DE1907110C - Vorrichtung zum Messen der Senkungsreaktion von Blutkörperchen (Blutsenkung) - Google Patents

Vorrichtung zum Messen der Senkungsreaktion von Blutkörperchen (Blutsenkung)

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DE1907110C
DE1907110C DE19691907110 DE1907110A DE1907110C DE 1907110 C DE1907110 C DE 1907110C DE 19691907110 DE19691907110 DE 19691907110 DE 1907110 A DE1907110 A DE 1907110A DE 1907110 C DE1907110 C DE 1907110C
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blood
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measuring
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Sokol, Kurt, Dr med , 2800 Bremen
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Description

ffierbei dürfte es schwierig sein, die Festigkeit der &rane so einzustellen, daß sie erst zum ge-Zeitpunkt einreißt Es dürfte außerdem Sdnfah%ehi, die für eine reproduzierbare Mes- *ϋησ erforderliche gute Durcbmischung zwischen 5 fSfcSSnungshemmer und dem aspirieren Blut zu E l1 der Durchmesser des Meßgefäßes ge-
AU diese Vortefle werden erzielt, Vorrichtung komptoert odjtostspiehg ^
Sie läßt sich vielmehr so preiswert herstellen, , nach einmaligem Gebrauch weggeworfen werden
kann. . -
Mit der Zahl der Hohlzyhnder tomnbei Handlichkeit der gesamten Vorrichtung
s.a&äÄÄS
fcren Ende befestigt ist Auch dieses Gerät, bei dem der Unterdruck durch Saugen erzeugt wird, ist in sei- 15 S Handhabung wegen der notwendigen Länge unsS und erfordert für das Aspirieren des Blutes relativ lange Zeit, wobei hinzukommt, daß auch wiederum die für die Messung erforderliche di d ß ähd ih
den Zahl der Patiente
wirdQdaher für aüe-Nonnalfalle
gefäß bevorzugt, das Η
Kolben aufweist E.ne_J^ Jjg hervorragende Handlichkeit fur die ven hd Mßlange
können.8 Es Meß_
emen eine
rum die für die Messung erforderliche hervorragende Handl exakt dosiert werden muß, während sich *> bei ausreichender Meßlange.
weniilge Durchmischung des Blutes mit dem Germbenum*> ·
Szierba^erden
Va Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde. eine X Errichtung der eingangs genannten Art so aus-
»5 näh.
F
;g.
nachstehend an Hand der beiden geigten Ausführungsbeisp.ele
^ des dreite.r,gen Meßgefäßes J Stellungen,
exakten Mengendosierung des Blutes während der Abn.ihme vermeidet.
7 ir Losung dieser Aufgabe w.rd erfindungsgemaß να.-schlagen, daß das Meßgefäß aus teleskopart.g inc: ,mdeschiebbaren Hohlzylindern besteht, von den.n der innerste einen dann versch.ebbaren KoI-
35
^uA Erfindung wird die gestellte Aufgabe auf überzeugend einfache Weise vollständig gelost. Die Aufteilung der Vorrichtung in mehrere Abschn.tte, Con denen einer im wesentlichen der Entnahme des Blutes und der andere (bzw. die anderen) (der Einste 1-lung der Blutsäule auf die erforderliche Große sowie dem eigentlichen Messen dient, hat bei der Entnahme des Blutes den Vorteil, daß - wie bei allen Spritzen
40
45
Stellung wlnen auf die dargestellten Ausfiih-
„„„cheismeie eineeRangen wird, sei vorausgeschicki, ^ngsbe.sp ^ ^e^|- maßstäbUch gezeichnet .st.
^^X^SJ der Deutlichkeit sowohl mit ^hSLer als auch mit einer /u ^^^ gegenüber praktischen Ausführungsformen dargestellt ist ^ Ausfüh.
Die in Fig. ι »J^ ^ohlzylinder 1, 13, 14, von rungsform besUzt dre. Hon y^ Durchmes.
denen der Höh hinder »^, 2 triigt D,e
ser π uWrener ^^ verpackt d ,„
JJornchtungjst a^ durch dne Schutz-
^^'XJ. Am unteren Ende des Hohtoylm-3 ^gea« M beispieiswe.se
„isnSig großen Zy.inde^urchmessers der Vorrich ,ung ein nur verhältnismäßig geringer Hub des KoI bens, d. h. also des zweiten Hohlzyhnders, erforde hch ist, um eine für die Messung ausreichende Blutmenge zu entnehmen. Hinzu kommt außerdem, daß die Anordnung eines verhältnismäßig großvolurmgen Hohlzylinders im Anschluß an d.e Kanüle die Moglichkeit gibt, dort den Gerinnungshemmer unterzubringen und wegen des nach der Blutentnahme noch zu vergrößernden Zylindervolumens e.ne hervorragende Durchmischung von Blut und Cennnungshem-Lr zu erreichert. Die Menge des aspmerter, Bhates MAS
«. Zu weicher etwa «u.
und,
55
60 der
säiÄcrssi
