DE1840367U - Behaelter aus kunststoff oder verstaerktem kunststoff. - Google Patents

Behaelter aus kunststoff oder verstaerktem kunststoff.

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DE1840367U
DE1840367U DEK38626U DEK0038626U DE1840367U DE 1840367 U DE1840367 U DE 1840367U DE K38626 U DEK38626 U DE K38626U DE K0038626 U DEK0038626 U DE K0038626U DE 1840367 U DE1840367 U DE 1840367U
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Landscapes

  • Containers Having Bodies Formed In One Piece (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

  • Amo Kette Hamburg-Bergedorf Möllerskamp 10 Behälter aus Kunststoff oder-verstärktem
    Kunststoff
    Kunststoff
    Die Neuerung betrifft einen durch Füße bodenfrei gehaltenen Behälter aus Kunststoff oder verstärktem Kunststoff.
  • Behälter der angegebenen Art sind bekannt und werden seit geraumer Zeit insbesondere im Rahmen der Lebensmittelindustrie in großem Umfange verwendet.
  • Sowohl die fortlaufende Technisierung gerade auch der Lebensmittelbranche, speziell im Fleisch-und Wurstwarensektor, als auch die Hygienevorschriften der neuen Lebensmittelgesetze lassen den Bedarf nach derartigen Behältern immer weiter ansteigen.
  • Die bisher im Gebrauch befindlichen Behälter bestehen vorzugsweise aus glasfiberverstärktem Polyester.
  • Bei diesem Material ist auf eine mittlere von Polyester durchsetzte Glasfiberschicht unterschiedlicher Struktur beiderseits eine Schicht aus reinem Polyester aufgelegt. Diese Verbindung von Polyester und Glasfiberschicht gibt den Behältern bei erstaunlich leichtem Gewicht eine außerordentlich große Festigkeit. Es wird jedoch hervorgehoben, daß der Gegenstand der Neuerung auch im Zusammenhang ähnlicher Materialien Verwendung finden kann.
  • Bei der Verwendung der angegebenen Behälter ist die Bo-denfreiheit von außerordentlichem Interesse, Einmal möchte man in derartigen Lebensmittelfabriken aus hygienischen Gründen den Boden der Arbeitsräume rasch und gründlich säubern können ; zum anderen sind die Behälter auch in gefülltem oder leerem Zustand innerhalb des Betriebes zu kurzen Transporten bestimmt, weshalb zum Untergreifen mit Hilfe eines Gabelstaplers oder eines Hubwagens ein Abstand des Behälterbodens vom Fußboden erforderlich
    ist.
  • Die bisher an den genannten Behältern vorgesehenen vier Füße werden in verschiedenen Ausführungsformen hergestellt. Die eine besteht aus je einem vollständigen Fuß, beispielsweise in Form eines Kegelstumpfes, der nach Herstellung des Behälters an diesen angeplastet wird. Die zweite umfaßt je einen anzuplastenden warzenartigen Ansatz, der mit je einem Gewinde zur Aufnahme eines Abstützbolzens versehen ist.
  • Bekannt ist auch eine Abstützung über eine Metall-, vorzugsweise Eisenplattet die mit einem Eisenfuß oder einer Laufrolle verbunden ist oder verbunden werden kann und die über vorzugsweise je vier in den Boden des Behälters eingeplastete Schraubbolzen an dem Behälter befestigt
    ist
    Damit ist einmal der Nachteil gegeben, daß die verschiedenen Aufstellungsmöglichkeiten, d. h. mit oder ohne Abstützbolzen bzw. Laufrolle, nur durch Herstellung vierschiedener Fußstücke erreicht werden kann. Insbesondere die verschiedenen Ansatzstücke aus dem Behältermaterial erfordern zwei verschiedene Herstellungsgußformen, wodurch sich der Preis wesentlich erhöht. Andererseits gibt die Verbindung zwischen der Metallplatte und dem Behälterboden über die vier Bolzen offensichtlich aus belastungstechnischen Gründen zu beanstandungen wegen auftretender Mängel im Bereich der Verbindungen Anlaß. Bei dieser Abstützungart sind Risse und Brüche im Behälterboden aufgetreten.
