DE1888694U - Bandage zur Behebung von Fußgewölbebeschwerden - Google Patents

Bandage zur Behebung von Fußgewölbebeschwerden

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DE1888694U
DE1888694U DENDAT1888694D DE1888694DU DE1888694U DE 1888694 U DE1888694 U DE 1888694U DE NDAT1888694 D DENDAT1888694 D DE NDAT1888694D DE 1888694D U DE1888694D U DE 1888694DU DE 1888694 U DE1888694 U DE 1888694U
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Dr. med. Joseph Hilgers, München
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Description

.-* RA. 757 875*25.11.63
MAX DÖRNER
Patentanwalt München ι, 25*Hovember 1963
Augustenstr. 2.8/ν
Dr·med.Joseph H i 1 g e r s, Facharzt für Orthopädie, München 15, Herzog-Heinrichstr.18/11 -
Elastisches Pusskorsett
Es ist bekannt» "bei statischen Fussbeschwerden entweder Stützeinlagen nach GkLpsa"bguss oder Fus saft druck, ferner Fussbandagen zu verwenden.
Bei den Fussibandagen unterscheidet man Spreizfuss— bandagen mit oäer ohne Beiott en und Kreuzbandagen für die Sprunggelenke. Besonders zur Behebung vom Spreizfussbeschwerden genügt meist eine selbst gut gearbeitete Stützeinlage nicht, weil diese nur eine teilweise anatomische Korrektur des Senkspreizfusses durch die eingearbeiteten besonderen Formen von sohlenwärts bewirken kann.
Dabei bleibt bei stark ausgeprägtem Spreizfuss die Verbreiterung des Vorfusses und die Lockerung der Bandhaften zwischen den Mittelfussköpichen unberücksichtigt· Ißn ein schmerzfreies Gehen zu bewirken, ist daher in vielen Fällen ein orthopädischer Behelf notwendig, der den Vorfuss circular umgibt und mittels einer Pelotte möglichst eine Rekonstruktion des queren Pussgewölbes anstrebt. Hierdurch kann eine normale Belastung des füsses und ein normales Abrollen desselben beim Gehen erreicht werden· Diese Vorfuss- oder auch Spreizfuss— bandagen, seien sie fertig bezogen oder nach Gripsabdruck gearbeitet, haben alle den Machteil, dass sie beim Gehen knöchelwärts abrutschen und damit ihre stützende Wirkung allmählich verlieren.
Dieses Rückwärtsgleiten der Vorfussbandage beim Gehen tritt besonders auf je breiter der Vorfuss zum Rückfuss ist, weil dadurch der fuss von vorn nach rück** wärts stark verjüngt ist, besonders bei schweren fällen von Spreizfussbildung, verbunden mit X—gehenentwicklung· Es ergibt sich daraus, dass bei den füssen» die am dringendsten eine gute Stütze am Vorfuss benötigen, der angestrebte Zweck nicht erreicht wird·
Das Gebrauchsmuster bezieht sieh auf ein elastisches fusskorsett und stellt sich die Aufgabe,, die beschriebenen Mangel auf einfache und praktische Weise zu beseitigen·
GemäJß der Heuerung besteht das Korsett aus einem vom Vorfuss bis ungefähr zum fusskhöehel reichenden Gewebe*
schlauch, dessen vorderes Ende als Querbandage für den Vorfuss mit einer das Quergewölbe desselben stützenden... Pelotte ausgebildet ist. Ein weiteres Merkmal der Feuerung/ liegt darin, dass der Gewebeschlauch am vorderen Ende zur Bildung zweier zueinander ein- und feststellbarer Bandagen-Lappen aufgeschnitten ist· Weitere Kennzeichen gehen aus den Unterlagen hervor·
Der ,!Teuerung liegt der Gedanke zugrunde, die für das Quergewölbe bestimmte Pelotte, welche beim Gehen sehr beansprucht ist, gegen Lagenveränderung allseitig, in erster Linie gegen rückwärts, und dadurch die angestrebte Wirkung auf die Dauer zu sichern« Ein weiterer, ebenso wichtiger Vorteil der !feuerung ist die Anpassung der Vorfuss-Bandagen-Lappen an den jeweiligen Zustand des Pusses. Denn je nach Wasseransammlung in den abhängigen Partien des Fusses,die sogar tagsüber auftreten kann und eine sofortige Regelung der Spannung der Querbandage sowie unter Umständen ein Verstellen der Pelotte erfordert, muss die zuverlässige Sicherung der Pelottenstellung aufrechterhalten bleiben, was nicht durch eine Querbandage allein, sondern nur in Verbindung derselben mit einem am Puss verankerten Korsett zu erreichen ist, welches die Aufgabe einer Halterung übernimmt. Als grosser Vorzug der !feuerung ist noch hervorzuheben, dass die fortschrittliche Wirkung derselben im erhöhten Mass zutrifft, wenn gleichzeitig ausser der das; Quergewölbe stützenden Pelotte eine zweite Pelotte für das ; Längsgewölbe angeordnet werden muss,, was häufig zutrifft. J
