DE1908126C3 - Verfahren zur Trennung von gesättigten Kohlenwasserstoffen und Olefinen - Google Patents

Verfahren zur Trennung von gesättigten Kohlenwasserstoffen und Olefinen

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DE1908126C3
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Description

N-Formylmorpholin,
2,6-Dimethyl-N-Formylmorpholin,
N-Acetylmorpholin,
N- Phenylmorpholiri,
N-Hydroxyäthylmorpholin,
N-Hydroxypropylmorpholin,
Dimethylmorpholiri.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren von gesättigten Kohlenwasserstoffen und Olefinen durch Extraktivdestillation unter Verwendung eines für die Olefine selektiven Lösungsmittels, wobei das angewandte Lösungsmittel in einer nachgeschalteten Destillation von den gewonnenen Olefinen abgetrennt und in die Extraktivdestillation zurückgeführt wird.
Diese Arbeitsweise ist insbesondere für die Trennung von Paraffin-Olefin-Geniischen schon seit einiger Zeit bekannt, wobei bereits die Anwendung verschiedener Substanzen als selektives Lösungsmittel für die Extraktivdestillation vorgeschlagen wurde. In der Praxis wurden dabei vor allem fünfgliedrige hydrierte Heterocyclen, die Stickstoff oder Sauerstoff als Heteroatome und außerdem im Ring eine Carbonylgruppe enthalten, eingesetzt. Typische Vertreter dieser Substanzklasse sind das Pyrrolidon sowie die Pyrrolidonderivate, wie z. B. das in der deutschen Auslegeschrift 1 211 738 genannte N-Methylpyrrolidon. Diese Substanzen zeigen zwar finden genannten Zweck eine relativ befriedigende Trennwirkung. Unter den Bedingungen der Extraktivdestillation tritt bei ihnen jedoch stets eine gewisse Zersetzung auf, die offensichtlich infolge Bildung saurer Zersetzungsprodukie zu Korrosionserscheinungen in den mit dem Lösungsmittel in Berührung kommenden Anlageteilen führt. Außerdem verunreinigen die Zersetzungsprodukte die als Extrakt der Extraktivdestillation gewonnene Olefinfraktion und müssen aus dieser unter Umständen nachträglich entfernt werden.
Aus der britischen Patentschrift 548 734 ist weiterhin ein '/erfahren zur Trennung von gesättigten Kohlenwasserstoffen und Olefinen bzw. Diolelinen bekannt, bei dem ebenfalls die Extraktivdestillation zur Anwendung gelangt. Dabei wird als Lösungsmittel neben anderen Verbindungen Morpholin vorgeschlagen. Bei diesem Verfahren ist jedoch ein Wasserzusatz zum Lösungsmittel in Höhe von 5 bis 35" 0 zwingend vorgesehen. Dadurch unterscheidet sich das Verfahren nach der Entgegenhaltung grundsätzlich vom erfindungsgemäßen Verfahren, das ohne jeden Wasserzusatz arbeitet. Durch einen derartigen Wasserzusatz werden aber gerade die weiter oben erwähnten Korrosionserscheinungen begünstigt, und außerdem bedingt der Wasserzusatz ein Verfahrensschema mit besonderen Wasserkreisläufen. Dadurch werden die Anlage-, Betriebs- und Wartungskosten nicht unbeträchtlich erhöht. Außerdem wird in der
ίο britischen Patentschrift die Verwendung von substituierten Morpholines wie sie das erfindungsgemäße Verfahren vorsieht, auch nicht andeutungsweise erwähnt.
In einem Aufsatz in der Zeitschrift »Chemie-Ingenieur-Technik«, 39 (1967), S. 275 bis 282, ist ferner ein Berechnungsverfahren für die Zerlegung schwer trennbarer Zweistoffgemische durch Extraktivdestillation beschrieben worden. Irgendwelche Hinweise auf die Verwendung von substituierten Morpholinen als Lösungsmittel für den erfindungsgemäßen Zweck sind dieser Veröffentlichung jedoch ebenfalls nicht zu entnehmen.
