DE188950C - - Google Patents

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DE188950C
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Germany
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drying
heating
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steam
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DENDAT188950D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B23/00Heating arrangements
    • F26B23/001Heating arrangements using waste heat
    • F26B23/002Heating arrangements using waste heat recovered from dryer exhaust gases
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P70/00Climate change mitigation technologies in the production process for final industrial or consumer products
    • Y02P70/10Greenhouse gas [GHG] capture, material saving, heat recovery or other energy efficient measures, e.g. motor control, characterised by manufacturing processes, e.g. for rolling metal or metal working

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 188950-KLASSE 82 a. GRUPPE
WOLDEMAR GREINER in BRAUNSCHWEIG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. März 1906 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Trocknen von Rübenschnitzeln und ähnlichen Stoffen unter möglichst guter Wärmeausnutzung.
Die Erfindung besteht im wesentlichen in der Übertragung eines für Verdampfer von Zuckersäften und ähnlichen Flüssigkeiten bekannten Verfahrens und der zugehörigen Vorrichtung auf Trockner für Rübenschnitzel
ίο usw. mit indirekter Beheizung durch Dampf. In ein mit einer beliebigen Heizvorrichtung, die durch die ringförmige Kammer α (bei I in Fig. i) angedeutet ist, ausgerüstetes Gefäß b wird der zu trocknende Stoff gebracht, wo er eine erste Vorwärmung erfährt. Der aus dem Trockengut entweichende Brüden wird durch das Rohr c abgeführt. Als Heizmittel für den Heizkörper α wird ein Dampf verwendet, der durch eine Leitung H-I herbeigeführt wird und der aus dem Trockengefäße b einer der ersten gleichen Vorrichtung II stammt, in der ein Stoff durch Abdampfen getrocknet wird, der die Vorwärmung, wie sie im Trockner I vor sich geht, bereits erfahren hat. Das Kondenswasser kann aus dem Heizraum α auf beliebige Weise abgeführt werden. Der hier zur Heizung der Kammer α benutzte Dampf stammt wiederum aus einer anderen Trocken-Vorrichtung III, in der sich ein Trockengut befindet, das die Stationen I und II bereits durchgemacht hat. So wird das Verfahren unter Benutzung einer dem Bedarfe entsprechenden Anzahl von Trockenstationen (in Fig. ι sind als Beispiel fünf gezeichnet) fortgesetzt, indem der Abdampf einer jeden späteren Station zur Heizung der vorhergehenden benutzt wird. Dem letzten Trockner wird ein selbständiges Heizmittel, Dampf, Feuergase oder dergl., durch die Leitung k zugeführt. Hier erfährt das Trockengut seine letzte und höchste Erwärmung.
Es steht natürlich nichts im Wege, den Arbeitsgang umgekehrt zu leiten, indem man das nasseste Gut mit dem frischen Heizmittel trocknet und dessen Abdampf für die nächste Station verwendet, und so fort.
Der Erfolg wird noch wesentlich erhöht, wenn man in den Trockengefäßen b eine , Luftverdünnung erzeugt, und zwar eine um so stärkere, je niedriger in Fig. 1 die Ordnungsnummer der Trockenvorrichtung ist. Man kann auf diese Weise in jedem Behälter eine Erhitzung auf die dem verminderten Drucke entsprechende Kochtemperatur und damit eine schnelle und gründliche Trocknung herbeiführen.
Die unbequeme Beförderung des Trockengutes aus einem Gefäße in das andere.kann man vermeiden, wenn man das Gut für alle Stufen des Trockenvorganges in ein und demselben Gefäße läßt und dafür nach und nach den in die Kammern α einzuführenden Abdampf wechselt. Dazu kann die in Fig. 2 schematisch dargestellte Anordnung dienen, bei der es· möglich ist, den Abdampf eines jeden Gefäßes b, ähnlich wie den Saft bei Diffusionsbatterien, mit Hilfe von Abschluß-
Vorrichtungen I, m entweder durch die Leitungen d, e in die Heizkammern a des nächsten Gefäßes oder, bei der ersten Stufe der Trocknung, in das gemeinsame Abzugrohr f zu führen, während andererseits jede Heizkammer a, sobald das in dem ihr zugehörigen Gefäße b enthaltene Gut bis zur letzten Trocknungsstufe gediehen ist, gegen das vorhergehende Gefäß durch das Ventil Z
ίο abgesperrt und durch das Veneil i mit der Heizleitung g in Verbindung gesetzt werden kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zum Trocknen von Rübenschnitzeln und ähnlichen Stoffen in mehreren Trockenstationen durch indirekte Beheizung mit Dampf, dadurch gekennzeichnet, daß die Erwärmung jeder Trockenstation, mit Ausnahme der durch ein besonderes* Mittel beheizten ersten Station, durch den Abdampf der vorhergehenden Station erfolgt und dabei in den einzelnen Trockenräumen eine der Temperatur des auf sie wirkenden Heizmittels entsprechende Druckverminderung erzeugt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizkammer (a) eines jeden Gefäßes (b) sowohl mit der Abdampfleitung (d) des vorhergehenden Gefäßes, als auch mit einer gemeinsamen Heizleitung (g) in Verbindung steht, und daß auch die Abdampfleitungen (d) der Trockengefäße (b) mit einer gemeinsamen Ableitung (f) verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT188950D Expired DE188950C (de)

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