der Erfindung von konzentrierten Gießmassen aus. die mindestens 20 Gcwichtspro/cnl eines filmbil dendcn Cellulosccsters enthalten. '·'■>
Vorzugsweise werden ferner als Celluloseester CeIIuloscacctate. insbesondere Cclluloseaectatc mit einem Afclylgruppcngchall von 3X bis 41 Gcwichtspro/en verwendet.
Die im Rahmen des Verfahrens der Erfindung al· "<■ Porenbildner verwendeten organischen Aminsalze und quatcrnärcn Ammoniumverbindungen können bei der Herstellung der Gießmasse in vorteilhafter Weise in Lösungsmittelsystemcn, die im wesentlichen aus Essigsäure allein oder einer Mischung aus Essig- g° säure und Aceton bestehen, gelöst werden. Als besonders vorteilhaft haben sich organische Lösungsmittel - systeme erwiesen, die im wesentlichen aus Hssigsäuu und Aceton im Gewichtsverhältnis 20:80 bis 80:20, insbesondere 40:60 bis 70:30, bestehen. Vorzugs-65 weise enthält die Gießmasse mindestens 65 Gewichtsprozent des Systems, bei dem die Lösungsmittel im Oewichtsvcrhättnis von 40:60 bis 70: 30 vorliegen.
Die Art und Weise, in der die im erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten, porenbildenden Aminsalze und quaternaren Ammoniumverbindungen in die zum Gießen der Membranen dienende Masse eingeführt werden, ist nicht kritisch. So können die porenbildenden Aminsalze und quaternaren Ammoniumverbindungen beispielsweise einfach mit den restlichen Bestandteilen der Gießmasse so lange vermischt werden, bis sie sich in der Gießmasse gelöst haben. Andererseits können die Aminsalze und quaternaren Ammoniumverbindungen auch vorher entweder in einem organischen Lösungsmittelsystem oder einem Teil desselben oder in Wasser oder in einem beliebigen anderen üblichen Lösungsmittel gelöst und in gelöster Form mit den übrigen Bestandteilen zu einer gebrauchsfertigen Gießmasse vereinigt werden. Schließlich ist es auch möglich, die Ausgangsverbindungen, aus denen die im erfindungsgemäßen Verfahren als Porenbildner verwendeten Aminsalze und quaternaren Ammoniumverbindungen bestehen, entweder in die Gießmasse oder in das Lösungsmittelsystem getrennt einzurühren, d. h., es ist möglich, zunächst das betreffende Amin oder die betreffende starke Säure in das Lösungsmittel einzuführen und hierauf den anderen Bestandteil des gewünschten Aminsalzes oder dei gewünschten quaternaren Ammoniumverbindung in der gewünschten stöchiometrischen Menge zuzugeben.
Gegebenenfalls können auch andere Verfahren zum Einverleiben der jeweiligen Aminsalze oder quaternaren Ammoniumverbindungen in die Gießmasse angewandt werden.
Vorzugsweise liegt das Molverhältnis von organischem Amin. z. B. Triäthanolamin. zu dem Anion der jeweiligen starken Säure in den betreffenden porcnbildenden Salzen bei 2 : 1. wenn das Anion der jeweiligen starken Säure aus einem r irhrwcrtigen Anion, beispielsweise einem Schwefelsäure-oder Phosphorsäurcanion, besteht.
Erfindungsgemäß werden bereits bei Verwendung von mindestens 0.01 Mol eines oder mehrerer der beschriebenen Porenbildncr pro 100 g Celluloseester und/oder -äther in der zur Herstellung der Membran verwendeten Gießmasse zur Reinigung salzhaltiger Wäsr,er geeigneter Membranen erhalten. Besonders gute Ergebnisse werden bei Verwendung von Gießmassen erhalten, die pro 100 g Celluloseester und/oder -äihcr mindestens 0.03 Mol oder 0.5 Gewichtsprozent eines oder mehrerer der beschriebenen Porenbildncr enthalten. Somit können beispielsweise in der Gießmasse Porenbildnerkon/cntrationcn von bis zu 0,2 Mol oder mehr pro 100 g Celluloseester und/oder -äther vorliegen, da auch hohe Porcnbildnerkonzentrationcn keine nachteiligen Effekte auf die Membranen ausüben.