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel vorgesehene Markierung dient daher nur einer weiteren Erieichterung der Handhabung, da sie die ungefähre Hohe der aufzunehmenden Blutmenge angibt.
das Vo,umen im Hol,
Ansaugen von Luft etwas vergrößert ^ J BUlt mit dem Zitrat pd dgl. g anschließend wird die Vor
daü die Nadel nach oben griffe6,7,8 der teleskoparUg im f weitercn „ohlzy «ndcr
Kolbens 15 so weit auseinandergeder Spiegel der Blutkörperchen an ^S^,. ^n* anderen entsprechenden ke » ^^ dcr Ab&cht u,ld
st der UiMzyy d md des
ihuntcre"
^ Homzylindern ciniinder ugeordnete Markierungen vorgesehen ^ Meßgefäß eine genau best.nunte
Länge erhält. Die Einstellung des Spiegels der Blutkörperchen wird in diesem Fall mit Hilfe des Handgriffs 8 vorgenommen.
Man kann die Vorrichtung auch in einen Halter einsetzen, der bestimmte Spanneinrichtungen und vorzugsweise außerdem Anschläge besitzt, derart, daß die Vorrichtung in dem Halter bis in Anlage an den verschiedenen Anschlägen auseinandergezogen wird und so ihre richtige Länge einnimmt.
Nach dem Einsetzen in einen Halter wird in üblicher Weise gewartet, um (im Falle der" Westergren-Methode) nach einer Stunde den Meßwert direkt an
einem am Hohlzylipder abzulesen. Nach dieser Stunde bzw. auch nach zwei oder mehreren Stunden, d.h. nach Beendigung der Untersuchung, wird die gesamte Vorrichtung weggeworfen.
Zum Ablesen des Meßwertes dient eine in Millimeter unterteilte Senkungsskala 12, deten Nullmarke die Meßmarke 5 sein kann und die sich über vorzugsweise mindestens 10 cn) entlang eines bzw. mehrerer Hohlzylinder erstreckt.
Die Bestimmung der Senkungsreaktion mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist also ebenso einfach wie schnell und sauber.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. an emem Ende eine Kanüle trägt, und rmt einer Ein- - richtong zum Ansajigen von Blut durch die Kanüle in
    Patentansprüche: dasMeßgefäß. , . . A A
    Zur Bestimmung der Senkungsreaktion smdgrund-
    1. Vorrichtung zum Messen dar Senkungsge- 5 sätzUch zwei Verfahren auch. Br-J" schwindigkeit von Blutkörperchen (Blutsenkung) fahren (Westergren) wird der weg mit einem hohlzylindrischen Meßgefäß, welches Abserzfront einer aufrecht mit einer Senkungsskala versehen ist und an henden Blutsäule in einer
    einem Ende eine Kanüle trägt, und mit einer Ein- legt Üblich sind hi< richtung zum Ansaugen von K1Jf durch die Ka- io während dieser Zeit senkt
    nüle in das Meßgefäß, dadurch gekenn. von verschiedenen äußeren Umstanden, wie
    zeichnet, daß das Meßgefäß aus teleskopartig Länge und dem Durchmesser
    meraanderschiebbaren Hohlzylindem (1, 13, 14) (Meßgefäß), der Temperr ■
    besteht, von denen der innerste (14) einen darin Blutgerinnung stoppenden .. , .
    verschiebbare« Kolbea (15) enthält 15 schiedenen Krankheiten sowie^ Geschlecht der zu
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- untersuchenden Peoon zwischen Werten^von3iund kennzeichnet, daß das Meßgefäß »as zwei Hohl- übet 50 mm, wobei die geringeren Werte als Nonnalzylindern (1,14) besteht werte angesehen werden.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Beim anderen Verfahren £«»zenirmyer) wird die kennzeichnet, daß das Meßgefäß aus drei Hohlzy- »o Zeit gemessen, die die Absetzfront braucht um von lindern (1,13,14) besteht. einer Ausgaagsmarkieruflg zu einer testofflten we-
    4 Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis teren Markierung des Meßgefäßes zu gelangen.
    3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden In beiden Fällen muß das Meßgefäß, dLh. mindestens eines Hohlzylinders (1, 13, 14) und üblicherweise also ein 20 bis 30 cm langes Rohrchen des Kolbens (15) je ein Handgriff (6,7,8) vorge- »s mit einem Purchmeser von etwa 2,5 mm, mit einer sehen ist. Mischung aus Blut und einem Gennnungshemmer ge
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis füllt werfen, wobei zuvor das Blut der zu untersu-
