DE182145C - - Google Patents

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DE182145C
DE182145C DE1905182145D DE182145DA DE182145C DE 182145 C DE182145 C DE 182145C DE 1905182145 D DE1905182145 D DE 1905182145D DE 182145D A DE182145D A DE 182145DA DE 182145 C DE182145 C DE 182145C
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Germany
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Expired - Lifetime
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DE1905182145D
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Publication of DE182145C publication Critical patent/DE182145C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C7/00Separating solids from solids by electrostatic effect
    • B03C7/02Separators
    • B03C7/04Separators with material carriers in the form of trays, troughs, or tables

Landscapes

  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 182145 KLASSE 1 b. GRUPPE
Zusatz zum Patente 157038 vom 16. Juni 1903.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1905 ab. Längste Dauer: 15.Juni 1918.
Die Erfindung bezieht sich auf das durch Patent 157038 geschützte elektrostatische Scheideverfahren unter Ausnutzung der Kantenwirkung, bei dem das Scheidegut im gleichmäßigen Strom an eine wagerechte Abfallkante herangeführt wird und die beim Hinweggleiten über die Kante verschieden weit aus der normalen Fallbahn abgeleiteten Gemengteile in getrennten Behältern aufgefangen werden.
Für die Heranführung des Scheidegutes an die Scheidekante sind in der Patentschrift 157038 verschiedene Ausführungen vorgeschlagen. Eingehende Versuche der Erfinder haben erwiesen, daß die Zuführung an die Kante in einer gleichmäßigen dünnen Schicht von ausschlaggebender Bedeutung für die Scheidewirkung ist, und daß für viele Fälle eine entsprechend geneigte, durch leitende Verbindung mit der Elektrizitätsquelle geladene Platte sich hierzu am besten eignet. Die Versuche haben ferner gezeigt, daß hierbei zwei Punkte zu berücksichtigen sind.
Einerseits ist es nämlich zwecks gleichmäßiger Verteilung, d. h. Ausbreitung des Gutes in dünner Schicht auf der Scheidefläche, erforderlich, die Aufgabestelle in einen entsprechend großen Abstand von der Kante zu verlegen, andererseits zeigten sich jedoch bei einem längeren Wege des Scheidegutes auf der konduktiv geladenen Platte gewisse, vermutlich auf Induktionswirkung zurückzuführende störende Einflüsse.
Die Erfindung will nun dem genannten Mißstande dadurch abhelfen, daß derjenige Teil der Arbeitsfläche, auf welchen das Gut aufgegeben wird und welcher hauptsächlich zur gleichmäßigen Verteilung auf die ganze Scheidefläche dienen soll, mit Isolationsstoff, ζ. B. Glas, Hartgummi o. dgl., bedeckt oder ganz aus Isolationsstoff hergestellt wird. Diesem isolierten Teile schließt sich dann die zur Erzielung der günstigsten Scheidewirkung entsprechend lang gewählte, konduktiv geladene Fläche an; man wird zweckmäßig einen unmittelbaren Anschluß wählen, um beim Übergang des Gutes von der Isolation -auf den Leiter Störungen zu vermeiden.
Für die Erfindung ist es hierbei belanglos, ob das Scheidegut auf die Isolierfläche freifallend auftrifft oder aus der Aufgabevorrichtung ohne zwischengeschaltete Freifallstrecke auf die Platte überfließt.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens.
*). Früheres Zusatzpatent 168866.
Das Gut wird von dem zweckmäßig geerdeten Trichter α auf die Arbeitsplatte aufgegeben, wobei der Teil der Platte, auf welchen das Gut auftrifft, mit einer entsprechend starken Glasplatte c bedeckt ist. An diese Glasplatte schließt sich unmittelbar die geladene Metallplatte d an, und zwar so, daß die Oberseiten nahezu bündig sind. Beide Platten c und d werden zweckmäßig auf einer
ίο Holzplatte e befestigt.
Die Glasplatte könnte auch unmittelbar auf die dann entsprechend länger bemessene Metallplatte aufgelegt werden. An Stelle von Glas können selbstredend auch andere nichtleitende Stoffe verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-AnsPRücS :
    Vorrichtung zur elektrischen Aufbereitung auf Grund der verschiedenen Abstoßung der Gutteilchen von einem geladenen Leiter nach dem Verfahren gemäß Patent 157038, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil der Arbeitsfläche, auf den das Gut aufgegeben wird und der hauptsächlich zur gleichmäßigen Verteilung des Gutes dient, mit Isolationsstoff bedeckt oder ganz aus Isolationsstoff hergestellt ist, wobei der Teil der Fläche, auf dem sich die Scheidung vollzieht, mit der Elektrizitätsquelle in leitender Verbindung steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1905182145D 1905-12-21 1905-12-21 Expired - Lifetime DE182145C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT30337D AT30337B (de) 1905-12-21 1906-11-10 Vorrichtung zur elektrischen Aufbereitung auf Grund der verschiedenen Abstoßung der Gutteilchen von einem geladenen Leiter.

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DE1905182145D Expired - Lifetime DE182145C (de) 1905-12-21 1905-12-21

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