Die zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung verwendeten Gicßmasscn können den Filmbildner.; 11Γ Cellulosebasis in den verschiedensten Konzentrationen enthalten. Vorzugsweise beträgt jedoch in der Gieß masse das Gewichtsverhältnis von Filmbildner auf Cellulosebasis zu Lösungsmittel 1 : 3 bis I : 4.
Die nach dem Vcrfahrei der Erfindung herstellbaren Membranen lassen sich insbesondere im Rahmen von Umkehrosmoseverfahren zur Reinigung von Abwässern oder Scewasscr verwenden. Sie eignen sich jedoch auch auf den verschiedensten anderen Anwendungsgebieten, beispielsweise zum Konzentrieren von Fruchtsäften oder zur selektiven Reinigung von Urin in künstlichen Nieren und dergleichen.
Beispiele I bis 10
In 950 Gewichtsteile einer Mischung aus 50 Voluinleilen Aceton und 50 Volumteilen Essigsäure wurden 250 Gewichtsteile eines handelsüblichen Cellulose- «cetats mit einem Acetylgruppengehalt von 39,3%, einem Hydroxylgruppengehalt von 3,7% und einer Intrinsic-Viskosität, gemessen in Aceton, von 1,26 sowie 25 Gewichtsteile Pyridinsulfat eingemischt, bis ω Cine glatte, klare Lösung erhalten wurde. Die erhaltene dießmasse wurde hierauf bei einer Temperatur von 300C auf eine sich bewegende Bahn aus biaxial orientiertem Poly(äthylenterephthalat) aufgetragen. Durch Glattstreichen der Gießmasse auf der Bahn wurden '■> inehrere verschiedene folienartige Schichten einer Originalstärke von 0,0762 bis 0,254 mm hergestellt. Die in der beschriebenen Weise hergestellten Schichten wurden hierauf bei einer Temperatur von 30cC verschieden lange einem trockenen Luftstrom ausgesetzt ^ und anschließend 5 Minuten lang m;t kaltem Wasser einer Temperatur von I,I"C gewaschen. Schließlich wurden die foiienarligen Schichten von der Polyesterbiilin abgezogen und über Nacht in W .:sser einer Temperatur von 30''1C gewaschen.
Nach dem Waschen wurden die erhaltenen, feuchten I olicn 4 Minuten lang bei verschiedenen Temperaturen getemperi und schließlich nach einem üblichen I L-,i\erfahren für Umkehrosmosemembranen getestet. Hierbei wurde jede einzelne Membran einem Druck \on 42 aiii angesetzt. Der Druck wurde durch eine I iivimg mi·. 5000 ppm Natriumchlorid und einem pi !-Wert von 7 auf die bei der ursprünglichen Trockiuinu dem Luftstrom ausgesetzte Membranoberfläche einw irken gelassen. Die durch die Membran hindurchtreiende Wassermenge wurde gemessen und auf ihren Salzgehalt analysiert. Auf diese Weise wurden die Wasserdurehllußmenge und das Salzrückhaltevernioüen der Membran ermittelt (vgl. USA.-Patent-Sc-J-rift 3 342 72S).
Die bei diesen Untersuchungen erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden fa Helle I angegeben:
Tabelle Beispiel
Dauer der
Lufttrocknung
in .Sekunden
30
60
60
60
90
90
90
120
120
120
B e i s ρ i e
Beim Tempern an-
ucuandic Temperatur
in C
76.6
71,1 73,9 76.6
71,1 73,9 76,6
71,1 73,9 76.6
e 11 bis 24
Das in den Beispielen 1 bis 10 beschriebene Verfahren wurde wiederholt, wobei jedoch diesmal jeweils eine ein anderes Aminsulfat enthaltende Gießmasse der Agenden Zusammensetzung:
Aminsalz (Molverhältnis Amin zu
Säure = 2:1, gelöst in 12 g Essigsäure) 0.025MoI
Celluloseacetat 100 g
Lösungsmittel (Essigsäure und Aceton im Gewichtsverhältnis 60:40) 330 g
verwendet wurde.