  • Ein weiterer Nachteil der bisher gezeigten Behälter der angegebenen Art liegt darin, daß sich im Gebrauch verhältnismäßig rasch Haarrisse ausbilden, Das Auftreten der Haarrisse wird an ganz bestimmten charakteristischen Linien beobachtet, und zwar einmal entlang der veetikalen Kanten an der Innenseite des Behälters und zum anderen entlang der inneren Ansatzlinie des oberen, nach außen gebogenen Seitenwandrandesj, Das Auftreten dieser Haarrisse ist außerordentlich unerwünscht und auch gefährlich, da einmal durch die in den Behälter aufgenommenen Substanzen das unter der oberen Deckschicht befindliche Material der Behälterwandung angegriffen und die Lebensdauer des Behälters verkürzt wird und zum anderen die Gefahr besteht, daß sich in diesen Haarrissen Bakterien festsetzen und die für eine Verwendung in der Lebensmittelindustrie erforderlichen physiologischen Voraussetzungen der Behälter nicht mehr erfüllt sind.
  • Die Ursache der Haarrissbildung ist in erster Linie darin zu suchen, daß sich das Bedienungspersonal zum Einlegen oder Entnehmen zu behandelnder Waren notgedrungen an den Seitenwänden bzw. an dem oberen Rand abstützt. Insbesondere wenn man sich tief in den Behälter hineinbeugen muß, ist eine Belastung der Seitenwand mit einer gewissen Verformung nicht zu vermeiden. Dabei spielt auch zweifellos die Aufstellung des Behälters auf Füßen eine Rolle, da sie durch ihre lediglich in vier Punkten gegebene Abstufung im Gegensatz zu einer vollflächigen Auflage den Behälter stärker beansprucht. Bei der Verformung werden die genannten Linien zweifellos am meisten beansprucht, wobei noch zu bedenken ist, daß die oberen Ränder der bisherigen Behälter nahezu rechtwinklig von den Seitenwänden abstehen, Demgemäß liegt der vorliegenden Neuerung die Aufgabe zugrunde, einen Behälter der angegebenen Art zu schaffen, der bei billigerer Herstellung im Gebrauch vielseitiger und sicherer ist und eine längere Lebensdauer aufweist, Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Neuerung dadurch gelöst, daß die Füße, die mit je einer an der Unterseite des Behälters anzubringenden Platte einstückig ausgebildet sind, in dessen oberem Teil ein auch die Platte durchsetzendes Gewinde eingearbeitet ist.
  • Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, den Behälter unter Kostenersparnis für vielseitigeren Gebrauch herzu-
    stellen, Des weiteren ist durch die Vermeidung der Bol-
    zenverbindung eine mißliche Fehlerqueöle beseitigt. Der
    er
    Behälter kann zunächst ohne Rücksicht darauf, ob/später
    mit oder ohne Laufrollen aufgestellt werden soll, mit
    ein und derselben Fußplatte versehen werden und evtl.
    sogar erst am Gebrauchsort kann durch Abtrennen, beispiels weise Absägen, des unteren Teiles des Hauptkörpers das darin befindliche Gewinde zum Einschrauben entweder eines verstellbaren Abstützbolzens oder aber einer Gleitrolle freigemacht werden. Im ursprünglichen Zustand stellt der Behälterfuß dagegen eine normale Abstützung ohne Gleitrolle dar.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Neuerung hat der Hauptkörper der Füße die Form eines sich nach unten verjüngenden Kegelstumpfes. Diese Form ist bei der Verwendung von Gußformen besonders einfach.
  • Es ist auch möglich, anstelle eines eine Gleitrolle tragenden Schraubbolzens eine einfache Gewindehülse einzuschrauben, die ihrerseits zur Aufnahme eines Steckzapfens geeignet ist. In eine derartige Hülse lassen sich dann mit Gleitrollen versehene Steckzapfen einführen, die sich innerhalb der Hülse drehen und außerordentlich leicht von nur einer Person im Gegensatz zu dem Einschrauben der Schraubbolzen angebracht werden können, Gemäß einem weiteren Merkmal der Neuerung sind die Seitenwände des Behälters im Bereich der vertikalen Kante verdickt, wobei die Verdickung etwa die doppelte normale Wandstärke ausmacht. Durch diese Verdickung in dem während des Gebrauches offensichtlich am stärksten beanspruchten Bereich wird die Bildung der Haarrisse wirksam verhindert.
  • Die Verdickung geht von den Wandflächen kommend allmählich vor sich, d. h. sie reicht von der Kante aus gesehen ein gewisses Stück in die Wandungen hinein. Zur Beseitigung der Haarrissbildung entlang des oberen Randes des Behälters ist dieser Rand mit konstantem Krümmungsradius nach außen umgebogen. Durch die entlang eines Kreisbogens verlaufende Randform werden die Belastungen, die auf den Rand ausgeübt werden, maximal von der Seitenwand angefangen. Es können so keine Spannungsüberlastungen in einem zum Behälterinneren gerichteten Randbereich auftreten.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen. Es stellt dar : Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Behältern gemäß der Neuerung, Fig. 2 eine perspektivische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform des Behälterfußes, Fig. 3 eine perspektivische Darstellung einer mit einem Schraubbolzen versehenen Gleitrolle, Fig. 4 eine in das Fußgewinde einschraubbare Schraubhülse, Fig. 5 einen Horizontalschnitt durch eine vertikale Behälterkante, Fig. 6 einen Vertikalschnitt durch den oberen Behälterrand.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Behälter 1 ist vorzugsweise rechteckig, gelegentlich auch quadratisch im Grundriß und weist im Bereich der vier Grundrißecken Füße 2 auf. Die Seitenwände 4 und 6 des Behälters 1 streben nach oben leicht auseinander. Der Behälter besteht vorzugsweise aus glasfiberverstärktem Polyester. Der in Fig. 2 dargestellte Fuß umfaßt eine Ansatzplatte 8, an der der Hauptkörper 10 einstückig ansitzt. Die Platte 8 ist vorzugsweise rechteckig und der Hauptkörper 10 ist zentrisch zu ihr ausgerichtet. Er bsteht aus einem sich nach unten verjüngenden Kegelstumpf, der von einer Auflagerfläche 12 begrenzt wird.
  • Der obere Teil des Hauptkörpers 10 ist mit einem konzentrisch zu dem Kegelstumpf verlaufenden Innengewinde 14 versehen, das auch durch die Platte 8 hindurchreicht Auch der Fuß besteht vorzugsweise aus fiberverstärktem Polyester.
  • Der Fuß wird fabrikmäßig an den Behälter angesetzt und der Käufer kann sich später entscheiden, ob er den Behälter ohne oder mit Laufrolle oder höhenverstellbarem Abstützbolzen verwenden will. Im ersten Falle bleibt der Fuß wie er ist, im zweiten wird der untere Teil des Hauptkörpers 10, der nicht vom Innengewinde 14 durchsetzt ist, einfach abgetrennt beispielsweise abgesägt, und eine Laufrolle oder ein höhenverstellbarer Abstützbolzen eingeschraubt, Eine derartige Laufrolle ist beispielsweise in Fig. 3 wiedergegeben. Ein Schraubbolzen 16, dessen Gewinde dem Innengewinde 14 angepaßt ist, sitzt auf einem Rollenbügel 18, in dem eine vorzugsweise selbstschmierende Kunststoffrolle 20 drehbar gelagert ist. Zwischen dem Bügel 18 und dem Schaubbolzen 16 kann noch in üblicher Weise ein Kugellager angeordnet sein, so daß der Behälter sowohl mit Bockals auch Lenkrollen ausgestattet werden kann.
  • Mit Hilfe der in Fig. 4 dargestellten Schraubhülse 24 können die Behälter auch rasch und ohne große Mühe für einen vorübergehenden Transport mit Laufrollen versehen werden. Die Schraubhülse 24 ist mit einem Außengewinde 22 versehen, das in das Innengewinde 14 des Fußes paßt. Werden derartige Schraubhülse 24 anstelle von höhenverstellbaren Abstützbolzen in die Füße eingeschraubt, so lassen sich dann leicht mit Steckzapfen versehene Laufrollen in das Innere der Schraubhülse 24 einstecken. Dieser Vorgang ist dann ohne Schwierigkeit von einer Person ausführbar, da lediglich der Behälter etwas angehoben werden muß. Die Fußform als solche ist auch in diesem Falle die gleiche.
  • Nach dem vorübergehenden Standortwechsel können die Laufrollen wieder entfernt und die Schraubhülse 24 wieder gegen Abstützbolzen ausgetauscht werden ; die Behälter können jedoch auch auf den mit den Schraubhülsen versehenen Hauptkörpern der Füße abgestützt werden, Aus Fig. 5 ist die Verdickung der Vertikalkanten des
    Behälters 1 zu entnehmen. Der Bereich, in dem die Seiten-
    wände 4 und 6 über die Rundung 26 ineinander übergehen,
    allmählich
    ist/vorzugsweise bis auf das Doppelte der Seitenwandstärke
    verdickt.
    Fig. 6 zeigt die neuerungsgemäß vorgesehene Querschnitts-
    form des oberen Wandrandes. Der nach außen gebogene Rand 28 ist unter konstantem Krümmungsradius nach außen umgebogen.
  • Das dargestellte Ausführungsbeispiel stellt keine Beschränkung dar ; die Form des Fußhauptkorpers kann auch von der angegebenen Kegelstumpfform abweichen. Auch kann die Form der Platte 8 beliebig abgewandelt werden. Das Ausmaß der Verdickung der vertikalen Behälterkanten läßt sich ebenfalls ändern.

