DE1907010C - Gitterstruktur zur Verwendung in einer Farbbildröhre - Google Patents
Gitterstruktur zur Verwendung in einer FarbbildröhreInfo
- Publication number
- DE1907010C DE1907010C DE19691907010 DE1907010A DE1907010C DE 1907010 C DE1907010 C DE 1907010C DE 19691907010 DE19691907010 DE 19691907010 DE 1907010 A DE1907010 A DE 1907010A DE 1907010 C DE1907010 C DE 1907010C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- slots
- grid
- plate
- lattice
- lattice structure
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000010894 electron beam technology Methods 0.000 claims description 16
- 230000007423 decrease Effects 0.000 claims description 4
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 7
- 230000005389 magnetism Effects 0.000 description 4
- 210000002435 tendon Anatomy 0.000 description 4
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 3
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 2
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 2
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 229910001220 stainless steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000010935 stainless steel Substances 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 238000001259 photo etching Methods 0.000 description 1
- 238000013515 script Methods 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Description
30
Die Erfindung betrifft eine Gitterstruktur zur Verwendung in einer Farbbildröhre, bestehend aus einer
Platte, die mit einer Vielzahl von länglichen, im wesentlichen parallelen Schlitzen versehen und mit einem die
Elektrohenstrahlen anziehenden Potential zu beaufschlagen ist.
Die bekannten Farbbildwiedergaberöhren sind zum Nachablenken und -fokussieren der Elektronenstrahlen
mit einer Gitterstruktur versehen, die eine Vielzai.l von Gitterelementen in Form von Gitterdrähten aufweist,
die über einen im allgemeinen in Gestalt eines Parallelogrammes ausgebildeten Rahmen gespannt
sind. Zur Herstellung solcher Gitterstrukturen werden die Gitterdrähte parallel zueinander mit einer bestimmten
Spannung zunächst über einander gegenüberliegende Schenkel eines Grundrahmens gespannt.
Sodann wird von dei Innenseite des Grundrahmens ein Gitterrahmen auf die Gitterdrähtc aufgelegt,
worauf diese an zwei gegenüberliegenden Stützschenkeln des Gitterrahmens befestigt und an den Rändern
desselben abgeschnitten werden. Hierbei vird der Gitterrahmen mittels einer Spannschraube nach innen
vorgespannt, um den Gitterdrähten, die an dem mittleren Teil der gegenüberliegenden Stützschenkel des
Gitterrahmens befestigt sind, eine maximale Spannung und denjenigen Gitterdrähten, die an den Endteilen
der Halteschenkel befestigt sind, eine geringere Spannung zu übermitteln mit dem Ziel, daß alle Gitterdrähte
durch die Rückstellkraft des vorgespannten Gitterrahmens nach dem Lösen desselben von dem
Grundrahmen eine im wesentlichen gleichmäßige Spannung erhalten. Per Rahmen ist dabei so vorgespannt,
daß er in seinem mittleren Teil am stärksten gebogen ist. Wenn an eine solche Gitterstruktur ein
bestimmtes positives; Potential angelegt und von dem Elektronenstrahisystem bzw. der Elektronenkanone
einer Kathodenstrahlröhre Elektronenstrahlen auf ίΐ^η fluoreszierenden Schirm bzw. Leuchtschirm derselben
ausgestrahlt werden, so treffen bis zu 10"» und etwas mehr Elektronenstrahlen auf die Gitierdrähte
auf und werden unter Erhitzung der Gitterdrähte weitergeleitet. Hierdurch wird die Temperatur
der Gitterstäbe so weit erhöht, daß sich die Gitterstäbe dehnen. Die Untersuchung der gedehnten Gilterdrähte
zeigt, daß die infolge der Wärmedehnung auftretende Lüncung der Gitterdrähte, weil die Biegung des
Rahmens In dessen Mittelteil am größten ist, bei den Gitterdr^hten des Mittelteiles durch die Rückstellkraft
des vorgespannten Rahmens ausgeglichen wird, so als wenn sie nicht gelängt worden wären. Diese
Gitterdrähte weisen daher im wesentlichen noch die gleiche Sollspannung auf und hängen nicht durch.
