DE1908307B2 - Elektronische lichtsetzeinrichtung - Google Patents
Elektronische lichtsetzeinrichtungInfo
- Publication number
- DE1908307B2 DE1908307B2 DE19691908307 DE1908307A DE1908307B2 DE 1908307 B2 DE1908307 B2 DE 1908307B2 DE 19691908307 DE19691908307 DE 19691908307 DE 1908307 A DE1908307 A DE 1908307A DE 1908307 B2 DE1908307 B2 DE 1908307B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- character
- counter
- characters
- data
- scanning
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000013078 crystal Substances 0.000 claims description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 20
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 4
- 238000010894 electron beam technology Methods 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 2
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 2
- OAICVXFJPJFONN-UHFFFAOYSA-N Phosphorus Chemical compound [P] OAICVXFJPJFONN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000001066 destructive effect Effects 0.000 description 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000009977 dual effect Effects 0.000 description 1
- 230000008676 import Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09G—ARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
- G09G1/00—Control arrangements or circuits, of interest only in connection with cathode-ray tube indicators; General aspects or details, e.g. selection emphasis on particular characters, dashed line or dotted line generation; Preprocessing of data
- G09G1/06—Control arrangements or circuits, of interest only in connection with cathode-ray tube indicators; General aspects or details, e.g. selection emphasis on particular characters, dashed line or dotted line generation; Preprocessing of data using single beam tubes, e.g. three-dimensional or perspective representation, rotation or translation of display pattern, hidden lines, shadows
- G09G1/14—Control arrangements or circuits, of interest only in connection with cathode-ray tube indicators; General aspects or details, e.g. selection emphasis on particular characters, dashed line or dotted line generation; Preprocessing of data using single beam tubes, e.g. three-dimensional or perspective representation, rotation or translation of display pattern, hidden lines, shadows the beam tracing a pattern independent of the information to be displayed, this latter determining the parts of the pattern rendered respectively visible and invisible
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B19/00—Photoelectronic composing machines
- B41B19/01—Photoelectronic composing machines having electron-beam tubes producing an image of at least one character which is photographed
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B27/00—Control, indicating, or safety devices or systems for composing machines of various kinds or types
- B41B27/28—Control, indicating, or safety devices for individual operations or machine elements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Radar, Positioning & Navigation (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Computer Hardware Design (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Controls And Circuits For Display Device (AREA)
- Projection-Type Copiers In General (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine elektronische Lichtsetzeinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei bekannten elektronischen Lichtsetzmaschinen werden die zu setzenden Zeichen auf dem Bildschirm
einer Kathodenstrahlröhre durch entsprechende Modulation des Abtaststrahls als Folge von parallelen
Abtastlinien geschrieben und auf einen photographischen Film abgebildet Die im folgenden als »Punktgröße«
bezeichnete Größe der Zeichen in der Abtastungsrichtung wird gewöhnlich mit der Abtaststrahlgeschwindigkeit
geändert wobei die Strahlgeschwindigkeit für Zeichen großer Punktgröße hoch und für
Zeichen kleiner Punktgröße niedrig gewählt wird. Wenn tber beim Setzen von Textmaterial die Abtaststrahlgetchwindigkeit
sich mit der Punktgröße ändert dauert das Vollschreiben einer gegebenen Fläche mit kleinen
Typen länger als mit großen Typen. Außer dem Nachteil, daß dadurch die Schreibgeschwindigkeit
beschränkt ist ergibt sich dabei eine Beschränkung hinsichtlich der Zeit die der Abtaststrahl benötigt, um
eine gegebene Fläche auf dem Film zu belichten. Es ist daher wünschenswert beim Lichtsetzen mit konstanter
bis 312, ist eine durch eine Datenverarbeitungsanlage gesteuerte Lichtsetzanlage bekannt bei der eine
elektronische Maßstabsänderung der Schriftzeichen unter Dehnung oder Verkürzung beider Ablenkungen
eines Elektronenstrahls erfolgt und darüber hinaus
,o durch Dehnung oder Verkürzung der Horizontalablenkung
die Schrift breiter oder schmaler gemacht werden kEDer Erfindung üegt die Aufgabe zugrunde, eine
Einrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, bei κ der zur Änderung der Punktgröße die Längen der
einzelnen Abtastliniensegmente bei unveränderter Abtastfleckgeschwindigkeit vergrößert oder verkleinert
werden können.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die
kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird anhand der Zeichnung beschrieben es zeigt
Fig 1 (bestehend aus IA und IB) das Blockschaltschema
einer elektronischen Lichtsetzeinrichtung ge-2s maß e^er Ausführungsform der Erfindung, und
Fig 2 eine schematische Darstellung, welche die
Bildung eines Zeichens mittels der Einrichtung nach F i g. 1 veranschaulicht.