    4, dadurch gekennzeichnet daß sich die Sen- chenden Person abgenommen werden muH. Hierzu kungsskala (12) über alle Hohlzylincler (1,13,14) nahm man bislang übliche Rekordspntzen, in die zudes Meßgefäßes erstreckt. 30 nächst 0,4 ecm sterile und isotomsche Natrium-Zi
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis trat-Lösung aufgezogen wurde. Anschließend wurde
    5, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßgefäß in dann aus einer Vene Blut bis auf 2 ecm aspinert
    an sich bekannter Weise aus Kunststoff besteht, Von außerordentlicher Bedeutung ist hierbei, da«
    steril verpackt ist und in seinem die Kanüle (2) zur Meidung der Gefahr von Spritzenhepaütis fur je aufweisenden äußeren Hohlzylinder (1) mit einer 35 den Patienten eine 20 Minuten in kochender l·· r>!s vorgegebenen Menge einer die Blutgerinnung 2»'»iger Desogen-Lösung oder auf andere Weise stoppenden Chemikalie (4) gefüllt ist frisch sterilisierte Spritze und Nadel benutzt wird
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis Das hiermit gewonnene Blut wird in der Spritze
    6, dadurch gekennzeichnet, daß alle Hohlzylinder d.rch Schütteln mit dem Natnum-Zitrat gut ver-(1, 13. 14) mit paarweise zugeordneten Markie- 40 mischt und dann in das Meßgefäß umgefüllt so da» rungen zum Einstellen einer vorbestimmten Meß- die Blutsäule eine bestimmte Hohe (üblicherweise gefäßlänge versehen sind. 20 cm) erreicht. Das Umfüllen sowie das Hantieren
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis mit dem gefüllten Meßgefäß (Rohrchen) sind nicht
    7, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kanüle nur zeitraubende, sondern auch schmutzverursa-(2) aufweisende äußere Hohlzylinder (1) eine das 45 chende Arbeiten, und die notwendige, jeweils frische zu entnehmende Blutvolumen und/oder das zu Sterilisierung bedeutet für jeden Patienten eine lange entnehmende Gesamtvolumen festlegende Mar- Wartezeit. Viele Ärzte sind wegen dieser Mangel kierung (5) hat. dazu übergegangen, Senkungsbestimmungen durch
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeich- spezialisierte Labors machen zu lassen.
    net durch einen Halter mit mindestens einer, min- 50 Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten ist es aus
    destens einen der Hohlzylinder (1, 13, 14) um- der deutschen Patentschrift 869 845 bekannt, ein
    greifenden Spanneinrichtung. Meßgefäß zu benutzen, an dem unmittelbar eine Ka-
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch ge- nüle befestigt ist und das unter Unterdruck steht, so kennzeichnet, daß der Halter mehrere Spannein- daß das Blut nach dem Einstechen der Kanüle in eine richtungen und Anschläge aufweist, die eine vor- 55 Vene durch diesen Unterdruck unmittelbar in das bestimmte Meßgefäßlänge im Halter festlegen. Meßgefäß eingesaugt wird. Der Unterdruck in dem
    Meßgefäß muß aber aus Gründen der Lagerhaltung
    und auch aus fabrikatorischen Erwägungen heraus
    immer einen bestimmten Wert haben, so daß die an-
    60 gesaugten Blutmengen je nach Patient schwanken;
    hierdurch ist das Füllen des Gefäßes auf einen vorgegebenen Wert schwierig. Um den Unterdruck im Gerät aufrechtzuerhalten, ist zwischen dem inneren Ende der Kanüle und dem eigentlichen Meßgefäß
    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Mes- 65 eine Membran geschaltet, die während des Einstesen der Senkungsgeschwindigkeit von Blutkörperchen chens der Kanüle geschlossen bleiben muß und erst (Blutsenkung) mit einem hohlzylindrischen Meßge- nach dem Durchstechen der Vene mit Hilfe einer Seifaß, welches mit einer Senkungsskala versehen ist und tenbewegung des Meßgefäßes zerstört werden soll.
DE19691907110 1969-02-13 Vorrichtung zum Messen der Senkungsreaktion von Blutkörperchen (Blutsenkung) Expired DE1907110C (de)

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DE19691907110 DE1907110C (de) 1969-02-13 Vorrichtung zum Messen der Senkungsreaktion von Blutkörperchen (Blutsenkung)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1907110A1 DE1907110A1 (de) 1970-11-05
DE1907110B2 DE1907110B2 (de) 1972-07-13
DE1907110C true DE1907110C (de) 1973-02-08

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