Die durch die Wärmedehnung auftretende Verlängerung der beiderseits der mittleren Gitterdrähte angeordneten
Gitterdrähte kann jedoch durch die Vorspannung bzw. die Rückstellkraft des Rahmens nicht
ausgeglichen werden, da die Biegung an den Endteilen des Rahmens nur gering ist. Diese Gitterdrähte verlieren
daher ihre Spannung, wenn ihre Längung größer ist als die Durchbiegung des Rahmens. Selbst
wenn dabei die Gitterdrähte nicht durchhängen. so haben sie doch keine genügende Spannung und führen
beim zufälligen Auftreten kleiner Stöße leicht Schwingungen großer Amplitude aus, durch die die Bildqualität
verringert wird.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist vorgeschlagen .worden, eine für Farbbildröhren bestimmte Gitterstruktur
aus einer dünnen Platte mit aus dieser ausgeformten, z. B. herausgeätzten blattförmigen Gitterelementen
zu bilden, zwischen denen die Plätte mit einer Vielzahl von länglichen Schlitzen versehen ist.
Der Erfindung liegt die Autgabe zugrunde, eine diesem älteren Vorschlag entsprechende Gitterstruktur
derart weiter auszubilden, daß durch eine bestimmte Formgebung der Gitterelemente und der
zwischen ihnen verlaufenden Schlitze die Wirkungsweise der Gitterstruktur weiter verbessert und insbesondere
magnetische Einflüsse weitgehend ausgeschaltet werden, wobei zugleich gewährleistet sein soll,
daß der Elektronenstrahl-tJbertragungsiaktor im Mittelteil
der Gitterstruktur am größten ist.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung
darin, daß die Breite der Schlitze über deren Länge entsprechend der Gleichung
B = K- ax2 - ,;/
variiert ist, wobei B die Schlitzbreite ist. wobei χ und y
vom Zentrum der Platte ausgehende, in Längsrichtung der Schlitze bzw. senkrecht dazu verlaufende
orthogonale Koordinaten sind und wobei K. n und ,;
Konstanten sind, so daß die Breite jedes Schlitzes — in an sich bekann.er Weise — in der Mitte des
Schlitzes am größten ist und gegen die Enden hin abnimmt und so, daß sich die maximale Breite der
Schlitze von dem im Zentrum der Platte liegenden Schlitz aus gegen die am weitesten von dem Zentrum
der Platte entfernten Schlitze hin progressiv vermindert.
Bei einer in dieser Weise ausgebildeten Gitterstruktur ist der störende Einfluß magnetischer Kräfte im
wesentlichen ausgeschaltet und zugleich erreicht, daß die mechanische Resonanz der Gitterelemente verringert
wird. Durch die Formgebung der Gitterelemente und der zwischen ihnen bestehenden Schlitze wird
außerdem die Elektronenstrahlabweichung weitgehend vermieden und ein hoher Widerstand der
Giiiereleniente gegen durch äußere Kräfte verursachte
Vibrations-bewegungen gewährleistet. Schließlich wird
bei Verwendung der Gitterstruktur nach der Erimdung bei einer Farbbildröhre ein hoher L'bertragungsfakior
für die Flektronenstrahlen im mittleren Teil der Gitterstruktur und damit eine größere Leuchtdichte
erreient.
Durch die USA.-Patentschrift 2 722 623 und deutsche Auslegeschrift 1 039 094 ist es zwar bekannt,
/um Zwecke der Vibrationsdämpi'ung der Gitter-■/lemente
bei Gitterstrukturen für Farbbildwiedergaberöhren die Gitterelemente so auszubilden, daß ihr
Uuerschnitt von ihren Enden in Richtung zur Mitte !■.in abnimmt. Bei diesen bekannten Gittersirukturen
iiandeit es sich aber um solche, bei denen die Gitlerelcmente
durch auf Rahmen aufgespannte Drähte mil kreisförmigem Querschnitt gebildet sind. Außerdem
enthalten die genannten Schriften keinerlei Anuaben. die dazu anregen könnten, die Brc .te der Schlitze
ν-nisprechend der für die Erfindung angegebenen Gleichung
zu variieren.
Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 die Ansicht einer Gitterstruktur nach der Erfindung.
F i g. 2 einen Querschnitt, der die Anordnung der (iitterstruklur an einem Gitterrahmen zeigt.
F i g. 3 eine Teilansicht der Gitterstruktur mit Einzelheiten derselben in größerer Darstellung und
F i g. 4 eine schematische Darstellung, die die Weite der in der Gitterstruktur gebildeten Schlitze
zeigt.
Die in F i g. I und 3 gezeigte Gitterstruktur besteht
aus einer dünnen Stahlblechplatte, z. 3. aus rostfreiem
Stahl, aus der bestimmte Flächenteile heiausgeälzt
oder in anderer Weise entfernt sind, um eine Vielzahl von länglichen Schlitzen zu bilden. Die Gitterplatte 10
kann parallelogrammförmig. z. B. rechteckig oder quadratisch, gestaltet sein oder jede andere gewünschte
Form aufweisen und auch in irgendeiner bekannten Weise hergestellt sein. Parallel zueinander und zu zwei
gegenüberliegenden Seitenrändern der Platte 10 sind durch das Entfernen der Flächenteile langgestreckte
Gitterelemente 13 gebildet, die sich über den mittleren Flächenbereich der Platte 10 erstrecken und einen
bestimmten Abstand voneinander haben. Ferner sind an deü beiden ande.en gegenüberliegenden Rändern
der Platte 10 Schlitze 14 angeordnet, die parallel zu den Gitterelementen 13 verlaufen und von denen ji
einer mehreren Gitterelementen, bei der dargestellten Ausführungsform drei Gitterelementen, zugeordnet
ist. Schließlich ist auf jeder Seite des die Gitterelemente 13 enthaltenden Bereiches der Platte 10 je ein Schlitz 15
angeordnet, der parallel zu den Gitterelementen 13 verläuft. Die Schlitze 14 bilden jeweils eine Reihe
von voneinander getrennten Zungen 16.
Wie bereits erwähnt, soll eine in der beschriebenen Weise hergestellte Gitterstruktur volle Gewähr bieten,
daß die Elektronenstrahlen trotz des Einflusses des Erdmagnetismus auf die Farbbildröhre auftreffen.
Dies gilt insbesondere für den oberen und den unteren Teil der Gitterstruktur. Auch soll vermieden
werden, daß bei Einwirkung von äußeren Kräften die Gitterelement·. in Schwingung geraten und hierdurch
eine Abweichung der Elektroncnstrahlen im Mittelteil der Gitterstruktur herbeigeführt wird. Um
den Einfluß des Erdmagnetismus auszuschalten, könnte die Weite der zwischen Gitterelementen 13
bestehenden Schlitze 17 durch Verbreiterung der Gilterelemente 13 verringert werden. Dies würde jedoch
den Nachteil haben, daß die Leuchtdichte des erzeugten Farbbildes erheblich nachläßt und daß die breiteren
Gitierelemente eine niedrigere mechanische Resonanzfrequenz aufweisen, was wegen erhöhter Vibration
der Gitterelemente ta einer vergrößerten Abweichung
der Elektronenstrahlen führen könnte. Zur Vermeidung solcher Nachteile sind die Schlitze 17 gemäß der
ίο Erfindung so ausgebildet, daß sie im mittleren Teil
breiter sind als an ihren Enden und sich nach den Rändern der Gitterplatte 10 zu allmählich verjüngen.