Die in F i g. 1 gezeigte Lichtsetzeinnchtung 10 enthält
to einen Bilderzeuger, beispielsweise eine Kathodenstrahlröhre
12 die auf ihrem Bildschirm 16 die Zeichen 14 erzeugt Mit der Kathodenstrahlröhre 12 lassen sich im
Rahmen der Erfindung auch anderweitige Muster, beispielsweise Linien- oder Strichzeichnungen erzeuis
een Der von der Kathode 20 des Elektronenstrahlerzeuger*
(nicht gezeigt) der Kathodenstrahlröhre 12 ausgehende Abtaststrahl 18 wird durch auf dem
Röhrenhals angebrachte Ablenkspulen 22 und 24 horizontal und vertikal abgelenkt Der vom Abtaststrahl
18 erzeugte Abtastneck 26 schreibt im Leuchtstoff des Bildschirms 16 die gewünschten Muster. Das vom
Bildschirm 16 emittierte Licht wird durch eine Optik, dargestellt als einzelne Konvexlinse 28, auf einen
photoempfindlichen Aufzeichnungsträger, beispielswei-4< se einen photographischen Film 30 mit hohem
Gammawert fokussiert Der Film 30 ist in der
Brennebene der Linse 28 zwischen zwei Spulen 32 gehaltert Die Spulen 32 werden durch einen Antriebsmotor
34 jeweils nach dem Setzen einer Zeichenzeile auf dem Film 30 auf eine neue Zeile geschaltet Die
Kathodenstrahlröhre 12 und die übrigen Bestandteile des lichtempfindlichen Teils der Einrichtung 10 sind in
einem lichtdichten Gehäuse (in Fig.l gestrichelt dargestellt) mit Öffnungsklappen (nicht gezeigt) für das
Einlegen und Herausnehmen des Filmes 30 angeordnet. F i g 2 zeigt in vergrößerter Darstellung schematisch
ein Zeichen 14, wie es mit Hilfe der Einrichtung gebildet wird. Bei dem Zeichen 14 handelt es sich um
einen Großbuchstaben »H« gegebener Punktgröße eines Sans-Serif-Typensatzes. Der Buchstabe »H« sowie
alle anderen von der Lichtsetzeinrichtung 10 erzeugten Zeichen und Muster sind aus einer Anzahl von
vertikalen Schwarzsegmenten 36 zusammengesetzt. Die Segmente 36 entsprechen Zeichenabschnitten, die durch
diejenigen Teile der einzelnen Abtastungen, d.h. Abtastlinien gebildet werden, während deren der
Elektronenstrahl 18 der Röhre 12 eingetastet oder hellgesteuert ist. Eine Abtastlinie entspricht einer
vertikalen Überquerung des Bildschirms 16 der Röhre 12 durch den Abtaststrahl 18, wobei man selbstverständlich
im Rahmen der Erfindung statt dessen auch mit horizontaler Abtastung arbeiten kann. Diejenigen Teile
der einzelnen Abtastungen, während deren der Elektronenstrahl 18 ausgetastet oder dunkelgesteuert ist, bilden
Weißsegmente 38, von denen eines in F i g. 2 gestrichelt angedeutet ist In der Kathodenstrahlröhre 12 selbst
erscheinen die Schwarzsegmente 36 weiß auf dunklem Untergrund, während sie ia Fig.2 um der besseren
Anschaulichkeit willen schwarz auf hellem Untergrund dargestellt sind. Bei Zeichen hoher graphischer Güte
überlappen sich die einzelnen Schwarzsegmente 36 gegenseitig, wobei ihre Anzahl so groß gewählt ist daß
auf dem photographischen Film 30 Zeichen von im wesentlichen gleichmäßiger Dichte entstehen. Während
;n F i g. 2 der Einfachheit halber das Zeichen »H« als aus
nur 20 Zeichenabschnitten zusammengesetzt dargestellt ist, kann man in der Praxis z. B. 80 solcher Abschnitte für
das Zeichen verwenden. Der Buchstabe »H« sitzt auf einer Zeichengrundlinie oder Zeichenbasis 37 und
erhebt sich darüber um eine bestimmte Strecke, entsprechend der Punktgröße des Zeichens. Einer
Punktgröße, die doppelt so groß ist wie die gegebene Punktgröße des Zeichens »H«, entspricht ein Zeichen,
das doppelt so hoch und doppelt so breit ist wie das Zeichen »H« in F i g. 2. Das Umgekehrte gilt für ein
Zeichen von der halben Punktgröße des Zeichnens »H« usw.
Die einzelnen Zeichen eines Typensatzes von Zeichen sind durch eine Reihe von Kenngrößen oder Parametern,
darunter der sogenannte Schriftkegel 41 (in F i g. 2 gestrichelt dargestellt), definiert. Durch den Schriftkegel
ist die Punktgröße des Zeichens bestimmt Die Gesamtgröße oder Setzbreite 42 des Zeichens ist gleich
der Summe der Zeichenbreite 43 (CW) und des Vordersaumes 44 und Hintersaumes 45 des Zeichens.
Der Vordersaum 44 (LSB) ist definiert als der Abstand zwischen dem vorderen oder linksäußeren Rand des
Zeichens und dem vorderen Ende der Setzbreite des Zeichens. Entsprechend ist der Hintersaum 45 (TSB)
definiert als der Abstand zwischen dem rechten Ende des Zeichens und dem hinteren Rand der Setzbreite des
Zeichens. Der Abstand zwischen einem Zeichen und dem benachbarten Zeichen ist gleich d?r Summe des
Vordersaumes und des Hintersaumes der entsprechenden Zeichen. Bei Zeichen hoher graphischer Güte
können der Vordersaum und der Hintersaum des Buchstabens »H« je 7 Abtastungen bei 80 Abtastungen
für die Zeichenbreite 43 umfassen.
Die Parameter eines Zeichens sowie anderweitige, noch zu erläuternde Daten sind in einem Speicher 50
(F i g. 1) gespeichert Für den Speicher 50 kann z. B. ein Magnetkernspeicher mit beliebigem Zugriff (Randomspeicher)
verwendet werden, der in zwei Hauptteile, einen Primärteil 52 und einen Sekundärteil 54. unterteilt
ist Der Primärteil 52 enthält eine Anzahl von aufeinanderfolgenden Speicherzellen, die im Verhältnis
1:1 den Buchstaben und sonstigen Symbolen und Zeichen eines Typensatzes entsprechen. Jede mehrstelligp
(aus mehreren Bitstellen bestehende) Speicherzelle im Primärteil 52 wird durch einen Zeichencode,
beispielsweise in Form einer eine verschlüsselte Darstellung des Zeichens beinhaltenden Binärzahl
adressiert Die Folge der Speicherzellenadressen im Primärteil 52 des Speichers kann beim Großbuchstaben
»A« beginnen, dann bis zum Großbuchstaben »Z« durchlaufen, anschließend zum Kleinbuchstaben »a«
übergehen, usw. bis zum Ende des ersten Typensatzes.
