DE188607C - - Google Patents

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DE188607C
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Germany
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box
container
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air
rear wall
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L9/00Disinfection, sterilisation or deodorisation of air
    • A61L9/015Disinfection, sterilisation or deodorisation of air using gaseous or vaporous substances, e.g. ozone
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B13/00Oxygen; Ozone; Oxides or hydroxides in general
    • C01B13/10Preparation of ozone
    • C01B13/11Preparation of ozone by electric discharge

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Oxygen, Ozone, And Oxides In General (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 188607 -KLASSE 30/. GRUPPE
OZONAIR LTD. in LONDON.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Dezember 1905 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 ■ auf Grund der Anmeldung in England vom 11. August 1905 anerkannt.
die Priorität
Bekannt sind Ozonerzeuger, bei denen die Elektrodenplatten parallel und in geringen Abständen voneinander angeordnet sind. Die Anordnung der Elektrodenplatten war entweder derart, daß (brit. Patentschrift 18144, 1904) die Luft an dem einen Ende der Elektrodenplatten ein- und an dem entgegengesetzten wieder ausströmte, oder das (brit. Patentschrift 4548, 1903) die Luft in vielen Windungen zwischen sämtlichen Elektrodenpaaren sich hindurchbewegen mußte.
Bei beiden Ausführungsformen wird die Luft mit ziemlicher Gewalt durch verhältnismäßig enge Kanäle durchgetrieben. Es findet dabei durch die auftretende Reibung eine nicht unbedeutende, nach der Austrittseite sich steigernde Erwärmung der Luft statt. Durch diese Temperatursteigerung wird die Bildung von Stickstoffoxyden sehr begünstigt.
Diese Verbindungen im Endprodukt sind unter Umständen recht bedenklich.
Im Gegensatz dazu findet bei dem Erfindungsgegenstand die Luft gar keinen Widerstand. Es bilden sich daher, wie Versuche ergeben haben, Stickstoffverbindungen nicht. Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Das äußere Gehäuse 1 des Apparates besteht aus einem rechtwinkligen Kasten, dessen Rückwand 2 mit geeignetem Filtermaterial angefüllt ist, um die hier eintretende Luft zu trocknen und zu reinigen. Die gereinigte Luft wird in noch näher zu beschreibender Weise innerhalb des Apparates ozonisiert und tritt aus der Vorderwand 3 aus, welche durch ein Drahtgitter gebildet ist und ebenso wie die Rückwand 2 gegen eine Berührung der inneren Teile gesichert ist.
Innerhalb des Gehäuses 1 befindet sich eine Querwand 4 mit einem kreisförmigen Ausschnitt 5 für das Flügelgebläse 6, das von einem Elektromotor 7 angetrieben wird, und so angeordnet ist, daß die äußere Luft durch die Filterwand 2 eingesaugt und durch die Vorderwand 3 ausgetrieben wird. Der Elektromotor ist passend in dem Abteil 8 aufgestellt.
In dem Gehäuse 1 sind etwas oberhalb des unteren Bodens Längsschienen 9 angebracht, die einerseits an der Querwand 4 und andererseits an einer an der Vorderwand 3 angebrachten Querleiste IO befestigt sein können. Auf den Schienen 9 ruht ein rechteckiger Kasten 11, der vorn offen ist und dessen Rückwand 12 pyramiden- oder kegelförmig gestaltet ist. Der Kasten 11 liegt derartig vor dem Gebläse 6, daß der erzeugte Luftstrom geteilt und möglichst gleichmäßig allseitig abgelenkt wird. Der Kasten kann durch Verschiebung in die günstigste Lage zu dem Gebläse gebracht werden und wird dann durch das Gewicht des im Innern aufgestellten Induktionsapparates 13 auf der betreffenden Stelle gehalten.
Der Kasten 11 ist von vier Rahmen A, B, C und D umgeben, die zu einem vorn und
hinten offenen Gehäuse vereinigt sind, und zwar liegt jeder Rahmen etwa in der Mitte des Raumes zwischen dem Kasten 11 und dem Gehäuse i, so daß für die durchströmende Luft zwei parallele Durchzugskanäle gebildet werden. Der äußere Durchzugskanal wird von den Innenflächen des Gehäuses ι und den gegenüberliegenden Rahmen und der innere Kanal von den
ίο Rahmen und den Außenflächen des Kastens ii gebildet.
In jedem Rahmen sind zwei plattenförmige Elektroden 14 und 15 eingespannt, die aus nicht oxydierbarer Metallgaze hergestellt sind.
