DE18371C - Bohrerwelle für die HElLMANN'sche Stickmaschine - Google Patents

Bohrerwelle für die HElLMANN'sche Stickmaschine

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DE18371C
DE18371C DENDAT18371D DE18371DA DE18371C DE 18371 C DE18371 C DE 18371C DE NDAT18371 D DENDAT18371 D DE NDAT18371D DE 18371D A DE18371D A DE 18371DA DE 18371 C DE18371 C DE 18371C
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DE
Germany
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drill
embroidery machine
hellmann
drill shaft
drills
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DENDAT18371D
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English (en)
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SÄCHSISCHE STICKMASCHINENFABRIK in Kappel b. Chemnitz
Publication of DE18371C publication Critical patent/DE18371C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines
    • D05C7/04Special-purpose or automatic embroidering machines for boring or jogging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S2: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. September 1881 ab.
Zur Herstellung von Hohlstickerei, d. i. Stickerei mit umstickten Durchbrechungen mittelst der Heilmann'schen Stickmaschine, wird letztere mit einem besonderen Apparat, dem Bohrapparat, versehen. Ein solcher besteht in der Hauptsache aus langen, parallel den Nadelreihen entlang laufenden Schienen, meist aus Winkeleisen hergestellt, an welchen kleine spitzige Bohrer von beliebig vierkantigem, flachem, rundem etc. Querschnitt befestigt sind.
Diese Bohrerschienen sind mittelst Scharnieren so angebracht, dafs sie, während des gewöhnlichen Stickens nach rückwärts liegend, zum Gebrauche leicht nach vorn, unmittelbar vor die Nadelkluppen, geklappt werden können, wobei die Längenachsen der daran befindlichen Bohrer genau in die verlängert gedachten Achsen der aufsteckenden Nadeln gelangen.
Wird nun der betreffende Stickmaschinenwagen gegen die Stofffläche gefahren, so stechen die Bohrer an Stelle der Nadeln in den Stoff, und ist es Sache des Stickers, durch mehr oder minder tiefes, einmaliges oder wiederholtes Einstechen der Bohrer unter gleichzeitigem Verrücken des Stoffes mittelst des Pantographen etc. kleinere oder gröfsere, runde, längliche, eckige etc. Durchbrechungen im Stoff herzustellen.
Dabei rnufs an der entgegengesetzten Seite des Stoffes eine am gegenüberstehenden Wagen in gleicher Weise angebrachte (vor- und zurückklappbare), mit entsprechenden Bohrungen zur Aufnahme der Bohrer versehene Schiene (Gegenlatte) als Gegenlage dienen, um ein Zurückweichen des ersteren zu verhindern. Der Wagen selbst wird dabei durch irgend welche Vorrichtung festgehalten. Es ist nun zwar möglich, mittelst vierkantigen, ganz scharfen Bohrers Durchbrechungen in allen möglichen Formen auszuführen, nicht aber mit stumpfgewordenen, und ist es daher, weil das Bohrerschärfen eine ziemlich umständliche Arbeit ist, sehr wünschenswerth, für die nach Lage und Form so sehr verschiedenartigen Durchbrechungen auch möglichst verschiedenartige, dem Stumpfwerden weniger "ausgesetzte Bohrer an ein und derselben Maschine gleichzeitig verfügbar zu haben.
Die bisher gebräuchlichen Bohrapparate führen gewöhnlich nur eine Sorte Bohrer, wogegen der vorliegende Bohrapparat mit drehbarer Bohrerwelle nach Bedarf mit fünf und mehr Arten Bohrern versehen werden kann, aufserdem aber auch bezüglich Gegenlatten Ersparnisse ermöglicht und endlich den Doppelbohrapparat an Schnelligkeit der Handhabung weit übertrifft.
Auf beiliegender Zeichnung stellen Fig. 1 und 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 und 4 einen Theil des Bohrapparates im Grundrifs dar; auf einem Wagen befindet sich die Bohrerwelle, auf dem anderen die Lochschiene (Gegenlatte) und Dornschiene; die Stofffläche S liegt zwischen beiden. Bs ist der Lappen eines Bogens (Linealträgers), L sind die Lineale (Nadelkluppenschiene), K die Nadelkluppen mit ihren Obertheilen h, und E ist eine drehbare, den Linealen parallel gelagerte durchgehende Welle, woran die Arme C befestigt sind. An den Enden dieser Arme ist die gewöhnlich hohle Bohrerwelle B drehbar gelagert. / ist eine Feder, welche fnittelst Nase e in entsprechende, am Ende von B befindliche Vertiefungen eingreift und somit B in der ihr gegebenen Stellung
festhält, c sind Stellschrauben zur richtigen Höheneinstellung von B. b b, bn h b-0 bs sind die Bohrer und F eine an B entlang laufende Verstärkung, in welcher Bohrungen vorhanden sind, welche bei Senkrechtstellung der oberen Fläche von F genau in der verlängerten Nadelachse liegen und dazu bestimmt sind, die Welle B event, auch zur Lochschiene (Gegenlatte) zu gestalten und beim Gebrauch der Bohrer oder Dorne b χ des gegenüberstehenden Wagens.jene aufzunehmen. Dieser gegenüberstehende Wagen könnte ebenfalls mit einer gleichen, schneidige Bohrer oder auch glatte Dorne verschiedenen Querschnitts tragenden, drehbaren Welle versehen werden, indefs wird es meist genügen, den Gegenwagen mit Lochschiene (Gegenlatte) G und allenfalls noch einer* gewöhnlichen Bohrerschiene B11, beliebig mit Bohrern oder Dornen besetzt und mittelst Scharnieren C1 oder durchgehender Welle E angebracht, zu versehen.
Die Bohrerwelle B mufs beim Gebrauche vor-, nachher aber wieder zurückgeschlagen werden; dieses Umschlagen kann vermöge der AVelle E für die ganze Länge von einem Ende dieser Welle aus mittelst Schlüssel erfolgen, während bei Bohrerschienen mit Scharnierbefestigung stets an beiden Enden angefafst werden mufs; in gleicher Weise kann auch der Bohrerwechsel (das Drehen der Bohrerwelle B) nach Auslösen der Feder f von einem Ende aus erfolgen, so lange nicht besondere Umstände eine Theilung von B in zwei Stücke nothwendig machen. Die durch vorbeschriebenen Apparat gebotene Möglichkeit, eine Stickr maschinennadelreihe mit fünf und mehr Reihen Bohrern auszustatten, ist schliefslich ebensowohl durch Anbringung von Bohrern verschiedenster Form und Schneidenstellung, wie auch Schaffung von Bohrerreihen mit verschiedenen Rapporten, auch für den Fall etwaiger Rapportveränderung der betr. Maschine, auszunutzen. Letzteres war bisher lediglich durch Herausnehmen oder Umklappen (Schamierbohrer) jedes zweiten oder jedes zweiten und dritten, zweiten, dritten und und vierten etc. Bohrers und dann immer nur als ein Vielfaches des vorhandenen Rapports zu erzielen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Vereinigung mehrerer Bohrerschienen and Lochschienen zu einer drehbaren Welle.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT18371D Bohrerwelle für die HElLMANN'sche Stickmaschine Active DE18371C (de)

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