DE1908223U - Vorrichtung zur aussenreinigung von faessern mit zentrischen spundloechern in den stirnwaenden. - Google Patents
Vorrichtung zur aussenreinigung von faessern mit zentrischen spundloechern in den stirnwaenden.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F35/00—Cleaning arrangements or devices
Landscapes
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Description
ω- ■ MQ93OO7-20.8.G4
© Berlirä-Dahlom
Jhisstr. 7
Vulkan- Werke A. G., 1 Berlin 61, Teiapelhofer Ufer 10
Vorrichtung zur Aussenreinigung τοπ Fässern mit zentrischen
Spundlöchern in den Stirnwänden
Es ist bekannt, Fässer in der Weise von aussen zu reinigen,
daß sie zwischen mehreren Arbeitsstationen in waagerechter Weise transportiert werden. Für die auf die Aussenreinigung
in der Regel folgende Innenreinigung müssen die Fässer dann in eine aufrechte Stellung gebracht werden.
Infolgedessen werden selbsttätige Fassreinigungsmaschinen mit in Längsrichtung hintereinander liegenden Arbeitsstationen
in der Regel so ausgebildet, dass die Fässer, deren Spundloch zentrisch auf einer Stirnseite liegt, bei der Aussenreinigung
liegend mit Bürsten behandelt werden und anschliessend erst mit einer sehr umständlichen und aufwendigen Vorrichtung um
90 gewendet und aufgerichtet werden müssen, damit sie dann
auf die einzelnen Innenspritzstationen durch bekannte Transportvorrichtungen
befördert werden können. Uach dem Reinigungsvorgang auf den Innenspritzstationen müssen die Fässer
für den Weitertransport aus ihrer aufrechten wiederum in die liegende Stellung gebracht werden.
Diese aufwendige Einrichtung soll die im folgenden erläuterte Neuerung beheben und einen besseren und schnelleren Reinigungsvorgang für stehende Fässer ermöglichen. Durch die Neuerung
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wird ferner eine "bisher notwendige Spundlochsuchstation entbehrlich.
Die Neuerung ist auf eine Vorrichtung zur Aussenreinigung von
mit zentrischen Spundlöchern in den Stirnwänden versehenen Fässern auf selbsttätigen Fassreinigungsmaschinen mit in Längsrichtung
Mntereinanderliegen&en ArbeitsStationen gerichtet
und "besteht darin, dass die Vorrichtung mehrere, vorzugsweise vier an zwei seitlichen Schwingarmen befindliche, separat angetriebene
Laufrollen enthält, die durch eine an sich bekannte Vorrichtung parallel an den Fassmantel gleichzeitig angelegt
werden und dadurch das Fass stehend in Rotation versetzen. Als Auflagefläche für das Fass werden dabei zweckmässig selbstschmierende
Kunststoffleisten vorgesehen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der !Teuerung in
zwei verschiedenen Ansichten, und zwar in
Fig. 1 in der Transportrichtung für die zu reinigenden Fässer gesehen, in
Fig. 2 von oben her gesehen.
Aus der Richtung des Pfeils 1 (Fig. 2) kommt das zu reinigende Fass 2 in aufrechter Stellung und mit unten liegendem Spundloch
3 auf einem in bekannter V/eise arbeitenden Plattentransporteur 4- oder einer ähnlichen Vorrichtung bis zur Maschine
und wird in diese auf mehreren, z.B. vier Gleitschienen 5 eingeführt.
Diese Gleitschienen haben auf ihrer oberen Seite
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RArB 128721 2311.64
leicht auswechselbare, selbstschmierend^ Kunststoffleisten 6,
vorzugsweise aus dem unter der Bezeichnung "Teflon" bekannten Material, wodurch bei der Reinigungsberieselung ein einwandfreies
Gleiten und Drehen der einzuführenden Fässer erreicht
wird. Der Plattentransporteur biegt vor dem Maschineneinlauf nach unten ab, wodurch nach dem Einschub das Fass zwangsläufig
auf der Maschine zum Stillstand kommt. Der Zutransport des Plattentransporteurs erfolgt schrittweise. Er kommt in
dem Moment, wo das Pass einen Anschlag 7? d.©^ als Steuerkontakt
wirkt, berührt, zum Stillstand. Gleichzeitig wird, vorzugsweise durch diesen Steuerkontakt ausgelöst, durch ein flüssiges oder
gasförmiges Medium ein Druckzylinder 8 betätigt, wodurch zwei -oder mehr- Schwingarme 9 über Winkelhebel Io gleichzeitig an
das Fass herangeführt werden. An den Schwingarmen angeordnete Laufrollen 11 zentrieren dabei das Pass, Auf den beiden Abbildungen
ist der rechte Schwingarm in geöffneter, der linke in geschlossener Stellung (Betriebsstellung) dargestellt.
Die diese Rollen tragenden Balken 12 sind auf den Schwingarmen 9 federnd beweglich, sodass Fässer unterschiedlicher Grosse
auf der Ausricht- und Aussenreinigungsstation zentriert werden
können. Die Laufrollen 11, die vorzugsweise aussen mit geschlitzten Gummibezügen versehen sind, werden getrennt durch
Getriebemotoren 13 angetrieben. Die Drehrichtung der einzelnen Laufrollen ist aus den in Figur 2 eingezeichneten Pfeilen zu
ersehen. Durch diese Drehung, welche sich auf das Pass überträgt, wird das Pass aufrecht stehend in Rotation versetzt.
Gleichzeitig wird der Wasserzulauf 14 für die die Flachstrahldüse:!!
15 tragenden Wasserrohre 16 geöffnet und durch die mit
mittlerem Druck austretende Reinigungsflüssigkeit das Fass äusserlich gesäubert. In der Transportrichtung, d.h. der Längsrichtung
der Maschine "befindet sich weiterhin in der Mittellinie zwischen den Gleitschienen 5 ein mit I1I achstrahl düsen
versehenes Wasserrohr 7· Die hier austretende Reinigungsflüssigkeit
sorgt für die Säuberung der im Betrieb unten liegenden Spundlochstirnwand. Der Fassmantel wird durch zwei seitlich
angeordnete Wasserzuführungsrohre 16 bespritzt und die obere
]?asStirnwand über ein über die Fassmitte hinausragendes einseitiges
Zuführungsrohr 18. Die Flachstrahldüsen 15 an den
seitlichen Zuführungsrohren sind Torzugsweise entgegen der
Drehrichtung des Fasses gerichtet, wie aus Fig. 2 erkennbar. Nach der für den Rein!gungsVorgang notwendigen Zerfr gehen die
Schwingarme 9 durch die Arbeitsfunktion des Druckzylinders 8 über ein bekanntes Zeitschaltwerk wieder auseinander, die Wasserzufuhr
14 wird geschlossen und die mit 19 schematisch angedeutete Fasstransportvorrichtung fördert das Fass aus der
Aussenreinigungsstation auf die nachfolgende Innenspritzstation.
Durch diesen Heraustransport wird der Anschlag 7 U-11^- damit der
Steuerkontakt wieder frei, und das nächste Fass kann durch den Plattenförderer in die Maschine eingeschoben werden. Die als
Schwinge ausgebildete Transportvorrichtung 19 arbeitet in der bei Langsfassreinigungsmaschinen bekannten Weise, dass sie
nach oben gerichtet das Fass von den einzelnen Stationen ab-
— 5—
hebt, es in der Arbeitsrichtung der Maschine um die Entfernung der Arbeitsstationen weiterträgt, sich senkt und damit
das weitertransportierte Fass auf die nächste Arbeitsstation absetzt und in der Jetzt eingenommenen Lage in ihre Ausgangsstellung
zurückläuft. Bei dieser Transport- und Rücklaufbewegung beschreibt jeder Punkt der Schwinge die Bahn eines
Rechteckes.
Durch diese Anordnung der Aussenreinigungsstation wird während
der Aussenreinigung bzw. schon vorher eine Zentrierung des Fasses erreicht, womit eine zusätzliche Spundlochsucherstation
für die Fässer, welche in der Stirnwand das Spundloch zentrisch angeordnet haben, entfällt.
Es empfiehlt sich noch, der beschriebenen Vorrichtung eine Wendevorrichtung
nachzuschalten, die das Fass um 180° xm seine Querachse dreht, derart, dass das Spundloch dann nach oben
gelangt und damit das Pass automatisch für die anschliessende
Abfüllmaschine vorbereitet wird.
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Claims (2)
1. Vorrichtung zur Außenreinigung γοη mit zentrischen Spundlöcliern
in den Stirnwänden versehenen Fässern auf selbsttätigen Fassreinigungsmaschinen mit in Längsrichtung hintereinander
liegenden Arbeitsstationen, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehrere, vorzugsweise vier an zwei seitlichen
Schwingarmen (9) befindliche, separat angetriebene Laufrollen (11) enthält, die durch eine an sich bekannte Vorrichtung
parallel an den Passmantel gleichzeitig angelegt werden und dadurch das aufgerichtete, mit dem Spundloch nach
unten weisende Fass stehend in Rotation versetzen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Auflagefläche für das Fass selbstschoiierende Kunststoff
leisten (5, 6) vorgesehen sind.
3· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass für die Reinigung der unteren Spundlochstirnwand ein in der Iransportrichtung der Maschine liegendes, mit Plachstrahldüsen
versehenes Spritzrohr (7) angebracht ist.
4-. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
dass beiderseits an den Schwingarnien (9) ebenfalls
Spritzrohre (16) mit Düsen (15) für den Fassmantel und an einem der Schwingarme ein Spritzrohr (18) für die Eeinigung
der oberen Stirnwand des Fasses (2) vorgesehen sind.
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Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 "bis 4-, dadurch gekennzeichnet,
dass an den Schwingarmen neben den Strahldüsen zusätzlich Bürsten angebracht sind.
Hinweis: Diese Unterlege (Beschreibung und Schufeanspr.) ist die zuietzf elna-*e!~!ite; sie wsfchf von der Werf=
fassung fry ι- "-»/'''τ: e!c--~ /Atan Unterlagen ab. Dia rechtliche Bedeutung ·■'■? Ai:w?'«hung Ut nloht geprüft,
Die urqr.vr■.';..: .··■-.-.,- '·,-,:■.r, "!.Erlogen befinden sich in den Amtsoktsn. S.. ·;·..η j C^sa^ ω« NaehW@l§
eines rethiiie....- !.-,iertocss g^üisrenfrei eingesehen werden. Auf Antrag Wörcisn f.!1.:,van α,,',ίΐ rcf::''fji_,ii>n oder FIIm=
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| DE1908223U true DE1908223U (de) | 1965-01-14 |
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1964
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