Der Inhalt der einzelnen Primärzellen des Speichers 50 repräsentiert jeweils eine Adresse für diejenige Zelle
im Sekundärteil des Speichers, welche die erste der
verschlüsselten Kenngrößen, die das entsprechende Zeichen definieren, speichert Wenn also der Zeichencode
für die Adressierung des Zeichens im Primärteil des Speichers 50 verwendet wird, liefert die aus dem
Speicher ausgelesene Zahl eine Sekundäradresse für den Sekundärteil des Speichers 50, mit der ein Block von
Sekundäradressenzellen, in denen die verschlüsselten Kenngrößen des Zeichens nacheinander gespeichert
sind, beginnt Der Vorteil einer derartigen Auslegung des Speichers 50 besteht darin, daß identische
Buchstaben oder Zeichen in verschiedenen Typensätzen den gleichen Zeichencode haben. Natürlich haben
verschiedene Typensätze unterschiedliche Sekundärspeicherzellengrenzen.
Der Sekundärteil des Speichers 50 speichert sequentiell
die für die Erzeugung eines Zeichenbildes auf der Kathodenstrahlröhre 12 benötigten Informationsblökke.
Der Inhalt der ersten Speicherzelle für einen Datenblock im Sekundärteil 54 ist eine verschlüsselte
Darstellung der Anzahl der Abtastungen im Vordersaum des Zeichens. Der Inhalt der nächstfolgenden
Zelle ist eine verschlüsselte Darstellung der Summe der Anzahl von Abtastungen in der Zeichenbreite und im
Hintersaum des Zeichens. Die nächsten, in der nächsten Zelle gespeicherten Formatdaten beinhalten die Anzahl
von Abtastungen in der Zeichenbreite. Der Einfachheit halber sei vorausgesetzt, daß sämtliche Zeichen auf der
gleichen Zeichenbasis beginnen. Als nächste im Block gespeicherte Daten erscheinen keine Formatdaten,
sondern Segmentdaten in Form aufeinanderfolgender verschlüsselter Darstellungen der Längen der einzelnen
Schwarzsegmente und der einzelnen Weißsegmente in jeder Abtastung des Zeichens. Im vorliegenden Fall sind
also sämtliche Längen der einzelnen Schwarzsegmente 36 in den linken aufrechten Strichen des Zeichens »H«
nach F i g. 2 gespeichert. Beispielsweise kann für jedes Schwarzsegment 36 ein Binärdatenwort gespeichert
sein. Die Längen der einzelnen Weißsegmente 38 und der Schwarzsegmente 36 für sämtliche Abtastungen im
mittleren Teil des Zeichens »H« sind anschließend gespeichert Zur Speicherung dieser Längen kann je ein
Binärdatenwort für jedes Weißsegment sowie für jedes Schwarzsegment 36 verwendet werden. Schließlich sind
noch Binärwörter, welche die rechten stehenden (vertikalen) Striche des Zeichens »H« repräsentier,
gespeichert
Um einen Gleichlauf zwischen dem Abtaststrahl 18 und der Auslegung des Speichers 50 herzustellen,
enthalten die gespeicherten Segmentwörter außerdem Daten über den Hinlaufbeginn und den Rücklauf des
Abtaststrahls 18 sowie über dessen Aus- und Eintastung. Das niedrigststellige Bit in einem Binärwort für ein
Schwarzsegment 36, d.h. das 2°-Bit kann dazu verwendet werden, das Ende einer Abtastung zu
markieren. Eine Abtastung wird niemals durch ein Weißsegment beendet, da der Abtaststrahl 18 nach
Beendigung des letzten Schwarzsegmentes in einer Abtastlinie jeweils zurückgekippt wird. Wenn also ein
Schwarzsegment in dieser 2°-BitstelIe eine binäre »1« enthält, so wird dadurch angezeigt daß dieses
Schwarzsegment das letzte der betreffenden Abtastung ist. Eine binäre »0« in der 2°-Bitstelle eines Schwarzsegments
zeigt an, daß in der betreffenden Abtastung mindestens noch ein weiteres Schwarzsegment auftritt.
Das Bit in der 2°-StelIe bestimmt nicht nur, wann eine
Abtastung endet, sondern auch, wie noch erläutert wird,
wann die Abtastung beginnt Es wird also der Abtaststrahl zurückgekippt, wenn in der 2°-Bitstelle
eines Schwarzsegmentes eine binäre »1« erscheint.
Das nächsthöhere Bit in den Segmentwörtern, d. h. das 2'-Bit zeigt an, wann der Abtaststrahl eingeschaltet
(eingetastet) und ausgeschaltet (ausgetastet) werden soll. Wenn in dieser Stelle eine binäre »1« gespeichert
ist, so wird der Strahl eingetastet, während er bei Speicherung einer binären »0« in dieser Stelle
ausgetastet wird. Es sind also die Schwarzsegmentwörter
von den Weißsegmentwörtern durch das Binärbit (»Farb«-Bit) in dieser 2'-Bitstelle unterschieden. Mithin
steuern die Segmentwörter selbst die Auszeichnung oder Bildung der Zeichenabschnitte.
In der Einrichtung nach Fig. 1 wird ein Magnetband
60, auf dem redaktionelle und Textdaten aufgezeichnet sind, durch ein Bandlesegerät 62 abgelesen. Und zwar
sind auf dem Magnetband nicht nur Angaben über den zu druckenden Text, sondern auch die erforderlichen
Anweisungen zum Ausschließen und Abtrennen des Textes aufgezeichnet Ferner wird durch die Daten auf
dem Magnetband 60 auch die Punktgröße der zu setzenden Zeichen spezifiziert Sämtliche Daten über
ein zu druckendes Zeichen werden vom Band 60 durch das Bandlesegerät 62 abgelesen und in einem Eingangspufferregister
64 gespeichert Nach dem Einlesen der Daten vom Band 60 in das Register 64 erzeugt das
Bandlesegerät 62 einen Startimpuls, der eine Zeitsteueranordnung 70 veranlaßt die Übertragung von Daten in
und durch die Einrichtung 10 einzuleiten. Die Zeitsteueranordnung 70 besteht aus Normaltaktstufen, welche die
erforderlichen Folgen von Taktsignalimpulsen TP für die Übertragung der Daten in und durch die Einrichtung
10 liefern. Für die Erzeugung der Taktimpulse können Impulse von einem Taktgeber 128 beispielsweise einer
Anzahl von monostabilen Multivibratoren zugeleitet werden, die daraufhin eine Folge von entsprechenden
Taktimpulsen erzeugen. Um bestimmte Impulse zu vergrößern, sind mit den Multivibratoren Verzögerungsleitungen
gekoppelt Das gesamte Speicherwerk 51 sowie die übrigen noch zu beschreibenden Schaltungsanordnungen
sind in üblicher Weise aufgebaut so daß sie hier nicht im einzelnen beschrieben werden.
Das Pufferregister 64 leitet die verschlüsselte Darstellung der Punktgröße des zu druckenden
Zeichens über Obertragungsgatter 71 einem Punktgrö- Ben- und Abtastzeflen-Abstandssteuerregister 73 zu. Es
sei vorausgesetzt, daß die Datenübertragung in der gesamten Einrichtung 10 parallel erfolgt so daß für
jedes übertragene Datenbit je ein Übertragungsgatter vorgesehen ist Der Zeichencode des zu druckenden
Zeichens wird durch Obertragungsgatter 66 in ein Speicheradressenregister 68 im Speicherwerk 51
eingeschoben. Das Bandlesegerät 62 überträgt außerdem zum Antriebsmotor 34 einen Befehl zur Einsteilung
des Films 30 auf eine Druckzeile. Der Zeichencode im
Adressenregister 68 wird dann durch Übertragungsgatter 72 in einen Jf-V-Decodierer 74 geschoben. Der
Inhalt der durch den Decodierer 74 gewählten ZeSe des Speichers 50 wird fiber Lesegatter 76 in ein Speicherdatenregister 78 eingelesen. Das Datenregister 78 schreibt
die aus dem Speicher 50 ausgelesenen Daten über Schreibgatter 80 unmittelbar in die gleiche Zelle des
Speichers 50 zurück. Und zwar folgt im vorliegenden FaOe auf jeden Lesevorgang jeweils unmittelbar ein
Schreibvorgang, so daß die Auslesung der Daten aus
dem Speicher 50 zerstörungsfrei geschieht. Die Dater im Datenregister 78 werden durch Übertragungsgattei
82 zum Adressenregister 68 übertragen, da die erster beim Drucken eines Zeichens aus dem Speicher 5(
ausgelesenen Daten die erste Adresse im Sekundärtei des Speichers 50 des Datenblocks beinhalten, der die füi
die Bildung des Zeichens auf dem Bilderzeuger Ii benötigten Zeichenparameter definiert Die Sekundär
adresse wird durch die Übertragungsgatter 72 derr Decodierer 74 zugeleitet. Es wird also jetzt dei
Sekundärteil des Speichers 50 adressiert und nacheinander ausgelesen.
Als erste Daten des im Sekundärteil des Speichers 5t gespeicherten Blockes von Zeichenparametern wire
eine den Vordersaum des Zeichens repräsentierende Binärzahl ausgelesen. Diese Daten gelangen über dit
Übertragungsgatter 84 zu einem Binäraddierer 86 Dieser addiert den Inhalt des Datenregisters 78 zurr
Inhalt eines Registers 90, das die Summe dei Zeichenbreite und des Hintersaumes des vorausgegan
genen Zeichens speichert. Die Summe der Daten irr Register 78 und im Register 90 beinhaltet die
Horizontalposition des Beginns des neuen auf dei Röhre 12 zu erzeugenden Zeichens. Da Vorausgesetz
ist, daß das Zeichen »H« nach F i g. 2 das erste Zeicher einer Druckzeile ist, ist der Inhalt des Registers 90 Null
Die vom Binäraddierer 86 gebildete Summe wird zurr Inhalt eines Akkumulators 87 addiert so daß die
akkumulative Position des Beginns der Abtastunger jedes Zeichens bekannt ist wenn die Zeichen auf derr
Film 30 gedruckt werden.
Beim Auslesen der Daten aus dem Register 78 erhöh ein Erhöher 79 das Adressenregister 68 um 1 auf die
nächstfolgende Adresse im Sekundärteil des Speicher!
50.
Die durch diese nächstfolgende Sekundäradresse aufgerufenen Daten beinhalten eine Binärzahl, welche
die Summe der Zeichenbreite und des Hintersaum! repräsentiert; diese Daten werden aus dem Speiche:
ausgelesen und über die Gatter 88 in das Register 9( eingegeben. Der neue Inhalt des Registers 90 bleibt dor
so lange, bis das nächste Zeichen ausgelesen wird woraufhin der Binäraddierer 86 diesen Inhalt zun
Vordersaum des nächsten Zeichens addiert Diese Summe gibt diejenige Position an, auf welche de:
Abtaststrahl am Ende der Abtastung eines Zeichen;
zum Beginn der Abtastung des nächsten Zeichen!
springen muß.
Der im Akkumulator 87 gespeicherte akkumuliert«
Gesamtwert gelangt durch Übertragungsgatter 92 zi
einem Horizontalzähler 94, der dadurch auf diesen Wer eingestellt wird. Der Zählwert fan Horizontalzähler <¥
gelangt durch die Übertragungsgatter 96 zum Horizon talpositionsregister 98. Die Positionszahl im Horizontal register 98 wird einem Dighal-AnaJogwandler 10« zugeleitet wo diese digitalen Daten in eine entsprechen
de Analogspannung für die Horizontaleinstelhmg dei
Abtaststrahls 18 umgewandelt werden. Diese Analog
spannung wird in einer Horizontalablenkstufe 102 ii
te einen Strom umgewandelt der die Horizontalablenk
spulen 22 der Kathodenstrahlröhre 12 speist
Für den Horizontalzähler 94 kann beispielsweise eil Binärzähler tnh einer Anzahl von Flipflopstufen für di<
schrittweise Verschiebung des Abtastflecks 26 über dei
«5 Bildschirm 16 der Röhre 12 beim Drucken ein« Zeichenzeile auf dem FUm 30 dienen. An dei
VorschalteiBgang »A« des Horizontalzählers 94 ist en
UND-Glied 83 angekoppelt das im aktivierten Znstanc
diesen Vorschalteingang mit Taktimpulsen von einem Taktgeber 81 beliefert. Ein zweites Eingangssignal
erhält das UND-Glied 83 von einem Flipflop 85. Das Flipflop 85 wird gesetzt, wenn die Positionszahl am
Ende einer Abtastung aus dem Horizontalzähler 94 übertragen wird. Durch das Setzen des Flipflops 85 wird
das UND-Glied 83 mit einem Auftastsignal beaufschlagt. Das UND-Glied 83 hat ferner einen Sperreingang,
der von einem Nulldecodierer 93 mit einem Sperrsignal nur dann beaufschlagt wird, wenn der
Nulldecodierer 93 eine 0 in einem Zähler 91 wahrnimmt, der über die Übertragungsgatter 89 einen Zählwert vom
Steuerregister 73 empfängt.
Die Binärdarstellung der Punktgröße des gedruckten Zeichens wird im Steuerregister 73 gespeichert und zum
Zähler 91 übertragen, der dadurch auf den entsprechenden Wert eingestellt wird. Der Ausgangstaktimpuls des
UND-Gliedes 83 zählt den Abstandssteuerzähler 91 herunter, und der Nulldecodierer 93 signalisiert, wenn
der Zähler 91 Null erreicht hat, woraufhin das UND-Glied 83 gesperrt wird, so daß das weitere
Aufwärtszählen des Horizontalzählers 94 durch die Taktimpulse unterbunden wird. Durch das Ausgangssignal
des Nulldecodierers 93 werden außerdem die Übertragungsgatter 89 aktiviert und das Flipflop 85
rückgesetzt. Die Übertragungsgatter 89 bewirken daher, daß die gleiche Punktgrößenzahl den Zähler 91
einstellt, der jedoch erst dann abwärtszählt, wenn der Horizontalzähler 94 das Flipflop 85 am Ende einer
Abtastung setzt. Der Horizontalzähler 94 empfängt also die Horizontalposition der ersten Abtastung (Punkt 144
in Fig.2) des ersten Zeichens einer Druckzeile und überträgt diese Binärzahl in das Horizontalregister 98.
die dann im Digital-Analogwandler 100 in eine Analogspannung umgewandelt wird. Die Analogspannung
wird in der Horizontalablenkstufe 102 in einen Strom umgewandelt und der Abtastfleck 26 wird auf
den Beginn der ersten Abtastung des Zeichens eingestellt. Zuvor wird die Punktgröße des Zeichens im
Register 73 gespeichert und in den Zähler 91 übertragen. Beim Übertragen der Horizontalpositionszahl
aus dem Horizontalzähler 94 wird das Flipflop 85 gesetzt und dadurch das UND-Glied 83 aktiviert, so daß
der Horizontalzähler 94 und der Abstandssteuerzähler 91 mit Taktimpulsen beschickt werden. Der Abstandssteuerzähler
91 wird auf Null heruntergezählt, während der Horizontalzähler durch den gleichen Zählwert
aufwärtsgezählt wird. Wenn der Nulldecodierer 93 den Nullwert im Zähler 91 wahrnimmt, wird durch sein
Ausgangssignal das UND-Glied 83 gesperrt und das Flipflop 85 rückgesetzt Der Decodierer 93 überträgt
ferner die gleiche Binärzahl vom Register 73 zurück zum Zähler 91, während jedoch das UND-Glied 83
wegen der Rücksetzung des Flipflops 85 gesperrt bleibt Der Horizontalzähler 94 bleibt bei der Aufwärtszählposition. Diese Position entspricht der Horizontalposition
der nächsten Abtastung (Punkt 147 in Fig.2). Der
Vorteil einer solchen Arbeitsweise besteht darin, daß während einer Abiastlinie der Zähler 94 auf die nächste
Abtastlinie springt und dann Zeit hat, sich einzuspielen,
bevor die nächste Positionszahl znm Horizontalpositionsregister 98 übertragen wird. Dadurch wird eine
Verzögerung, bedingt durch das Einspielen, vermieden,
da dieses während des Ablaufs der vorausgehenden Abtastung erfolgt Wie bereits erwähnt überlappen sich
bei Zeichen hoher graphischer Güte die Abtastlinien selbst bei enger Apertur oder Bündelung des Abtastflecks 26. Was daher bei Änderung der Punktgröße der
Zeichen effektiv gesteuert wird, ist der Grad der Überlappung der Abtastlinien.
Solange die vom Magnetband 60 abgelesenen Binärdarstellungen der Punktgröße dieser proportional,
sind, ermöglicht die Einrichtung 10 eine sehr rasche Änderung der Punktgröße. Wenn beispielsweise die
Binärdarstellung für ein Zeichen von 6 Punkten gleich dem binären Äquivalent einer Größe 6 und für ein
Zeichen von 7 Punkten gleich dem binären Äquivalent
ίο von 7 ist, so springt der Horizontalzähler 94 zwischen
den einzelnen Abtastungen bei einem 6-Punkt-Zeichen um 6 Schritte und bei einem 7-Punkt-Zeichen um 7
Schritte. Bei Änderung der Punktgröße ändert sich also
der Horizontalabstand zwischen den einzelnen Abtastungen im richtigen Verhältnis.
Das Punktgrößen- und Abstandssteuerregister 73 ist außerdem mit einem Steuerschalter 101 gekoppelt, der
jeweils einen von einer Anzahl von quarzgesteuerten Oszillatoren 103t bis 103„ mit einem Videozähler 126
ίο koppelt der effektiv die Höhe einer Abtastlinie und
folglich die Höhe eines Zeichens bestimmt.
Als nächstes werden aus dem Speicher 50 die Daten für die Zeichenbreite ausgelesen. Diese Binärdarstellung
der Anzahl von Abtastlinien in der Zeichenbreite wird durch die Übertragungsgatter 114 auf einen Abtastungszähler 116 gekoppelt. Der Abtastungszähler 116 wird
am Ende jeder Abtastlinie um den Zählwert 1 erniedrigt, so daß bei Erreichen des Zählwertes 0 ein mit dem
Abtastungszähler 116 gekoppelter Nulldecodierer 118
signalisiert, daß das Ende eines Zeichens erreicht ist. Durch dieses Signal wird das Bandlesegerät 62
veranlaßt, das nächste Zeichen vom Band 60 abzulesen.
Als nächstes werden aus dem Speicher 50 die Segmentdaten ausgelesen, durch die das eigentliche
Niederschreiben der Zeichenabschnitte auf der Röhre 12 bewirkt wird. Die Auslesung und Übertragung dieser
Daten erfolgt unter Steuerung durch entsprechende Segmentdatentaktimpulse. die entsprechend einem
Unterprogramm in der Zeitsteueranordnung 70 erzeugt
werden. Die Segmentdaten gelangen durch Übertragungsgatter 120 zu einem Pufferregister 122. Das
Register 122 speichert mindestens die Gesamtanzahl von Weiß- und Schwarzsegmenten einer vollständigen
Abtastung (Abtastungslinie) eines Zeichens. Zweckmäßigerweise speichert das Register 122 die Segmentdaten
für mehrere Abtastungen, wobei es im simultanen Lese-Schreibbetrieb, d. h. Gegentaktbetrieb arbeiter
kann, derart, daß in einen Abschnitt des Registers 122
eingeschrieben wird, während zugleich ein anderer Abschnitt ausgelesen wird. Dadurch wird eine Verzöge
rung beim Auszeichnen der Segmentmuster auf dei Bildröhre 12 vermieden. Ein mit dem Ausgang dei
Übertragungsgatter 120 gekoppelter Bitdetektor 12: nimmt eine binäre »1« in der 2°-Bitstelle der in da«
PufferregisteT 122 einlaufenden Segmentdaten wahr Der Bitdetektor 123 aktiviert bei Wahrnehmung diese:
Bits einen Sägezahngenerator 134, woraufhin di< Vertikalablenkung des Abtaststrahls 18 einsetzt Dei
Bitdetektor 123 überträgt außerdem die Segmentdatei
«o durch Obertragungsgatter 124 τα einem Videozähle
126. der durch die Gatter 124 eingestellt und durd Taktimpulse von einem der Oszillatoren 103i —103
abwärtsgezählt wird. Wenn der Videozähler 126 dei
Zählwert 0 erreicht überträgt der Nulldecodierer 131
*5 ein neues Segment vom Pufferregister 122 zun Videozähler 12a
Mit dem Ausgang der Übertragungsgatter 124 is außerdem ein Dualbitdetektor 132 gekoppelt der di
709 509/:
Bits 21 und 2° in jedem Segment wahrnimmt. Wenn das 2'-Bit in einem Segment eine »1« ist, sendet der
Bitdetektor 132 ein Signal zur Kathode 20 der Röhre 12, wodurch der Abtaststrahl 18 eingetastet wird. Wenn in
dieser 2>-Bitstelle eine »0« wahrgenommen wird, wird die Kathode 20 so vorgespannt, daß der Abtaststrahl
ausgetastet wird. Wenn in der 2°-Bitstelle eine binäre »1« wahrgenommen wird, wird einem UND-Glied 135
ein Ausgangssignal zugeleitet, das mit dem Ausgaingssignal
des Nulldecodierers 130 durch dieses UND-Glied geschleust wird, um das »Ende einer Abtastung«
anzuzeigen. Dieses Signal »Abtastungsende« schaltet den Sägezahngenerator 134 ab, wenn die Segmentdaten
für das Ausschreiben des letzten SchwarzsegmenteH der Abtastung verwendet worden sind.
Durch das vom Generator 134 erzeugte Sägezahnsignal wird der Abtaststrahl 18 aus einer Strahlruhelage
(z. B. der Linie 37 in F i g. 2) nach oben gekippt Eleim
Rücksetzen des Sägezahngenerators 134 wird der Abtaststrahl auf die Strahlruhelagenlinie 37 in Fig.2
zurückgekippt. Das Ausgangssignal des UND-Glieds 135, welches das Ende einer Abtastung anzeigt,
verschiebt außerdem den Positionszählwert vom Horizontalzähler 94 in das Register 98, um den Strahl 18
in seine neue Position zu verschieben und um den Abtastungszähler 116 herunterzuzählen. Da das Pufferregister
122 Abtastungssegmente aus verschiedenen Abtastungen enthalten kann, können auch mehrere
Videozähler 126 vorgesehen sein, so daß keine Verzögerung beim Auslesen der Daten aus dem
Speicher 50 eintritt.
Mit der Einrichtung 10 können nach Wahl Zeichen unterschiedlicher Punktgrößen gesetzt werden. Die
Punktgröße des zu setzenden Zeichens wird in das Punktgrößen- und Abstandssteuerregister 73 eingelesen,
das sowohl den Abstand zwischen benachbarten Abtastlinien als auch die Zählfrequenz für das
Herunterzählen des Videozählers 126 steuert Das Register 73 wählt mittels des Schalters 101 den
entsprechenden der Oszillatoren 103] -103» Es sei angenommen, daß der Oszillator 103i gewählt ist
Ferner sei angenommen, daß der Abtasifleck 26 auf den Punkt 144 in F i g. 2 eingestellt und die Einrichtung 10 in
Bereitschaft für das Setzen des Zeichens H einer gewünschten Punktgröße ist
Die Abtastungssegmentdaten werden aus dem Speicher 50 ausgelesen, und die erste ausgelesene Zahl
gibt diejenige Anzahl von Impulsen vom Oszillator 103i
an, die bei der Auszeichnung des Schwarzsegmentes 36 zwischen den Punkten 144 und 146 in F i g. 2 durch den
Abtaststrahl auftreten. Wenn diese Zahl durch die Übertragungsgatter 120 m das Puffetregister 122
eingelesen wird, nimmt der Bitdetektor 123 die in der 2°-SteHe dieser Zahl erscheinende binäre »1« wahr,
womit erkannt ist, daß eine vollständige Abtastung oder ein vollständiger Strich in das Pufferregister 122
eingelaufen ist Der Bitdetektor 123 aktiviert daher die Übertragungsgatter 124 zur Einstellung des Videozahlers
126 mit den Segmentdaten vom Pufferregister 122 sowie den Sägezahngenerator 134, der daraufhin mit
der Erzeugung eines Sägezahnsignals beginnt Der Bitdetektor 123 kann beispielsweise ein an die 2°-Stelle
der Übertragungsgatter 120 angekoppelter monostabiler Multivibrator sein.
Da der erste Strich des Zeichens »H« ein Schwarz- «5
segment ist, nimmt der Bitdetektor 132 die binäre »1« in der 2'-Stelle der Segmentdaten wahr und erzeugt ein
Strahleintastsignal, das auf die Kathode 20 der Röhre 12 gekoppelt wird und den Strahl 18 eintastet. Das Signal
vom Sägezahngenerator 134 gelangt zur Vertikalablenkstufe 112, so daß der eingetastete Abtaststrahl 18
aus seiner Position 144 vertikal nach oben in die Position 146 gekippt wird (Fig.2). Es wird daher das
Schwarzsegment 36 auf dem Bildschirm 16 der Kathodenstrahlröhre 12 aufgezeichnet. Das vom
Leuchtstoff des Bildschirms 16 emittierte Licht wird durch die Linse 28 auf den photographischen Film 30
fokussiert, so daß auf diesem ein Schwarzabschnitt des Zeichens »//«belichtet wird.
Der Bitdetektor 132 nimmt außerdem die Anwesenheit einer binären »1« in der niedrigsten Bitstelle 2°, der
Rücklaufbitstelle, wahr und sendet dem das UND-Glied 135 ein Rücklauf-Dauersignal. Der Oszillator 103i zählt
den Videozähler 126 herunter, und zwar mn einer Frequenz, die für die Bildung einer der gegebenen
Punktgröße entsprechenden Höhe erforderlich ist Wenn der Zähler 126 auf 0 heruntergezählt ist, nimmt
der Nulldecodierer 130 das Ende des Herunterzählens wahr und wird das UND-Glied 135 aktiviert. Das
Ausgangssignal des UND-Gliedes 135 setzt den Sägezahngenerator 134 zurück, woraufhin der Strahl 18
von der Position 146 auf die Grundlinie 37 in Fig.2 zurückgekippt wird. Der Bitdetektor 132 kann ein
Flipflop enthalten, das durch eine binäre »1« in der 2'-Bitstelle einer Datenzahl unter Erzeugung eines
Strahleintastsignals gesetzt und durch entweder eine binäre »0« in dieser 2'-Bitstelle oder das Abtastungsende-Ausgangssignal
des UND-Gliedes 135 rückgesetzi wird. Außerdem enthält der Bitdetektor 132 ein zweites
Flip-Flop, das durch eine binäre »1« in der 2°-Bitsteüe
der Daten gesetzt wird und dem Eingang des UND-Gliedes 135 ein Rücklaufsignal zuführt und das
durch das Ausgangssignal des UND-Gliedes 135 welches das Ende einer Abtastung anzeigt, rückgesetzi
wird, woraufhin der Abtaststrahl 18 ausgetastet wird.
Am Ende des Segments erzeugt der Nulldecodierer
130 ein Übertragungssignal, das den Übertragungsgattern 124 zugeführt ist so daß das nächste Segment in
den Videozähler 126 übertragen wird, wenn der Bitdetektor 123 genügend Daten für eine weitere
Abtastung wahrnimmt Durch das Abtastungsende-Signal vom UND-Glied 135 wird außerdem der
Abtastungszähler 116 heruntergezählt und werden die Ubertragungsgatter % veranlaßt die Position der
nächsten Abtastung in das Horizontalregister 98 zu übertragen. Diese Positionszahl wird durch den
Digital-Analogwandler 100 und die Ablenkstufe 1Ö2 B
ein Analogsignal für die Einstellung des Abtaststrahls Ii
auf den Punkt 147 in F i g. 2 umgewandelt Es wird dabei ein eine vollständige Abtastlinie des Zeichens »Ht
»anfassendes Schwarzsegment auf dem Film 30 belichtet Diese Vorgänge werden so oft wiederholt bis das
gesamte Zeichen gesetzt ist
Die Höhe des Zeichens hängt von der Frequenz des aus den Oszillatoren 103i bis 103n gewählten Oszillators
ab. Durch Wählen eines anderen dieser Oszillatores
entsteht eine andere Zeichenhöhe, da das HerunterzäB'
len des Videozählers 126 je nach der Frequenz des gewählten Oszillators entweder schneller oder langsamer
erfolgt Es wird also der Abtaststrahl 18 bzw. da Strahlfleck 20 bei Zeichen großer Punktgröße f&
längere Dauer und bei Zeichen Heiner Punktgröße f& kürzere Dauer eingetastet Effektiv wird die Oszfflatorfrequenz
in Hinlanfweglängen des Abtaststrahlflecks umgewandelt Durch die Punktgrößenbezeichnung im
Register 73 wird derjenige Oszillator gewählt, der den
(J
Videozähler 126 steuert, und wird diejenige Anzahl von Uhrimpulsen vom Taktgeber 81 bestimmt, die den
Abtastfleck auf die Abtastlinienposition für das nächste Schwarzsegment schaltet. Wird die Punktgröße eines
Zeichens vergrößert, so wird auch der Abstand zwischen benachbarten Abtastlinien entsprechend ver-
größert.
Der Abtaststrahlfleck bewegt sich unabhängig von der Punktgröße der erzeugten Zeichen stets mit der
gleichen konstanten Geschwindigkeit, die entsprechend den Belichtungserfordernissen des Filmes 30 vorgewählt
wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
- Patentansprüche:hoher Geschwindigkeit des Abtastfleckes zu arbeiten lind die Veränderbarkeit der Punktgroße der Zeichen!. Elektronische Lichtsetzeinrichtung mit einem Bilderzeuger, der mittels eines Abtastfleckes die zu setzenden Zeichen aufzeichnet, mit einer Anordnung, die den Abtastfleck in einer gegebenen Richtung mit im wesentlichen konstanter Geschwindigkeit ablenkt und unter Ablenkung in einer hierzu senkrechten Richtung die Zeichen jeweils durch eine Anzahl von aufeinanderfolgenden, nebeneinanderliegenden Abtastliniensegmenten bildet, und mit einer Anordnung, welche den Abtastliniensegraenten entsprechende codierte Zeichensignale erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von wählbaren Oszillatoren (103i ... 103*) vorgesehen sind, die Impulse mit unterschiedlichen, jeweils einer anderen Punktgröße der zu setzenden Zeichen entsprechenden Impulsfolgefrequenzen erzeugen, daß mit dem jeweils gewählten Oszillator ein Zähler (126) koppelbar ist, der die von diesem erzeugten Impulse zählt und dessen Zählwert mit den codierten Werten der den Segmenten entsprechenden Zeichensignale verglichen wird, und daß die Aus- und Eintastung des Abtastflecks des Bilderzeugers (12) in Abhängigkeit von der Zeit steuerbar ist, in der der Zählwert jeweils den codierten Wert erreicht
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die codierten Zeichensignale als Binärzahlen gespeichert sind.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler (126) jeweils durch die nacheinander zugeführten Binärzahlen eingestellt und durch die Impulse des gewählten Oszillators (103i... 103„) auf Null heruntergezählt wird, und daß zur Steuerung des Bilderzeugers (12) ein Nulldecodierer (130) mit dem Zähler (126) gekoppelt ist.
- 4. Einrichtung nach einem der vorangehenden Anspricht, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Oszillatoren (1O3| ... 103«) unter Quarzsteuerung Impulse mit konstanter Folgefrequenz erzeugt
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB8078/68A GB1254864A (en) | 1968-02-19 | 1968-02-19 | Electronic photocomposing apparatus |
| GB807868 | 1968-02-19 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908307A1 DE1908307A1 (de) | 1969-10-02 |
| DE1908307B2 true DE1908307B2 (de) | 1977-03-03 |
| DE1908307C3 DE1908307C3 (de) | 1977-10-20 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1254864A (en) | 1971-11-24 |
| US3614767A (en) | 1971-10-19 |
| FR2002206A1 (de) | 1969-10-17 |
| DE1908307A1 (de) | 1969-10-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1813324C3 (de) | Elektronische Setzeinrichtung | |
| DE2447464C3 (de) | Zeichengenerator-Steuerschaltung für einen optischen Drucker | |
| DE2549792C3 (de) | Strahlendrucker zum Drucken mit proportionalem Zeichenanbstand | |
| DE3121503C2 (de) | Dokumenten-Verarbeitungssystem | |
| DE2161038C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von gerasterten Druckformen | |
| DE2321689B2 (de) | Farbscanner | |
| DE1904621A1 (de) | Elektronische Setzeinrichtung | |
| DE2747362B2 (de) | Darstellungsgerät | |
| DE2224106A1 (de) | Verfahren und Einrichtung zum Erzeugen von Halbtonbildern | |
| DE2457621A1 (de) | Verfahren und datenverarbeitungsanlage zur datenverarbeitung | |
| DE2438203A1 (de) | Anzeigeeinrichtung | |
| DE2003849C3 (de) | Verfahren zum Speichern von elektronischen Typensätzen in einem Lichtsetzgerät | |
| DE2551236A1 (de) | Lichtsetzmaschine | |
| DE2909922A1 (de) | Einrichtung zum wiederauffinden von in einem matrixdrucker oder einer matrixanzeigevorrichtung darzustellenden zeichendaten | |
| DE2119439C3 (de) | Verfahren zur Codierung von Informationen eines figürlichen Musters | |
| DE1921816B2 (de) | Vorrichtung zur Darstellung graphischer Informationen | |
| DE3135959C2 (de) | ||
| DE2019236B2 (de) | Bildschirmschreiber mit mehreren Bildschirmen | |
| DE1908307B2 (de) | Elektronische lichtsetzeinrichtung | |
| DE1908307C3 (de) | Elektronische Lichtsetzeinrichtung | |
| DE1574689A1 (de) | Vorrichtung zum Erzeugen und Darstellen von Zeichen | |
| DE1597754C3 (de) | Fotografische Lichtsetzmaschine | |
| DE2167024C2 (de) | Einrichtung zum Herstellen von gerasterten Druckformen | |
| DE1774402A1 (de) | Schaltungsanordnung fuer den Zeichendarsteller einer Lichtsetzanlage od.dgl. | |
| DE1907967B2 (de) | Vorrichtung zum punktweisen Darstellen graphischer Zeichen auf dem Schirm einer Abtasteinrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |