DE189996C - - Google Patents

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DE189996C
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DE
Germany
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valve
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disc
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valve seat
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • F16K1/46Attachment of sealing rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Taps Or Cocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 189996 -KLASSE 47#. GRUPPE
Ventil. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. November 1905 ab.
Es sind bereits Ventile bekannt geworden, bei welchen der sich auf den Ventilsitz aufsetzende Teil des Ventilkörpers aus einer auswechselbaren, mit einem gekrümmten Rand versehenen Metallscheibe besteht, welche sich mit der Krümmung auf den Ventilsitz aufsetzt. Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Ventil dieser Art, bei welchem die Scheibe so an dem Ventilkörper
ίο befestigt ist, daß ihr gekrümmter Rand sowohl an seiner inneren wie auch an seiner äußeren Kante unterstützt ist, so jedoch, daß sich der gekrümmte Rand mit seiner äußeren Kante ausdehnen kann.
Anstatt einer Scheibe können zwei Scheiben mit den hohlen Seiten einander zugekehrt an dem Ventilkörper befestigt werden, derart, daß sie sich gegenseitig an ihrem inneren und äußeren Umfang stützen.
Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen Teil des Ventils im Schnitt, Fig. 2 einen ähnlichen Schnitt, eine Abänderung darstellend,
Fig. 3 und 4 Einzelheiten.
An der mit dem Gewinde 2 versehenen Ventilspindel 1 sitzt der Ventilkörper 3, welcher mit einer Ausnehmung S für den Bund 6 der Spindel versehen ist, die durch den Flansch 7 in dem Körper 3 gehalten wird.
Der Körper 3 ist mit einem Schraubenansatz 11 versehen, auf welchen eine Mutter 12 aufgeschraubt ist, durch welche eine Scheibe 8 gegen die unten flache Seite des Körpers 3 fest angedrückt wird. Der Rand der vorzugsweise aus Kupfer bestehenden Scheibe ist so gekrümmt, daß ein hohler ringförmiger Teil 9 entsteht, dessen erhabene Seite gegen den Ventilsitz gerichtet ist, so daß sie beim Niederschrauben der Ventil-Spindel 1 mit nachgiebigem Druck fest gegen den Ventilsitz angepreßt werden kann, wodurch selbst bei Unebenheiten im Ventilsitz ein dichter Abschluß erzielt wird.
Damit die Scheibe 8 genau auf dem Körper 3 zentriert ist, ist die Mutter 12 mit einem Flansch 13 versehen, welcher den mittleren Teil 10 der Scheibe gegen den Körper 3 drückt, wobei der Ansatz 11 des letzteren durch eine mittlere Öffnung in der Scheibe hindurchgeht.
Um jede Undichtheit zwischen dem Körper 3 und dem mittleren Teil 10 der Scheibe auszuschließen, ist die flache Seite des Körpers mit konzentrischen Rillen 14 versehen, oder es wird, wie aus Fig. 4 ersichtlich, zwischen dem Teil 10 der Scheibe und dem Körper .3 ein Dichtungsring 15 eingelegt, welcher mit der Scheibe zusammen festgeklemmt wird.
Nach der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform sind statt einer zwei Scheiben 8 und 8a so an dem Körper 3 befestigt, daß die' hohlen Seiten gegeneinander gerichtet sind und die Ränder 9, ga genau aufeinander liegen. Die beiden Scheiben stützen sich am inneren und äußeren Umfang gegenseitig. Ein in dieser Weise ausgebildetes Ventil kann sehr hohen Drücken widerstehen, ohne daß die Ränder zerdrückt oder gegeneinander verschoben werden, während durch Vertauschung der beiden Ringe eine neue Dichtfläche erhalten wird.
In dieser letzten Ausführungsform ist der Durchmesser des Ventilkörpers auf den Durch-
70
messer des mittleren Teiles Ίο der Scheiben vermindert, so daß die Scheibe 8a durch den Körper 3 selbst zentriert wird, während beide Scheiben · von der Mutter 12 gehalten und gegen den Kopf gedrückt werden, wobei zwischen den beiden Scheiben ein Dichtungsring 15 a vorgesehen ist.
Sowohl bei der Ausführungsform nach
Fig. ι als auch bei der nach Fig. 2 können die Scheiben durch Abschrauben der Mutter 12 abgenommen und durch neue Scheiben ersetzt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ventil, bei welchem der auf den Ventilsitz sich aufsetzende Teil aus einer mit einem gekrümmten Rande versehenen, auswechselbaren, mit der Krümmung dem Ventilsitze zugekehrten Metallscheibe besteht, dadurch gekennzeichnet, daß letztere so an dem Ventilkörper (3) befestigt ist, daß der gekrümmte Rand sowohl an seiner inneren als an seiner äußeren Kante unterstützt ist, so jedoch, daß sich der Rand mit seiner äußeren Kante ausdehnen kann.
  2. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ventilkörper (3) zwei mit gekrümmten Rändern versehene Scheiben (8,8Λ) befestigt sind, deren hohle Flächen derart gegeneinander stehen, daß sie sich gegenseitig an ihrem inneren und äußeren Umfang stützen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE189996C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970889C (de) * 1942-08-28 1958-11-06 Karl Leist Dr Ing Ventil fuer Stroemungsmittel von sehr hohen Temperaturen
DE1083613B (de) * 1957-02-06 1960-06-15 Vaillant Joh Kg Anordnung bei Ventilen mit weicher Dichtscheibe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970889C (de) * 1942-08-28 1958-11-06 Karl Leist Dr Ing Ventil fuer Stroemungsmittel von sehr hohen Temperaturen
DE1083613B (de) * 1957-02-06 1960-06-15 Vaillant Joh Kg Anordnung bei Ventilen mit weicher Dichtscheibe

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