DE18284C - Neuerung an Ventilatorflügeln - Google Patents

Neuerung an Ventilatorflügeln

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Publication number
DE18284C
DE18284C DENDAT18284D DE18284DA DE18284C DE 18284 C DE18284 C DE 18284C DE NDAT18284 D DENDAT18284 D DE NDAT18284D DE 18284D A DE18284D A DE 18284DA DE 18284 C DE18284 C DE 18284C
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DE
Germany
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innovation
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fan blades
housing
impeller
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Application number
DENDAT18284D
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English (en)
Original Assignee
C. O. PELLIKAN in Wien
Publication of DE18284C publication Critical patent/DE18284C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D17/00Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps
    • F04D17/02Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps having non-centrifugal stages, e.g. centripetal
    • F04D17/04Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps having non-centrifugal stages, e.g. centripetal of transverse-flow type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air-Flow Control Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 27: Gebläse und Lüftungsvorrichtungen.
C. OTTO PELLIKAN in WIEN. Neuerung an Ventilatorflügeln.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. November 1881 ab.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Apparat hat den Zweck, die Einführung frischer Luft in geschlossene Räume selbstthätig und selbstregulirend in der Weise zu bewirken, dafs keine Zugluft erregt wird.
Derselbe wird von einem aus passendem Material hergestellten Gehäuse G gebildet, welches in den Schornstein, einen besonderen Dunstkanal oberhalb der Fenster oder in die Decke des betreffenden Raumes eingesetzt werden kann. In diesem Gehäuse befindet sich ein Flügelrad R, gebildet aus einer dünnen, zwischen den Schrauben k laufenden Stahlwelle α und den damit verbundenen Speichen r, auf welchen sehr leichte Platten P von Metall, Glimmer oder einer Membran befestigt sind. Letztere stehen entweder radial bis zur Achse oder sind wie P2 gebogen. Die Achse α mit den Schrauben k ist so in die eigentlichen Lagerstellen eingelegt, dafs das Flügelrad leicht aus dem Gehäuse entfernt werden kann, ohne ein Herausnehmen des letzteren selbst erforderlich zu machen. Eine aus Metall getriebene Deckplatte D schliefst das Gehäuse G nach der Zimmerseite hin ab, so dafs die zu entfernende Luft nur durch die Oeffhung M nahezu tangential zum Umfange des Rades ihren Weg nehmen kann. Durch die in D eingesetzte Glasplatte S läfst sich das Functioniren des Apparates stets beobachten.
Der Apparat wirkt nun in nachfolgender Weise:
Infolge der Temperaturdifferenz zwischen der äufseren bezw. im Schornstein befindlichen Atmosphäre und der Zimmerluft strömt die letztere bei M ein und übt auf die Flügel P in fast senkrechter Richtung einen Druck aus, dessen Gröfse von der Höhe des Abzugskanals abhängig ist. Das Flügelrad, welches äufserst ■leicht beweglich ist, geräth dadurch in schnelle Rotation und die bei M eintretende Luft entweicht bei A. Genaue und bei den verschiedensten Temperaturen und äufseren Luftströmungen angestellte Versuche haben gezeigt, dafs die Ausströmungsgeschwindigkeit der Luft und somit die Umdrehungszahl der Ventilationsräder durch verschiedene Ursachen bedeutenden Schwankungen in raschester Folge unterworfen ist, so dafs nur eine mtermittirende Wirkung entsteht, welche den Nutzeffect der betreffenden Apparate sehr herabzieht.
Diesem Uebelstand ist hier dadurch abgeholfen, dafs an den Enden der Flügel P Metallstreifen / angebracht sind, welche dem rotirenden, sehr leichten Flügelrad ein gröfseres Beharrungsvermögen verleihen, so dafs das Rad selbst bei verringertem Luftzuge seine Rotation fortsetzt und durch Evacuirung der Zuströmungsöffnung M saugend wirkt.
Findet ein Rückstofs im Abzugskanal statt, so wird die Rotation des Rades dadurch nicht beeinträchtigt, wohl aber die Oeffnung M durch die Klappe K geschlossen und somit das Eindringen von Rufs und Rauch in das Innere des Zimmers verhindert. Die Klappe K ist gleichfalls aus sehr leichtem Material gefertigt und öffnet sich durch Drehung um das Scharnier m bei Einwirkung der abziehenden Luft so weit,
bis sie an den Winkelhebel η anschlägt. Durch Ziehen an der Schnur ί kann die Klappe K geschlossen und das Functioniren des Ventilators aufgehoben werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Auslafsventilatoren, bestehend aus einem Gehäuse G, in welchem behufs Regulirung der Ausflufsgeschwindigkeit der Luft ein aus sehr leichtem Material gebildetes Flügelrad rotirt und in gleichmäfsiger Rotation dadurch erhalten wird, dafs die an den Enden der Flügel angebrachten Metallstreifen f das Beharrungsvermögen des Rades erhöhen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT18284D Neuerung an Ventilatorflügeln Active DE18284C (de)

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