Die unter Verwendung der einzelnen Gießmassen auf die Poly(iithylenterephthalat)-bahn aufgetragenen Schichten wurden jeweils 90 Sekunden laiig luftgetrocknet.
Die bei der Untersuchung der einzelnen Membranen verwendeten Salzlösungen enthielter, zunächst jeweils 3500 ppm Salz.
Die bei den einzelnen Untersuchungen erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle II angegeben:
Tabelle II
Salzrückhaltevermögen von unter Verwendung von Aminsulfaten hergestellten Membranen
Beispiel
Aminsalz
Pyridinsulfat
Beim Tempern
angewandte Temperatur
in "C
(ohne Tempern)
73,9
76,6
79,4
Durchflußmenge bei 42 kg/cmJ in ml/cm2/Tag
260,7
134,5
114,1
105,9
Snlzkon«!nlration
im Durchlauf in ppm
4300
480
300
260
Dicke des Films l>, .·.
der Folie, gemessen in
nassem Zustand
in mm
] iiirchfluL'iTtc'ngc
in ml cm~ I au
Sal/kon/entralicm
im Durchlauf
in ppm
Zurückgehaltene
Sal/menge
in "0
0,1778 136.5 280 94.4
0,1778 195.6 540 89.3
0,1270 154.S 325 93,5
0,1270 122,2 190 96.2
0.1270 152,8 450 9I.U
0,1270 122.2 310 93,8
0,1270 93,7 200 96.0
0.0762 136.5 7!0 85,8
0.0762 105.9 435 91.3
0,0762 79,5 220 95.6
Beispiel
12 13 14
15
17
IS
19 20 21
24
, ζ
Aniinsal/
Ί riüthvlaminsulfat
Tr iä t ha noki min sulfat
Trimcthylaminsulfat
i-Picolinsulfat
,i-Picolinsulfat
2.6-Lulidinsulfat
2.4-Lutidinsulfal
N.N-Dimcthylanilinsulfal
N.N-Dimelhyloetylamiiisulfat
Diäthanolaminsulfal
2-Aminoäthanolsulfat
I.6-Hexandiamin*)
Anilinsulfat*)
iitset/ιιημ I .iirchfluHincn^e bei Sal/koM/enlralioi
Heim tempern ku cnr in ml ein' lau im Durchlauf in p|
im e \\ a ml te t ein pe ra tür
m (
130.4 280
89.6 220
69.3 2(K)
211.9 850
73.9 195.6 780
76.6 138.5 480
79.4 228.2 49(K)
73.9 81.5 370
76.6 57.0 280
79.4 48.9 220
(ohne Tempern) 52.9 220
73.9 42.8 140
76.6 28.5 120
79.4 69.3 3(K)
73.9 69.3 230
76.6 32.6 2(K)
79.4 97.S 480
75.4 180
52.9 170
55.0 3(K)
44.8 170
40.7 150
24.4 240
<4.0
317.8 35(K)
110.0 350
81.5 130
17.9 2(K)
73.9
76.6
79.4
73.9
76.6
79.4
73.9
76.6 j
71)4
73.9
79.4
lohne Tempern)
73.9 j
79.4
79.4
*] Das Amitisal/ war im Konzentrat unlöslich
Beispiele 25 bis 28 Aminsalzlösung (0.1 Mol Aminsalz in
Das in den Beispielen 1 bis 10 beschriebene Ver- g ssl2saure ?
fahren wurde wiederholt, wobei jedoch von einer je- ausgegangen wurde.
weils ein anderes Aminphosphat enthaltenden GieR- ?o Die erhaltenen Membranen wurden bei einem
masse der folgenden Zusammensetzung: Druck von 42 atü gegen eine 5500 ppm Natrium-
Celluloscacetat HX) g ehlorid enthaltende, wäßrige Lösung getestet.
Lösungsmittel (Essigsäure und Aceton Die hierbei erhaltenen Ergebnisse sind in der folgcn-
im Gewichtsverhältnis 60:40) 330 g den Tabelle III zusammengestellt:
Tabelle III
Salmickhaltevermögcn von unter Verwendung von Aminophosphalen hergestellten Membranen
Reispiel
Λ mi η sal/
I'\ridin Il Mol Mol 11,PO4) PmUHn (2 Mol Mol H1PO1I
Heim tempern ■ ,, ■ ,,
, r ' · HiirehlluDineii'ji·
in ( ml cnr I .n: hu Purchljur
(ohne Tempern) 50.9
"3.') ι:.:
lohne 1 eiiipernl 63.:
IS.3
2D5O
260
2550
230

Claims (1)

  1. i 2«
    111 (
    Triüthanoliimiii (I MoI MoI II,I1O,) j (ohne Tempern)
    Triiilhani'ilamin (2 MoI MoI 11,1'O4)
    7.1.') 73.9 76.6 70.4
    IO
    I 10.0
    4 H.1)
    K 5.6
    7IJ
    69.3
    im Durchlauf in ppm
    3050
    390
    460
    240
    180
    Beispiel 29
    Das in den Beispielen I bis IO beschriebene Verführen wurde wiederholt, wobei jedoch in der Gießmasse an Stelle des; Pyridinsulfals ein quaternarcs Ammoniumhalogenid, nämlich Tet raäthylammoniumhromid. verwendet wurde. Das Salzrückhaltcvcrmügcn der unter Verwendung einer solchen GicU-tnassc hergestellten Membranen war, wie sich aus der folgenden Tabelle IV ergibt, ausgezeichnet.
    IaUIIc IV 2. mindest Wim lcmpi'in .mgcu.imlic DtirdilliiltiiKiiiic hui 12 ,uii Icmpcraiin in ( in in im [ au (ohne rempern) 317.x 7.Vl1 293.4 79.4 116.1 82.2 X9.6 87.K 22.4 Patentanspruch:
    S.il/ki'ii/i.nlralinn im Durchi.nif in ppm
    48(X)
    7(X)
    240
    90
    Verfahren zur Herstellung von für das Umkehrosmoseverfahren geeigneten Membranen, bei welchem man
    40
    45
    a) eine in ihren wesentlichen Bestandteilen aus mindestens einem organischen Lösungsmittel, mindestens einem Celluloseester und/oder -äther und mindestens einem wasserlöslichen Porenbildner bestehende, konzentrierte Gießmasse zu einer Folie vergießt:
    b) hierauf einen Teil des zur Bereitung der Gießmasse verwendeten Lösungsmittels aus der erhaltenen Folie verdampft;
    c) die teilv/eise getrocknete Folie zur Entfernung mindestens der Hauptmenge des Porenbildners aus der Folie in Wasser eintaucht und schließlich
    d) gegebenenfalls die poröse Folie tempert,
    dadurch gekennzeichnet, daß man ton einer Gießmasse ausgeht, welche
    1. als Lösungsmittel Essigsäure oder Essigsäure und Aceton im Gewichtsverhältnis 20 : 80 bis 80:20;
    CelluloseIO Gewichtsprozent
    ester und/oder -äther und
    als Porenbildncr mindestens 0,01 Gewichtsprozent mindestens eines Aminsalz.es aus einem organischen Amin und der Schwefel-, Phosphor-, Salpeter- oder einer Halo^-nwasserstoffsäure oder einer quaternären Ammoniumverbindung der folgenden Formel:
    R, N - R4
    worin bedeuten R1-R2, R3 und R4 Alkylreste, wobei gilt, daß die Gesamtzahl der KohlenstofTatome der Reste R1. R2. R., und R4 höchstens 24 beträgt und X ein Halogenidanion. welches bzw. welche bei einer Temperatur von 1.1 C in Wasser zu mindestens 0.005 Gewichtsprozent und bei einer Temperatur von 25 C in einer konzentrierten Gießmasse der beschriebenen Zusammensetzung zu mindestens 0.2 Gewichtsprozent löslich ist, enthält.
    8 06

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