DE1904591U - Geraet zur injektion in eierstockzysten bei rindern. - Google Patents
Geraet zur injektion in eierstockzysten bei rindern.Info
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- A61M3/02—Enemata; Irrigators
- A61M3/0233—Enemata; Irrigators characterised by liquid supply means, e.g. from pressurised reservoirs
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Description
R. CARlL H. C]LEMENT]E 8326 actenmakkt/alz
a® den 14.9.64
Gebrauchsmusteraiirieldung
Gerät zur Injektion in Eierstockeysten bei Rindern.
Bevor eine Injektion in Eierstockzysten "bei Rindern vorgenommen
werden kann, muß die Zystenflüssigkeit abgelassen -verden. Zweckmäßigerweise
wird das Ablassen der Zystenflüssigkeit und die Injektion in einer einzigen Vorrichtung vorgenommen, welche in die
Vagina eingeführt wird.
Es ist bekannt, zu diesem Zweck eine an einem längeren Rohr oder Schlauch befestigte Injektionsnadel in die Zyste einzuführen.
Zunächst läuft dann aus dem Rohr bzw. Schlauch die Zystenflüssigkeit ab ο Danach wird das Rohr bzw. der Schlauch mit der Spritzampulle
in Verbindung gebracht und die Injektion vorgenommen.
Bekannte Vorrichtungen arbeiten dabei mit einem Injektionskatheter
in Ροπή einer langen Injektionskanüle, die innerhalb eines
teleskopartig gegen 3?ederdruck verschiebbaren Rohres liegt, das sich bei Auftreffen auf die. Zyste derart nach hinten verschiebt,
daß die Injektionsnadel in die Zyste eindringt. Bei einer bekannten
Vorrichtung dieser Art ist der Injektionskatheter an einer pistolengriffartigen Vorrichtung befestigt. Diese enthält eine
mit einem perforierbaren Verschluß versehene Ampulle. Auf dieser
sitzt das hintere schräg angeschliffene Ende der Kanüle, durch
die zunächst die Zystenflüssigkeit austreten kann, die dann beim
Vorwärtsschieben der Ampulle den perforierbaren Verschluß durchdringt
und damit die Injektion ermöglicht-
Aufgabe der Neuerung ist es, die relativ aufwendige Ampulle mit perforierbaren Verschluß durch ein gebräuchlicheres Instrument
zu ersetzen, licht alle Medikamente, die in Zysten injiziert werden
sollen, liegen in dieser Verpackungsform vor.
Die Neuerung betrifft demgemäß eine Vorrichtung zur Injektion in
Eierstockzysten bei Rindern, bei der die Injektionsleitung zunächsi
zum Ablassen der Zystenflüssigkeit, danach zum Injizieren des des Medikamentes dient.
Neuerungsgemäß ist in eineipistolengriffartige Vorrichtung, die
vorn den "bekannten Zystenkatheter trägt, eine normale Injektionsspritze
derart in ein Vers chi ebebett einsetzbar, daß durch Betätigen der Spritze mit der den Pistolengriff haltenden Hand,
die Verbindung zwischen Spritze und Injektionsleitung hergestellt
und das Medikament injiziert werden kam. Mit dieser Vorrichtung kann also jedes handelsübliche Medikament injiziert
werden. Sie kann mit einer Hand betätigt werden, sodaß die andere
Hand zum Fixieren des Eierstockes freibleibt.
In der hinteren Stellung der Spritze im Verschiebebett liegt das hintere Ende der Injektionsleitung zum Abfluß der Zystenflüssigkeit
frei, während in der vorderen Stellung, in welche die Spritze durch Betätigung des Spritzenstempels geschoben wird, der Konusder
Injektionsspritze das hintere Ende der Injektionsleitung
direkt verschließt. Die Spritze muß so leicht im Verschiebebett verschiebbar sein, daß beim Abziehen der in die Öffnung der
Injektionsleitung eindringende Konus einen dichten Sitz erhält, bevor das Medikament austritt.
Die Spritze ist im Verschiebebett durch eine vorzugsweise federnde
Haltevorrichtung gesichert» Dabei kann das Verschiebebett
selbst als die die Spritze von drei Seiten umfassende Klemmfeder ausgebildet sein. Ein genauerer Sitz der Spritze und damit ein
definierter es Eindringen des Konus in die Öffnung der Injektionsleitung wird jedoch erreicht, wenn das Verschiebebett massiv
ausgeführt ist, und die federnde Haltevorrichtung die Spritze in das Verschiebebett drückt.
In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung dargestellt.
Die Zystenkathetervorrichtung ist mit 1 bezeichnet.
Sie ist an dem pistolenartxg'en Handgriff 2 befestigt. Das Verschiebebett
ist 8,1s die Spritze 3 von unten und seitlich umfassende
Klemmfeder 4 ausgeführt, in welche die Spritze von oben eingesetzt werden kann. Dabei ist die Spritze um einen solchen
Betrag verschiebbar, daß einerseits, wie gezeichnet, die hintere Öffnung 5 der Injektionsleitung zum Austritt der Zystenflüssigkeit
frei liegt, während andererseits beim Betätigen des Spritzenstempels 6 der Konus 7 in die Öffnung 5 eindringt, diese verschließt
und durch weiteres Betätigen des Stempels 6 die Injektion des Medikamente ermöglicht. Der Stempel wird vorzugsweise mit
— 3 —
dem Daumen der den Griff 2 haltenden Hand betätigt,
dem Daumen der den Griff 2 haltenden Hand betätigt,
Claims (5)
1.) Vorrichtung zur Injektion in Eierstockzysten bei Rindern, "bei der die In j ektionsleitung zunächst zum Ablassen der Zystenflüssigkeit,
danach zum Injizieren des Medikamentes dient,, dadurch gekennzeichnet, daß in eine pistolengriffartige Vorrichtung,
die vorn den Zystenkatheter trägt, eine normale Injektionsspritze
derart in ein Verschiebebett einsetzbar ist, daß durch Betätigen der Spritze mit der den Pistolengriff haltenden Hand die Verbindung
zwischen Spritze und Injektionsleitung hergestellt und das
Medikament injiziert werden kann.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der hinteren Stellung der Spritze im Verschiebebett das hintere
Ende der Injektionsleitung zum Abfluß der Zystenflüssigkeit freiliegt,
während in der Torderen Stellung, in welche die Spritze
durch Betätigen des Spritzenstempels geschoben wird, der Konus der Injektionsspritze das hintere Ende der Injektionsleitung direkt
verschließt,
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spritze im Verschiebebett durch eine vorzugsweise federnde Haltevorrichtung gegen Herausfallen gesichert werden kann.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 1-3? daduch gekennzeichnet, daß
das Verschiebebett als die Spritze von drei Seiten umfassende Klemmfeder ausgebildet ist«
5.) Vorrichtung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verschiebebett massiv ausgeführt ist und die federnde Haltevorrichtung die Spritze in das Verschiebebett drückt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC12241U DE1904591U (de) | 1964-09-17 | 1964-09-17 | Geraet zur injektion in eierstockzysten bei rindern. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC12241U DE1904591U (de) | 1964-09-17 | 1964-09-17 | Geraet zur injektion in eierstockzysten bei rindern. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1904591U true DE1904591U (de) | 1964-11-19 |
Family
ID=33326759
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC12241U Expired DE1904591U (de) | 1964-09-17 | 1964-09-17 | Geraet zur injektion in eierstockzysten bei rindern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1904591U (de) |
-
1964
- 1964-09-17 DE DEC12241U patent/DE1904591U/de not_active Expired
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