DE1906313C3 - Vorrichtung zum Schließen der Öffnung eines rundgestrickten Warenschlauches an Rechts/Links-Rundstrickmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Schließen der Öffnung eines rundgestrickten Warenschlauches an Rechts/Links-RundstrickmaschinenInfo
- Publication number
- DE1906313C3 DE1906313C3 DE19691906313 DE1906313A DE1906313C3 DE 1906313 C3 DE1906313 C3 DE 1906313C3 DE 19691906313 DE19691906313 DE 19691906313 DE 1906313 A DE1906313 A DE 1906313A DE 1906313 C3 DE1906313 C3 DE 1906313C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tongue
- transfer
- hook
- receiving
- mesh
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000009940 knitting Methods 0.000 title claims description 5
- 239000004744 fabric Substances 0.000 title description 2
- 210000005182 tip of the tongue Anatomy 0.000 claims description 5
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 claims 6
- 230000007547 defect Effects 0.000 claims 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schlie- Zunge,
Ben der öffnung eines rundgestrickten Warenschlau- Fig. 13 bis 15 Ausführungsformen der Umhänge-
ches an Rechts/Links-Rundstrickmaschinen mit einer platinen bei einseitiger Überlappung der Zunge und
nach unten schwenkbaren Ripphalbscheibe und darin breiten abgesetzten Haken,
radial beweglichen Umhängeplatinen zum Übertra- 40 Fig. 16 eine Ausführungsform, bei der zwei Um-
gen der Maschen der einen Nadelzylinderhälfte auf hängeplatinenpaare gemeinsam einen Fadenhenkel
die andere Nadelzylinderhälfte, wobei für jede zu erfassen.
tibertragende Masche mindestens eine Umhänge- Nach Fig. 1 und 2 ist eine Einzylinderrundstrickplatine
einen nach oben offenen Haken und eine maschine mit einer unmittelbar oberhalb der Ab-Umhängeplatine
eine nach unten gekrümmte Zunge 45 schlagebene innerhalb des Nadelzylinders kopfunter
aufweist und sich die Spitzen von Haken und Zunge schwenkbaren Ripphalbscheibe 1 ausgestattet. Sie ist
während der Schwenkbewegung der Ripphalbscheibe am Antriebsrohr 2, das mit dem Nadelzylinder umüberschneiden,
läuft, auf der Achse 3 gelagert. Eine Zahnstange 4
Bekannt sind Vorrichtungen zum Schließen der steuert die Schwenkbewegung der Ripphalbscheibe 1
öffnung eines rundgestrickten Warenschlauches, die so durch einen vertikalen Hub. Die Ripphalbscheibe 1
schwenkbare Ripphaibscheiben und darin radial be- ist mit radialen Führungsiiuicii S versehen, in denen
wegliche Umhängeplatinen zum Aufnehmen und Umhängeplatinen 6; 7 gleiten. Die Umhängeplati-Übergeben
der Fadenhenkel der Maschen des einen nen6; 7 sind beiderseitig mit Füßen 8; 9 bzw. 10; 11
Halbzylinders auf die Nadeln des anderen Halbzylin- versehen. Die Füße 8; 9 sind in der Aufnahmestelders
aufweisen. Für jeden aufzunehmenden und zu 55 lung (Fig. 1) wirksam, während die Füße 10; 11 in
übertragenden Fadenhenkel sind zwei Umhänge- der Übergabestellung wirksam werden. In der Überplatinen
vorgesehen, von denen eine einen in der gabestellung hat die Ripphalbscheibe kopfunter eine
Aufnahmestellung der Ripphalbscheibe nach oben Schwenkbewegung um 180° ausgeführt,
offenen Haken und eine Umhängeplatine eine nach Die Steuerung der Umhängeplatinen erfolgt durch unten gekrümmte Zunge aufweist. Die Spitzen von 60 das Schloß 12 mit seinen stufenweise schaltbaren Haken und Zunge überlappen sich in der Schwenk- Schloßteilen. Zunächst werden nur die hohen Füße 8 position seitlich. der aufnehmenden Umhängeplatinen 6 durch Schloß-
offenen Haken und eine Umhängeplatine eine nach Die Steuerung der Umhängeplatinen erfolgt durch unten gekrümmte Zunge aufweist. Die Spitzen von 60 das Schloß 12 mit seinen stufenweise schaltbaren Haken und Zunge überlappen sich in der Schwenk- Schloßteilen. Zunächst werden nur die hohen Füße 8 position seitlich. der aufnehmenden Umhängeplatinen 6 durch Schloß-
Die seitliche Überlappung ist nachteilig, weil sie teile erfaßt und in die Aufnahmestellung (F i g. 5)
das Gleiten des Fadenhenkels vom Haken der ab- bewegt.
