DE1908341U - Hydraulische steuervorrichtung und hubvorrichtung eines hubwagens. - Google Patents

Hydraulische steuervorrichtung und hubvorrichtung eines hubwagens.

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DE1908341U DEF21479U DEF0021479U DE1908341U DE 1908341 U DE1908341 U DE 1908341U DE F21479 U DEF21479 U DE F21479U DE F0021479 U DEF0021479 U DE F0021479U DE 1908341 U DE1908341 U DE 1908341U
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    • B66F9/075Constructional features or details
    • B66F9/20Means for actuating or controlling masts, platforms, or forks
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Description

Anmelderin; PA-GE-R u ti η e r , Fahrzeug- und Gerätewerk Mellrichstadt (Bayern)
Titel;
Hydraulische Steuervorrichtung und Hubvorrichtung eines Hubwagens *~7
Gebrauchsmus ter
Die Neuerung bezieht sich auf eine hydraulische Steuervorrichtung und Hubvorrichtung für einen Hubwagen mit einem auf eine heb- und senkbare Platte des Wagens wirkenden Hubkolben., der in einem Hubzylinder vorgesehen ist., der über entsprechende Ventile mit einer Pumpe zwecks Füllung des Hubzylinders verbunden ist., wobei die Pumpe mittels einer Deichsel des Wagens betätigt werden kann., während die Steuerung in drei Stellungen auf entsprechende Ventile wirkt., die das Heben oder Absenken oder eine Festlage der Platte durch hydraulische Mittel bewirken.
Eine, solche bekannte Steuervorrichtung besteht aus einer Anzahl nebeneinander angeordneter Ventile., die mit einem Schalthebel verbunden sind., der zwecks Erreichung der drei Stellungen mit Vielfachrasten versehen ist und der eine zusätzliche Schaltarbeit und komplizierte Schalteinheiten erfordert.
Von Nachteil ist ferner das Fehlen von Ventileinheiten für eine
iraglastbegrenzung der Hubhydraulik. Dies führt häufig zu Überlastungen der Hubvorrichtung und damit zu einer Verminderung ihrer Lebensdauer. Die lastabhängige Senkgeschwindigkeit der Platte bei den bekannten Steuerungen bedingt- einerseits bei grossen Lasten sehr schnelles Sinken der Platten und damit ein hartes Aufsetzen der Platte bzw. der Last andererseits ein langsames und zeitraubendes Absinken bei leichten Lasten. Ein weiterer Nachteil der bekannten Steuerung und Hubvorrichtung besteht darin., daß die wegen des natürlichen Verschleißes der Dichtungselemente nach aussen tretende Hydraulikflüssigkeit zu einem laufenden Verlust an Flüssigkeit führt. Insgesamt ist an Hubwagen mit einer solchen Steuerung und Hubvorrichtung schwierig zu bedienen und störanfällig.
Die Neuerung bezieht sich insbesondere auf ein in einem Stufenkanal hintereinander angeordnetes Pumpenzylinderabflußventil und Hubzylinderabflußventil und ein auf die Ventile direkt bzw. indirekt wirkendes Zwischenglied der Steuerung und besteht darin., daß der Stufenkanal etwa senkrecht angeordnet ist., das Zwischenglied als senkrecht und oberhalb des Stufenkanals angeordneter Stössel ausgebildet ist und das obere Ende des Stössels oberhalb des Spiegels der in einem diese Teile aufnehmenden Gehäuse vorhandenen Hydraulikflüssigkeit durch eine öffnung aus dem Gehäuse geführt ist.
Durch diese Anordnung wird Reibung zwischen einem Ventilteil und dem Zwischenglied, d.h. dem Stössel, vermieden, so daß die Betätigung
der Ventile leichtgängig ist. Von Vorteil ist weiter, daß die für das Zwischenglied nötige Öffnung im Gehäuse oberhalb des Flüssigkeitsspiegels liegt, so daß durch sie keine Flüssigkeit austreten kann. Der Einbau einer Dichtung für den Stössel ist daher nicht unbedingt nötig. Die Neuerung bezieht sich weiter insbesonde@re auf eine Abflußleitung aus dem Hubzylinder der Steuerung und ist dadurch gekennzeichnet, daß in der Abflußleitung aus dem Hubzylinderraum eine Drosselscheibe mit Abstand von der Wandung ihrer Leitung und eine die Drosselscheibe entgegen der Fließrichtung des auf die Scheibe wirkenden, abfliessenden Mediums wirkende Feder vorgesehen ist und daß die Drosselscheibe in Fließrichtung des Mediums mit einem abgeschrägten Teil versehen ist, der in einer Bohrung der Abflußleitung beim Bewegen der Drosselscheibe in Fließrichtung den Durchflußquerschnitt der Bohrung verringernd angeordnet ist. Hierdurch wird eine etwa gleichmässige Senkgeschwindigkeit der Platte unabhängig von der Grosse der Last der Platte erreicht.
Die Neuerung betrifft auch eine vom Pumpenzylinderraum zu einem den Hubzylinderraum abschliessenden Rückschlagventil führende Leitung und besteht in einer, von der Leitung ausgehenden, mit einem an sich bekannten Rückschlagventil versehenen Abzweigleitung, die in den die Hydraulikflüssigkeit aufnehmenden Behälter geführt ist.
Dieses Rückschlagventil verhindert eine Überlastung der Pumpe und der Hubvorrichtung beim Heben der Platte und kann gleichzeitig beim Absenken der Last als Ausgleichsmittel für plötzlich auftretende Überlastungen in der Abflußleitung dienen.
Ein weiteres Merkmal der Neuerung bezieht sich auf Pumpenzylinder und Hubzylinder der hydraulischen Hubvorrichtung und besteht darin, daß an einem den Spiegel der Hydraulikflüssigkeit überragenden Teil mindestens eines der beiden Zylinder oberhalb der zugehörigen Kolben ein Überlaufkanal vorgesehen ist, und dessen zweites Ende in den Behälter mündend angeordnet ist.
Hierdurch wird vermieden., daß oberhalb des Kolbens bzw. der Kolben sich ansammelndes Lecköl aus der Vorrichtung austritt, auf den Fußboden abtropft und daß die Vorrichtung nach mehr oder weniger kurzer Betriebsdauer durch hohen Ölverlust betriebsunfähig wird. Durch die erfindungsgemässe Vorrichtung wird sämtliches Lecköl der Verwendung der Vorrichtung automatisch zugeführt. Da Lecköl insbesondere bei Überlastung eintritt, ist die erfindungsgemässe Vorrichtung weitgeherrst überlastungsunempfindlich.
Weitere Einzelheiten der Neuerung sind aus dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel zu ersehen«
Es zeigt:
Fig. 1 ein Schema der wesentlichen Teile der erfindungsgemässen Vorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt durch einen Teil der Vorrichtung nach H-II der Fig. h,
Fig. 5 Seitenansicht der Vorrichtung, teilweise aufgeschnitten dargestellt,
Fig. 4 eine ergänzte Draufsicht auf die Vorrichtung nach Pig. 2
und
Fig. 5 einen Schnitt V-V der Fig. 2.
Wie aus den Figuren lund 2 ersichtlich, besitzt die Vorrichtung ein Gehäuse 1 mit einem Boden 2 und einem Gehäuseaufbau J5 mit einem Aufsatz 4.. In den Gehäuseaufbau j5 ist ein Pumpenzylinder 5
und in den Aufsatz 4 ist ein Hubzylinder 7 eingeschraubt, deren beiden Enden 6, 8 in den Boden 2 dichtend eingelassen sind.
Im Pumpenzylinder 5 befindet sich ein Kolben lo, dessen Kolbenstange 11 in nicht dargestellter Weise mit einer als Pumpenschwengel und zum Lenken eines Hubwagens dienenden Deichsel wirkungsmässig verbunden sein kann. Durch Bewegen der Deichsel ist die Kolbenstange 11 mit dem Kolben Io axial bewegbar. Diese Anordnung ist bekannt.