Die Breite der Schlitze 17 ändert sich dabei über deren Länge entsprechend der Gleichung
β = K -
— i>y
in der ß die Schlitzbreite ist, .v und y von der Mitte
der Platte 10 ausgehend in Längsrichtung der Schlitze bzw. senkrecht dazu verlaufende orthogonale
Koordinaten und K. η und ,,' Konstanten sind. Die
Schlitze 17 weisen daher die aus Fig 3 ersichtliche snindelähnliche Form auf, der die angrenzenden
Gitterelemente 13 entsprechen, indem sie in ihrem mittleren Teil enger sind als an ihren Enden und sich
nach den gegenüberliegenden Rändern der Gitterplatte 10 zu verbreitern. Bei dieser Gestaltung der
Gitterstruktur tritt eine Abweichung der Elektronenstrahlen selbst unter dem Einfluß der Horizontalkomponente
des Erdmagnetismus nicht auf. Da der mittlere Teil jedes Schlitzes 17 breiter ist als die Breite
des Schlitzes an seinen beiden Enden ist der Ubertragungsfaktor für den Elektronenstrahl im Mittelteil
verhältnismäßig hoch, wodurch die Leuchtdichte im Mittelteil des Farbbildes, das durch eine mit der
Gitterstruktur nach der Erfindung versehene Farbbildröhre erzeugt wird, wesentlich erhöht wird. Durch
diese Erhöhung der Leuchtdichte des erzeugten Bildes hat der Betrachter das Gefühl, als wenn die Leuchtdichte
auf dem gesamten Bildschirm vergrößert wäre.
Er erhält damit den Eindruck eines hell und lebensecht wiedergegebenen Bildes.
Da weiterhin die Gitterelemente 13 infolge der beschriebenen Formgebung der zwischen ihnen gebildeten
Schlitze 17 im Mittelteil enger als an ihren Endteilen sind, so wird, wenn eine äußere Kraft auf die
Gitterstruktur ausgeübt und diese z. B. Schwingungskräften ausgesetzt wird, die Resonanzfrequenz jedes
Gitterelementes erhöht und hierdurch eine erhebliche Verringerung der Elektronenstrahlabweichune erreicht.
Dies kann mathematisch nachgewiesen werden. Hierzu wild angenommen, daG Gitterelemente von
der Länge L entlang einer x-Achse gestreckt bzw. gespannt und an Stellen χ = 0 und χ = L befestigt sind,
v/obei di<* Leitungsdichte der Gittereleruente//(x)
beträgt. Die Bewegung der Gitterelemente rechtwinklig zur x-Achse entspricht dann, wenn die Verlagerung
gleich }'(x. f) ist. folgender Gleichung:
wobei T die mechanische Spannung der Gitterstruktur kn Augenblick der Vibration ist. _
Wenn y = u(.*)ejVl ist. wobei j gleich ^L w die
Winkelgeschwindigkeit und f die Zeit ist. so gilt die Gleichung: 2
T 44 + w2 //(X)K = O. (2)
Es wird angenommen, daß die Leitungsdichte ;<(x)
im wesentlichen konstant und /i(x) = «0 4- /it(x).
wobei /«, kleiner als /I0 ist. Im Hinblick auf Grenzbedingungen
ergibt sich eine Lösung /i(0) im Zeitpunkt,
in dem die Leitungsdichte gleich u0 ist, wie folgt:
2
-γ- sin
-γ- sin
tux
(n = 1,2, 3 ...)
(3)
w läßt sich hierbei durch folgende Gleichung aus- )0
drücken:
(1.-7
(4)
Die Lösung der Gleichung (2) kann durch die Pcrtubationstheorie unter Verwendung der Gleichung (3)
erreicht werden. Die Frequenz Wn ergibt sich hierbei
annähernd durch folgende Gleichung:
[/(X0)2d.x-). (5)
15
Aus der Gleichung (5) folgt, daß der Einfluß einer Ungleichmäßigkeit der Leitungsdichte der Gitterelemente
auf die Vibrationsfrequenz ein Maximum an einer Stcüc ist, an der die Bewegungsamplitiide der
Gitterelemente, die nicht der Pertubation unterworfen sind, ihren Größtwert aufweist, und daß dieser Ein-Muß
gleich Null ist an einer Stelle, an der die Amplitude Null ist.
