DE1898534U - Induktionsheizspule. - Google Patents

Induktionsheizspule.

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DE1898534U
DE1898534U DED27773U DED0027773U DE1898534U DE 1898534 U DE1898534 U DE 1898534U DE D27773 U DED27773 U DE D27773U DE D0027773 U DED0027773 U DE D0027773U DE 1898534 U DE1898534 U DE 1898534U
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Germany
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induction heating
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heating coil
coil
stranded wire
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DED27773U
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Deutsche Edelstahlwerke AG
AEG AG
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Deutsche Edelstahlwerke AG
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/10Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications
    • H05B6/105Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications using a susceptor
    • H05B6/108Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications using a susceptor for heating a fluid

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  • Electromagnetism (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Induktionsheizspule, deren Stromleiter aus Litze hergestellt ist·
Es ist bekannt, Induktionsheizspulen unter Verwendung von Litze aufzubauen. Solche Spulen konnten sich aber in der Praxis allgemein
nicht durchsetzen, obwohl sie mit einem besonders günstigen Wirkungsgrad zu arbeiten gestatten. Es ist nämlich schwierig, die Litze in eine dem zu behandelnden Werkstück angepaßte Form zu bringen und diese Form aufrechtzuerhalten. Es ist zwar bekannt, eine solche Litze auf das Werkstück selbst zu einer Spule aufzuwickeln. Eine solche Maßnahme ist aber nur dann tragbar, wenn zwischen Werkstück und Spule während der Behandlung keine Relativbewegung erforderlich ist. Für fortschreitende Erwärmung am bewegten Gut ist eine solche, aus Litze gewickelte Spule nicht brauchbar. Darüber hinaus bietet es in jedem Falle Schwierigkeiten, die Litze hinreichend zu kühlen.
Zweck der Erfindung ist es, eine Induktionsheizspule unter Verwendung von Litze als Stromleiter aufzubauen, um die elektrischen Vorteile unter Vermeidung der mechanischen Nachteile ausnützen zu können»
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Gießharzkörper mit eingelassenem Kanal, der der Aufnahme der Litze und der
Führung des Kühlmittels dient. Ein solcher Gießharzkörper verleiht der Litze hinreichende Standfestigkeit und ist in der Lage, das
Kühlmittel zu führen. Da der Werkstoff auch vergleichsweise hohe Temperaturen aushält, kann eine so aufgebaute Spule zum Erwärmen von Werkstücken verwendet werden, bei denen Temperaturen bis 300 oder gegebenenfalls sogar darüber auftreten. Wenn befürchtet werden muß, daß insbesondere am Auslaufende der Spule zu hohe Temperaturen im Werkstück auftreten, die durch Rückstrahlung den Induktoraufbau schädigen könnten, ist es zweckmäßig,ein Strahlenschutz, beispielsweise aus Asbest einzubauen.
Zur Herstellung der Spule gemäß der Erfindung kann in besonders vorteilhafter Weise wie folgt verfahren werden:
Die in der gehörigen Form einer Spule verlegte Litze wird mit einem bei erhöhter Temperatur schmelzenden Stoff, z.B. eine Legierung ve» Blei, Wismut, Cadmium und Zinn (Wood'sches Metall) oder auch Wachs, Stearin, Paraffin, bzw. Mischungen hieraus getränkt. Es soll sich mithin um einen Stoff handeln, der bei Temperaturen unter 100 schmilzt.Dieser Stoff verleiht der Litze Standfestigkeit in der gewünschten Form. Dieses Gebilde wird alsdann mit einem etwa bei Raumtemperatur aus dem flüssigen Zustand erhärtenden Harz umgössen. Nach Erstarren wird der Stoff, mit dem die Litze getränkt ist, ausgeschmolaen. Dies kann geschehen, indem der Stromleiter solange elektrisch beaufschlagt wird, bis der Leiter eine für das Ausschmelzen erforderliche Temperatur annimmt. Es kann aber auch der Gießharzkörper in eine erhitzte Flüssigkeit, z.B. kochendes Wasser ein« getaucht werden, bis der Stoff, mit dem die Litze getränkt ist, ausschmilzt.