Im Hubzylinder 7 ist ein Hubkolben 15 mit einer Hubkolbenstange vorgesehen, die unter eine nicht dargestellte, bewegbare Platte des Hubwagens über einen Kugelgelenkteil 17 wirkt.
Das Gehäuse 1 umfaßt die Zylinder 5 und 7 derart, daß ein Ölbehälter 2o geschaffen ist, der mit dem Zylinderraum 21 des Zylinders 7
obernalb des Hubkolbens 15 üoer Kanäle 22 Verbindung hat. Es kann auch der Pumpenzylinder gleichartig ausgestaltet sein.
Ein Pumpenzylinderraum 25 unterhalb des Kolbens Io steht über
Kpnäle 26, 27 mit einer Stufenbohrung 28 des Bodens 2 in"Verbindung. Eine öffnung 29 der Stufenbohrung 28 hat Verbindung mit dem ölbehälter 2o. Eine Abstufung der Stufenbohrung 28 unterhalb der Einmündung des Rohres 27 bildet einen Sitz 31' einer Kugel 31 eines Kugelventils 3o, wobei auf die Kugel j51 eine Feder 32 wirkt, deren Spannung mittels einer Schraube 33 einstellbar ist. Oberhalb der Kugel 31 ist ein Block 34 vorgesehen, über dem sich ein weiteres Ventil 36 befindet., das mit Abstand vom Block 34 eine Kugel 35 in einer einen Ventilsitz 35' bildenden weiteren Abstufung der Stufenbohrung 28 hat. Die Kugel 35 steht unter der Wirkung einer Feder 37.» die sich auf der Kugel 31 abstützt. Die Feder 37 hat eine wesentlich geringere Vorspannung als die Feder 32 und dient zum Schließen des Ventils ^>6, während gleichzeitig die Feder 32 das Ventil 30 schliesst. Die Kugel 35 liegt oberhalb der Einmündung des Kanals 27 in die Stufenbohrung 28. Unterhalb der Kugel 31 mündet ein Kanal 4o in die Stufenbohrung 28. Das andere Ende des Kanals 4o mündet/eine in einem Stopfen 46 vorgesehene Bohrung 41., in der verschiebbar ein Keilende 42 eines Ventilstössels 43 gelagert ist, dessen Teller eine Drosselscheibe 44 bildet. Stopfen und Stößel mit Zubehör liegen in einer kanalartigen Bohrung 47 des Bodens 2. Auf dem zusammenhängenden Stück 42., 43, 44 lastet eine Feder 45, die sich am Stopfen 46 abstützt, der im Boden 2 des Gehäuses 1 verschraubbar ist. Die Drosselscheibe 44 ist mit Abstand von der Wandung der Bohrung 47 des Bodens 2 umfaßt. In Verlängerung zu dieser Bohrung 47 ist eine Gewindebohrung 48 des Bodens 2 vorgesehen, in die ein mit Bohrung versehener Stopfen 49 eingeschraubt ist, bei dessen einem Ende, die Scheibe 44 ventilartig dichtend zur Anlage kommen kann und dessen
anderes Ende in eine kanalartige Bohrung 51 des Bodens 2 mündet. An die Bohrung 51 ist eine als Leitung dienende Bohrung 52 ange- · schlossen, die in einen Zylinderraurn 53 des Hubzylinders 7 unterhalb des Kolbens 15 einmündet.
