DE186469C - - Google Patents

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DE186469C
DE186469C DENDAT186469D DE186469DA DE186469C DE 186469 C DE186469 C DE 186469C DE NDAT186469 D DENDAT186469 D DE NDAT186469D DE 186469D A DE186469D A DE 186469DA DE 186469 C DE186469 C DE 186469C
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Germany
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rods
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ruler
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/20Curve rulers or templets
    • B43L13/22Adjustable curve rulers

Landscapes

  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Claims (6)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    - M 186469 ■-KLASSE 42». GRUPPE
    Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1906 ab.
    Die Erfindung betrifft ein Lineal zum Zeichnen von Kurvenlinien, welches so eingerichtet ist, daß es für die verschiedensten Kurven eingestellt werden kann. Die Einstellung geschieht durch nebeneinanderliegende . feststellbare Stäbe, deren Enden der zu zeichnenden Kurvenlinie entsprechend eingestellt werden und ohne besondere Führungsteile als Führung für die Ziehfeder dienen.
    ίο Auf der Zeichnung ist durch die Fig. ι und 2 ein solches Kurvenlineal in der Oberansicht und im Schnitt nach Linie x-x der Fig. ι dargestellt. Fig. 3 zeigt das Kurvenlineal für eine Kurve eingestellt, während die Fig. 4 Und 5 Einzelteile veranschaulichen.
    Das Kurvenlineal besteht aus zwei gleichgerichtet angeordneten Leisten a, in denen senkrecht eine Anzahl ebenfalls gleichgerichteter Stäbe b gelagert ist. Die Leisten α sind mit Füßen c versehen, um auf die Zeichenfläche aufgestellt zu werden. Die in den Leisten α befindlichen Stäbe b lassen sich leicht hin- und herschieben. Sie sind auf ihrer Oberfläche scharfkantig, um eine Drehung um ihre Längsachse zu verhindern, während die Unterfläche abgerundet ist, damit die Stäbe leichter verschoben werden können. Die Stäbe b tragen an ihrem hinteren Ende einen Anschlag d, welcher ihre Verschiebung begrenzt und ein Herausziehen aus der Leiste a verhindert. Am vorderen Ende sind die Stäbe mit Aussparungen f, g, h versehen, die eine fortlaufende Führungsrinne bilden.
    In dieser Führungsrinne f, g und h bewegt sich mittels der Räder i, k ein Griff/, der die Ziehfeder m trägt (Fig. 4). Soll das Kurvenlineal benutzt werden, so werden die Stäbe 40
    45
    desselben mit ihren Köpfen η der zu bildenden Kurve entsprechend eingestellt (Fig. 3). Dann nimmt man einen kammartigen Halter ο (Fig. 5) und legt diesen auf die Stäbe b so auf, daß dessen Zähne ρ in die zwischen den Stäben b belegenen Räume q gelangen. Die Zähne ρ des Halters ο sind etwas verjüngt, so daß sie beim Aufdrücken keilartig wirken und die Stäbe b fest gegeneinander und gegen die Zähne ρ drücken, wodurch die Stäbe in ihrer Stellung gesichert sind. Dann schiebt man den Griff I so auf die vorderen Enden der Stäbe, daß, wie Fig. 4 zeigt, das Laufrad i in die Rinne/ und dasjenige k in die Rinne h zu liegen kommt. Nunmehr kann man durch Seitwärtsbewegen des Halters die auf das Zeichenpapier stützende Ziehfeder arbeiten lassen, wobei sie genau der Richtung der Köpfe η folgt. Durch die Rollen i und k ist ein Abheben der Ziehfeder verhindert und somit ein ununterbrochenes Arbeiten der Feder gesichert.
    Damit das Ziehen der
    die voneinander entfernt
    kein stoßweises, sondern
    ist, ist eine an Stiften s
    im Griff / gelagert, welche sich in der Rinne g bewegt und aus biegsamem Stoff besteht, so daß sie sich der Kurvenform leicht anpassen kann.
    Pate ν τ-An Sprüche:
    I. Kurvenlineal, bestehend aus einer Anzahl nebeneinanderliegender, feststellbarer Stäbe, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (n) der Stäbe (b) der zu ziehenden Kurvenlinie entsprechend eingestellt
    55
    Kurvenlinie durch stehenden Köpfe η ein gleichmäßiges befestigte Feder r
    65
    werden und ohne besondere Führungsleiste als Führung für die Ziehfeder (m) dienen.
  2. 2. Ausführungsform des Kurvenlineals nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (b) an ihrem die Kurvenlinie bildenden Ende (n) Aussparungen (f, g, h) besitzen, in denen der die Ziehfeder tragende Ziehfederhalter (I) sich bewegt.
  3. 3. Ausführungsform des Kurvenlineals nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (b) Anschläge (d) besitzen, welche sie bei ihrer Einstellung gegen Herausziehen aus den Führungsleisten schützen.
  4. 4. Ausführungsform des Kurvenlineals nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Ziehfeder (m) tragende Halter (I) Laufrollen (i, k) besitzt, welche sich in den Aussparungen (f, h) der Stäbe bewegen und die Ziehfeder in ihrer Stellung zum Kurvenlineal sichern.
  5. 5. Ausführungsform des Kurvenlineals nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Griff (I) eine in der Aussparung (g) der Stäbe gleitende Feder (r) angeordnet ist, um der Ziehfeder eine gleichmäßige Bewegung zu geben.
  6. 6. Ausführungsform des Kurvenlineals nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen kammartigen Halter (0), dessen Zähne (p) keilartig in die zwischen den Stäben (b) befindlichen Räume (q) eingreifen und die eingestellten Stäbe (b) sichern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE186469C (de)
FR (1) FR373298A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4956924A (en) * 1989-02-06 1990-09-18 Hu Ming C Gauge developer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4956924A (en) * 1989-02-06 1990-09-18 Hu Ming C Gauge developer

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Publication number Publication date
FR373298A (fr) 1907-05-07

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