In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar ist
Abb. 1 eine perspektivische Darstellung einer zylindrischen Spule, Abb. 2, die mit dem Stoff getränkte Litze»
Der zylindrische Spulenkörper besteht aus dem Gießharzkörper I1 in dem ein schraubengewindeförmiger Kanal 2 eingelassen ist. Dieser
~ 3
Kanal 2 dient der Aufnahme der Litze 3, die so in dem Kanal untergebracht ist, daß zwischen Litze 3 und Innenwand des Kanals 2 ein freier Baum k verbleibt, durch den das Kühlmittel, beispielsweise Wasser hindurchfließen kann»
Bei der Herstellung eines solchen Körpers wird vorteilhafterweise so verfahren, daß zunächst die Litze in die Form des Leiters der Spule gebracht wird,d.h. bezogen auf das dargestellte Ausführungsbeispiel, in die Form einer zylindrischen Spule mit schraubenförmiger Wicklung. Wenn dies geschehen ist, wird die Litze, die auch mehradrig sein kann, und die beispielsweise runde oder ovale Form aufweisen kann, mit einem bis Temperaturen unter 100 schmelzenden Stoff getränkt. Es kann sich hierbei um eine Legierung, 4·ζ·Β· Wood'sches Metall handeln oder auch um Wachs oder wachsartige Stoffe, Dieses Tränken wird so ausgeführt, daß eine gewisse Schichtdicke oder Wandstärke 5 die eigentliche Seele, nämlich die Litze 3i u*11·" gibt (siehe Abb. 2). Wenn der Stoff erkaltet ist, verleiht er der Litze 3 eine solche Steifigkeit, daß mindestens vorübergehend die ihr aufgezwungene Form, im vorliegenden Falle die einer Schraubenlinie , gewahrt bleibt. Das Gebilde kann nunmehr in eine Gießform eingesetzt werden, die der Gestalt des Gußkörpers 1 entspricht. In diese Form wird alsdann, wie an sich bekannt, Gießharz eingegossen. Es sind Gießharze bekannt, die bei etwa Raumtemperatur flüssig sind und nach Vermischen mit einer zweiten flüssigen Komponente bei etwa Eaumtemperatur hart werden. Es entsteht auf diese Weise ein Gußkörper 1, in welchem die Litze in den Tränkstoff eingebettet eingelagert ist· Der Stoff, mit dem die Litze getränkt ist, wird alsdann ausgeschmolzen. Das kann geschehen, indem die Litze kurzzeitig elektrisch beaufschlagt wird, bis eine für das Aufschmelzen erforderliche Temperatur erreicht ist. Es ist ferner möglich, den Gußkörper, beispielsweise in kochendes Wasser zu stellen. Dies reicht aus, um den Tränkstoff aufzuschmelzen· Der Tränkstoff läuft aus dem Kanal 2 aus,und damit ist die lichte Weite für ein Durchströmen des Kühlmittels geschaffen.
Wie verständlich, ist diese Herstellungsweise nicht auf die in Abb. 1 und 2 dargestellte Form beschränkt. Es ist vielmehr möglich, sinngemäß auch andere Spulenformen in dieser Weise aufzubauen, einschließlich solcher, die im allgemeinen als Heizleiterschleifen bezeichnet werden, d.h. also solche, die das
Werkstück nicht umfassen sondern sich über der Oberfläche des
Werkstückes schließen·

Claims (2)

Schutzansprüche
1. Induktionsheizspule mit Heizleiter aus Litze, gekennzeichnet durch einen Gießharzkörper mit eingelassenem Kanal, der der Aufnahme der Litze und der Führung des Kühlmittels dient.
2. Induktionsheizspule nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Strahlungsschutz, beispielsweise Asbest.
DED27773U 1963-10-16 1963-10-16 Induktionsheizspule. Expired DE1898534U (de)

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DE (1) DE1898534U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257307B (de) * 1965-07-03 1967-12-28 Asea Ab Elektromagnetischer Umruehrer
DE1690650B1 (de) * 1967-09-01 1972-02-03 Park Ohio Industries Inc Induktionsschmelzofen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257307B (de) * 1965-07-03 1967-12-28 Asea Ab Elektromagnetischer Umruehrer
DE1690650B1 (de) * 1967-09-01 1972-02-03 Park Ohio Industries Inc Induktionsschmelzofen

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