Dazwischen liegt eine Platte aus nichtleitendem Material, z. B. Glimmer. Zum festen Einspannen der Elektroden sind die Randleisten I4a und 15" der Rahmen mit Nuten versehen, in welche die äußeren Kanten der Elektroden eingelegt und durch Leisten 14* und 156 festgeklemmt werden.
Die vier Elektrodenrahmen werden in geeigneter Weise, z. B. durch Umschnürung 16, zusammengehalten. Das Ganze wird mittels Federn 17 am oberen Boden des Gehäuses 1 aufgehängt, wobei die oberen Enden der Federn 17 von elastischen Polstern 18 gehalten werden, damit etwaige äußere Erschütterungen nicht auf die inneren Teile des Apparates übertragen werden.
Die Stromführung ist in Fig. 3 schematisch dargestellt. Von der Stromerzeugungsstelle 19 fließt der Strom zunächst nach dem Ausschalter 20. Rückt man den Hebel auf die Kontaktstelle 20 a, so wird nur der das Gebläse 6 betätigende Motor 7 in Wirksamkeit treten. Beim Umlegen auf die Kontaktstelle 20 b wird aber nicht nur der Motor 7 angetrieben, sondern der Strom fließt auch durch den Transformator 29, um als hochgespannter Wechselstrom dem Induktionsapparat 13 zugeführt zu werden. Von den Polklemmen 25 und 28 wird der Strom durch die Leitungen 26 und 27 den Elektroden zugeführt und zwar in folgender Weise: Der Strom geht von der Polklemme 25 durch die Leitung 26 nach dem Kontakt 21, der an die äußere Elektrode 14 des Rahmens A angeschlossen ist. Der Strom verteilt sich über die Elektrode 14 und wird bei dem Kontakt 22 abgeleitet und auf die äußere Elektrode 14 des nächsten Rahmens B übergeleitet, da der Kontakt 22 mit dem Kontakt 21 der nächsten Elektrode durch einen Draht verbunden ist. Die Kontakte 21 und 22 sind leistenförmig ausgebildet und erstrecken sich über die ganze Breite der Elektroden, um ein rasches Verteilen des Stromes zu ermöglichen. In entsprechender Weise wird der Strom dann nacheinander auch auf die Elektroden 14 der übrigen Rahmen weiter geleitet.
In entsprechender Weise wird der von der Polklemme 28 durch die Leitung 27 geführte Strom über die inneren Elektroden 15 verteilt, wobei die benachbarten Elektroden bezw. ihre Kontakte 23 und 24 leitend miteinander verbunden sind. ■
Durch diese Ausführung wird erreicht, daß der elektrische Ausgleich auf den ganzen inneren und äußeren Flächen der in den Rahmen A, B, C und D eingespannten Elektroden 14 und 15 erfolgen wird, und die über diese Elektroden getriebene Luft wird in hohem Grade ozonisiert. Die Leistung des Apparates kann mit Hilfe eines in die Leitung eingeschalteten Rheostaten geregelt werden, durch welchen die für einen bestimmten Grad der Ozonisierung erforderliche Elektrizitätsmenge bestimmt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Ozonisieren atmosphärischer Luft mittels hochgespannter elektrischer Ströme, bestehend aus einem mit durchbrochener Vorder- und Rückwand ausgestatteten Behälter, in dem ein Filter, Ozonisierelemente aus je zwei parallel zueinander angeordneten Elektroden mit dazwischen gelagertem Dielektrikum und ein Ventilator vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Ozonisierelemente in Rahmen A, B, C, D eingesetzt sind, welche ein beiderseitig offenes, von der Behälterwandung in einem Abstande angeordnetes Gehäuse bilden, das einen den Induktionsapparat 13 aufnehmenden, nach dem Ventilator 6 zu mit einer kegelförmigen Wandung 12 geschlossenen Kasten 11 unter Freilassung - eines Zwischenraumes zwischen sich und dem Kasten umschließt, so daß die zu ozonisierende Luft mittels des Ventilators 6 durch die filterartige Rückwand 2 des Behälters 1 eingezogen und aus der gitterförmigen Vorderwand 3 ausgetrieben wird, wobei sie zunächst gegen die kegelförmige Rückwand 12 des Kastens 11 geworfen und dadurch gleichmäßig verteilt über die im Raum zwischen dem Kasten 11 urid den Innenflächen des Behälters 1 angeordneten Elektroden 14 und 15 beiderseitig geführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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