In diesem Pall verbürgt das Korsett die gegenseitige Festlegung der "beiden Pelotten, wobei die Längspelotte noch weitere Zwecke erfüllt, indem sie als Versteifung des Korsetts sowie als Abstandhalter der Querpelotte rom Fersenteil des ,.Fusises dient· Nachdem der orthopädisch fehlerhafte Fuss an sich und ausserdem beim Gfehen oder beim Stehen plastitschen und elastischen Formveränderungen dauernd unterworfen ist, ist es für den Patienten nicht nur sehr wesentlich für die Linderung seiner Beschwerden, sondern auch beruhigend, die ordnungsgemässe Einbettung der beiden Pelotten gesichert zu wissen und zwar ungeachtet der vielseitigen Beanspruchungen des oder der Füsse, denen sie in unzähligen Berufen (Malergewerbe, Montage-* Bau-, Strassen-irbeiten, in Fabriken, beim Fahren mit Kraftfahrzeugen usw.) ausgesetzt sind. Bei Wegfall einer Pelotte für das Iiängsgewölbe kann an ihrer Stelle eine zusätzliche jedoch anders ge- ... staltete "Versteifung, vorgesehen sein»
Die Zeichnung zeigt ein Beispiel des Gebrauchsgegen— standes und.zwar
in Fig.l in Seitenansicht und teilweisem Schnitt in der Gebrauchs st ellung am Fuss;,
in Fig.2 in Ober- und
in Fig.3 in Unter-Ansicht, ebenfalls mit dem Fuss; und
in Fig.4 ein Korsett von unten gesehen mit geöffneter Querbandage. :""""-
Das Korsett besteht aus einem elastischen Gewebeschlauch 1, welcher vom Vor fuss über die Ferse bis ungefähr zum Fass>- - -
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knöchel (oder auch, über diesen) sich erstreckt und auf der Sohle durch eine längsnaht 2 geschlossen ist, vergl.Fig.4* Am vorderen Ende des G-ewebeschlauches 1 und zwar an der Fussohle ist die Mäht 2 aufgetrennt, so dass zwei Lappen 3,4 entstehen, von denen der eine Lappen 3 als-Träger der Pelotte 5 für das QuergewöTbe dient, während der andere Lappen an seinem Ende einen Teil 6 eines Verschlusses trägt· Dieser "besteht vorteilhaft aus einem an sich "bekannten, flachen Kletten-Verschluss, dessen ergänzender, zweiter Teil 7 auf der G-egenseit elder Pelotte 5 angeordnet ist, in Pig»3 und 4 punktiert angedeutet. Beim Schliessen der beiden Lappen 3,4 um den Vorfuss wird dieser flach und fest umspannt, wobei die Versehlussrbeile 6,7 infolge ihrer flächigen Ausbildung eine ausreichende Verstellmöglichkeit zulassen» Im allgemeinen ist die durch die Lappen 3>4 gebildete Querbandage vorn durch die Mitte der fünf Mittelfussköpfchen und rück*·* wärts durch die Linie des Lisfranc1 sehen ß-elenkes begrenzt, so ist die Bandagenbreite sowie die Pelotte 5 dem zu stützenden Quergewölbe angepaßt t doch richtet sich die Bandagenbreite sowie die Ausbildung der Pelotte 5 nach der jeweilig vorzunehmenden Korrektur«
Wie aus den i1 ig.1 und 3 ersichtlich, ist in dem Gewebeschlauch--1 im Bereich des Längsgewölbes des Fusees eine Einlage 8 eingebaut, welche im Bedarfsfalle als Stütze des Längsgewölbes dienen kann, auf jeden Fall aber eine Verstei** fung und einen Abstandhalter zwischen der Pelotte 5 und dem inneren Feraenteil des Fusses !bildet, lachdem der Gewebeschlauch 1 schon durch das Umspannen des Fusses (bis auf die
Zehen) seinen festen Sitz erhält, ist die Lage der Pe— lotten 5,8 zueinander einerseits durch die Verbindung der Querbandage 3*4 mit dem Gewebeschlauch 1 und andrerseits durch die Versteifung desselben fixiert und trotzdem dureh die Querbandage anpassungsfähig innerhalb grosser Grenzen»
Es sei erwähnt, daß die Querbandage 3,4 als ge~ sehlossener Ring ausgebildet und mit dem Gewebeschlauch 1, der dann nahtlos gearbeitet sein kann, ein Ganzes bilden kann» Ein Verschluss; für die Querbandage erübrigt sich dann. '
-7-