Wenn die Gitterelemente mit einer äußeren Kraft in Resonanz schwingen, so tritt die Grundschwingung
(»1 = 1) auf und i/,(0'(.x) ergibt sich zu
35
Jl-T
40 Infolgedessen wird, wenn die Leitungsdichte in der
Nähe von x = j klein gewählt wird, die Vibrationsfrequenz des Gitterelementcs 13 groß, wobei sich die
Vibrationsfrequenz, selbst wenn die Leitungsdichte bei χ = 0 oder χ = L erhöht wird, sich nicht viel
ändert. Es ergibt sich weiterhin, daß es die erfindungsgemäße Gestaltung der Schlitze in der Weise, daß jeder
Schlitz im mittleren Längenbereich in der angegebenen Weise weiter und in den beiden Endbereichen
enger ist, für die Erhöhung der Grundschwingungsfrequenz vorteilhaft ist. Bei dieser Formgebung der
Schlitze 17 wird die Resonanzfrequenz der Gitterelemente 13 hoch und die Abweichung der Elektronen-Strahlen
erheblich verringert, wobei zugleich der übertragungsfaktor
der Elektronenstrahlen im Mittelfeld der Gitterstruktur sowie die Leuchtdichte des erzeugten
Bildes ebenfalls im Mittelteil wächst. Außerdem ist die durch den Einfluß des Erdmagnetismus am oberen
und unteren Bildrand verursachte Strahlabweichung bei tier erfindungsgemäßen Gitterausbildung unbedeutend
und kann vernachlässigt werden.
Bei Versuchen mit einer 30-cni-Farbbiidröhre konnten
bei Anwendung von Schlitzen 17 gemäß F i g. 4 gute Ergebnisse erziel t werden. Für die Versuche wurde
ein aus rostfreiem Stahl bestehendes Blech von 0.15 mm
Dicke verwendet, bei dem der Abstand der Schlitze 17 HX) Mikron und die Breite jedes Leuchtstoffstreifens
des Leuchtschirmes 210 Mikron betrugen und die Leuchtstoffstreifen in der Richtung der Schlitze 17
in der Reihenfolge rot, grün und blau angeordnet waren. Die Breite B der Schlitze 37 war an den Stellen
v, y entsprechend der im Patentanspruch angegebenen Gleichung gewählt.
Da die Gitterplatte 10 z. B. bei Anwendung eines Fotoätzverfahrens leicht herstellbar ist. bietet die
Herstellung der Gitterstruktur nach der Erfindung keinerlei Schwierigkeilen. Die Gitterstruktur könnte
auch durch Anordnung von Metallstreifen in bestimmten gegenseitigem Abstand gebildet werden.
wobei zwischen je zwei benachbarten Metallstreifen Sch·,..ze der beschriebenen Formgebung angeordnet
werden.
Die Gitterstruktur kann gemäß F i g. 2 in einem Gitterrahmen angeordnet werden, der zwei Stützschenkel
18 und zwei Spannglieder 19 aufweist. Die durch die Schlitze voneinander getrennten Zungen 16
der beiden Zungenreihen werden jeweils von den gegenüberliegenden Spanngliedern 19 erfaßt, die entsprechende
Spanngliedergruppen bilden und von denen die eine Gruppe oder beide Gruppen unter einer
der Länge der Zungen und der Güte des Zungen materials entsprechenden gemäßigten Zugspannung gehalten
werden, so daß eine bestimmte Spannungsverteilung erreicht wird, die auf die Gilterelemente 13
übertragen wird. Jedes Spannglied kann durch eine Schraubenfeder 20 gespannt werden. Die Spannglieder
19 sind entsprechend der Gestaltung des Gitrerrahmens
angeordnet, so daß die Gitterplatte 10, die ihrerseits der Form des Gitterrahmens entspricht, straff
bzw. gestreckt gehalten wird. In dieser gestreckten Lage wird die Gitterplatte auf die Stützschenkel 18
aufgeschweißt, die in der aus F i g. 2 ersichtlichen bestimmten Lage zueinander angeordnet sind.