Die niederländische Auslegeschrift 6 716 968 betrifft schließlich ein Extraktivdestillationsverfahren zur Gewinnung von reinen Aromaten, bei dem N-suhstituierte Morpholine als Lösungsmittel eingesetzt werden. Die technischen Ausgangskohlenwasserstoffgemische, die bei diesem Verfahren im Normalfall zur Anwendung gelangen, enthalten neben den
Aromaten nur Paraffine und Cycloparaffine. Sind abweichend vom Normalfall tatsächlich auch einmal größere Mengen an ungesättigten Verbindungen im Ausgangskohlenwasserstoffgemisch enthalten, so kann es zwar ausnahmsweise vorkommen, daß Spuren der ungesättigten Verbindungen mit in den Extrakt gelangen können und von den dort gewonnenen Aromaten durch besondere Maßnahmen, wie Schwefelsäurewäsche oder Bleicherdebehandlung, nachträglich abgetrennt werden müssen. Hieraus kann jedoch keineswegs geschlossen werden, ilali d;e niederländische Auslegeschrift bereits ein Verfahren air Trennung \on gesättigten Kohlenwasserstoffen und Olefinen beschreibt, wie dies die vorliegende Patentanmeldung tut. Aus den Trennverhältnissen, wie sie beim Verfahren nach der niederländischen Auslegeschrift vorliegen, kann auch nicht der Schluß gezogen weiden, daß die dort genannten Lösungsmittel auch für die Trennung \on gesättigten Kohlenwasserstoffen und Olefinen geeignet seien. Es hat sich nämlich gerade in der Praxis oft genug gezeigt, daß eine derartige Schlußfolgerung falsch ist, weil die Eigenschaften eines Lösungsmittels einen universellen Einsatz desselben zur Trennung beliebiger Substanzgemische nicht zulassen. So sind beispielsweise unsubstituiertes Sulfolan und unsubstituiertes Triglykol Lösungsmitlei, die zur Trennung der Aromaten von den Nichtaromaten mit Hilfe der Extraktivdestillation verwendet werden können. Dagegen sind diese Lösungsmittel zur Trennung von Paraffinen, Olefinen und Diolefinen völlig ungeeignet. Umgekehrt ist aber beispielsweise das Acetonitril ein in großtechnischen Verfahren eingesetztes Lösungsmittel, um Paraffine, Olefine und Diolefine und Extraktivdestillation voneinander zu trennen. Von dieser Erkenntnis wird vor allem bei der Butadienisolierung im großen Umfang Gebrauch gemacht, während das Acetonitril dagegen zur Trennung von Aromaten und Nichtaromaten völlig ungeeignet ist.
Die vorstehenden Tatsachen gelten auch für eine Veröffentlichung in der Zeitschrift »Petroleum-Refiner«, 42 (1963), S. 141 bis 146. Dort wird die Abtrennung von Benzol, Toluol und Xylol aus einem Reformatengemisch durch Flüssig-Fiiissig-Exiraktion mit wasserhaltigem Morpholin als Lösungsmittel beschrieben. Es liegt also auch hier ein völlig anders zusammengesetztes Ausgangskohlenwassci-stoffgemisch als beim erfindungsgemäßen Verfahren vor, so daß aus diesem Grunde keine Rückschlüsse zulässig sind. Außerdem treten natürlich auch in diesem Falle bei der Verwendung von wasserhaltigem Morpholin als Lösungsmittel die Nachteile auf, die bereits weiter oben im Zusammenhang mit der britischen Patentschrift 548 737 erwähnt worden sind. Wie sehr sich der apparativ« Aufwand durch den Wasserzusatz zum Lösungsmittel erhöht, zeigt beispielsweise das in Fig. 11 der Entgegenhaltung wiedergegebene Fließschema.
Der vorliegenden Erfindung lag nun die Aufgabe zugrunde, ein für die Trennung von gesättigten Kohlenwasserstoffen und Olefinen geeignetes selektives Lösungsmittel zu finden, das keine unerwünschten Korrosionserscheinungen an den mit ihm in Berührung kommenden Anlageteilen hervorruft. Gleichzeitig soll das neue Lösungsmittel aber eine gleich gute, wenn »5 nicht verbesserte Selektivität für die Olefine aufweisen als die bisher bekannten Lösungsmittel.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren der tingangs beschriebenen Art, das dadurch gekennzeichnet ist, daß als selektives Lösungsmittel folgende Substituierten Morpholine sowohl einzeln als auch in Form von Gemischen verwendet werden:
N-Formylmorpholin,
2,6-Dimethyl-N-Formylmorpholin,
N-Acetylmorpholin,
N-Phenylmorpholin,
N-Hydroxyäthylmorpholin,
N-Hydroxypropylmorpholin,
Dimethylmorpholin.
35
40
Die erfindungsgemäß angewandten Lösungsmittel Zeichnen sich durch ihre geringe Neigung zur Zersetzung aus. Sofern eine wenn auch; geringe Zersetzung überhaupt auftritt, wurden keine sauren, sondern nur alkalische Zersetzungsprodukte beobachtet, die nicht korrosiv auf die Anlagenteile wirken.