Am Ende der Bohrung 51 ist eine Kugel 55 eines Ventiles 55' vorgesehen. Auf der Kugel 55 lastet eine Feder 56, die andererseits am verstellbaren Stopfen 49 anliegt. Die auf einem Ventilsitz/ 57 ruhende Kugel 55 verschließt die Bohrung 51 gegenüber einer in den Boden 2 gebohrten Leitung 58, die mit dem Kanal 26 leitend verbunden ist, wobei der Kanal 26 gleichzeitig über eine Leitung 59 zu einem Ventil 6o mit einer Kugel 6l führt. Die Kugel 6l ist durch eine Feder 62 belastet, deren Vorspannung durch eine einstellbare Schraube 6j> einstellbar ist. Schraube, Feder und Kugel liegen in einer Bohrung 6j5' des Bodens 2. Der Kugel 6l nachgeordnet ist an die Bohrung 63' eine weitere Kanalbohrung 64 des Gehäusebodens 2 angeschlossen. Die Bohrung 64 mündet in den Zylinderraum 25 unter Zwischenschaltung eines Rückschlagventiles 65 mit einer Kugel 66. Von der Bohrung 64 führt zwischen dem Ventil 65 und der Bohrung 63f eine Leitung 1Jo zu einem ölsieb 71.» das innerhalb des Ölbehälters 2ο liegt.
In das offene Ende der Stufenbohrung 28 ragt, die Öffnung $$ 29 freilassend, ein Stössel 75 hinein, der auf der Kugel 35 ruht. Der Stößel 75 ist durch eine nach oben wirkende Feder 76 belastet.-Auf dem oberen Ende des Stössels 75 liegt lose ein Fußhebel 77 auf, der um einen Bolzen 78 drehbar ist. Der Bolzen 78 liegt in einem Gabellager 79* das aussen am Gehäuse 1 befestigt ist. In einer Backe 80 des Gabel-
lagers 79 sind zwei Bohrungen 8l und 82 vorgesehen. Am Fußhebel 77 ist eine federbelastete Kugel 83 angeordnet., die in der mit ausgezogener Linie dargestellten Stellung des Fußhebels 77 in die Bohrung 8l, bei der mit gestrichelten Linien dargestellten oberen Lage des Hebels 77 in die Bohrung 82 eingreift. In der unteren Lage des Fußhebels 77, mit gestrichelten Linien dargestellt., ruht die federbelastete Kugel 83 auf der glatten Fläche der Backe 80 oberhalb der Bohrung 8l.
Die Wirkungsweise ist folgende: Der Ölbehälter 2o ist etwa bis zur Linie loo mit öl gefüllt. Die beladene Hubplatte des Wagens ist hochgepumpt., was weiter unten beschrieben wird. Der Fußhebel 77 steht in der mit ausgezogenen Linien dargestellten Lage, wie Fig. 3 zeigt. Dabei ist die Kugel 35 von ihrem Sitz 36 abgehoben,, wirkt aber nicht auf den Block 3^· Der Zylinderraum 25 hat üoei· die Kanäle 26, 27, die Stufenoohrung 28 und deren Öffnung 29 mit dem Behälter 2o Verbindung. Bei einer Bewegung der Kolbenstange 11 wird also nicht der Hubkolben 15 bewegt. Im zylinderraum 53 unter'dem Hubkolben 15 stehende Flüssigkeit ist durch die Ventilkugeln 55 und 3I abgesperrt und damit die Hubhöhe der Platte des Hubwagens festgelegt. Mit der nicht dargestellten Deichsel des Hubwagens können also sämtliche Bewegungen ausgeführt werden, ohne daß Druckflüssigkeit in den Zylinderraum 53 gelangt.
Zum Abstellen der Last des Hubwagens muß der Kolben 15 mit seiner Kolbenstange Io und der daraufliegenden Platt/e des Hubwagens z.B. aus der in Fig. 2 dargestellten Stellung in die aus Fig. 1 erkennbare Stellung nach unten gesenkt werden. Zu diesem Zweck wird der
Fußhebel 77 nach unten in die gestrichelt dargestellte untere Lage durchgetreten. Dabei liegt die Kugel 83 auf der Flache der Backe 80. Der Stössel 75 bewegt sich nach unten und spannt die Feder 70. Die Kugel 35 wird dabei nach unten bewegt, trifft auf den Block 34 und drückt bei ihrer weiteren, nach unten erfolgenden Bewegung die Kugel 31 vom Sitz j51T, Gleichzeitig werden die Federn 34 und 32 gespannt. Die unter dem Hubkolben 15 im Zylinderraum 53 befindliche Flüssigkeit kann nunmehr über die Leitung 52, die Bohrungen 51, 50, 47 und den Kanal 4o in die Stufenbohrung 28 gelangen. Die Flüssigkeit fließt neben den Kugeln 31 und 35 vorbei und über die Öffnung 29 in den ölbehälter 2o. Die Platte des Hubwagens senkt sich ab. Die Last steht mittels ihrer Füße auf dem Boden.