gebenden Platine auf die Zunge der aufnehmenden 65 Nachdem der Haken 16 der aufnehmenden UmPlatine
behindert. Der Fadenhenkel gleitet z. B. zwi- hängeplatine 6 den Fädenhenkel 17 erfaßt hat, schiebt
sehen Haken und Zunge hindurch. ein Schloßteil die Umhängeplatinen 6 zunächst so
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, weit zurück, daß die Umhängeplatinen 6 aus dem
Bereich der Nadeln kommen und mit allen Nadeln weitergestrickt werden kann. Erst nachdem einige
Reihen im Pendelgang gestrickt wurden, werden die Umhängeplatinen 6 in die Schwenkposition zurückbewegt,
in der die Fadenhenkel I^ gleichzeitig eingeschlossen
werden (F i g. 6). Während der Schwenkung gleiten die Fadenhenkel 17 von dem Haken 16
der Umhängeplatine 6 auf die Zunge 18 der Umhängeplatine 7 über.
Nachdem die Ripphalbscheibe 1 die Schwenkung beendet hat, wird der Fadenhenkel 17 durch einen
Ansatz 19 der aufnehmenden Unihängeplatine 6 gespreizt, so daß die Nadel von unten in den Fadenhenkel
17 einstechen kann, nachdem beide Umhängeplatinen 6; 7 in die Übergabestellung vorgeschoben
sind (F ig. 7).
Das Zurückziehen der Umhängeplatinen 6; 7 erfolgt so, daß die aufnehmenden Umhä^geplatinen 6
r H langen Füßen 10 eher zurückgezogen werden als
;e übergebenden Umhängeplatinen 7 mit den kurzen i-üßen 11. Dadurch kann der Fadenhenkel 17 frei
herausgleiten.
Für das Übergleiten des Fadenhenkels 17 von dem Haken 16 auf die Zunge 18 sind nun besondere Mittel
vorgesehen, die garantieren sollen, daß der Fadenhenkel 17 nicht an der Spitze der Zunge 18
hängenbleibt oder zwischen Haken 16 und Zunge 18 hindurchrutscht. Zu diesem Zweck werden Haken 16
und Zunge 18 etwa in der Stellung wie sie Fig. 3
und 4 zeigen auf eine gemeinsame Vertikalebene gebracht, d. h., Haken 16 und Zunge 18 stehen in Bewegungsrichtung
unmittelbar hintereinander. Um ein Anstoßen des Hakens 16 an die Zunge 18 zu vermeiden,
besitzt der Haken 16 an seiner Spitze eine Ausnehmung, die die Form einer Zasche 20, eines
in Bewegungsrichtung gerichteten Schlitzes 21 oder eines Absatzes 22 haben kann.
Da die Herstellung eines Längsschlitzes 21 in der Spitze des Hakens 16 schwierig ist, kann die aufnehmende
Umhängeplatine 6 aus zwei etwa gleich »o gestalteten Einzelplatinen 6 α und 6 b gebildet werden,
deren Haken gespreizt sind, so daß sie den gewünschten Schlitz 21 bilden. Es ist natürlich auch
möglich, nur den Haken 16 aus zwei Teilen zu bilden, wozu dann ein zweiter Haken 23 an der Umhängeplatine
6 befestigt wird (Fig. 12).
Für die abgesetzte Form des Hakens 16 gibt es ebenfalls verschiedene Formen, wobei Kröpfungen,
wie sie in den Fig. 13, 15 und 16 dargestellt sind,
der Vorzug auf Grund der einfacheren Herstellung zu geben ist.