Bei Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann es vorteilhaft sein, wenn die Extraktivdestillationskolonne ohne äußeren Kohlenwasserstoffrückfluß gefahren wird. Diese Arbeitsweise ist im Hinblick auf die in der Destillations)echnik geltenden !Erkenntnis durchaus überraschend, ca es bisher als Erfahrungstatsache galt, daß die Trennung in einer Kolonne um so schärfer wird, je größer das Rück-Jaufverhältnis ist. Eingehende Untersuchungen der Anmelderin haben jedoch ergeben, daß diese Erlkenntnis im Falle der erfindungsgemäßen Extraktivdestillation nicht anwendbar ist, und zwar aus folgenden Gründen:
1. Durch den in der Extraktivdestillalionskolonne herabfließenden Rücklauf wird das eingesetzte Lösungsmittel verdünnt und dadurch dessen Selektivität herabgesetzt. ,
2. Der in die Extraktivdestillationskolonne eingebrachte Rücklauf muß wieder verdampft werden, was einen erhöhten Wärmeenergiebedarf verursacht. Deshalb ist eine Erhöhung der Sumpftemperatur de/ ExtraktivdestiUationskolonne erforderlich. Dadurch wird jedoch auch gleichzeitig eine entsprechend größere Olefinmenge aus dem Sumpf wieder verdampft. Da diese Olefindämpfe eine entsprechend höhere Temperatur haben, können sie in der Kolonne entsprechend höher aufsteigen, bevor sie kondensiert werden. Auch dies wirkt sich ebenso wie die Vermischung des Lösungsmittels mit Rücklauf in einer Verschlechteruns der Trennergebnisse aus.
3. Durch die stärkere Aufheizung und Wiederverdampfung des Sumpfproduktes wird die Aufenthaltszeit der Olefine im Sumpf verlängert und damit deren Temperaturbeanspruchung erhöht. Dadurch wird die bei diesen Substanzen ohnehin schon stark ausgeprägte Neigung zur Polymerisatbildung noch weiter vergrößert. Die Polymerisate begünstigen aber die Schaumbildung in der Extraktivdesiillaüonskolonne, was natürlich den Trenneffekt der Kolonne sehr beeinträchtigt.
Da die zu trennenden gesättigten Kohlenwasserstoffe und Olefine teilweise recht niedrige Siedetemperaturen aufweisen, ist es unter Umständen angebracht, die Extraktivdestillation an Stelle unter Normaldruck unter erhöhtem Druck durchzuführen. In gewissen Fällen kann jedoch auch eine Extraktivdestillation unter vermindertem Druck (Vakuum) von Vorteil sein. Durch die Anwendung von Vakuum wird nämlich die Sumpftemperatur der Extraktivdestillationskolonne herabgesetzt und damit die Polymerisationsneigung der im Sumpf befindlichen Olefine vermindert.
In der Abbildung ist der Verfahrensgang der erfindungsgemäßen Extraktivdestillation in vereinfachter Form dargestellt. Das aufzutrennende Ausgangsgemisch wird dabei durch die Leitung 1 in den mittleren Teil der mit den Böden versehenen Extraktivdestillationskolonne 2 eingeleitet. Das Ausgangsgemisch ist dabei entweder bis dicht unterhalb des Siedepunktes erhitzt, so daß es beim Eintritt in die Extraktivdeslillationskolonne sofort verdampft. Es kann aber auch, was im vorliegenden Falle das üblichere ist, bereits im verdampften Zustand in die Extraktivdestillationskolonne eingeführt werden. Durch die Leitung 3 wird das selektive Lösungsmittel am Kopf in die Extraktivdestillationskolonne eingeleitet und fließt über die Einbauten dieser Kolonne herab nach unten, wobei es die dampfförmigen Olefine aufnimmt. Die gesättigten Kohlenwasserstoffe entweichen durch Leitung 4 am Kopf der Kolonne und können in nicht dargestellten Kondensationseinrichtungen kondensiert werden. Das flüssige Sumpfprodukt besteht aus dem selektiven Lösungsmittel und den darin gelösten Olefinen und wird durch die Leitung 5 aus der Extraktivdestillationskolonne abgezogen und gelangt in die Kolonne 6, in der die Olefine destillativ vom selektiven Lösungsmittel abgetrennt werden. Das selektive Lösungsmittel wird durch die Leitung7 aus dem Kolonnensumpf entfernt und gelangt über die Leitung 3 wieder in die Extraktivdestillationskolonne zurück, während die Olefindämpfe über Kopf aus der Kolonne 6 entweichen und durch die Leitung 8 in die Kolonne 9 gelangen, in der ihre weitere Auftrennung erfolgt. So können
beispielsweise durch die Leitung 10 die höhersiedenden Bestandteile der Olefinfrak tion und durch die Leitung 11 die niedrigersiedenden Bestandteile, wie z. B» die Monoolefine, abgezogen werden. Da sich im Laufe der Zeit im selektiven Lösungsmittel Verunreinigungen anreichern können, ist im Bereich der Leitung? die Abzweigleitung 12 vorgesehen, durch die bei entsprechender Stellung des Ventils 13 eine Teilmenge
des selektiven Lösungsmittels zur Regeneriereinrichtung 14 gelangen kann. Das regenerierte Lösungsmittel wird durch die Leitung 15 wieder in den Kreislauf (Leitung 7) zurückgeführt, während die ausgeschiedenen Verunreinigungen durch die Leitung 16 aus der Regeneriereinrichtung abgezogen werden. Die Leitung 17 dient schließlich der Zufuhr von frischem Lösungsmittel.
1 Versuch-Nr. 2 3 4
Analyse des Ausgangs 0,48 Gewichts 78,3 Gewichts 89,3 Gewichts 9.57 Gewichts
gemisches prozent prozent prozent prozent Butan
C1-C2KW Isobutan Cyclohexan 0,83 Gewichts
94,04 Gewichts 17.4 Gewichts 10,1 Gewichts prozent
prozent prozent prozent iso-Butan
Propylen Isobutan Cyclohexan 4,12 Gewichts
5.48 Gewichts 4.3 Gewichts 0.6 Gewichts prozent
prozent prozent prozent Methyl- iso-Bi:lcn
Piopan S'.itcü 1 L 2 eyelopentan 17,39 Gewichts
prozent
iso-Buten 2
δ ί.28 Gewichts
prozent trans
Buten 2
3,81 Gewichts
prozent
Buten 1
N-Hydroxy- 2,6-Dimethyl- N-Acetyl- N-Hydroxy-
Selektives Lösungsmittel propylmorpholin morpholin morpholin äthylmorphoün
Menge des Ausgangs
gemisches durch Lei- 33 kg 26 kg 39 kg 31 kg
tune I .... 1SCC 241C 64CC 24'" C
Eirisatztemperatur ....
Lösungsmittelmenge 198 kg 130 kg 177 kg 214 kg
durch Leitung 3 ....
Kopftemperatur 31r C 66CC 91c C 7O0C
Kolonne 2
Sumpftemperatur 640C 90" C 110'-C 95 C
Kolonne 2 11 atü 9 atü Normaldruck ] 0 atü
Druck in Kolonne 2 ...
Menge der gesättigten
Kohlenwasserstoffe,
die durch Leitung 4 2,26 kg 20,13 kg 5.1 kg 3,67 kg
abgezogen werden...
Kopftemperatur 5"C 25" C 62^C 25c C
Kolonne 6
Sumpftemperatur 32'C src 1891X 75c C
Kolonne 6 3 atü 4 atü 0,5 atü 3 atü
Druck in Kolonne 6 ...
Olefinmenge, die durch
Leitung 8 abgezogen 30,74 kg 5,87 kg 33 9 kc 97 W Vo
wird
Reinheit der Olefinfrak- 99,903% 95,75% 99,56% 99,86%
tion aus Leitung 8 ...
Abschließend soll die Wirkung des erfindungsgemäßen Verfahrens an Hand der nachfolgenden Beispiele bewiesen werden. Die Beispiele betreffen dabei die Trennung folgender Ausgangsgemische: Propylen-Propan, Isobutan-Isobuten, Cyclohexen- 5 gefaßt. Cyclohexan und Butan-Buten. Bei allen Versuchen wurde eine Korrosion der Anlagenteile auch ül lange Zeiträume hinweg nicht beobachtet.
Die wichtigsten Daten der einzelnen Verfahre beispiele sind in der vorstehenden Tabelle zusammi
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen «09«

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Trennung von gesättigten Kohlenwasserstoffen und Olefinen durch Extraktivdestillation unter Verwendung eines für die Olefine selektiven Lösungsmittels, wobei das angewandte Lösungsmittel in einer nachgeschalteten Destillation von den gewonnenen Olefinen abgetrennt und in die Extraktivdestillation zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß als selektives Lösungsmittel folgende substituierten Morpholine sowohl einzeln als auch in Form von Gemischen verwendet werden:
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