Claims (8)

  1. Arno Kette Hamburg-Bergedorf Möllerskamp10
    S c hut z ans p r ü ehe Schutzansprüche
    1. Durch Füße bodenfrei gehaltener Behälter aus Kunststoff oder verstärktem Kunststoff, dadurch gekennzeichnet daß die Füße, die mit je einer an der Unterseite des Behälters (1) anzubringenden Platte (2) einstückig ausgebildet sind, aus einem mit einer Auflagerfläche (12) versehenen Hauptkörper (10) bestehen, in dessen oberen Teil ein auch die Platte durchsetzendes Gewinde (14) eingearbeitet ist.
  2. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkörper (10) der Füße die Form eines sich nach unten verjüngenden Kegelstumpfes hat,
  3. 3. Behälter nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß den Abmessungen des Gewindes (14) die Aufnahme eines mit einer Gleitrolle (20) versehenen Schraubbolzens (16) zugrunde gelegt ist.
  4. 4. Behälter nach Anspruch 1-3, gekennzeichnet durch eine in das Gewinde (14) einschraubbare Hülse (24) zurAufnahme eine s Steckzapfens.
  5. 5. Behälter nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (4,6) des Behälters (1) im Bereich der vertikalen Kanten verdickt sind.
  6. 6. Behälter nach Anspruch 51 dadurch gekennzeichnet, daß die Verdickung etwa eine Verdoppelung der normalen Wandstärke ausmacht,
  7. 7. Behälter nach Anspruch 5-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdickung im Bereich der vertikalen Kanten kontinuierlich zu-und abnimmt.
  8. 8. Behälter nach Anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß der entlang der oberen Wandkanten verlaufende Rand (20) mit konstantem Krümmungsradius nach außen umgebogen ist.
DEK38626U 1961-06-30 1961-06-30 Behaelter aus kunststoff oder verstaerktem kunststoff. Expired DE1840367U (de)

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DEK38626U Expired DE1840367U (de) 1961-06-30 1961-06-30 Behaelter aus kunststoff oder verstaerktem kunststoff.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4339057A1 (de) * 1993-11-16 1995-05-18 Walter Gottwald Waschbehälter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4339057A1 (de) * 1993-11-16 1995-05-18 Walter Gottwald Waschbehälter

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