Um das Anstoßen des Hakens 16 an die Zuge 18 zu vermeiden, ist es auch möglich, die Umhängeplatinen
6, 7 auseinanderzudrücken, wobei die Spitzen von Haken 16 und Zunge 18 elastisch aneinanderliegen
(Fig. 16).
Günstig ist es, wenn diese zuletzt beschriebene Variante gemeinsam mit abgesetzten Haken 16 verwendet
wird.
Im Zusammenhang mit den beschriebenen Formen des Hakens und der Zunge hat es sich als vorteilhaft
erwiesen, die aufnehmende und die übernehmende Umhängeplatine 6; 7 in je einer Führungsnut 5 anzuordnen.
Diese Führungsnuten 5 können paarweise parallel verlaufen oder aber einen nach außen offenen
Winkel 26 bilden. Gleichartige Umhängeplatinen 6 oder 7 einander benachbarter Umhängeplatinenpaare
besitzen vorteilhaft eine gemeinsame Führungsnut 5, wobei die Vorderseite derUmhängeplatinen6;7 nach
entgegengesetzten Richtungen abgekröpft sind (Fig. 2,
16). Das Gleiche gilt auch dann, wenn die Urnhängeplatineö
durch Einzelplatinen 6a; 6 ft gebildet wird, die auch beiderseitig der übergebenden Umhängeplatine
7 angeordnet sein können.
Für die Führung der Umhängeplatinen in vertikaler Richtung ist oberhalb der Führungsnut S ein Dekkel
27 angeordnet, der außerhalb des Bereiches der Führungsnuten 5 mit der Ripphalbscheibe verbunden
ist. Vor allem im mittleren Abschnitt ist die Führung sehr labil. Es werden deshalb Mittel vorgesehen, die
ein Aufbiegen des Deckels 27 verhindern. Im Grundkörpei
der Ripphalbscheibe 1 werden deshalb hakenförmige Teile 28 eingelötet, die den Deckel 27 umgreifen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
- ι . 2die Umhängeplatineii so zu gestalten, daß ein siche-Patentansprüche: *s Übergeben des Fadenhenkels vom Haken der ab-™F gebenden Platine auf die Zunge der aufnehmenden- 1. Vorrichtung zum Schließen 'der Öffnung Platine gewährleistet ist.einesrundgestricktenWarenschlauchesanRechts/ 5 Erfindungsgemaß wird diese Aufgabe dadurch ge-Lmks-Rundstrickmaschinen mit einer nach unten löst, daß der Haken breiter ist als die Zunge und dieschwenkbaren Ripphalbscheibe und darin radial Spitze der Zunge m Gleitnchtung der Maschen ver-beweglichen Umhängeplatinen zum Übertragen decktder Maschen der einen Nadelzylinderhälfte auf Vorzugsweise ist der Haken der aufnehmenden die andere Nadelzylinderhälfte, wobei für jede zu io Umhängeplatine innen gezascnt.
übertragende Masche mindestens eiue Umhänge- Es ist jedoch auch möglich den Haken der aufplatine eiriensnach oben offenen Haken und eine nehmenden Umhängeplatine seithchι abzusetzen.
Umhängeplatine eine nach" unten gekrümmte I Die Vorteile der erfindungsgemaßen Losung be Zunge aufweist und sich die Spitzen von Haken stehen darin, daß die Henkel der Platinenmaschen und Zunge während der Schwenkbewegung der 15 mit Sicherheit von den Haken der abgebenden PIa-Ripphalbscheibe überschneiden, dadurch ge- Önen auf die Zungen der aufnehmenden Platinen kennzeichnet, daß der Haken (16) breiter gleiten und Beschädigungen des Fadens bzw. Fehlist als die Zunge (18) und die Spitze der Zunge funktionen dadurch ausgeschlossen werden.
(18) in Gleitnchtung der Maschen während der Die Erfindung soll nachstehend an Hand eines Maschenübertragung verdeckt. *° Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. In den - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Zeichnungen zeigtkennzeichnet, daß der Haken (16) der aufneh- Fig. 1 die Rippha'bscheibe im Schnitt,menden Umhängeplatine (6) innen eine Zasche Fig. 2 einen TeU der Ripphalbscheibe in der(20) zur Aufnahme der Spitze der Zunge (18) Draufsicht,während der Maschenübertragung aufweist. *5 Fig. 3 den Kopfteil des Umhangeplatmenpaares
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- unmittelbar bevor die aufnehmende Umhängeplatine kennzeichnet, daß der Haken (16) der aufneh- die Schwenkposition erreicht,menden Umhängeplatine seitlich abgesetzt ist und F i g. 4 eine Draufsicht zu F1 g. 3,
die Spitze der Zunge (18) während der Maschen- Fig. 5 ein Umhängeplatmenpaar in der Maschenübertragung in dem Absatz (22) angeordnet ist. 30 aufnahmestellung,F i g. 6 in der Schwenkposition,
F i g. 7 in der Übergabestellung,F i g. 8 kurz vor der Vollendung der Übergabe,F i g. 9 bis 12 verschiedene Ausführungsformen der 35 Umhängeplatinen bei beiderseitiger Überlappung der
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD13214068 | 1968-05-14 | ||
| DD13214068 | 1968-05-14 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1906313A1 DE1906313A1 (de) | 1970-02-19 |
| DE1906313B2 DE1906313B2 (de) | 1975-08-14 |
| DE1906313C3 true DE1906313C3 (de) | 1976-04-01 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60028868T2 (de) | Fadenklemm- und Trennvorrichtung für Strumpf-Rundstrickmaschinen und Strickmaschinen | |
| DE1635992A1 (de) | Vorrichtung an Einzylinder-Rundstrickmaschinen zum Schliessen der Spitze eines von derselben her gearbeiteten Strumpfes | |
| DE2909963A1 (de) | Verfahren zur maschinellen maschenbildung sowie strick- oder wirkmaschine zur ausfuehrung des verfahrens | |
| EP1522617B1 (de) | Flachstrickmaschine mit mindestens einem Nadelbett | |
| DE3151225C2 (de) | Nadel für Flachstrickmaschinen | |
| DE1906313C3 (de) | Vorrichtung zum Schließen der Öffnung eines rundgestrickten Warenschlauches an Rechts/Links-Rundstrickmaschinen | |
| DE2203680C3 (de) | Maschine zur Herstellung von Kettenstrickware | |
| EP1522618B1 (de) | Platine einer Flachstrickmaschine | |
| DE3219385C2 (de) | ||
| DE1906313B2 (de) | Vorrichtung zum Schließen der Öffnung eines rundgestrickten Warenschlauches an Rechts/Links-Rundstrickmaschlnen | |
| DE2264297C3 (de) | Kettenwirkmaschine, insbesondere Häkelgalonmaschine | |
| EP1757721B1 (de) | Umhängenadel und Verfahren zum Umhängen von Maschen | |
| DE2061502A1 (de) | Abzugplatine | |
| DE1560922C3 (de) | Flachstrickmaschine | |
| DE1906132A1 (de) | Vorrichtung zum Schliessen der OEffnung eines rundgestrickten Warenschlauches an Einzylinderrundstrickmaschinen | |
| DE826276C (de) | Webmaschine mit Entnahme des Schussfadens von feststehenden Spulen | |
| DE739559C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Knopfloechern auf Doppelsteppstich-Knopflochnaehmaschinen | |
| EP1464746A1 (de) | Nadel für Strickmaschinen und Verfahren zum Teilen einer Masche | |
| DE931724C (de) | Geraet zur Herstellung des Maschenanschlages und verlaengerter Maschen bei Flachstrickapparaten | |
| DE935926C (de) | Hilfsvorrichtung fuer einen Handstrickapparat | |
| AT307863B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Säcken mit einem Einzugsband auf einer Raschelmaschine | |
| DE4446952A1 (de) | Weberkopf-Schiebernadel | |
| DE608219C (de) | Vorrichtung zum Einziehen von losen Fadenschleifen in aufeinandergelegte Stofflagen | |
| DE1585412C3 (de) | Rundstrickmaschine mit einer Vorrichtung zur Schonung von Schloßteilen | |
| DE1585276C3 (de) | Einschließplatinen zum Einbinden oder Verstricken von Fanghenkeln auf Rundstrickmaschinen |