Claims (4)

  1. ■HA. 757 875*25;
    Sehutzansprüche:
    1, Elastisches Fussi-Korsett, dadurch gekennzeichnet,, dass das Korsett aus einem vom Yorfuss "bis ungefähr zum Fussknöchel reichenden Gewebeschlauch (l) "besteht, dessen
    ■■;■... ".■■'. -. . vorderes Ende als Quer-Bandage (3 »4) mit einer das Quergewölbe des lusses stützenden Pelotte (5) ausgebildet ist*
  2. 2. Elastisches !hiss—Korsett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewebeschlauch (l) am vorderen Ende zur Bildung zweier ein- und feststellbarer Bandage~Lapp,en (3,A-) aufgeschnitten ist.
  3. 3· Elastisches Puss-Korsett nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Lappen (3) der· Quer—Bandage mit einer das Quergewölbe stützenden Pelotte (5) und der andere Lappen (4) mit einem Verschlussteil (6) versehen ist.
  4. 4. Elastisches luss-Korsett nach den Ansprüchen 1 bis 3) dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gewebeschlauch (l) zwischen Quer-Bandage (3,4)- und Persenteil eine die Lage der erst er en sichernde Einlage (8) eingearbeitet ist#.
    w 3 M
    5· Elastisches Fuss-Korsett nach den Ansprüehen 1 "bis 4, dadurch gekennzeichnet „ dass der Verschluss aus einem an sich "bekannten Klettenverschluss "besteht, dessen einer Teil (6) am vorderen Ende des freien Quer-JJappens (4) und dessen anderer Teil (7) auf der G-egenseite des Be-% lotten-Lappens (3) angeordnet ist»
    β· Elastisches !Fuss-Korsett nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet,, dass die Quer-Bandage (3,4) für das Quergewölbe als geschlossener Ring ausgebildet ist und mit dem Gewebeschlauch (1) aus einem Stück besteht.
DENDAT1888694D Bandage zur Behebung von Fußgewölbebeschwerden Expired DE1888694U (de)

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