DE188918C - - Google Patents

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DE188918C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/40Sparking plugs structurally combined with other devices
    • H01T13/42Sparking plugs structurally combined with other devices with magnetic spark generators

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46 c. GRUPPE
Firma ROBERT BOSCH in STUTTGART.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. April 1906 ab.
Bei elektromagnetisch betätigten Abreißvorrichtungen für die Zündung von Explosionskraftmaschinen wird häufig der ganze bewegliche Mechanismus im Innern des Explosionsraumes angeordnet, damit die beweglichen Teile nicht durch die Zylinderwandungen hindurchgeführt werden müssen. Bei derartigen Abreißkerzen muß naturgemäß auch die für die Rückbewegung des bewegliehen Kontaktstückes notwendige Feder im Innern des Explosionsraumes angeordnet werden, und es ist nicht zu vermeiden, daß diese Feder mit den heißen Explosionsgasen in Berührung kommt. Bei langem, angestrengtem Betrieb der Kraftmaschine wird die Feder so erwärmt, daß sie ihre Federkraft verliert, was ein Versagen der Zündung zur Folge hat.
Nach der Erfindung wird für die Rückbewegung des beweglichen Kontaktstückes eine gebogene Feder benutzt, die entsprechend dem rechteckigen Längsschnitt des Magnetkernes eine U-förmige Gestalt erhält. Durch diese Anordnung erzielt man einerseits den Vorteil, trotz der beschränkten Raumverhältnisse eine Feder von genügender Stärke und Geschmeidigkeit unterzubringen, andererseits ist es aber möglich, den wirksamen Teil der Feder an der von den Explosionsgasen am weitesten entfernten Stelle unterzubringen, indem man den Querschnitt des Stegs des U und der unmittelbar daran anschließenden Teile der Feder am schwächsten bemißt, während die sehr starker Erhitzung ausgesetzten Schenkel so kräftig gehalten werden, daß eine Deformierung auch bei der größten auftretenden Temperatur ausgeschlossen ist. Abgesehen von der Anordnung der federnden Stegteile an der Stelle, die von den Explosionsgasen am weitesten entfernt ist, bietet die U-förmige Feder den weiteren Vorteil, daß gerade der federnde Teil in dem feststehenden Teil des Magnetkerns derart untergebracht werden kann, daß zwischen Feder und Kern nur ein ganz kleiner Abstand von Bruchteilen von Millimetern bleibt. Durch diese Anordnung ist den Explosionsgasen der Weg zu den federnden Teilen der Feder versperrt, und es wird die durch Wärmeleitung von diesen Teilen aufgenommene Wärme sofort an den feststehenden Kern abgegeben. Es sind also die an der Federung mitwirkenden Teile der Feder vor der- übermäßigen Erwärmung durch die Explosionsgase sehr vollständig geschützt, so daß die Federung auch bei stärkstem Dauerbetrieb nicht nachläßt.
In beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 eine vollständige Abreißkerze mit eingebauter Feder.
α ist der bewegliche Kontakt, der hier hebeiförmig ausgebildet ist, b ist die Feder, c ist der Kern des Elektromagnets, d ist die Wickelung. In Fig. 2 ist die Feder für sich in zwei Ansichten dargestellt. Fig. 3 zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Abreißkerze nach der Linie x-y in Fig. 1, an welchem die Einbettung der Feder in den Kern c ersichtlich ist.
Dis Wirkungsweise der Feder ist aus den Figuren ohne weiteres verständlich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektromagnetische Abreißzündkerze für Explosionskraftmaschinen, gekennzeichnet durch die Anordnung eines U-förmigen Federbügels (b), dessen Stegteil die verlangte Federung hergeben kann und so in den als Topf ausgebildeten Elektromagnet eingesetzt ist, daß dieser Teil durchweinen feststehenden Teil (c) des Magnetkerns vor den schädlichen Einwirkungen der Explosionsgase geschützt liegt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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