Wird der in der unteren Stellung befindliche Fußhebel 77 losgelassen, so geht der Hebel aus der unteren, gestrichelt dargestellten Stellung aufgrund der Spannung der Feder 76 bis in die mit ausgezogenen Linien gezeichnete mittlere Lage zurück, wobei die Kugel 83 in die Bohrung 8l einrastet. Der Fußhebel bleibt in dieser Stellung stehen. Dabei geht der Stössel 75 in die in Fig. 3 dargestellte Lage zurück. Aufgrund der Wirkung der Feder 32 liegt die Kugel 3I auf dem Ventilsitz 3o, während die Kugel 35 aufgrund der Wirkung der Feder J>h auch nach oben geht, aber nicht am Sitz J>6 anliegt. Es ist damit die Fahrstellung erreicht, die oben beschrieben worden ist. Der Wagen kann fortgefahren werden.
Nach dem Verfahren des Hubwagens unter eine neue Last muß nunmehr die hebbare Platte des Hubwagens von unten auf die Last wirken. Zu diesem Zweck wird der Fußhebel 77 in die mit gestrichelten Linien
- Io -
dargestellte obere Lage durch einen Stoss des Pusses gehoben. Dabei rastet die Kugel 83 in die Bohrung 82.,wodurch der Fußhebel TI in dieser Lage gehalten wird. Aufgrund der Spannung der Feder 76 bewegt sich gleichzeitig der Stö'ssel 75 nach oben. Die Kugel 35 kann sich nunmehr aufgrund der Spannung der Feder 34 dichtend an den Ventilsitz 35' anlegen. Die Stufenbohrung 28 ist demnach unterhalb der Kugel 35 dicht abgeschlossen. Über die nicht gezeichnete Deichsel wird
Io nunmehr die Kolbenstange 11 mit dem Kolben/pumpenartig bewegt. Bei Aufwärtsbewegung des Kolbens Io wird die Kugel 66 des Rückschlagventiles 65 gehoben und Flüssigkeit gelangt aus dem Behälter 2o über das Sieb 71 in die Leitung 7o, von dieser über die Leitung 64 in den Zylinderraum 25· Bei der Umkehrbewegung des Kolbens Io bedingt der nun aufgebaute Druck im Zylinderraum 25 das Schliessen des Rückschlagventiles 65. Die Flüssigkeit wird demnach über den Kanal 2β und den Kanal 58 über die durch den Druck zurückweichende Kugel 55* die Bohrung 51 und den Kanal 52 in den Zylinderraum 53 unter den Hubkolben 15 bewegt. Dieser Pumpvorgang wird solange fortgesetzt, bis der Hubkolben 15 mit seiner Hubkolbenstange 16 und dem Kugelgelenkstück 17 so gehoben ist, daß die Platte des Hubwagens die Last ausreichend vom Boden entfernt abstützt. Durch Umstellen des Fußhebels 77 durch einen Fußtritt in die waagerechte, mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage wird wieder die Verfahrstellung erreicht.
Für den Fall, daß beim Pumpen unter dem Kolben Io ein Druck erreicht wird, der nicht zulässig ist, öffnet sich das entsprechend eingestellte Rückschlagventil 60 und die Flüssigkeit kann über die Bohrung 59 durch
das Überdruck-Rückschlagventil 60, die Leitungen 64, 70 und das Sieb 71 in den Ölbehälter 2o zurückgelangen. Damit ist eine Drucküberlastung im Hubzylinder 7 und Pumpenzylinder 5 vermieden. Aufgrund der Leitung 27 tritt die gleiche Wirkung ein, wenn beim Ablassen der Last die Drücke zu hoch werden.