Nachdem die Gitterplatte 10 auf die Stützschenkel 18 aufgeschweißt ist, wird der über die Stützschenkel
nach außen ragende Teil jeder Zunge 16 abgeschnitten. Auch kann die Gitterplatte entlang den Schlitzen 15.
die das Schneiden der Platte erleichtern, beschnitten werden. Auf diese Weise können die Gitterelemente 13
leicht an den Stützschenkeln 18 des Gitterrahmenr mit einer bestimmten Zugspannungsverteilung befestigt
werden. Die Schlitze 14 verhindern, daß beim Aufbringen der Zugspannung auf die Zungen 16 ein
Durchbiegen oder Durchknicken der Gitterplatte IC erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Palentanspruch:Gitterstruktur zur Verwendung in einer Farbbildröhre, bestehend aus einer Platte, die mit einer Vielzahl von länglichen, im wesentlichen parallelen Schlitzen versehen und mit einem die Elektronenstrahlen anziehenden Potential zu beaufschlagen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Schlitze (17) über deren Länge entsprechend der GleichungB = K- ,ix2 - fifvariiert ist, wobei S die Schlitzbreite ist. wobei x und y vom Zentrum der Platte (11) ausgehende, in Längsrichtung der Schlitze (17) bzw. senkrecht dazu verlaufende orthogonale Koordinaten sind und wobei K, η und [I Konstanten sind, so daß die Breite jedes Schlitzes (17) — in an sich bekannter Weise — in der Mitte des Schlitzes am größten ist und gegen die Enden hin abnimmt und so daß sich die maximale Breite der Schlitze (17) von dem im Zentrum der Platte (U) liegenden Schlitz aus gegen die am weitesten von dem Zentrum der Platte (11) entfernten Schlitze hin progressiv vermindert.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP904368 | 1968-02-12 | ||
| JP904368 | 1968-02-12 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1907010A1 DE1907010A1 (de) | 1969-09-11 |
| DE1907010B2 DE1907010B2 (de) | 1972-09-14 |
| DE1907010C true DE1907010C (de) | 1973-03-29 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4235925C2 (de) | Farbauswahlmaske für eine Katodenstrahlröhre | |
| DE1901369B2 (de) | Spannrahmen fuer gitterstruktur einer farbbildwiedergabe roehre und verfahren zur herstellung der gitterstruktur | |
| DE19647346B4 (de) | Farbbildröhre mit unter Spannung stehender Maske und nachgiebiger Trägerrahmeneinheit | |
| DE3032623C2 (de) | Elektronenstrahlerzeugungssystem | |
| DE3014428C2 (de) | ||
| AT253579B (de) | Dreifarben-Bildröhre | |
| DE69127534T2 (de) | Farbkathodenstrahlröhre | |
| DE1907010C (de) | Gitterstruktur zur Verwendung in einer Farbbildröhre | |
| DE3142163A1 (de) | Schleifenfoermiges spannband | |
| DE3128771A1 (de) | Farbbildroehre fuer schriftzeichenanzeige | |
| DE2453007A1 (de) | Elektronenstrahlroehre zur wiedergabe farbiger bilder | |
| DE1907010B2 (de) | Gitterstruktur zur verwendung in einer farbbildroehre | |
| DE3249026C2 (de) | ||
| DE3047610C2 (de) | Schlitzlochmaske für eine Farbbildröhre | |
| DE2743628A1 (de) | Schattenmaskenanordnung fuer eine kathodenstrahlroehre | |
| DE1951252C2 (de) | Kathodenstrahlröhre zur Darstellung von Symbolen | |
| DE2619871A1 (de) | Kathodenstrahlroehre mit verbesserter schirmstruktur | |
| EP0471283A1 (de) | Vorgefertigtes Saitengebilde zum Bespannen von Tennisschlägern oder dergleichen | |
| DE10056682A1 (de) | Spannmaskenrahmenanordnung für eine Farbkahtodenstrahlröhre | |
| DE69928358T2 (de) | Farbkathodenstrahlröhre und elastisches stützelement für farbkathodenstrahlröhre | |
| DE2551327B2 (de) | Einrichtung zur Befestigung der inneren magnetischen Abschirmung einer Kathodenstrahl-Farbbildröhre | |
| DE3019816A1 (de) | Farbbildroehre mit verbesserter schlitzmaske und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE1901369C (de) | Spannrahmen für Gitterstruktur einer Farbbildwiedergaberöhre und Verfahren zur Herstellung der Gitterstruktur | |
| DE973625C (de) | Verfahren zur Herstellung ebener Gitter fuer Elektronenstrahlroehren | |
| DE2603742A1 (de) | Schattenmaskenanordnung fuer eine kathodenstrahlroehre |