DE1819082U - Koppelkondensator hoher spannungsfestigkeit, insbesondere zur auskopplung von traegerfrequenten signalen in giessharzstuetzerausfuehrung. - Google Patents

Koppelkondensator hoher spannungsfestigkeit, insbesondere zur auskopplung von traegerfrequenten signalen in giessharzstuetzerausfuehrung.

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DE1819082U
DE1819082U DES34255U DES0034255U DE1819082U DE 1819082 U DE1819082 U DE 1819082U DE S34255 U DES34255 U DE S34255U DE S0034255 U DES0034255 U DE S0034255U DE 1819082 U DE1819082 U DE 1819082U
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Germany
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coupling capacitor
cast resin
voltage spark
spark gap
frequency signals
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DES34255U
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/35Feed-through capacitors or anti-noise capacitors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

  • Koppelkondensator hoher Spannungsfestigkeit, insbesondere zur Auskopplung von trägerfrequenten Signalen in Gießharzstützerausführung Die große Ausdehnung moderner Elektrizitätsnetze erfordert eine schnelle und sichere Nachrichtenübertragung.
  • Zur Einsparung von besonderen Signalleitungen ist man daher dazu übergegangen, die Energieversorgungsleitungen selbst als Übertragungs mittel heranzuziehen und über diese Leitungen trägerfrequente Signale zu übermitteln. Die hohen Netzspannungen bedingen jedoch, daß sichergestellt werden muß, daß in die für die Nachrichtenübermittlung verwendeten Empfänger und Sender keine hohen Spannungen eingeschleift werden. Hierzu werden sogenannte Koppelkondensatoren verwendet.
  • Es ist bekannt, Koppelkondensatoren zu verwenden, die in Gießharz eingekleidet sind und Stützerform aufweisen. Diese Koppelkondensatoren genügen jedoch nicht allen Anforderungen, die an die Sicherheit gestellt werden müssen. Entsteht in den bekannten Koppelkondensatoren ein Kurzschluß, so wird über die nunmehr galvanisch miteinander verbundenen Beläge des Kondensators die hohe Spannung bis zum Sender oder zum Empfänger geleitet. Um dies zu verhindern, wurden dem Koppel kondensator bisher Überspannungsschutzvorrichtungen nachgeschaltet.
  • Diese Überspannungsschutzvorrichtungen waren an besonderen Traggerüsten montiert, was sehr aufwendig ist. Der neue Koppelkondensator hoher Spannungsfestigkeit in Gießharzstützerausführung beseitigt diesen Nachteil dadurch, daß der Gießharzstützerfuß Ausnehmungen mit Anschlußkontakten zur Aufnahme von auswechselbaren Überspannungsschutzvorrichtungen enthält. Hierdurch wird die Montage wesentlich vereinfacht, da keine besonderen Trag-oder Stützvorrichtungen für die Überspannungsschutzvorrichtungen erforderlich sind.
  • Zur näheren Erläuterung wird auf das Ausführungsbeispiel in der Zeichnung verwiesen, sie zeigt einen Koppelkondensator in Gießharzstützerausführung (linke Hälfte im Schnittbild).
  • Der Rillenstützer 1 des Koppelkondensators besteht aus Gießharz.
  • Am Stützerkopf 3 ist eine Metallbuchse 4 eingefügt, die in ihrem Innern eine Bohrung 5 mit Gewinde zur Befestigung eines elektrischen Anschlußstückes enthält. Der Außenmantel der Metallbüchse ist mit einem Ende eines zylindrischen Kondensatorbelages 6 elektrisch verbunden. Der Kondensatorbelag 6 durchdringt den Gießharzkörper im Innern des Stützers bis in die Nähe des Gießharzstützerfußes 2. Koaxial zum zylindrischen Kondensatorbelag 6 ist innerhalb des Gießharzkörpers ein weiterer Kondensatorbelag 7 angeordnet. Der Kondensatorbelag 7 ist an seinem unteren in den Gießharzstützerfuß 2 eindringenden Ende mit einer Anschlußlasche 9 elektrisch verbunden. Die Anschlußlasche 9 durchdringt weitgehend den Gießharzstützerfuß 2. In der Mittelachse des Gießharzstützers ist ein weiterer vollzylindrisch ausgebildeter Kondensatorbelag 10 angeordnet. Dieser Belag 10 ist elektrisch mit der Lasche 9 verbunden. Die Beläge 7 und 10 liegen an gleichem Potential und stellen praktisch mit dem Belag 6 die Parallelschaltung von zwei Kondensatoren dar. An seinem unteren Ende enthält der Stützerfuß 2 eine zylindrische Ausnehmung 11, in die eine Metallbuchse 12 eingegossen ist. Die Metallbuchse 12 ist an ihrer Innenseite mit einem Gewinde 13 versehen. Sie ist ferner über eine Lasche 14 im Fuß des Gießharzstützers mit längs des Umfanges des Gießharzstützers regelmäßig verteilten Befestigungsbuchsen 15 mit Innengewinde
    elektrisch verbunden. Diese Befestigungsbuchsen 15 dienen zur Hal-
    e
    L
    terung des Gießharzstützers 1 auf dem Montagegerüst und zur elektrischen Verbindung der Metallbuchse 12 mit Erdpotential. Die Lasche 9 ist im Bereich der Mittelachse des Stützisolators so ausgeführt, daß sie einen Kontakt bildet, der in die Ausnehmung 11 im Gießharzstützerfuß 2 hineinragt. Die Ausnehmung 11 kann durch eine mit Außengewinde versehene Abschlußkappe 16 verschlossen werden, wobei das Innengewinde der Metallbuchse 12 und das Außengewinde der Abschlußkappe 16 einander angepaßt sind. Die Abschlußkappe 16 enthält im Innenteil einen Kontakt 17. Zwischen diesem Kontakt 17 und dem durch die Lasche 9 gebildeten Kontakt wird eine zylindrische Überspannungsschutzvorrichtung 18 eingefügt, die somit einmal mit Erdpotential und zum anderen mit dem Kondensatorbelag 7 und 10 elektrisch verbunden ist. Als Überspannungsschutzvorrichtung 18 kann eine zylindrisch (nach Art einer Pille) ausgeführte Grobspannungsfunkenstrecke und/oder eine in einem evakuierten zylindrischen Gefäß angeordnete Feinspannungsfunkenstrecke verwendet werden. Die Feinspannungsfunkenstrecke und die Grobspannungsfunkenstrecke können auch zu einer Einheit miteinander verbunden werden.
  • Ferner können im Stützerfuß 2 zwei oder mehr Ausnehmungen vorgesehen werden, die jede für sich zur Aufnahme einer besonderen Überspannungsschutzvorrichtung dient. Durch Eingießen besonderer elektrischer Verbindungsleitungen in den Stützerfuß 2 kann auch der Stützerfuß zur elektrischen Verbindung von mehreren Überspannungsschutzvorrichtungen z. B. einer Grobspannungsfunkenstrecke und einer Feinspannungsfunkenstrecke ausgenutzt werden.
  • Um eine möglichst große Sicherheit bei der Verwendung des neuen Koppelkondensators mit Schutzeinrichtungen zu erreichen, kann der Feinspannungsfunkenstrecke ein Dämpfungswiderstand vorgeschaltet werden. Die elektrischen Verbindungen innerhalb des Stützerfußes 2 und die elektrischen Kontakte in den Ausnehmungen und Abschlußkappen werden dann so ausgebildet, daß die Grobspannungsfunkenstrecke und die Feinspannungsfunkenstrecke über dem Widerstand parallel an Erdpotential liegen. 5 Schutzansprüche 1 Figur

Claims (5)

  1. Schutzansprüche 1. Koppelkondensator hoher Spannungsfestigkeit in Gießharzstützerausführung, insbesondere zur Auskopplung von trägerfrequenten Signalen, dadurch gekennzeichnet, daß der Gießharzstützerfuß Ausnehmungen mit Anschlußkontakten zur Aufnahme von auswechselbaren Überspannungsschutzvorrichtungen enthält.
  2. 2. Koppelkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Abschlußkappen für die Ausnehmungen vorgesehen sind, die elektrische Kontakte zum Anschluß der Überspannungsschutzvorrichtung an die nachgeschaltete Anlage enthalten.
  3. 3. Koppelkondensator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Überspannungsschutzvorrichtung zylindrisch ausgebildete Grobspannungsfunkenstrecken vorgesehen sind.
  4. 4. Koppelkondensator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Überspannungsschutzvorrichtung eine Feinspannungsfunkenstrecke mit vorgeschaltetem Widerstand vorgesehen ist.
  5. 5. Koppelkondensator nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß für die elektrische Zusammenschaltung der Feinspannungafunkenstrecke mit Widerstand und der Grobspannungsfunkenstrecke die Ausnehmungen über den Gießharzstützerfuß elektrisch miteinander verbundene Kontakte enthalten, durch die die Feinspannungsfunkenstrecke und die Grobspannungsfunkenstrecke über den Widerstand zueinander parallel geschaltet sind.
DES34255U 1960-05-27 1960-05-27 Koppelkondensator hoher spannungsfestigkeit, insbesondere zur auskopplung von traegerfrequenten signalen in giessharzstuetzerausfuehrung. Expired DE1819082U (de)

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