Falls beim Ablassen der Last der Hubkolben 15 mit seiner Kolbenstange 16 eine zu grosse Absenkgeschwindigkeit erhält, reißt die aus dem Zylinderraum 53 über, die Leitung 52, die Bohrungen 5I un(ä 49 gelangende, verstärkte Strömung die Drosselscheibe 44 gegen den Druck der Feder 45 nach dem Stopfen 46 zu mit. Hierbei bewirkt das mit der Scheibe 44 über den Stössel 43 verbundene Keilende 42, daß der Durchfluss durch die Bohrung 4l gedrosselt wird. Die dadurch erreichte Verlangsamung des Stromes bei der Drosselscheibe 44 bedingt wiederum eine geringere Wirkung der fliessenden Flüssigkeit auf die Scheibe 44. Die Feder 45 dehnt sich aus, so daß nunmehr ein verstärkter Fluß beim Keilende 42 möglich ist, wenn im Zylinderraum 53 genügend Druck herrscht. Das Absenken der Last erfolgt daher in selbstregulierender Weise bei verschiedensten Belastungen ohne grosse Geschwindigkeitsänderungen.
Tritt im Hubzylinder 7 über dem Kolben 15 Lecköl auf, so fließt dieses bei entsprechendem Niveau über die Kanäle 22 in den Behälter 2o.
Alle Bohrungen, Kanäle, Leitungen usw. können selbstverständlich auch Rohre darstellen. Die oben beschriebene Ausführungsform ist aber zweckmässiger.

Claims (12)

SchutzansprUche F 21 479/55 d
1. Steuervorrichtung und hydraulische Hubvorrichtung für einen Hubwagen, insbesondere deren in einem Stufenkanal hintereinander angeordnetes Purapenzylinderabflussventil und Hubzylinderabflussventfel und ein auf die Ventile direkt bzw. indirekt wirkendes Zwischenglied, dadurch gekennzeichnet, daß der Stufenkanal (28) etwa senkrecht angeordnet ist, das Zwischenglied als senkrecht und oberhalb des Stufenkanals angeordneter Stössel (75) ausgebildet ist und das obere Ende des Stössels oberhalb des Spiegels (loo) der zu einem, diese Teile aufnehmenden, Gehäuse (1) vorhandenen Hydraulikflüssigkeit durch eine Öffnung aus dem Gehäuse geführt ist.
2. Steuervorrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Pumpenzylinder (35) und dem Hubzylinderabflußventil (31) eine einzige Feder (37) angeordnet ist und die Federkraft dieser Feder geringer ist als die der Feder (32) des Hubzylinderabflussventils (31).
3« Steuervorrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß um das untere Ende des Stössels (75) eine Feder mit dem einen Ende gegen den Stufenkanal (28) mit dem anderen Ende gegen einen Vorsprung des Stössels drückend angeordnet ist.
4. Steuer-Vorrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das auf das Pumpenzylinderabflußventil (35) wirkende Ende des Stössels (75) in einem Ende des Stufenkanals (28) angeordnet ist und zwischen Stössel (75) und wandung des Stufenkanals (28) eine, als Abfluß für die Hydraulikflüssigkeit aus den den Ventilen (35 und 3-0 zugehörigen Zylindern (25 und 53) dienende, öffnung (29) vorhanden ist,
5· Steuervorrichtung geraäss Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem Ende auf dem aus dem Gehäuse (1) ragenden Stössel (75) aufliegender Hebel (77) an dem Hubwagen vorhanden ist, der Hebel (77) in drei Stellungen bewegbar ist und in der mittleren und oberen Stellung festrastbar ist.
6. Steuervorrichtung und hydraulische Hubvorrichtung für einen Hubwagen, insbesondere deren Abflußleitung aus dem Hubzylinderraup,dadurch gekennzeichnet., daß in der Ab/flußleitung (47) aus dem Hubzylinderraum (5J5) eine Drosselscheibe (44) mit Abstand von der Wandung ihrer Leitung (47) und eine auf die Drosselscheibe (44) entgegen der Fließrichtung des auf die Scheibe wirkenden, abfliessenden Mediums wirkende Feder (45) vorgesehen ist und daß die Drosselscheibe (44) in Fließrichtung des Mediums mit einem Keilende (42) versehen ist, das in einer Bohrung (4l) der Abflußleitung, beim Bewegen der Drosselscheibe (44) in Fließrichtung (42) den Durchflußquerschnitt der Bohrung (4l) verringernd angeordnet ist.
7. Steuervorrichtung und hydraulische Hubvorrichtung für einen Hub-■wagen, insbesondere deren vom Pumpenzylinderraum (25) zu einem den Hubzylinderraum abschliessenden Rückschlagventil führenden Leitung, dadurch gekennzeichnet, daß eine von der Leitung (26, 58) ausgehende, mit einem an sich bekannten Rückschlagventil (60) versehene Abzweigleitung (59) vorhanden ist, die in den die Hydraulikflüssigkeit aufnehmenden Behälter (2o) geführt ist.
8. Steuervorrichtung gemäss Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß das Uberdruckrückschlagventil (öo) über eine Leitung (27) dem zweiten Steuerventil (3o) der Rückflußleitung (28, 4O, ]\\3 47 ^ 43, 5o, 51) nachgeordnet ist.
9· Steuervorrichtung und hydraulische Hubvorrichtung für einen Hubwagen, insbesondere deren Pumpenzylinder und Hubzylinder, dadurch gekennzeichnet, daß an einem den Spiegel (loo) der Hydraulikflüssigkeit überragenden Teil mindestens eines der beiden Zylinder (5 oder 7) oberhalb der zugehörigen Kolben (lo, 15) ein Überlaufkanal (22) vorgesehen ist, und dessen zweites Ende in den Behälter (2o) mündend angeordnet ist.
10. Steuervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Behälter (2o) und einer Ansaugstelle (7o) des Pumpenzylinderraumes (25) ein Sieb (71) vorgesehen ist.
11. Steuervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckleitung (47, 48, 51, 58, 59.» 63') zwischen dem Pumpenzylinderraum (25) und dem Hubzylinderraum (53) mit den Ventilen (57, 60) und der Drosselvorrichtung (4l, 42, 43, 44, 45) in einer Linie angeordnet ist.
12. Steuervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Gehäuseaufbau (3) der Pumpenzy-
linder (5) und in einem Aufsatz (4) des Gehäuses (1) der Hubzylinder (7) eingeschraubt sind und daß beide Zylinderenden (ö, 8) im Boden
(2) des Gehäuses (1) dichtend eingelassen sind, und alle genannten Kanäle und Leitungen in dem Boden angeordnet sind.
13· Steuervorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (2o) der Hydraulikflüssigkeit von dem Gehäuseaufbau
(3) mit dem Ansatz (4) und dem Boden (2) gebildet ist oder von diesen umfaßt angeordnet ist.
äes Dfess ISnteritoge fSestsss&iiirg vni ScsKsiSzaisspr.) is* die jssletjß efegeretehte; säe wfch? von iter WsS-tS$r «sspriJBglfcfj Φ%ο&ΡΒία$&ι Unisn'og^n ob. Die rechiüciie Sadeuhmg der Abweichung is? ntelit gaprfift. arejwSngüsis ^agssiciiisft UiüeHcssn Sienndsf? ssoä-» fn usn iln^soicisH. Sie kennen jfedeszeif skses ?-.!s^-.vis?s ir.iaressss as&Bhs-anS-aä eii-gcSäSHS -£'£«??;.«. Adf- ÄnSreg «fsnten hlartran «ksä Fcickopsei; &30,- ^!,rdea afaMwo ftaisaü 5*Äeia(f. Deubatess PöieRtasi, QdMouriaerauatw^^e.
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