DE186540C - - Google Patents

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DE186540C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/20Arrangements for supporting or suspending trolley wires, e.g. from buildings
    • B60M1/24Clamps; Splicers; Anchor tips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

^KSiSERUCHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-- JVl 186540 KLASSE 20 k. GRUPPE
N. R. de LEEUW in AMSTERDAM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. August 1906 ab.
Bekanntlich sind die Fahrdrähte elektrischer Bahnen an ihren Aufhängestellen einer großen Abnutzung unterwerfen.
Um diese starke Abnutzung zu verhindern, können die ösen, welche den Fahrdraht an den Aufhängestellen aufnehmen, so ausgebildet sein, daß sie selbst den Stromabnehmer führen, oder es können auch besondere, die Führung des Stromabnehmers übernehmende
ίο Schutzhülsen unmittelbar über den Fahrdraht geschoben werden.
Gemäß der Erfindung wird zu dem genannten Zweck lediglich eine einseitige Schutzleiste verwendet, die unmittelbar an den Aufhängeteilen befestigt ist, also mit dem Fahrdraht selbst nicht in Berührung kommt. Hierdurch wird außer der Schonung des Fahrdrahtes auch eine Schonung der Befestigung des Fahrdrahtes an den Aufhängeteilen erreicht, ferner kann die Schutzleiste in einfachster Weise und kürzester Zeit ausgewechselt werden, ohne daß eine Loslösung des Fahrdrahtes von seiner Aufhängeöse erforderlich ist.
Die Vorrichtung ist in der Zeichnung in Fig. ι bis 4 bei zwei verschiedenen Ausführungsformen in Seitenansicht bezw. im Querschnitt veranschaulicht.
Die Vorrichtung besteht aus einer aus Kupfer oder irgendeinem anderen geeigneten Metall hergestellten Lasche a, welche an dem Drahthalter b derartig befestigt wird, daß sie i mit dem Fahrdraht f in keiner Berührung steht, sondern in entsprechendem Abstande parallel zu demselben verläuft und nach ihrem mittleren Teile hin unter dem Draht in bekannter Weise allmählich hervortritt, um an dieser Stelle unterhalb des Drahthalters den Stromabnehmerbügel vom Draht abgehoben zu führen und letzteren gegen Abnutzung zu schützen. Die Befestigung der Lasche an dem Drahthalter geschieht mittels eines oberen rechtwinklig umgebogenen Fortsatzes c (Fig. ι und 2), welcher zwischen den isolierten Bolzen des Drahthalters festgeklemmt gehalten wird oder mittels der bereits vorhandenen, in den Drahthalter eingesteckten Bolzen d- und auf diese aufgeschraubten Muttern e (Fig. 3 und 4) oder in irgendeiner anderen geeigneten Weise je nach Art der Drahtbefestigung.
Dadurch nun, daß die Metallasche a an dem Drahthalter derartig befestigt ist, daß sie mit dem Fahrdraht in keiner Berührung steht, wobei sie mit ihren freien Enden etwas federt, wird erreicht, daß beim Übergang des Stromabnehmerbügels auf die Schutzlasche Stöße auf den Draht an der Aufhängestelle nicht ausgeübt werden können, da hier der Draht vom Bügel unbeeinflußt bleibt und dieser nur an der Schutzlasche entlang gleitet, die ihrerseits, wie erwähnt, vom Draht getrennt liegt. Der Draht selbst und die Lötung an der Aufhängestelle wer-
den nicht in Anspruch genommen, also wesentlich geschont.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schutzvorrichtung gegen zu schnelles Abnutzen und Loslösen des Fahrdrahtes elektrischer Bahnen, bei welcher an den Aufhängestellen besondere Laschen die Führung des Stromabnehmers übernehmen, dadurch gekennzeichnet, daß eine elektrisch leitende Lasche (a) unmittelbar an dem Fahrdrahthalter (b) derartig einseitig befestigt ist, daß sie mit dem Fahrdraht
    (f) in keiner Berührung steht, sondern in entsprechendem Abstande vorzugsweise parallel zu diesem verläuft.
  2. 2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (a) mit einem oberen rechtwinklig umgebogenen Ansatz (c) zwischen dem Isolatorbolzen und der Fahrdrahtöse festgeklemmt wird.
  3. 3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (a) mittels der die Fahrdrahtösenteile zusammenhaltenden Bolzen (d) und Muttern (e) an dem Drahthalter (b) befestigt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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