DE188950C - - Google Patents
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- DE188950C DE188950C DENDAT188950D DE188950DA DE188950C DE 188950 C DE188950 C DE 188950C DE NDAT188950 D DENDAT188950 D DE NDAT188950D DE 188950D A DE188950D A DE 188950DA DE 188950 C DE188950 C DE 188950C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B23/00—Heating arrangements
- F26B23/001—Heating arrangements using waste heat
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- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 188950-KLASSE 82 a. GRUPPE
WOLDEMAR GREINER in BRAUNSCHWEIG.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Trocknen
von Rübenschnitzeln und ähnlichen Stoffen unter möglichst guter Wärmeausnutzung.
Die Erfindung besteht im wesentlichen in der Übertragung eines für Verdampfer von
Zuckersäften und ähnlichen Flüssigkeiten bekannten Verfahrens und der zugehörigen
Vorrichtung auf Trockner für Rübenschnitzel
ίο usw. mit indirekter Beheizung durch Dampf.
In ein mit einer beliebigen Heizvorrichtung, die durch die ringförmige Kammer α (bei I
in Fig. i) angedeutet ist, ausgerüstetes Gefäß b wird der zu trocknende Stoff gebracht,
wo er eine erste Vorwärmung erfährt. Der aus dem Trockengut entweichende Brüden wird durch das Rohr c abgeführt. Als Heizmittel
für den Heizkörper α wird ein Dampf verwendet, der durch eine Leitung H-I herbeigeführt
wird und der aus dem Trockengefäße b einer der ersten gleichen Vorrichtung
II stammt, in der ein Stoff durch Abdampfen getrocknet wird, der die Vorwärmung,
wie sie im Trockner I vor sich geht, bereits erfahren hat. Das Kondenswasser
kann aus dem Heizraum α auf beliebige Weise abgeführt werden. Der hier zur
Heizung der Kammer α benutzte Dampf stammt wiederum aus einer anderen Trocken-Vorrichtung
III, in der sich ein Trockengut befindet, das die Stationen I und II bereits durchgemacht hat. So wird das Verfahren
unter Benutzung einer dem Bedarfe entsprechenden Anzahl von Trockenstationen
(in Fig. ι sind als Beispiel fünf gezeichnet) fortgesetzt, indem der Abdampf einer jeden
späteren Station zur Heizung der vorhergehenden benutzt wird. Dem letzten Trockner
wird ein selbständiges Heizmittel, Dampf, Feuergase oder dergl., durch die Leitung k
zugeführt. Hier erfährt das Trockengut seine letzte und höchste Erwärmung.
Es steht natürlich nichts im Wege, den Arbeitsgang umgekehrt zu leiten, indem man
das nasseste Gut mit dem frischen Heizmittel trocknet und dessen Abdampf für die nächste
Station verwendet, und so fort.
Der Erfolg wird noch wesentlich erhöht, wenn man in den Trockengefäßen b eine ,
Luftverdünnung erzeugt, und zwar eine um so stärkere, je niedriger in Fig. 1 die Ordnungsnummer
der Trockenvorrichtung ist. Man kann auf diese Weise in jedem Behälter
eine Erhitzung auf die dem verminderten Drucke entsprechende Kochtemperatur und damit eine schnelle und gründliche Trocknung
herbeiführen.
Die unbequeme Beförderung des Trockengutes aus einem Gefäße in das andere.kann
man vermeiden, wenn man das Gut für alle Stufen des Trockenvorganges in ein und
demselben Gefäße läßt und dafür nach und nach den in die Kammern α einzuführenden
Abdampf wechselt. Dazu kann die in Fig. 2 schematisch dargestellte Anordnung dienen,
bei der es· möglich ist, den Abdampf eines jeden Gefäßes b, ähnlich wie den Saft bei
Diffusionsbatterien, mit Hilfe von Abschluß-
Vorrichtungen I, m entweder durch die Leitungen
d, e in die Heizkammern a des nächsten Gefäßes oder, bei der ersten Stufe
der Trocknung, in das gemeinsame Abzugrohr f zu führen, während andererseits jede
Heizkammer a, sobald das in dem ihr zugehörigen Gefäße b enthaltene Gut bis zur
letzten Trocknungsstufe gediehen ist, gegen das vorhergehende Gefäß durch das Ventil Z
ίο abgesperrt und durch das Veneil i mit der
Heizleitung g in Verbindung gesetzt werden kann.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zum Trocknen von Rübenschnitzeln und ähnlichen Stoffen in mehreren Trockenstationen durch indirekte Beheizung mit Dampf, dadurch gekennzeichnet, daß die Erwärmung jeder Trockenstation, mit Ausnahme der durch ein besonderes* Mittel beheizten ersten Station, durch den Abdampf der vorhergehenden Station erfolgt und dabei in den einzelnen Trockenräumen eine der Temperatur des auf sie wirkenden Heizmittels entsprechende Druckverminderung erzeugt wird.
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizkammer (a) eines jeden Gefäßes (b) sowohl mit der Abdampfleitung (d) des vorhergehenden Gefäßes, als auch mit einer gemeinsamen Heizleitung (g) in Verbindung steht, und daß auch die Abdampfleitungen (d) der Trockengefäße (b) mit einer gemeinsamen Ableitung (f) verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE188950C true DE188950C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=452532
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT188950D Expired DE188950C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE188950C (de) |
-
0
- DE DENDAT188950D patent/DE188950C/de not_active Expired
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