DE1816083B2 - Verfahren zur getterung schnell diffundierender verunreinigungen in halbleiterkristallscheiben - Google Patents
Verfahren zur getterung schnell diffundierender verunreinigungen in halbleiterkristallscheibenInfo
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- DE1816083B2 DE1816083B2 DE19681816083 DE1816083A DE1816083B2 DE 1816083 B2 DE1816083 B2 DE 1816083B2 DE 19681816083 DE19681816083 DE 19681816083 DE 1816083 A DE1816083 A DE 1816083A DE 1816083 B2 DE1816083 B2 DE 1816083B2
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- H10P—GENERIC PROCESSES OR APPARATUS FOR THE MANUFACTURE OR TREATMENT OF DEVICES COVERED BY CLASS H10
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- H10P95/40—Treatments of semiconductor bodies to modify their internal properties, e.g. to produce internal imperfections
- H10P95/408—Treatments of semiconductor bodies to modify their internal properties, e.g. to produce internal imperfections of Group III-V semiconductors, e.g. to render them semi-insulating
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- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D19/00—Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners
- A01D19/04—Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel
- A01D19/06—Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel with scoop wheels or drums
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- H10P36/00—Gettering within semiconductor bodies
- H10P36/03—Gettering within semiconductor bodies within silicon bodies
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- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10W—GENERIC PACKAGES, INTERCONNECTIONS, CONNECTORS OR OTHER CONSTRUCTIONAL DETAILS OF DEVICES COVERED BY CLASS H10
- H10W74/00—Encapsulations, e.g. protective coatings
- H10W74/40—Encapsulations, e.g. protective coatings characterised by their materials
- H10W74/43—Encapsulations, e.g. protective coatings characterised by their materials comprising oxides, nitrides or carbides, e.g. ceramics or glasses
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Getterung »chnell diffundierender Verunreinigungen in Halbleiterkristallscheiben,
die für die Fertigung von Halbleiterbauelementen vorgesehen sind, durch Aufbrinten
von als Dünnschichten vorliegenden, aus den litriden oder Carbiden des entsprechenden Halbleitermaterials
in feinkristalliner oder amorpher Form bestehenden Getterbelägen auf der Seite der
Halbleiterkristallscheibe, auf der keine Halbleiterbauelemente erzeugt werden.
Eine schwankende Versetzungsdichte in Halbleiterkristallscheiben kann bekanntlich die Reprodufcierbarkek
bzw. Effektivität verschiedener Verfahrensschritte bei der Herstellung von Halbleiterbauelementen
stark beeinflussen. Die Ursache dafür liegt vorwiegend in der Rolle, welche diese Gitterdefekte
eis Reservoir für schnell diffundierende Verunreinigungen
spielen. Eine ganz besondere Bedeutung kommt derartigen Vorgängen zu, wenn die betreffende
Verunreinigung aktiv in die Ladungsträgerbilanz der Halbleiterkristallscheibe eingreift. Dies ist
%. B. der Fall bei der Anwesenheit von Kupfer in Germanium- oder Galliumarsenidkristallen.
Zur Vermeidung derartiger Störungen ist eine Halbleiteranordnung mit einem pn-übergang bekannt
(DT-OS 14 44 501), bei der in einem begrenzten Teil einer Halbleiterkristallscheibe eine Zone mit
Kristallgiuerstörungen erzeugt wird, die nicht mit der
Zone des vorhandenen oder zu erzeugenden pn-Übergangs zusammenfällt. Diese Anordnung wird auf eine
Temperatur erhitzt werden, bei der die Diffusionslänge der schnell diffundierenden und nicht den Leitungstyp
bestimmenden Störstoffe etwa dem Abstand des pn-Übergangs von der zur Getterung dienenden
gestörten Zone entspricht. Die gestörte Zone wird dabei entweder durch mechanisches Abtragen des
Halbleitermaterials oder durch Einwirkung energiereicher Strahlung erzeugt.
Es ist weiterhin ein Verfahren zum Entfernen von unerwünschten Verunreinigungen aus einer mehrere
unterschiedlich dotierte Bereiche enthaltenden Halb-Ieiterkristallscheibe
bekannt (DT-AS 12 77 828). Dieses Entfernen geschieht durch eine Wärmebehandlung
der Halbleiterkristallscheibe im Vakuum, indem an einer Stelle der Halbleiterkristallscheibe
eine bis zu einer begrenzten Eindringtiefe reichende
Schmelze erzeugt wird. Diese Schmelze besteht aus einem Stoff mit einem niedrigeren Schmelzpunkt als
die Halbleiterkristallscheibe, ζ. Β. aus Germanium oder Aluminium bei Verwendung von Silicium als
Halbleitermaterial. Dabei sind Temperaturen im Vakuum von 800 bis 1000° C erforderlich.
Es ist schließlich noch ein Verfahren zur Herabsetzung der Rekombination an den Oberflächen
von Halbleiterkristallscheiben bekannt (DT-AS 1106 879), wobei eine Getterschicht aber nicht an
deren Rückseite, sondern in dem Bereich, in dem der bereits erzeugte pn-übergang an die Oberfläche tritt,
erzeugt wird. Außerdem besteht die Getterschicht auch nicht aus dem arteigenen Stoff, z. B. dem Silicium
selbst, sondern wird durch eine Wärmebehandlung in einer trockenen Atmosphäre so lange gebildet,
bis die Rekombination an den Oberflächen von p-Zonen nicht mehr absinkt. Es hat sich gezeigt,
daß die bekannten Getterschichten, die aus einem Oxid bestehen, auf Schwermetallionen keine gute
Getterwirkung ausüben.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren anzugeben, das auf einfache und schnelle Weise den
unkontrollierbaren Einfluß auch von Schwermetallionen-Verunreinigungen, welche aktiv in die
Ladungsträgerbilanz der Halbleiterkristallscheibe eingreifen können, ausschaltet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Getterbeläge durch Reaktion der oberflächennanen
Schichten der Halbleiterkristallscheibe mit der Nitride oder Carbide bildenden umgebenden
Gasatmosphäre gebildet werden, wobei die Korngröße des den Getterbelag bildenden Materials auf
weniger als 1 μπι eingestellt wird.
Nitride haben eine besonders günstige Getterwirkung auf Schwermetallionen, die etwa vergleichbar
ist mit der einer Phosphor enthaltenden SiO2-Schicht
(Phosphorglasschicht). Dies dürfte darauf zurückzuführen sein, daß Stickstoff in der gleichen Gruppe
des Periodischen Systems der Elemente steht wie Phosphor. Eine Carbiclschicht hat gegenüber einer
Oxidschicht den Vorteil, daß wegen der Kleinheit des Kohlenstoffatoms beim Einbau eine Verzerrung
des Kristallgitters stattfindet, welche zu einer Aufweitung des Gitters führt und damit die Getterwirkung
erhöht. Bei Einstellung einer Korngröße von kleiner als 1 μπι findet eine sehr starke Aufweitung in
der Getterschicht statt. Es wird eine große Oberfläche geschaffen, welche äußerst günstig für die Getterwirkung
ist.
Die Erfindung geht dabei von der Überlegung aus, daß durch Erzeugung einer großen inneren Oberfläche
bei der Bildung eines Getterbelags auf der Rückseite der für die Fertigung der Halbleiterbauelemente
vorgesehenen Halbleiterkristallscheiben die rasch diffundierenden Verunreinigungen (Fremdatome
wie z. B. Kupfer) zur Ausscheidung gezwungen werden, wenn die Abkühlung der Halbleiterbauelemente
nach dem letzten bei höherer Temperatur stattfindenden Verfahrensschritt in der richtigen
Weise vorgenommen wird. Die Temperaturbehandlung der Kristalle erfolgt deshalb in einem Temperaturbereich,
in dem die Diffusion substitionell eingebauter Störstellen (pn-Übergänge) vernachlässigbar,
diejenige von interstitiell wandernden Störstellen jedoch noch ausreichend ist, um deren Abzug von
der gegenüberliegenden Grenzfläche in die Getterschicht zu gewährleisten.
Die Getterbeläge werden durch eine Grenzflächenreaktion des Halbleitermaterials mit der Gasphase
gebildet. Diese Methode ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die gebildeten Getterbeläge aus einer
mikrokristallinen bis amorphen Fremdphase, die jedoch keine neuen Verunreinigungen einbringen
darf, erzeugt wird. Dabei werden Nitride oder Carbide des entsprechenden Halbleitermaterials oder
auch deren Einlagerung in arteigenes Material als Dünnschichten auf der Rückseite der Halbleiterkristallscheibe
gebildet.
Die Korngröße des die Dünnschicht bildenden Materials darf 1 μπΊ nicht überschreiten. Die Getierwirkung
der Schicht wird um so günstiger, je mehr der amorphe Zustand erreicht wird. Bei einer Scheibendicke
des Halbleiterausgangsmaterials von 200 μΐη haben sich je nach Verunreinigungskonzentration
im Substrat und innerer Oberfläche des Getterbereichs Dicken der Getterschicht zwischen
500 und 10 000 A bewährt.
Das Verfahren nach der Lehre der Erfindung ist anwendbar bei der Herstellung aller Halbleiterbauelemente,
wie Transistoren, Dioden oder integrierten Schaltkreisen, gleichgültig, ob sie nach der Legierungs-,
Mesa- oder Planartechnik gefertigt sind. Das Verfahren ist unabhängig vom Materialtyp und läßt
sich gleich gut für Silicium, Germanium, A"'BV-
oder AIIBVI-Verbindüngen verwenden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Getterung schnell diffundierender Verunreinigungen in Halbleiterkristallscheiben, die für die Fertigung von Halbleiterbauelementen vorgesehen sind, durch Aufbringen von als Dünnschichten vorliegenden, aus den Nitriden oder Carbiden des entsprechenden Halbleitermaterials in feinkristalliner oder amorpher Form bestehenden Getterbelägen auf der Seite der Halbleiterkristallscheibe, auf der keine Halbleiterbauelemente erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Getterbeläge durch Reaktion der oberflächennahen Schichten der Halbleiterkristallscheibe mit der Nitride oder Carbide bildenden umgebenden Gasatrnosphäre gebildet werden, wobei die Korngröße des den Getterbelag bildenden Materials auf weniger als 1 μπι eingestellt wird.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681816083 DE1816083C3 (de) | 1968-12-20 | Verfahren zur Getterung schnell diffundierender Verunreinigungen in Halbleiterkristallscheiben | |
| NL6918858A NL6918858A (de) | 1968-12-20 | 1969-12-16 | |
| CH1869869A CH522290A (de) | 1968-12-20 | 1969-12-16 | Verfahren zur Getterung schnell diffundierender Verunreinigungen in Halbleiterkristallen |
| FR6943692A FR2026656B1 (de) | 1968-12-20 | 1969-12-17 | |
| GB61408/69A GB1267700A (en) | 1968-12-20 | 1969-12-17 | Improvements in or relating to semiconductors |
| AT1180269A AT311419B (de) | 1968-12-20 | 1969-12-18 | Verfahren zur Getterung schnell diffundierender Verunreinigungen in Halbleiterkristallscheiben |
| SE17667/69A SE363243B (de) | 1968-12-20 | 1969-12-19 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681816083 DE1816083C3 (de) | 1968-12-20 | Verfahren zur Getterung schnell diffundierender Verunreinigungen in Halbleiterkristallscheiben |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1816083A1 DE1816083A1 (de) | 1970-06-25 |
| DE1816083B2 true DE1816083B2 (de) | 1976-05-13 |
| DE1816083C3 DE1816083C3 (de) | 1976-12-23 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT311419B (de) | 1973-11-12 |
| SE363243B (de) | 1974-01-14 |
| CH522290A (de) | 1972-06-15 |
| NL6918858A (de) | 1970-06-23 |
| DE1816083A1 (de) | 1970-06-25 |
| FR2026656A1 (de) | 1970-09-18 |
| GB1267700A (en) | 1972-03-22 |
| FR2026656B1 (de) | 1975-04-18 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |