DE1908192A1 - Feldeffekttransistor mit isolierter Steuerelektrode - Google Patents

Feldeffekttransistor mit isolierter Steuerelektrode

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DE1908192A1 DE19691908192 DE1908192A DE1908192A1 DE 1908192 A1 DE1908192 A1 DE 1908192A1 DE 19691908192 DE19691908192 DE 19691908192 DE 1908192 A DE1908192 A DE 1908192A DE 1908192 A1 DE1908192 A1 DE 1908192A1
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Sze Simon Min
Lepselter Martin Paul
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Description

  • Feldeffekttransistor mit isolierter Steuerelektrode Die Erfindung bezieht sich auf einen Feldeffekttransistor mit isolierter Steuerelektro de, bei welchem Schottkylsche Sperr 5 chichtkont akte für die Quellen- und Saugkontakte vorgesehen sind, sowie auf ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Transistors.
  • Feldeffekttr ansistoren mit isolierter Steuerelektro de sind für zahlreiche Anwendungsfälle in der elektronischen Industrie vielversprechend, und zwar wegen ihrer Pentoden-Kennlinie und wegen der hohen Eingangsimpedanz ihrer isolierten Steuerelektrode, was eine Gleichstromkopplung zwischen Mehrfach- Tr ansistor stufen ermöglicht.
  • Der typische Transistor der in Rede stehenden Art weist im wesentlichen ein Siliziumplättchen mit einem Kanal niedrigen spezifischen Widerstandes zwischen einem Paar pn-Übergangskontakten sowie eine Steuerelektrode auf, die benachbart zum Kanal sowie hiergegen mit Hilfe eines dünnen Isolierfilms isoliert ist. Die beiden pn-Übergangskontakte werden häufig als Quellen- und Saugelektrode bezeichnet.
  • Beim Betrieb wird die Grösse des durch den Kanal auf eine zwischen die Quellen- und die Saugelektrode angelegte Spannung hin fliessenden Stromes durch eine der Steuerelektrode zugeführte Spannung moduliert.
  • Diese Modulation ist möglich, weil die Anzahl der freien Ladungsträger im Kanal (folglich die spezifische Kanalleitfähigkeit) eine Funktion der Steuerspännung ist.
  • Eine Reihe Probleme treten jedoch- bei der Anordnung sowie bei der Herstellung desselben auf. Eines dieser Probleme ist, dass die Erzeugung der pn-Übergangskontakte auf dem Diffusionswege häufig auch die Entstehung von nadellochartigen Kurzschlüssen zwischen der Steuerelektrode und dem Kanal verursacht. Zusätzlich beschädigen die bei der Diffusionsbehandlung zur Anwendung gelangenden hohen Temperaturen, typischerweise oberhalb 10000C, den dünnen Isolierfilm oberhalb des Kanals, wobei Defekte entstehen, wie Rekrtistarnsations zentren, die zu Nadelloch-Kurzschlüssen führen, wenn die Steuerelektrode auf dem Isolator nieder geschlagen wird. Nadelloch-Kurz schlüsse sind generell ein Problem für praktisch alle Isolierschichten mit einer Dicke von einigen wenigen Mikrometern oder darunter-.
  • Ein weiteres Problem ist die Erzeugung des Steuerelektro den- Metallfilms und dessen genaue Ausrichtung zum Kanal und zu den pn-Ubergangskontakten. Typischerweise kann die Steuerelektrode erst dann auf den Isolator niedergeschlagen werden nachdem die pn-Übergangskontakte eindiffundiert worden sind. Folglich muss der Steuerelektro -denfilm mit den Kontakten ausgerichtet werden. Dieser Ausrichtungsschritt ist jedoch umständlich und vdn nur begrenzter Genauigkeit.
  • Darüberhinaus werden, wenn der Film zu breit oder zu schmal ist, die Eigenschaften des Transistors geändert. Ist einerseits die Steuerelektrode zu breit im Vergleich zum Kanal, so entsteht zusätzliche Streukapazität, die den Frequenzgang des Transistors reduziert. Ist andererseits die Steuerelektrode gegenüber dem Kanal zu schmal und bedeckt nicht das ganze Kanalgebiet, so treten zusätzliche Ohm'sche Verluste auf, und eine geringere Steilheit ist die Folge. Zusätzlich begrenzt das Problem der Ausrichtung die praktisch erreichbare minimale Kanallange auf zumindest einige Mikrometer. Diese Minimallänge begrenzt ihrerseits wiederum sowohl die Ansprechzeit als auch die Steilheit des Transistors.
  • Die vorstehenden Probleme sind entsprechend der Erfindung durch einen Feldeffekttransistor mit isolierter Steuerelektrode vermieden, der statt pn-Übergangszonen Schottky'sche Sperrschichtkontakte für die Quellen- und Saugelektrode verwendet. Da Schottky'sche Sperrschichtkontakte bei relativ niedrigen Temperaturen (6500C oder darunter) hergestellt werden können, ist die Anzahl von Nadelloch-Kurzschlüssen stark reduziert, und da die Steuerelektrode gleichzeitig mit der Definition der Quellen- und Saug-Elektrodenbereiche hergestellt werden kann, entfällt praktisch das Problem der Ausrichtung der Steuerelektrode mit der Quelle- und Saugelektrode.
  • Im folgenden ist die Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben; es zeigen: Fig. 1 eine Schnittansicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemässen Feldeffekttr ansistor s mit isolierter Steuerelektrode, Fig. 2, 3 und 4 Schnittansichten wie nach Fig. 1' zur Darstellung verschiedener Herstellungsstufen, Fig. 5 eine Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemässen Transistors und Fig. 6 und 7 Schnittansichten entsprechend Fig. 5 zur Darstellung verschiedener F abrikations stufen.
  • In der Zeichnung sind ähnliche Teile mit ähnlichen Bezugsziffern versehen.
  • Die Transistorausführung nach Fig. 1 -Weist eine-Hatbleiterunterlage 10 auf, ferner eine Kanalzone 11 die zwischen einem Paar Schottky'scher Sperrschichtkontakte als den Quellen- und Saugelektroden 12 bzw. 13 gelegen ist, sowie eine Steuerelektrode 14. Nach einer Ätzbehandlung liefert ein dünner isolierender Film 15 (fig. 2) die Teile 15A, 15B und 15C, die den Quellen- und Saugelektroden 12, 13 bzw. der Steuerelektrode 14 zugeordnet sind.
  • Die Halbleiterunterlage 10 kann aus irgendeinem der bekannten Halbleitermaterialien bestehen, beispielsweise aus Silizium, Germanium oder Galliumarsenid. Sie ist typischerweise entweder mit Donatoren oder Akzeptoren dotiert, je nach dem ob die Steuerelektrode mit positiven oder negativen Steuerspannungen beaufschlagt werden soll. Im allgemeinen ist die Dotierstoffkonzentration von der gewünschten Einschalt-Spannung bestimmt. Wie bekannt, nimmt die Einschalt-Spannung mit abnehmender Dotirrstoffkonzentration zu. Typische Dotierstoffkonzentrationen liegen zwischen 10-14 und 1017 Atome/cm³ Die Schottky'schen Sperrschichtkontakte 12 und 13 weisen dünne Schichten 16A und 16B aus Metall oder metallähnlichem Material auf, die auf der Halbleiter oberfläche angeordnet und in der Lage sind gleichrichtende SchottkyXsche Sperrschichten zu bilden. Die Schichten 16A.
  • und 16B liegen dicht beieinander, so dass die Kanalzone 11, die das hierzsbhen liegende Halbleitermaterial umfasst, schmal ist. Im allgemeinen gilt, dass, je kürzer die Kanallänge zwischen der Quellen-und Saugelektrode ist, desto schneller die Ansprechzeit des Transistors.
  • und desto grösser die Steilheit sind. Zusätzliche Metallschichten 1 7A und 17B können in elektrischem Kontakt mit den Schichten 16A bzw.
  • 16B stehen, um den elektrischen Anschluss an die äussere Schaltungzu erleichtern.
  • Die Schichten 16A und 16B sind aus Metall oder metallähnlichem Mate -rial, das in der Lage ist, eine geeignete Schottky'sche Sperrschicht mit dem Halbleiter zu erzeugen. Nicht alle Schottky'sche Sperrschichten sind geeignet. Ist die Höhe der Potentialschwelle zwischen dem Metall und dem Halbleiter zu klein, so wird der thermionische Leckstrom relativ gross sein und eine auslöschende Spannung in der Kennlinie des Transistors erzeugen. Im allgemeinen ist die Potentialschwelle vorteilhaft zumindest zwei Drittel der Bandlücke des Halbleiters, um solche Auslöschspannungen zu vermeiden. -Beispiele geeigneter Materialien für die Schichten 16A und 16B sind Platinsilicid für n-Silizium, Cesium für p-Silizium, Palladium für n-Germanium und Gold für n-Galliumarsenid.
  • Die ausserhalb der durch die Schichten 16A und 16B gebildeten Sperrschichtgebiete gelegenen Teile der Oberfläche der Unterlage 10 sind typischerweise mit den Teilen 15A, 15B und 15C eines dünnen Isolierfilms beschichtet. Der Isolierfilm kann aus jeglichem Isoliermaterial sein, das mit der Unterlage verträglich ist und hierauf in Form eines dünnen Films aufgebracht oder erzeugt werden kann. Siliziumoxyde (SiO und SiO2), Siliziumnitrid (Si2N3) und Aluminiumoxyd (A12O3) sowie Kombinationen hiervon sind typische, für diesen Zweck brauchbare Isolatoren. Der Teil 15C des Isolierfilms oberhalb des Kanals 11 ist hinreichend dünn, so dass Oberflächenfeldeffekte in der darunterliegenden Unterlage induziert werden können, aber hinreichend dick, um einen grossen Leckstrom zu vermeiden. Eine 1000 bis 10 000 2 dicke Siliziumdioxydschicht ist ein Beispiel einer eigneten Schicht in Verbindung mit einer Siliziumunterlage. Für Niederspannungsvorrichtungen ist auch eine zusammengesetzte Schicht aus Siliziumdioxyd und Aluminiumoxyd speziell brauchbar.
  • Die Steuerelektrode 14 befindet sich auf dem Teil 15C des Isolierfilms oberhalb der Kanalzone 11. Sie ist eine dünne Schicht, typischerweise weniger' als i Mikrometer dick, eines mit dem Isolator verträglichen Metalles. Als Folge der bevorzugten Herstellungsmethode für die dargestellte Vorrichtung werden sich Schichten des gleichen Materials, das zur Erzeugung der Steuerelektrode 14 verwendet wird, auch über die Bereiche der Unterlage benachbart den Quellen- und Saugzonen erstrecken. Diese Schichten sind als Schichten 14A und 14B dargestellt.
  • Eine einige Tausend Å dicke Molybdänschicht ist ein beispiel einer geeigneten Steuerelektrodenschicht, wenn Siliziumdioxyd als Isolator verwendet wird.
  • Weitere Metallschichten 17A und 17B liegen auf den Schichten 14A und 14B und stehen in elektrischem Kontakt mit den Übergangsschichten 16'A'und 16B. Die Funktion dieser Schichten, ist, einen leichten elektrischen Zugriff zu den Sperrschichtzonen zu haben. Für diesen Zweck eignet sich, beispielsweise eine einige Tausend Å dicke Aluminiumschicht.
  • Der Transistor nach Fig. 1 kann bequem hergestellt werden durch' aufeinanderfolgendes Aufbringen von Isoliermaterial- und Metallschichten auf die Halbleiterunterlage, durch formgebendes Durchätzen dieser Schichten zum Freilegen der Unterlage-Oberfläche nur in den Kontaktgebieten und durch Erzeugen der Schottky'schen Sperrschichtkontakte mit dem freigelegten Halbleiter.
  • Fig.2,3 und 4 zeigen die Anordnung nach Fig. 1 während verschiedener Herstellungsstadien. Als ein allgemeines Beispiel wird auf der Halbleiter unterlage 10 ein Isoliermaterialfilm mit der für den Isoliert film 15 erforderlichen Dicke und Eigenschaft erzeugt oder niedergeschlagen. Auf den Isolierfilm wird zur Erzeugung der Steuerelektrode 14 eine Metallschicht geeigneter Art und Dicke niedergeschlagen. Die resultierende Anordnung ist in Fig. 2 dargestellt. Dann werden sowohl die Metallschicht als auch die Isolierschicht formgebend durchgeätzt, um die darunterliegende Halbleiterfläche nur in denjenigen Gebieten freizulegen, wo die Schottky1 5 chen Sperrschichtkontakte herzustellen sind. Die geätzte Anordnung, ist in Fig. 3 dargestellt. Dieses formgebende Ätzen kann beispielsweise mit Hilfe üblicher Photolackmethoden erfolgen. Als nächstes werden die Metallfilme 16A und 16B> die für die Schottky'schen Sperrschichtkontakte geeignet sind, auf der freigelegten Unterlage niedergeschlagen. Die resultierende Anordnung ist in Fig. 4 dargestellt. Sodann werden Metallschichten 17A und 17B niedergeschlagen, um die Anschlüsse für die äussere Schaltung zu bewerkstelligen, und man hat die Anordnung nach Fig. 1.
  • Nachfolgend ist ein spezielles Herstellungsbeispiel im einzelnen beschrieben. Zunächst wird eine annähernd 1000 Å dicke SiO2-Isolierschicht auf einer einkristallinen n-Siliziumunterlage nach üblichen thermischen Züchtungsmethoden erzeugt. Auf das Oxyd wird ein einige Tausend dicker Molybdänfilm gleichförmig niedergeschlagen Ein Paar parallel zueinander liegender Rechteckfenster der ungefähren Grösse von 1 x 5 Mikrometer und mit einem ungefähren Abstand von 1 Mikrometer zwischen ihren langen Seiten werden durch die beiden Schichten nach üblichen Photoätzmethoden durchgeätzt, um die Siliziumoberfläche freizulegen. Sodann wird Platin auf der ganzen Fläche gleichförmig einige Hundert k dick niedergeschlagen und bei 650°C gesintert, um einen Schottky'schen Platinsilicid-Sperrs chichtkontakt mit der Siliziumoberfläche an den beiden vorher eröffneten Bereichen zu erzeugen. Das ungesinterte Platin wird durch Rückzerstäubung von den Bereichen entfernt, in welchen es auf Molybdän niedergeschlagen worden war. Sodann wird ein einige Tausend 2 dicker Aluminiumfilm auf die Oberfläche niedergeschlagen und formgebend geätzt, um die elektrischen Anschlüsse zu den Schottky'schen Silicid- Sperrschichtkontakten zu erzeugen.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist praktisch identisch mit der der üblichen Feldeffekttransistoren mit isolierter Steuerelektrode.
  • Jedoch sind der Anordnung eine Reihe Vorteile eigen, ebenso auch der Herstellungsweise.
  • Wie erwähnt ist ein Vorteil des solcherart hergestellten Transistors eine wesentliche Verringerung der Anzahl Nadello ch-Kurz 5 chus se.
  • Dies rührt von dem Umstand her, dass wegen des Entfallens einer bei hoher Temperatur stattfindenden Diffusionsbehandlung eine Isolierschicht hoher Qualität zwischen der Steuerelektrode und dem Kanal erhalten bleibt. Da Nadelloch-Kurzschlüsse die Hauptursache für den Ausfall der bekannten Halbleiterbau-ele'm-e-nte sind, ist dieser Vorteil nicht unwesentlich. Ausserdem entfällt praktisch das Steuerelektroden-Ausrichtungsproblem. Die Steuerelektrode wird während des ersten Photoätzprozesses hergestellt und es ist keine nachfolgende erneute Ausrichtung erforderlich. F olgli.cii kann eine Submikrorn-eter -Kanallänge erhalten werden, und der Transistor kann bei Mikrowellenfrequenzen betrieben werden Fig. 5 zeigt zeine Sch"nittansicht' einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemässen Transistors. Die Anordnung nach Fig. 5 ist im wesentlichen die gleiche wie in Fig. 1, ausgenommen, dass eine zweite Isolierschicht 13 auf dem Isolierteil 15C und auf benachbarten Teilen der Schottky-Sperrschichtkontakte 16A und 16B gelegen ist. Die Isolierschicht 30 kann jegliches Isoliermaterial sein, das für Dünnfilmniederschlag geeignet und mit dem Rest des angewandten Verfahrens verträglich ist. Die Dicke der Schicht 30 liegt typischerweise zwischen einigen Hundert und einigen Tausend Å. Siliziumoxyd kann verwendet werden und wird zu diesem Zweck nach der allgemein bekannten Silanniederschlag-Methode niedergeschlagen. Durch die Verwendung der zweiten Isolierschicht wird es möglich, die Steuerelektrode 14 auf der Isolierschicht 13 anzuordnen, so dass diese die Kanten der Kontakte 16A und 1613 überlappt, von diesen aber durch die Schicht 30 isoliert ist.
  • Als spezielles Beispiel für eine solche Vorrichtung kann die Unterlage 10 Silizium sein, das ausreichend mit Donatoren dotiert ist, um einen spezifischen Widerstand von 1 Ohm cm zu haben. Die Schottky'schen Sperrs chichtkontakte 16A und 1613 können 1000 i Platinsilicidschichten sein, die 12 Mikrometer voneinander entfernt sind. Die erste Isolierschicht 15 kann 1000 Ä dickes, thermisch gewachsenes SiO2 sein, während die zweite Isolierschicht 30 700 Å dickes, aus Silan niedergeschlagenes Siliziumoxyd sein kann. Die Schichten 14, 17A und 17B können sämtlich 3000 i dicke Aluminiumschichten- sein.
  • Der Vorteil der die Kontaktkanten überlappenden Steuerelektrode ist der, dass eine hohe Steilheit und kleine Ohmsche Verluste auf Kosten einer kleinen Zunahme der Kapazität erhalten werden kann., Der yorteil verringerter Nadelloch-Kurzschlüsse ist auch dieser Anordnung, eigen, weil keine Diffusionsbehandlung bei hohen Temperaturen erforderlich ist.
  • Der Transistor nach Fig. 5 kann zweckmässig hergestellt werden durch Erzeugen der ersten Isolierschicht 1,5 auf der Halbleiterunterlage 10, durch Erzeugen der Schottky-Sperrschichtkontakte 16A und 16B, durch Niederschlagen der zweiten Isolierschicht 30 und durch gleichzeitiges Erzeugen der Steuerelektrode 14 und der Metallkontakte 17A und 17B.
  • Fig. 6 und 7 zeigen Querschnitte der Anordnung in verschiedenen Herstellungsstadien. Nachdem die Isolierschicht 15 auf einer geeignet dotierten Halbleiterunterlage 10 aufgebracht worden ist, wird sie nach üblichen Photoätzmethoden formgebend durchgeätzt, um die Unterlage nur in den Kontakt gebieten freizulegen. Die geätzte Anordnung ist in Fig. 6 dargestellt.
  • Ein dünner Film eines geeigneten Metalls wird auf dem freigelegten Halbleiter niedergeschlagen und es werden Schottkylsche Sperrschichtübergänge 16A und 16B erzeugt. Sodann wird eine zweite Isoliermaterialschicht 30 auf dem Teil 15C der ersten Isolierschicht oberhalb des Kanals 11 und auf den hierzu benachbarten Teilen der Sperrschichtübergänge 16A und 16B niedergeschlagen; Wiederum kann hierbei nach üblichen Maskier- und Xtzmethoden gearbeitet werden. Die resultierende Anordnung ist in Fig. 7 dargestellt.
  • Die Steuerelektrode 14 und die Metallkontakte 17A und 17B können durch Niederschlagen einer Metallschicht auf der ganzen Oberfläche der Anordnung nach Fig. 7 gleichzeitig erzeugt werden, wonach sich dann ein Ätzen zwischen den Kontakten und der Steuerelektrode derart anschliesst, dass die Steuerelektrode die Kanten der Ubergänge überlappt, jedoch von diesen isoliert ist, und die Kontakte 17A und 17B die Schichten 16A bzw. 16B kontaktieren. Das Endergebnis ist dann die in Fig. 5 dargestellte Anordnung.

Claims (7)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e
    Feldeffekttransistor mit isolierter Steuerelektrode, mit einer Halbleiterunterlage von vorbestimmter Leitfähigkeit, einem Paar im Abstand voneinander auf der Unterlage angeordneter Kontakte, die zwischen sich eine Kanalzone definieren, und einer auf der Kanalzone angeordneten dünnen Isoliermaterialschicht, auf der die Steuerelektrode aufgebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die im Abstand voneinander angeordneten Kontakte (12, 13) Metallschichten (16A, 1613) sind, die mit der Halblefterunterlage SchottkyXsche Sperrschichtkontakte bilden.
  2. 2. Transistor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Isoliermaterialschicht (30) auf der ersterwähnten Isolierschicht (15) angeordnet ist und sich über benachbarte Teile der Kontakte (16A, 16B) erstreckt, und dass die Steuerelektrode (14) auf der weiteren Isolierschicht so aufgebracht ist, dass sie die Kanten der Kontakte überlappt und hiergegen durch die weitere Isolierschicht isoliert ist.
  3. 3. Transistor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Schottky" 5 chen Sperr s chichtkontakte eine Potentials chwelle von mehr als zwei Drittel der Bandlücke des Halbleitermaterials besitzt.
  4. 4. Transistor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass n-Silizium für die Halbleiterunterlage vorgesehen ist, ferner Platinsilicid für die Kontaktschichten, Siliziumoxyd für die Isolierschicht und Molybdan für die Steuerelektrode.
  5. 5. Transistor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierschicht höchstens einige Milkrometer dick ist.
  6. 6. Verfahren zum Herstellen eines Feldeffektransistors durch Aufbringen einer dünnen Isoliermaterialschicht auf eine Halbleiterunterlage, Niederschlagen einer dünnen Metallschicht auf die Isolierschicht und formgebendes Durchätzen der Isolier- und der Metallschicht zum Freilegen der Oberfläche der Halbleterunterlage nur in denjenigen Gebieten, in welchen der Quellen- und der Saugkontakt des Transistors zu erzeugen sind, gekennzeichnet durch Niederschlagen eines dünnen Metallmaterialfilms (16A, 16B) auf die freigelegte Oberfläche, der mit der Halbleiterunterlage Schottky'sche Sperrschichtkontakte bildet.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch formgebendes Erzeugen zusätzlicher Metallschichten (17A, 17B) in elektrischem Kontakt mit den Schottky'schen Sperrschichtkontakten, um dem Anschluss an eine äussere Schaltung zu erleichtern.
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